Donnerstag, 8. August 2019

Naturdonnerstag (99) - Dschungel im Garten

Vor ein paar Wochen gab es im Vorgarten Bauarbeiten, danach war eine große Fläche kahl und leer... Für eine Neugestaltung war noch nicht die rechte Zeit, aber ganz schnell grün sollte es doch erst mal wieder werden. Also habe ich sämtliche über viele Jahre gesammelten Samen in einer großen Schüssel gemixt und mit Tochter und Enkelmädchen ausgestreut, eingeharkt, fleißig gewässert und so über die wochenlangen Hitze- und Trockenperioden gebracht, und nun können wir uns schon seit einiger Zeit an immer wieder neuen Blüten freuen, und nicht nur wir, auch die Insekten und Vögel treiben sich dort munter umher. Das Foto habe ich gestern Abend nach einem 20minütigen Regen gemacht. Leider wurde es nicht mehr, aber immerhin... Mein eigener und der Schulgarten verlangen wieder mehr Gieß-Stunden als eigentlich geplant.... Gerade habe ich auch wieder zwei Enkel in den Ferien bei mir, keine Zeit fürs Bloglesen und für eigene Blogposts ;-). So also heute nur dieses eine bunte Foto. Abends sitze ich manchmal noch ein paar Minuten auf der winzigen überdachten Terrasse vor der Haustür und schaue dort hinunter ins bunte Treiben... Ich freue mich, wieviel aufgegangen ist, und staune, wie lange manche Samen offenbar ihre Keimkraft behalten... Die ältesten waren aus dem Jahr 2005... Diese Grünkraft, herrlich, möge sie uns erhalten bleiben. Kornblumen, Ringelblumen, Kosmeen, Zinnien, Studentenblumen, Malven, Amaranth, Bohnen, Kürbisse, Lichtnelken, Kapuzinerkresse, Borretsch, Winden, Nachtschatten, Stechapfel, Sonnenblumen, Kornblumen, Kornrade, Mohnblumen und noch viel mehr geben sich in mehreren Etagen von 20 - 100 cm ein kunterbuntes Stelldichein in meinem wilden Garten...












Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 99 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta! 

Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.

Donnerstag, 1. August 2019

Naturdonnerstag (98) - Mein Freund, der Baum - Blutbuchenallee Streganz






Von unserem Frühlingsspaziergang zur Blutbuchenallee hatte ich euch hier schon erzählt, nun war am 10. Juli der Sommerspaziergang dran. Wie anders wirken nun die Bäume und die Landschaft ringsumher... Egal wann, jedes Mal wird man ehrfürchtig, wenn man unter den Bäumen entlang geht, stehen bleibt, hinauf in die Kronen schaut oder durchs Gezweig hinaus in die Weite... 1. August - Baumzeit heute im Naturdonnerstag.







Wir erwischten für unseren Spaziergang einen der wenigen kühlen  und zum Teil recht windigen Julitage. Doch zum Gehen war es gutes Wetter. War es auf dem Hinweg durch die Allee und dann auf den Streganzberg hinauf noch bewölkt, ließen sich auf dem Rückweg blaue Himmelsflecken und die Sonne noch sehen...




 










 
 
 
 
 
 
Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 98 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta! 

Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.

Samstag, 27. Juli 2019

Meine Woche (bis 27.07.2019)






Am vergangenen Wochenende haben wir im Garten geackert, nach den Bauarbeiten am neuen Zaun und der neuen Abwassergrube ist der Vorgarten in wesentlichen Teilen neu zu gestalten, zunächst muss das Ausgangsniveau in der Höhe wieder hergestellt und Erde aufgefüllt werden... Ich wundere mich immer noch, wieviel Garten und Erde bei diesen Bauarbeiten einfach verschwunden ist... Pausen gab's zu den Mahlzeiten und zum Schwimmen... Und da wir keinen Gehweg an der Straße haben, habe ich Töpfe vor den Zaun gestellt und das Saatbett unterm Zaun ein wenig nach draußen verbreitert und mit Astwerk aufgefangen, um der Angewohnheit von Post- und anderen Fahrzeugen entgegenzuwirken allzudicht an den Zaun zu fahren, ich hab nämlich die Nase voll vom Bremsspurenauffüllen ;-). Außerdem staubt's. Am Sonntagabend erblühte meine erste Nachtkerze von denen, die ich letztes Jahr am Sumpf ausgesät hatte...





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Der Montag gehörte wieder einmal dem Freund in der REHA in Berlin. An der Bushaltestelle erfreuten mich morgens die rosa Wolken der blühenden Sandnelken auf dem alten Sportplatz, in Frohnau saß ich eine Weile an einem Weiher, bevor es zum gemeinsamen Kaffeetrinken und zum Spaziergang übers Gelände ging. Abends spät war ich wieder zu Hause, es gab zwar wieder diverse Fahrplanänderungen und Umwege, aber es hat alles geklappt, besser als beim letzten Mal...






 



Am Dienstag und Mittwoch habe ich im Garten und an der Straße weiter geschuftet, auf der Parkfläche habe ich die Unebenheiten mit Holzhächsel aufgefüllt, nachdem ich eine runde Tonne Sand, Kies und Holzhächsel von der gelieferten Palette ins Grundstück gekarrt hatte. Der Weg ums Haus erhält eine veränderte Führung, und es ist Platz für einen vorübergehenden schattigen Liegeplatz entstanden. Vorübergehend deshalb, als er eigentlich im hinteren Grundstücksteil verlegt werden soll, aber unter der brüchigen alten Kiefer ist zwar Schatten, aber die gelegentlich herunterbrechenden alten Äste ofer Teile davon verlocken nicht gerade dazu, sich dort sicher zu fühlen. Ich mag die alte Kiefer beim Nachbarn sehr gern, aber ich sehe ihr an, dass sie inzwischen einiges Gefährdungspotenzial hat. Beim Harken blieb ich irgendwo hängen und fand dann einen alten Metallschuh, beim besten Willen bekomme ich ihn nicht raus, habe auch gar keine Peilung, wie er dorthin kam, denn er steckt außerhalb der Flucht unserer alten Zaunlinie. Da müssen Männer ran.







 
Die Pausen zwischendurch nutzte ich zum Lesen, Schwimmen, Werkeln an meinen Sommerpostheften und für kleine leichte hitzeverträgliche Mahlzeiten. Immer wieder drängten sich die Sorgen um ein erkranktes kleines Enkelkind in den Vordergrund, aber zum Glück kamen nach Tagen der Ungewissheit Entwarnung und Gesundungsnachrichten... Naturbeobachtung geht bei mir immer, gerade auch in nicht so guten Zeiten. Aus den im Schulgarten und in meinem Garten fotografierten Schmetterlingsgästen wurde mein Beitrag zum aktuellen Naturdonnerstag mit einigen Gedanken zum Insektenschwund. 









Am Mittwoch war ich morgens schon im Schulgarten, verabredet mit meiner Verbindungslehrerin, um über die Fortsetzung meiner ehrenamtlichen Arbeit dort zu beraten. Ich hatte Vorschläge schriftlich zusammengefasst und bin gespannt, was sich tut. Die Verantwortung allein zu tragen, wird mir langsam zu viel. Nachmittags habe ich Kaffee gekocht, denn bei einem unserer Bürgermeisterkandidaten kann man einen Termin zum Kaffeetrinken bestellen. Er backt den Kuchen. War eine nette kleine Runde, in der wir uns über viele Dinge ganz ungezwungen ausgetauscht, mögliche Vorhaben diskutiert und ganz nebenbei eine Menge voneinander aus unserem (privaten und politischen) Leben erfahren haben. Der Kuchen - Zupfkuchen mit Sauerkirscheneinlage - war übrigens vorzüglich.








Abends nach dem Schwimmen hatten meine Nachtkerzen alle ihr neues Blütenlichterkränzchen angezündet...








Parallel zu meinen Sommerpostvorbereitungen traf wundervolle Post ein..., von Christine ein Fische-Heft, von Anika die Sommerpost Nr. 1 und von Eva ganz persönliche Baum(kinder)geschichten, was für eine Freude... Danke!



 






Inzwischen sind meine Hefte für die Sommerpost gebunden, die Gestaltungen fürs Innenleben der Hefte liegen abgezählt, gedruckt und geschnitten bereit zum Einfügen und Einkleben... Morgen und Montagvormittag will ich mir dafür Zeit nehmen, um 15.30 Uhr soll alles pünktlich zur Leerung im Dorfbriefkasten liegen....








Heute morgen war ich wider Erwarten allein zu Haus, der Gefährte hatte einen dringenden Termin in Freiberg. Nach dem sehr frühen Frühstück auf der Miniterrasse vor der Haustür, mit Blick auf meine wilde Einsaat, war ich drei Stunden im Schulgarten, alles einmal durchdringend gießen, in der Hoffnung, dass es am Montag wie angekündigt endlich wieder regnet, Samen sammeln, Einiges von allzugroßem Wirrwarr abschneiden, die überhand nehmende Graukresse eindämmen, Brombeeren pflücken... Am frühen Morgen kann man die Blütenkränzchen der Nachtkerzen auch hier sehen, bevor sie den Tag über vergehen und abends ein neues Blütenkränzchen erscheint... Tag für Tag, über Wochen hinweg... Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe.... Ich liebe Nachtkerzen.









Habt ein gutes Wochenende!

Samstagsplausch
Sommerpost

Donnerstag, 25. Juli 2019

Naturdonnerstag (97/100) - Schmetterlinge und eine gute Nachricht!







Die gute Nachricht zuerst: Der Naturdonnerstag geht auch nach der Nummer 100 weiter. Jutta, von der ich den Naturdonnerstag einst übernommen hatte, als sie sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sah, ihn weiterzuführen, hat mich nun gefragt, ob sie ihn nun wieder weiterführen könne. Da habe ich doch von Herzen danke und ja gesagt... Bei ihr weiß ich den Naturdonnerstag in guten Händen. So werden wir uns donnerstags weiter begegnen und unsere Naturaufnahmen, unsere Erlebnisse und unsere Gedanken teilen können... Ich bin mir sicher, auch das kann dazu beitragen, dass wir aufmerksamer und achtsamer draußen unterwegs sind und unseren Teil dazu beitragen können die so vielfältige Natur rund um uns her zu schützen und sie nicht achtlos oder gedankenlos oder unwissentlich zu zerstören. Wir brauchen diese Vielfalt sehr, aber es wird immer deutlicher, wie fragil das Gleichgewicht der Natur ist....





Blühender Oreganum vulgare ist eine beliebte Futtertankstelle.




Nehmen wir das Beispiel die Schmetterlinge: Wenn ich die 35 Jahre in meinem Garten sehe, denke ich traurig an die Jahre zurück, in denen die Schmetterlinge nur so aufflogen, wenn ich an den Oreganos vorbeiging. Obwohl ich in den vergangenen Jahren noch intensiver auf insektenfreundliche Pflanzungen und Ansaaten geachtet habe, sind Schmetterlinge bei mir nur noch Einzelbesucher und ich bin glücklich, wenn ich einen entdecke. Nicht einmal Weißlinge oder Pfauenaugen gibt es in großen Mengen, früher selbstverständlich... Nun, da der Rückgang der Insekten Bienen und Schmetterlinge auch  die Allerweltsarten erfasst, wird das von manchen erst bemerkt und bedauert. Von vielen aber auch noch immer nicht, denn Insekten sind ihnen herzlich egal, manchmal sogar widerlich oder mindestens suspekt und stehen auf der Beliebtheitsskala mancher Zeitgenossen nicht sehr weit oben. Nach persönlichen Vorlieben oder Aversionen geht es hier aber schon lange nicht mehr...





Baumsäfte trinken.





Wie gravierend der Rückgang von Schmetterlingen und Insekten von der Diversität der Arten her und von der absoluten Anzahl her überhaupt inzwischen ist, mögen folgende Veröffentlichungen aus den Jahren 2016 - 2019 belegen.

https://www.welt.de/wissenschaft/article157418070/Deshalb-sehen-wir-nur-noch-wenige-Schmetterlinge.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article167877150/Wieso-Mais-Schuld-am-Sterben-der-Schmetterlinge-ist.html 

Ganz aktuell aus dem Bundesamt für Naturschutz: https://www.bfn.de/themen/insektenrueckgang-daten-fakten-und-handlungsbedarf/gefaehrdungsursachen-und-handlungsbedarf.html

Unsere konventionelle Landwirtschaft mit Überdüngung und Einsatz von "Unkraut"vernichtungsmitteln und "Schädlings"bekämpfungsmitteln, Monokulturen und der Rückgang geeigneter Lebensräume sind Hauptursachen. Dazu zählen auch die vielen super schicken und gepflegten kurzgeschorenen, auf- und ausgeräumten Gärten... Vor Jahren sah ich in einer Zeitschrift eine Karikatur, ungefähr so: Ein Pärchen sitzt auf Liegestühlen in seinem Garten, der aus kurzgehaltenem und von jeglicher Blüte befreitem Rasen und einer Koniferenhecke bestand. Die Frau sagt zum Mann: Schmetterlinge gibt's auch nicht mehr.... Ach nee...





Schlafplatz



Wie sind eure Erfahrungen, gerade auch der Älteren unter euch, mit dem Rückgang der Schmetterlinge... Wer versucht etwas dagegen zu tun? Wer kann welche Pflanzen empfehlen, die Insekten nähren? Und auch ihre Kinder? Wer Schmetterlinge liebt, muss auch Raupen mögen. Und Raupen brauchen Futter. Zahlreiche Falter sind so spezialisiert, dass sie neben geeigneten Nahrungspflanzen für sich selbst während ihres nur Wochen dauernden Lebens auch noch ganz bestimmte Pflanzen zur Eiablage brauchen, um den Räupchen einen guten Start ins Leben zu erlauben, und erst am Ende eines langwierigen, von vielen möglichen Störungen betroffenen Prozesses erfolgt an einem geeigneten Platz verpuppt die Metamorphose zum Schmetterling, z. B. unter Laub, das von nicht einmal wenigen Gärtner*innen so gern auch noch aus der letzten Gartenecke gekratzt wird, damit es "ordentlich" aussieht und "sauber". Unsere Ordnungskategorien haben mit denen der Natur nichts zu tun... Naturschutzgebiete allein reichen nicht. Wenn man weiß, dass die Fläche der deutschen Hausgärten ähnlich groß ist wie die der Naturschutzgebiete, ahnt man, was in unseren Gärten für ein Potenzial liegt. Selbst auf unseren Balkons. Solange wir unsere Pflanzen aber nur nach fragwürdigen subjektiven Schönheitskriterien aussuchen, vergeben wir die Chance mit dem Pflanzen auch etwas für die Insekten zu tun. Und damit übrigens auch was für die Vögel. Wenn alle, die in jedem Jahr vor allem auf gefüllt blühende Geranien auf ihren Fensterbrettern und Balkonen setzen, die Hälfte ihrer Pflanzen gegen Oregano oder Katzenminze oder gar heimische Blühpflanzen austauschen würden, was für ein Gesumme und Geflattere könnte es werden... Und wer einen Garten pflegt, hat auch Verantwortung. Meiner Meinung nach nicht primär dafür, dass es immer "ordentlich" aussieht, sondern dafür, dass dieses Stückchen Erde auch Bestandteil der natürlichen Kreisläufe bleiben kann und nicht - ökologisch gesehen - Wüste wird, wo nur wenige Insekten Nahrung finden und überleben können. Denn auch mit den allerschönsten Hortensien können sie es nicht. Die werden zwar wegen der Farben vielleicht sogar zunächst von Insekten angeflogen, aber vergeblich, denn Nahrung finden sie hier nicht. Ausnahmen sind - mit Einschränkungen allerdings - Teller- oder Rispenhortensien.








Die Fotos im heutigen Beitrag stammen aus den letzten beiden Wochen und sind im Schulgarten und in meinem Garten aufgenommen. Ich habe diesmal die Schmetterlinge (noch) nicht bezeichnet. Vielleicht könnt ihr sie mal erraten? Ich bin gespannt und freue mich, wenn ihr die bezaubernden Falter in den Kommentaren mit ihrem Namen ansprechen könnt...

Und wer für Schmetterlinge und Insekten pflanzen will, dem empfehle ich die auf langjährigen Erfahrungen beruhenden Aussaat- und Pflanz-Ratschläge von Reinhard Witt in seinen Büchern: Wildpflanzen für jeden Garten / Das Wildpflanzen Topfbuch. Heimische Wildpflanzen auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten und in den Pflanzungen öffentlicher Anlagen sind überdies oft wahre Schönheiten. Oder kennt ihr ein schöneres Natur-Klöppelspitzenmandala als das einer Wilden Möhre?









Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 97 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe. Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta!

Nächste Woche, am ersten Donnerstag im Monat August, heißt es beim Naturdonnerstag noch einmal "Mein Freund, der Baum"