Donnerstag, 12. Januar 2023

12 von 12 Jan. 2023

 

 


 

Auf dem Weg zur Physiotherapie blühendes Fugengrün entdeckt...




Nach Kniemassage und kräftigenden Balancierübungen noch etwas Energie durchs Bein laufen lassen...




 Auf dem Weg nach Hause eine Lieblingsbuche betrachtet...

 


 

Beim Bäcker am Weg zwei dunkle Brötchen fürs Abendbrot mit dem Liebsten gekauft und gegenüber im Elektroladen viele defekte LED-Lampen geordnet entsorgt.

 


 

Zu Hause auf Instagram die neuesten bedrückenden Nachrichten aus Lützerath, Ukraine, Iran und Afghanistan geguckt und etwas neidisch in den westlicheren Teil Sachsens geschaut, wo heute bei der Tochter klarer Himmel zu sehen war...




Virtuell eins meiner blühenden Blümchen zu einem Geburtstag verschickt...




Nach dem Obstimbiss (der Kummerspeck muss weg) ein bisschen nette Post erledigt...




... und dem Liebsten bereitgelegt. Wenn er morgen früh zum Bäcker fährt, nimmt er sie mit...





 Mich ein wenig zur Ruhe gebettet... Gemütlich.




Danach eine neue Kerze für meine Schwester angezündet, gerahmt von Manos "Stille"-Miniatur und einem Schablonendruck von Michaela. Der Weihnachtsstrauß ist schon abgeschmückt. Es gibt zz. häufiger Phasen, in denen ich nichts "Vernünftiges" tun kann, dann räume ich irgendwo ein bisschen auf ;-)




Angefangen mit Restfarben ein paar Hintergründe für Collagen zu gestalten.




Mich mit einem Tee in der Lieblingsecke eingerichtet und auf den heutigen Lieblingstermin gewartet:  Ein Video-Stündchen zu dritt mit zweien meiner besten Freundinnen. Das machen wir wöchentlich und es tut uns immer gut.


Ich hoffe, ihr hattet einen guten Tag!


12 von 12 - Sammlung bei Draußen nur Kännchen

Montag, 12. Dezember 2022

12 von 12 - Dez. 2022


 
Blick aus dem Badezimmerfenster. Die Berufstätigen und die Kinder des Hauses haben das Grundstück verlassen. Es ist neuer Schnee gefallen... Stille im Haus.
 
 

                                           
Im wachsenden Sternenmeer der Adventspostkunst 2022 zünde ich - wie schon seit Donnerstag - wieder das Kerzchen für meine geliebte Schwester an. Sie ist zu ihrer großen Sternenreise aufgebrochen. Ich konnte ihr - zusammen mit ihren Kindern und einer meiner Töchter - abwechselnd an ihrem Sterbebett beistehen, zu Hause bei einer ihrer Töchter. Nachts wache ich auf und kann es noch immer nicht glauben, wie schnell alles auf einmal ging. Die Karte im Hintergrund hat sie mir im November noch eigenhändig geschrieben, als ich mit gebrochenem Knie aus Paris wiederkam.



 

 
Auch wenn ich Montag bis Donnerstag alleine bin, ein ausführliches Frühstück gönne ich mir, mit viel Tee, Obst, Frischkäsebrötchen, und in aller Ruhe. Meist lese ich dann noch, in diesen Tagen nun in den drei Adventskalendern, darunter - wie seit Jahren schon - der literarische Streichholzschachtelkalender von Mirjam, ein tägliches Versinken in berührende und Nachdenken machende Texte.




Als ich meinen noch bis 24.12. mit jedem Tag wachsenden Sternenhimmelsteppich der Postkunst zum Foto ausbreitete, habe ich am Verandadach erstaunt die ersten Eiszapfen entdeckt...
 
 

 
Dann gibt es vormittags eine große Runde Kreativtisch: Die Kalenderzutaten fürs gemeinsame Oma-Enkel-Kalenderprojekt sortieren, Material für die noch fehlenden Karten bereitlegen, Weihnachtsgeschenke ordnen. Seit vergangener Woche sind solche Sitzungen mit meinem verletzten Bein wieder ohne größere Anstrengungen möglich, es wird von Tag zu Tag besser, manchmal vergesse ich schon die eigentlich noch obligatorischen Krücken irgendwo in der Wohnung. Mal sehen, was morgen der Kontrollbesuch beim Arzt ergibt. 





 

 
Nach einem langen Telefonat mit einer meiner engsten Freundinnen habe ich mir ein paar Kartoffelpuffer mit Apfelkompott gemacht und bin anschließend zu einem Mittagsschläfchen abgetaucht. Draußen schneit es noch immer. Wunderschön sieht es aus...




 

 
 
Zwischenzeitlich ist mit der Post das neue JahreBuch 2023 angekommen, für das ich seit vielen Jahren Korrektur lese und oft auch selber was schreibe. Ich koche mir ne große Goldene Milch, fülle mir ein paar Elisen-Küchlein in eine kleine Schüssel und nehme - warm zugedeckt - meinen Ausguck in den Garten im Schaukelstuhl auf der Veranda ein und vertiefe mich in den Kalender...






 
Nun ist es schon tief dunkel, die kürzesten Tage stehen jetzt bevor. Heute war hier kein Sonnenstrahl zu sehen. Habt einen schönen Adventsabend und bleibt/werdet gesund.
 
 
 
12 von 12 bei

Samstag, 12. November 2022

12 von 12 - Nov. 2022

 


Tür weit auf und frische Herbstluft atmen. Die Sonne erwischt morgens nicht mehr viel vom Garten wegen des Hausschattens. Aber noch Birkengoldreste...

 


Mich übers mit Nachschub vom Liebsten aufgehübschte Sträußchen auf dem Verandatisch freuen...

 

  

Und endlich gibt es zum Frühstück auch wieder Lieblings-Rohkost - Möhren, Rote Bete, Apfel, Zitrone, Rosinen, Pflanzenöl... Für die Minzeblättchen müsste ich weit in den Garten, geht gerade nicht...

 


 

Nach dem Frühstück meinen aktuellen Standard-Ruheplatz am Tage einnehmen. Jeden Tag läuft zz. der Breitwandfilm "Herbstgarten" ;-)...                                    

 


 

In der Lokalpresse den Hinweis auf eine interessante Kunstausstellung in Chemnitz entdecken. Hoffentlich tragen mich meine Beine bald wieder...




 

Ein paar Vorbereitungen für meine Ausstellung im nächsten Juni/Juli getroffen. Was man so machen kann, wenn man gerade nicht am Werktisch stehen kann. Rechner auf dem Schoß... 

 


 

Der Liebste muss zu einem Außerhaustermin, ich mache mir ne Goldene (Trost)milch und nasche ein paar Plätzchen vom Brandenburger Lieblingsbäcker.

 


 

Ein spannendes Rezeptbuch mit pakistanisch-palästinensischer Küche entdeckt und unbändigen Appetit und Lust aufs Bald-Ausprobieren. Nächstes Jahr dann ;-)

 

 

Zwischendurch immer wieder in den Garten gucken. Spatzen, Finken und Amseln flattern und futtern. Es blühen noch ein paar Malven, Wegwarte, Karthäusernelke, Lichtnelke und Ringelblumen, leider komme ich nicht in den Garten zum Fotografieren. Gucken muss reichen.

 


Mit dem Sohn zum Th
ema "Gärten des Grauens" gechattet und in der Lokalpresse das dazu gefunden. Es bewegt sich doch was? Noch rechtzeitig genug? Einen Einspruch während der noch laufenden öffentlichen Auslegung eines Ferienhaus-Resort-B-Plans in unserer Nachbarschaft überarbeitet. Die Zeit drängt. Unfassbar überdimensioniertes Projekt.



Der Liebste erweist sich als Trost-Post-Überbringer. Aus Prieros brachte er schon Karens Paris-Karte mit, und aus dem Freiberger Briefkasten kamen nun eine tolle Herbstpostkarte von Ulrike und von Sandra Stempelkunstglück und Trostschokolade... Dankeschön, ihr Lieben.



 

Unser Obstimbiss und ein kleiner Schokostollenrest der Erzgebirgsbäckerei, Kerzenlicht und Nachmittagssonne sind der Rahmen für Gespräche zuzweit. Geschichte, Politik, Freunde, Familie, Erinnerungen an unsere seit einer Woche zurückliegende Parisreise... Es sammelt sich die Woche über immer so einiges an. 

Meine Schmerzen lassen nach, langsam, und ich hoffe, dass ich meine Parismitbringsel der unangenehmen Sorte wieder vollständig loswerde. Nur wird es dauern... Unserer anhaltenden Freude an unseren wunderbaren ausgiebig langen Stadtspaziergängen zu Fuß durch die Quartiere längs der Seine zwischen Eiffelturm und Notre Dame, Tuilerien und Champs Elysees, Montmartre und Pere Lachaise, Quartier Latin und Jardin du Luxembourg tut das auch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Das Paris-Leporello auf dem Fensterbrett aus dem Picasso-Museumsshop ist Quell der Freude. Wenn ich die Schmerzen besänftigt bekomme, kann ich die bis Weihnachten ärztlicherseits erzwungene Ruhe sogar genießen.

Ansonsten: Ukrainekrieg, Iranrevolution, Frauen in Afghanistan, Flucht, Klimakonferenz, rechte Umtriebe, Rassismus, Pandemie... So vieles bedarf unserer Aufmerksamkeit, unserer Haltung und unseres Engangements. Nicht aufgeben, nicht nachlassen, tun, was man kann und was einem entspricht. Hinschauen, nicht wegschauen. Die täglichen kleinen und großen Freuden dennoch nicht übersehen und mit seinen mentalen Kräften haushalten

Habt's gut!

 

Alle 12 von 12  bei Draußennurkännchen.

Mittwoch, 12. Oktober 2022

12 von 12 - Oktober 2022

Nach viel Gartenackerei , um den Brandenburgischen Garten besser auf die Klimakrise einzustellen, gab es nun mal wieder einen Ortswechsel nach Freiberg, denn ein zweimal wegen Corona verschobenes Konzert mit Bodo Wartke wird in Chemnitz am Wochenende nachgeholt... Spät angekommen, deshalb lange ausgeschlafen und die Knochen sortiert...

Auf dem Weg ins Bad einen Blick in den Garten geworfen, ist übrigens mein 12tel Blick...




 


Frühstück, wie immer mit Morgenlese in Nachrichten-Feeds, denen ich vertraue, und ein Stückchen weiter in der aktuellen Buchlektüre: Sarah Diehl: Die Freiheit allein zu sein. Eine Ermutigung. Unglaublich viel, was sie da zusammengetragen hat. Und es ist irgendwie motivierend, wenn einem eine Frau der Tochtergeneration so klar aufschreiben kann, warum man so tickt wie man tickt ;-)

 

 


 


 

Nun, bei schon höher stehender Sonne, mal nicht nur aus der Tür geguckt, sondern ein paar Gartenmomente eingefangen... Es blüht noch was... Auch Lady of the Lake, die Rose, die den ungünstigsten Platz bekam... Sie scheint sich gar nicht dran zu stören. Und die Felsenbirne war auch so nett, von ihren Farbrauschblättern noch ein paar für mich festzuhalten... Danach die Taschen von gestern abend ausgepackt, sozusagen schon ein bisschen das Freiberger Winterlager vorbereitet, bald geht es ja los...

 


 


 


 

Ein Gang zum Überweisungsterminal bei der Post war auch mal wieder dran, ich habe ihn mit einem Milchkaffee am Obermarkt verbunden, es gab allerhand auf meinen Listen zu sortieren, Termine vorzuplanen oder zu streichen. Zz. geht es aus verschiedenen Gründen mit manchen Vorhaben hin und her, vor und zurück. Nicht immer hat man alles selber in der Hand, geschweige denn unter Kontrolle. Ich gewöhne mich immer besser daran. Aber Momente des Zur-Ruhe-Kommens müssen sein, und wenn ich dann so sitze und lese, schreibe, lausche, gucke, denke ich manchmal an Astrid und ihren Kaffee auf dem Plätzchen in Köln...




Dann war ich auf dem Weg in den Albertpark noch im Nonnengässchen hängen geblieben und sah, dass ein neues Uni-Quartier in Nutzung genommen wurde, da musste ich doch gleich mal schauen. Siehe da, ehemaliges Klostergelände, auch Freiberg hatte mal sein St. Pauli ;-). Es gibt sogar ein archäologisches Fenster der Ausgrabungen hinter gestreiften Scheiben zu sehen (ging nicht zu fotografieren...) Dass der gepflasterte Innenhof nur Platz für einen Baum in der Kiste hatte, ist wiederum schade... Wie gut würde dem geräumigen Hof ein einmal prächtiger Baum stehen...

 


 

 


 

Der Albertpark gab sein bestes frühes Herbstbild ab, da konnte man fast übersehen, dass der erste der Teiche mangels Zufluss fast ausgetrocknet ist, nur ein schmales Rinnsal fließt noch hindurch. Noch nie so gesehen,woran es genau liegt, weiß ich noch nicht, denn eigentlich hatte ich den Eindruck, dass es diesen September ziemlich viel geregnet hatte.

 


 

Wieder zu Hause, habe ich die Quitten geerntet, ein paar mehr schon als letztes Jahr die erste und einzige unseres jungen Baums. Und natürlich gab auch der alte Apfelbaum von seinen Früchten ab. An apple the day..., ihr wisst schon... Gibt's morgen zum Frühstück... Doch am späten Nachmittag gab es erstmal Mittwochs-Ritual, ein Video-Kaffeestündchen mit zwei meiner besten Freundinnen...




Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und bis bald ;-).


Alle 12 von 12 findet ihr hier bei Draußen nur Kännchen.