Montag, 12. September 2022

12 von 12 im September 2022

Ich verspreche nichts... Immer wenn ich mir vornehme, wieder mehr zu bloggen, komme ich aus irgendwelchen Gründen wieder davon ab... Doch heute wenigstens mal wieder 12 von 12.

 


Zu zweit gefrühstückt, denn heute ging es für den Schatz nicht schon vor dem Aufstehen in die Firma, sondern zu gesitteter Tageszeit zur nahen Hochschule.

 


Im Garten der im schönen Irland weilenden Lieblingsnachbarn die Katzenschar gefüttert...

 


Beim anschließenden Gartenrundgang in meinem dank 2maliger ergiebiger Regenfälle wieder grünen Reich (noch unbekannte) Sämlinge in einer der frisch bepflanzten Sempervivum-Schalen entdeckt, na gucken wir mal...




Ein bisschen Morgenlese betrieben, nach den selten beruhigenden und wirklich guten Nachrichten aus aller Welt auf meinen Feeds lese ich neuerdings morgens auch immer noch was Schönes. Dieser Haiku ging mir den ganzen Tag noch nach. Schönheit bleibt, auch wenn niemand hinguckt oder hingucken kann oder will, meint Basho. Sieh an, wie gut. So. Tröstlich.




Seit Frau kein Onlinebanking mehr macht, muss sie nach KW zum Terminal. Kommt zum Glück höchstens einmal im Monat vor. War aber vergeblich. Neben dem Umleitungs- und Sackgassen-Wirrwarr in Königs Wusterhausen, das umständliche Parkplatzsuche und längere Fußwege erforderte. Schließlich die Erkenntnis: Eine Überweisung nach Großbritannien ist weder am SB-Terminal noch am Schalter möglich, dankeschön, Brexit... Freundlicherweise hat mir die Schalterbeamtin die entsprechenden Formulare bestellt, die ich nach Hause geschickt bekomme, dann ausfüllen und einreichen muss... Naja... Wie gut, dass es keine terminierte Zahlung ist...




Immerhin, ein Gang entlang des Nottekanals gegenüber vom Schlosspark, vor der Umwege-Fahrt nach Hause. In Königs Wusterhausen wird eine Untertunnelung der Bahnstrecke modernisiert. Dauert bestimmt noch lange.

 

 

Wieder zu Hause habe ich endlich mal die schöne Post der letzten Tage sortiert und nochmal ausführlich gelesen und angeschaut... Ach, dankeschön, ihr lieben Schreiberinnen...



Das muntere Fischlein im Algenmeer und andere schöne Sächelchen von Mano, der feine Dankes-Druck von Michaela und Urlaubspost aus Irland fügen sich farblich sehr gut zusammen und haben irgendwie Herbsthauch an sich... Ja, er kommt, der Herbst...




 Im Brandenburger Garten läuft das Projekt "Klimafester Garten" auf Hochtouren, der ultimative Stresstest diesen trockenen  Sommer lang hat nur zu deutlich offengelegt, wo das, was da an manchen Stellen ist, so überhaupt nichts mehr bringt, und ich bewege Umgestaltungspläne in Kopf und Herz, und Erde. Unter anderem muss mein Garten-Kreativplatz in den Schatten am Grundstücksrand wechseln, seit drei Kiefern in Nachbars Garten den letzten Winterstürmen zum Opfer fielen und plötzlich die Sonne ab Mittag ungefiltert in diesen Gartenteil fällt, der mehrere Jahre mein Draußenarbeitsplatz war... 

 

 


Ein bisschen Farbe in Kisten packen für das Mittwochsmixthema im September "Kiste und Kontrast" und sich dabei an die wunderbar fröhlichen Naturfarben-Kreativ-Sommertage mit Karen und Ulrike bei mir erinnern...




Ein blaues nachträgliches Geburtstagspäckchen für eine alte Freundin packen, die ich morgen im Norden von Berlin besuche... (mit Cyanotypie von Ulrike) und mir das (oje....) Langzeitprojekt "Eierwärmer aufhellen" für ein paar nächste Stiche zurechtlegen... Ob das nochmal fertig wird? Durch einen Denkfehler war der Eierwärmer beim Rosten zu düster geworden...




Aus einem für heute anvisierten Kaffeebesuch bei einer weiteren alten Freundin und ihrem Mann ganz in der Nähe wurde leider doch nichts, schade... Nun hab ich gleich schon den Kuchen für meinen Kaffee morgen im Kühlschrank, und ein neuer Termin muss her. 

Habt einen schönen Abend!

Und wir treffen uns hier bei Draußen nur Kännchen.





 


 

Mittwoch, 13. April 2022

12 von 12 im April 2022

 

Eine Zwischenmeldung aus meiner Fastenpause mit 12 Fotos vom 12. April..., heute nach längerer Zeit mal wieder von Prieros aus in Brandenburg gesendet. Hier bin ich nun nach der Corona-bedingten Verzögerung dran das grundrenovierte Haus wieder wohnlich zu gestalten und noch immer viel aufzuräumen. Viel Zeit daneben politische Podcasts zu hören und in diesen verstörenden Zeiten informiert, orientiert und aktiv zu bleiben.  

Doch meine Bilder heute kommen von meinem Ausflug nach Königs Wusterhausen und nach Berlin. Die große Tochter hat mit ihren drei Kindern einen Berlin-Trip gemacht... In KW konnte ich endlich einen Termin beim Straßenverkehrsamt wahrnemen um meinen alten DDR-Führerschein gegen einen EU-Führerschein umzutauschen, mein Jahrgang war ja schon dran... Früh am Morgen stand ich also schon an unserer Bushaltestelle mit Blick auf die Dorfmitte...

 

 


 


In KW hatte ich noch Zeit, selten passen ja die Behördentermine mit dem Busfahrplan optimal zusammen... Doch das Wetter war angenehm, ich besuchte die bald 100jährige Magnolie an der nun auf Dauer geschlossenen genau so alten Gärtnerei Genz. Ein Wohngebiet soll dort entstehen und Zweifel bestehen, ob die Magnolie das überleben wird. Anschliend ging es durch den Schlosspark und am Nottekanal entlang zum Straßenverkehrsamt. 

 

 


 

 

Auf  dem Rückweg zum Bahnhof schaute ich genauer auf den vor Jahren renaturierten Weiher und entdeckte hinten drin eine brütende Schwänin. Anschliend gab es auf einer Parkbank ein frisches duftendes Gebäck vom Markt und einen leckeren Milchkaffee...

 

 


 

In Berlin war auch allerbestes Spazierwetter, vom Bahnhof Friedrichstraße aus flanierte ich rechts der Spree Richtung Bundestag, merkte mir ein ganz neu entdecktes Cafe, die Gedenkstätte des ersten japanischen Übersetzers von Goethes Faust Mori Ogai und schaute mir viele alte restaurierte Charite-Gebäude an. 

 


 

 

Das Foto vom Eingang dieser Buchhandlung in der Lusisenstraße zeigt den Umgang mit Corona in Berlin, wie er mir gestern begegnete: Vorsicht wird noch immer groß geschrieben. Maske und Abstand sind weitgehend selbstverständlich. Macht mir gerade mal Lust auf mehr Berlin, auch wenn es mir auch sehr schnell wieder schwerfiel den Geräuschpegel auszuhalten.

 

 


 


Dann traf ich mich mit zweien der Enkelkinder vor dem Naturkundemuseum, da unser gebuchtes Zeitfenster noch nicht ganz dran war, konnten wir noch einen Abstecher in den Invalidenpark machen, auf einer Bank in der Sonne sitzen und die Geschichte der versunkenen Mauer recherchieren und erfahren, dass hier nun schon traditionell die regelmäßigen Fridays-for-future-Demos stattfinden. Das 3. Enkelkind und die Mama dazu mussten leider schon in die Ferienwohnung zurückkehren, die Kleine hatte Fieber bekommen, alles so aufregend in der großen Stadt...

 


 
 

 

So ging es also nur zu dritt ins Naturkundemuseum. Ich war lange nicht dort und erstaunt, wie modern und interaktiv die Ausstellung geworden ist in diesem traditionsreichem Haus, es gab so viel zu erkunden und zu vertiefen, so viele tolle und schon sehr alte Präparate, Erd- und Naturgeschichte so interessant aufbereitet. Nach guten zwei Stunden waren wir angefüllt mit Erlebtem und Gelerntem und tüchtig knülle...

 


 






 

 


 

Mit den Einblicken in das aufwendige Digitalisierungsprojekt der großen und in Teilen schon sehr alten Insektenpräparatesammlung endete unser Besuch. In der Ferienwohnung in Schöneweide trafen wir uns dann alle fünf und stärkten uns mit Pasta vom Lieferdienst zum Abendbrot. Für jede*n die Wunschpasta ;-). Noch ein kleiner Nachtisch mit Eis und Schoki und dann aber Nachtruhe, bevor es heute morgen in verschiedene Richtungen auf die Heimwege ging. in schöner Tag... Und inzwischen sind alle wieder wohlbehalten in ihrem Zuhause. Wie gut es uns doch geht.

 

Viele 12 von 12 - Apriltage hier bei ihr