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Donnerstag, 14. November 2019

Naturdonnerstag - Abschiednehmen vom See




Als mich neulich eins der kleinen Mädchen in Prieros besuchte und wir mit dem Packen und Winterfestmachen des Brandenburger Sommerquartiers beschäftigt waren, kam natürlich auch das Abschiednehmen vor der Winterpause in Sachsen nicht zur kurz. Wir waren im Wald, bei der Nachbarin, am Strand (sie wollte baden gehen...........), bei den Groß-Cousins, im Schulgarten und natürlich "bei uns unten" am Wasser. Habe ich sie früher noch an die Hand genommen, meistert sie jetzt allein und ganz sicher den schmalen "krabbeligen" Weg hinunter durch Laub, über Wurzeln und zwischen Zaun und kitzelndem Gesträuch hindurch... 







Was hatten wir an diesem 30. Oktober doch für eine herrliche Stunde fürs Abschiednehmen erwischt... Glatt wie ein Spiegel lag uns der See in der Spätnachmittagssonne zu Füßen. Und diese Spiegelungen interessierten das Mädchen sehr. Klar, an der immer fließenden Mulde hat sie das nicht. Ob die Wolken ins Wasser gefallen sind? Und wieso kann man die Flugzeuge im Wasser sehen. Das Gucken und Beobachten und Spekulieren, sogar ein Fischerkahn kam noch vorbei, fesselte die Kleine so sehr, dass sogar ein Video-Anruf von Mama und Schwester erst mal unbeantwortet blieb, denn wir hätten flott hinauf gemusst, nach unten an den See reicht das Netz nicht... Nein, natürlich mussten wir noch eine Weile unten bleiben...











Die kleine trug übrigens in unseren gemeinsamen Tagen so gerne meine Wandermütze, die vom letzten Regenspaziergang noch in der Garderobe lag. Sie war zu groß und sie trug sie verkehrt herum, denn der Schirm schränkte ihre Sicht so ein... In Händen hielt sie Notizblock und Stift und machte Notizen ;-) ;-) ;-). Schließlich war die Oma tagelang auch mit Zetteln und Stift durchs Haus, um bloß nichts zu vergessen für den Umzug (hat sie aber doch)...











Nach dem Vorbeifahren des Fischerkahns kam das Wasser in Bewegung, Wellen kamen, schlugen ans Ufer und gingen wieder und Fische stupsten dazu noch Kreise ins Wasser und in die Wolkenschiffe... Was für ein Flimmern... Faszinierend, nicht nur für Kinder. Kurzum, wir konnten uns kaum satt sehen an dem, was da auf dem Wasser passierte, umringt von den so wunderbar entweder noch grünen oder auch schon herbstlich gefärbten Bäumen an den Seeufern...










Doch dann hieß es irgendwann wirklich "Tschüs, See". Wir kommen wieder. Ich schaue auch den Winter über immer mal nach dir, und im kommenden Sommer werde ich wieder hier schwimmen können..., und bestimmt gibt es auch wieder Enkelzeiten am See.







Naturdonnerstag

Samstag, 5. Oktober 2019

Samstagsplausch - ein paar Tage Speyer zuzweit

Unsere Herbstkurzurlaubsziele wechselten diesmal in der Planung hin und her, und ein dienstlicher Termin führte uns dann nach Speyer, endlich konnte ich dem Liebsten mal ein bisschen von der Stadt zeigen... Unser erster Abend führte uns gleich in ein schönes Konzert, eins der Sacred Concerts von Duke Ellington für gemischten Chor und Bigband. Mitreißend musiziert in der Dreifaltigkeitskirche, der Freedom-Chorus begleitete uns noch eine Weile. Und ihr könnt mich jetzt bei unseren grünen Stadtrundgängen begleiten.







Prägend rund um den Dom sind viele Platanen und ein ausgedehnter Park. Und in dem sind die grünen Halsbandsittiche mit ihren durchdringenden Rufen präsent. Diesmal sah ich erstmals einen ganzen Schwarm fliegen, Vorführeffekt, extra für den Mann haben sie sich wohl aufgeschwungen, denn ich erhaschte bisher nur immer einen kurzen Blick auf ein oder zwei Tiere...













Vom Speyerer Stadtzentrum aus ist man ja ganz schnell am Rhein, und ich zeigte meinem Mann meinen Weg zum Textilstudio im alten Industriehof. Wir hatten Glück und konnten uns in der Sonne wärmen und sogar unterm mächtigen Walnussbaum bei "Eis am Rhein" noch ein Eis essen, nachdem wir am Textilstudio von der reichen Apfelernte stibitzt hatten. Sonst (und gerade wieder, falls es nicht auch in Speyer regnet) hängen da im Baum die trocknenden Exoprints. Sie scheinen den Apfelbaum beim Fruchten nicht zu stören... Abends dann italienisches Essen mit Freunden im alten Kutscherhaus am Fischmarkt.




Sonnenglitzern, trotz dunkler Wolken.

Nach der Mahd ist der Deich nochmal erblüht.
Trotz Rheinnähe, die Trockenheit hat die Birke geschafft...
Ein glühender Feuerdorn auf einem der letzten verbliebenen "alten" Grundstücke am Rhein zwischen den Ketten der Neubauten mit Eigentumswohnungen.
Der Apfelbaum am Textilstudio um alten Industriehof. Hm, so lecker, wir haben unsere Taschen gefüllt...

Eis am Rhein unterm Walnussbaum...





Während der Gefährte am Folgetag zu Verhandlungen in Karlsruhe war, habe ich mir drei Stunden Zeit zum Erforschen des Doms genommen, mit Audio-Guide, haha, und drei Stunden reichen nicht mal. Bisher hatte ich ja nur bei Stippvisiten das Gebäude auf mich wirken lassen, nun war ich doch mal neugierig auf einige Details der vielschichtigen Bau- und Ausgestaltungsgeschichte. Und natürlich habe ich auch den Aufstieg auf den für Besucher zugänglichen Turm gemacht. Schon toll, was man da nun von oben entdeckt, wenn man etwas von der Stadt schon kennt, wegen der sich häufenden Ecoprint-Kursbesuche streife ich ja immer mal wieder durch die Gassen. Hätte ich vorher geahnt, dass gerade wieder einer stattfand, wäre ich wohl gleich geblieben ;-)...



Die Dom-Info. Ein Häuschen voller Schätze...
Blick rheinabwärts.

Blick rheinaufwärts.
Blick in Speyers grünbetupftes Herz und ins weite Stadtrund.


Das Wetter meinte es ganz gut mit uns, Kaffee und Eis draußen in einem der vielen Cafés an der Maximilianstraße, und an zwei Abenden war es so mild, dass wir bei der Alten Münz draußen speisten, ich zwar mit Decke um die Hüften, aber dazu sind sie ja da auch ausgelegt... Auf meinem ganz privaten Stadtbesuch war ich auch wieder im skurrilen grünen Künstlerhöfchen und in meinen "geheimen" Gärten...













Unseren letzten Tag verbrachten wir im Technik-Museum, in das ich allein wohl nie gegangen wäre, da ist es doch gut, wenn von anderer Seite mal ein bisschen gedrängelt wird... Sehr interessant, doch auch hier wieder die Erfahrung, es ist zuviel, um alles bei einem Besuch erfassen zu können... Ich wünsche mir für solche Ausstellungen wirklich Tickets, die für zwei Besuche gelten... Auf jeden Fall eine Empfehlung für Familien mit Kindern. Es gibt auf dem weitläufigen Areal so viel zu entdecken und zu erklettern und zu erkunden und in Aktion zu versetzen, auch wenn man dafür dann noch den einen oder anderen Euro springen lassen muss... Ein allerletzter grüner Spaziergang führte uns dann nachmittags noch in den Adenauerpark, auch der ein willkommener Treffpunkt für Kinder und Familien.







Samstagsplausch
Mein Freund, der Baum
Naturdonnerstag (10.10.19)


Donnerstag, 4. Juli 2019

Naturdonnerstag (94) - Mein Freund, der Baum - Bäume am See


Sommer ist, wenn wir am Seeufer sitzen können, schwimmen gehen und es sich bei aller Hitze und trotz regen Bootsverkehrs auf dem Wasser dort gut aushalten lässt... Denn da sind die Bäume...


Heute sind ja beim Naturdonnerstag wieder die Bäume und die Baumfreunde dran. In diesen heißen Tagen der vergangenen beiden Wochen war unser Platz am See wirklich eine Oase... So manches Mal bin ich abgetaucht, am Wochenende dann zu zweit mit meinem Mann... Obwohl die Wassertemperaturen auch schon weit über 20°C liegen, ist es für den Körper doch noch eine Erfrischung und Abkühlung. Danach schmeckten dann Yoghurt-Obst-Nuss-Imbiss und Tee da unten am Wasser unter den wunderbar Schatten werdenden Bäumen am Ufer nochmal so gut. Von Zeit zu Zeit wird vom Bundeswasserstraßenamt der eine oder andere Baum gefällt, denn die Seeufer sind unbefestigt und damit der Erosion ausgesetzt. Da neigt sich mancher Baum irgendwann zu gefährlich übers Wasser. Hinter den beiden Birken seht ihr vom Nachbargrundstück aus eine Eiche ins Bild ragen. Wir hoffen, sie darf trotz ihrer Neigung noch lange stehen.











Das Seeufer ist nämlich durchgehend mit Bäumen bestanden, bis auf zwei Strandabschnitte. BBirken, Erlen, Ebereschen, die eine oder andere Eiche stehen hier. Ein Treffpunkt und Nistplatz für die vielfältige Vogelwelt hier, und für uns Menschen gerade in diesen Sommerzeiten Schatten und Sauerstoff spendende (relative...) Kühle... Am Badestrand in praller Sonne wäre es (für mich) nicht auszuhalten, auch die Stege am jeweils besonnten Ufer sind derzeit immer leer, zu heiß. 

Beim frühen Morgenschwimmen am Montag habe ich sogar mal wieder einen Eisvogel an der Uferlinie entlangfliegen sehen. So ein toller Blitz in Blau-Türkis und Orange... 
Kommt gut durch diesen heißen Sommer!








Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Es bleibt so: Eine Verlinkung kann ich - außer in den Kommentaren - nicht anbieten. Danke, dass ihr dennoch mitmacht. Wir sind nun bei Nr. 94 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.


Sommer ist, wenn...

Sonntag, 30. September 2018

Meine Woche 2018 (39)

Blitzlichter der Woche... Seit Samstag voriger Woche. Bis heute, Sonntag.




Wanderung mit dem Liebsten auf den Streganzberg.


Sonntagseinsatz im Schulgarten. Gießen und Früchte für die Beeren-Mix-Marmelade ernten.


Montagsmandala aus Herbstfrüchten und Post von ihr und ihr. DANKE!


Kreativer Dienstag inmitten meiner Papiere...



Spontane Radtour am Mittwoch in ein tolles Waldgebiet. Mehr am kommenden Donnerstag.



Mit Kindern den Naschgarten im Schulgarten in 7 kleinere Beete für 7 Kindergruppen aus der 3. Klasse aufgeteilt.



Freitagmorgen den Liebsten zu einem Termin in Berlin begleitet.




Anschließend nach Norden weitergefahren zu den Linumer Teichen.





Am Samstag mit der großen Familie aus Geschwistern, Kindern, Nichten und Neffen und Enkeln und Großneffen eine schöne Wanderung gemacht. Das Wetter war so toll zu unserem Familientreffen



Spielen, Essen, Spazieren und was so zwischendurch anfällt bei so einer Riesengruppe... Die Allerjüngste von 8 Kindern zwischen 1 und 12 Jahren sieht ihr erstes großes offenes Feuer... Drumherum saßen die letzten dann bis Mitternacht...


Unglaublich die vielen Kraniche, die abends über uns hinwegzogen hin zu den Feldern zum Futtern. Danke, Schwester, dass du dieses optimale Quartier mit dem riesigen Außengelände und viel Freiheit für uns gefunden hast. Wir kommen nächstes Jahr wieder.



Sonntagvormittag "Austrudeln" und nach und nach Abreisen nach Süd und Nord. Kommt gut heim!



Sehr dankbar bin ich für diese Woche... Habt einen feinen Sonntag noch und kommt gut in die neue Woche.


Samstagsplausch.
Monatsmotto - Farbe in den Alltag.


 

Donnerstag, 26. Juli 2018

Naturdonnerstag (78 + 58) - mal wieder Huschtesee-Wanderung

Ihr Lieben, bitte beachtet eine Änderung zum Naturdonnerstag: Ich führe die von mir betreuten Reihen "Naturdonnerstag" und "Mein Freund, der Baum" zusammen. Sie gehören ja irgenwie auch wirklich zusammen, die Reihen, und für mich wird es etwas entspannter. Alos: Ab sofort gehört der erste Naturdonnerstag im Monat den Bäumen! Wir starten damit also am kommenden Donnerstag. Ich finde, die haben es verdient, einmal im Monat besonders gewürdigt zu werden. Gerade jetzt, da ich im an einem unendlich heißen Tag gemütlich und luftig in der Mittagszeit unter meinem Ahorn-Hausbaum sitzen kann, merke ich das wieder... (Natürlich erscheint dieser Hinweis auch am kommenden letzten Sonntag im Monat, dem bisherige Erscheinungstermin von "Mein Freund, der Baum" in einem Extra-Beitrag). Bitte, verlinkt andere Naturdonnerstags-Posts an den übrigen Donnerstagen im Monat. Ihr wisst ja, da könnt ihr auch ältere Posts verlinken, sofern sie einen Hinweis auf meinen Blog und den Naturdonnerstag enthalten.


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Die Huschtesee-Wanderung in Prieros ist euch ja bekannt, falls ihr schon länger hier lest... Neulich bin ich sie wieder einmal, diesmal mit meinen beiden älteren Enkelinnen gegangen - zum Teil in umgekehrter Richtung und vom Wanderweg abweichend, denn wir wollten zum Abschluss ins Restaurant. Die beiden sind 12 und 8 Jahre alt und bewältigten an diesem Tag ungefähr 10 km. Eine wunderbare Zeit lag hinter uns, als wir nach fünf Stunden voller schöner Erlebnisse in der Natur wieder zu Hause ankamen.










Wir begannen den Tag mit dem Besuch einer Kunstausstellung im Tourismuszentrum des Ortes, bevor es dann über den alten Schulhof (Naturparkverwaltung) und durch einen schmalen Pfad zwischen Gärten hindurch und an einer Pferdekoppel vorbei zur Dahme ging. Dort weiter kamen dann bald Schleuse, Mühlenbrücke und Mühle (heute Wohnhaus) mit der herrlichen Blutbuche davor in Sicht.




 



Von unserem Weg aus entdeckten die Kinder einen Hexenbesen... Und im Bruchwald am Moor, in das die "Beule" in der Huschte übergeht, entdeckte auch ich Neues: Der Sturm hat seit unserem letzten Gang im November 2017 so Einiges umgeworfen, nicht nur in dem moorigen Teil, wo die Bäume ohnehin unsicherer stehen und irgendwann zu schwer sind für den feuchten Untergrund, sondern auch im Wald und entlang der Huschte, wo sie auch quer über dem Weg lagen. Trotzdem, barfuß über Frauenhaarmoos und Torfmoos zu gehen (auf einem durch einen Wildwechsel gebildeten, also ungefährlichen "Pfad" entlang des Moors), das ist einfach nur wunderbar... Und die Mädchen ließen für die folgende Strecke die Schuhe gleich ausgezogen...












Es gab Vögel zu entdecken und auf dem schmalen Teufelswerder, der in die Huschte hineinragt, vor allem allerhand insektenumschwebte wilde Pflanzen und Fraßspuren (leere zerschlagene Muschelschalen) von Tieren... An der Spitze konnte man genau sehen, dass hier auch Tiere die Schmölde (zu der die Huschte gehört) queren, um in den anderen Wald gegenüber zu kommen. Wildwechsel im Wasser... Diese inzwischen weitgehend naturbelassene Wildnis, wo nur selten ein Mensch hingerät (nur zweimal auf meinen mindestens schon 20 Wanderungen sind uns andere Menschen begegnet...), ist ein Refugium für Pflanze und Tier und neugierige Menschen, die sich achtsam, langsam und leise dort hinbegeben, um zu entdecken.






Blutweiderich und Vogelbeeren.
Wasserdost und Mädesüß.







Dann wanderten wir entlang der Huschte weiter zum sandigen Hang, an dessen Fuß man gut ins Wasser steigen und eine Runde schwimmen gehen kann. Doch vorher gingen wir noch an geheimnisvollen Birkenwesen vorbei und entdeckten eine der typischen grauen Sandflächen meiner Kindheit... Solchen gibt's hier halt auch. (Wir spielten früher hingebungsvoll darin, meine Mutter war davon weniger begeistert.) Gleich daneben die unermüdlich blühenden Glockenblümchen, sie halten echt von Spätfrühling bis Herbst durch....







 





Nur noch ein kleines Stück an gestürzten und z. T. beiseite geräumten Bäumen vorbei... Und dann endlich: Baden... Immer wieder ein Ereignis, an einer unbekannten Stelle schwimmen zu gehen. Das Tasten auf dem Grund, die Berührung mit Wasserpflanzen, wie tief ist es hier..., und... auf einmal leiser Niesel....Denn der Wetterbericht hielt nicht, was er versprochen hatte: 0 % Regenwahrscheinlichkeit. Aber wir waren vom Gehen gut durchgewärmt und "sind ja nicht aus Zucker", wie meine Mutter stets sagte. 












Deshalb fackelten wir auch nicht lange, als der Niesel sich in leichten Regen wandelte und wagten uns schnell unter dem Schutz der alten Kiefern am Ufer hervor, denn wir hatten Hunger, und ich hatte doch ein Abschiedsessen in einem schönen Restaurant versprochen, wo wir gerne einkehren. Mit einem kurzen Gedanken bedauerte ich, dass ich die frisch gewaschene Wäsche nicht von draußen reingeholt hatte... (wie sich anschließend herausstellte: bis in unsere Straße war der Regen gar nicht gekommen...) Wir liefen über Flechtenboden, bewunderten den beim nächtlichen Regenguss des Vortages akkurat und phantasievoll zusammengeschobenen Kiefernnadelboden, beobachteten mit dem Fernglas ein - leider kinderloses - Kranichpärchen und saßen schließlich bei Regen draußen mit Blick auf den See, geschützt durch ein Glasdach und ließen es uns munden...











Es mundete uns allen vortrefflich, aber für ein Waffel-Eis auf dem Nachhauseweg war noch Platz in den Bäuchen... Und ganz zum Schluss, schon fast zu Haus, entdeckten wir noch ein ganz süßes kleines Krötenkind, noch kleiner als ein Kiefernzapfen und doch nun schon ganz selbständig unterwegs ... (im oberen rechten Bildviertel)












Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  






Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es aktuell leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...