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Samstag, 4. Januar 2020

Nachlese Adventspost 2019 - Lieblingsrezepte







So viele tolle Rezepte, von denen ganz viele meinen Geschmack oder doch meine Neugier trafen..., 31 sind nun bei mir versammelt... Drei Tauschs stehen noch aus. Ich habe schon gesagt, dass ich wohl das ganze Jahr Kekse bevorzugen werde, denn da lockt soviel zum Ausprobieren. Auch die Kuchen und Süßspeisen... Hach... Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen aus "meiner" Adventspostgruppe 3 und den lieben Extrapost-Senderinnen. Sehr dankbar bin ich auch, dass ich durch Birgitt, Astrid, zwei Freundinnen und den Mannheimer Adventsmarkt ausreichend mit sehr leckerem Selbstgebackenen versorgt war, denn selber zu backen, habe ich dieses Jahr überhaupt nicht geschafft, was mit rezidivierenden Erkältungen, einigen Unterwegszeiten und auch mit dem Zeitaufwand für die Adventspost zusammenhing...







 
Mit der Adventspost war ich - wie üblich - ziemlich früh in meiner Gruppe dran. So war schon der November voll mit Postkunst-Freuden. Wenn man davon absieht, dass ich den Hinweis "Querformat" auch beim zweiten Studium der Ausschreibung überlesen habe, lief es eigentlich ganz gut, hindernisfrei und ohne große Umwege. Nur - auch wie üblich - hat alles länger gedauert als vermutet... Und mit meinen eigenen Weihnachtspost- und -geschenkvorbereitungen war ich in der Zeit nur schleppend vorangekommen. War eben so und der Reichtum des dicken Rezeptkartenbuches, das entstehen wird, entschädigt dafür allemal, dass ich ein paar eigene Vorhaben aus Zeitgründen streichen musste...











Und so ist meine Post entstanden: 


Werkstatt in Freiberg. Ausrollen und Ausrechnen des Packpapierbedarfs.
 
Gewützschnitten fleißig und fortlaufend mit einem in einen Catechu-Farbsud getauchten Balsa-Holz auf die Bahnen geschrieben und trocknen lassen
Nach dem Zerschneiden das Rezept probehalber geschrieben - auf der Veranda mit Gartenblick - und endgültig handschriftlich auf eins der aufgeklebten Papiere verteilt...
... nach dem Fotografieren ans Copy-Studio gesendet...
Die Papiere für die handschriftlich aufzubringenden Zutatenliste nach dem Zuschneiden auf Pappen geklebt, das mittig hinzubekommen, oh, naja.........
Rollte sich ziemlich...., Geduld, trocknen lassen...
Zwischendurch Briefumschläge beschriften, ich hatte zuviel Angst um die Karten...
Die aus der Druckerei vom Liebsten während einer meiner Unterwegszeiten abgeholten Druckbögen zerschneiden und aufkleben - siehe da, der "Wellengang" geht dank Gegenzug zurück ;-)
Die Zeit des Trocknungsprozesses zum Beschriften und Be-"Sternen" der Briefumschläge nutzen...
Dann der Akt, die Rezepte über 30 mal auf die Karten zu schreiben, bei Tee und Kerze und Musik..., zum Schluss konnte ich das Rezept tatsächlich auswendig...

Ein paar auch wieder auf einem anderen Platz mit Gartenblick geschrieben...
Schließlich das Finish: die Zwischen-, i- und ü-Punkte mit weißem Stift gefüllt, ein wildes Handschrift-Sternchen mit dem Stift appliziert und einen persönlichen Gruß eingetragen (Das habe ich sogar in Prieros gemacht, nach Mannheim)
Irgendwann war der ganze Stapel zum Einpacken bereit...
... und mit Gedichtgruß und erzgebirgischer Volkskunst-Serviette auf den Weg geschickt...

Insgesamt war die Aktion infolge meiner Unterwegs-Zeiten wahrlich eine logistische Herausforderung... Aber ich glaube, bei den meisten kam die Post sogar pünktlich an... Und das Rezept kann ich wirklich nur empfehlen, auch wenn die Zutatenliste hier auf dem Kopf steht, herrje...



Die ganze Postkunst-Adventspost-Geschichte 2019, die wir wieder Michaela und Tabea verdanken, findet ihr hier.

Samstag, 27. Juli 2019

Meine Woche (bis 27.07.2019)






Am vergangenen Wochenende haben wir im Garten geackert, nach den Bauarbeiten am neuen Zaun und der neuen Abwassergrube ist der Vorgarten in wesentlichen Teilen neu zu gestalten, zunächst muss das Ausgangsniveau in der Höhe wieder hergestellt und Erde aufgefüllt werden... Ich wundere mich immer noch, wieviel Garten und Erde bei diesen Bauarbeiten einfach verschwunden ist... Pausen gab's zu den Mahlzeiten und zum Schwimmen... Und da wir keinen Gehweg an der Straße haben, habe ich Töpfe vor den Zaun gestellt und das Saatbett unterm Zaun ein wenig nach draußen verbreitert und mit Astwerk aufgefangen, um der Angewohnheit von Post- und anderen Fahrzeugen entgegenzuwirken allzudicht an den Zaun zu fahren, ich hab nämlich die Nase voll vom Bremsspurenauffüllen ;-). Außerdem staubt's. Am Sonntagabend erblühte meine erste Nachtkerze von denen, die ich letztes Jahr am Sumpf ausgesät hatte...





....





Der Montag gehörte wieder einmal dem Freund in der REHA in Berlin. An der Bushaltestelle erfreuten mich morgens die rosa Wolken der blühenden Sandnelken auf dem alten Sportplatz, in Frohnau saß ich eine Weile an einem Weiher, bevor es zum gemeinsamen Kaffeetrinken und zum Spaziergang übers Gelände ging. Abends spät war ich wieder zu Hause, es gab zwar wieder diverse Fahrplanänderungen und Umwege, aber es hat alles geklappt, besser als beim letzten Mal...






 



Am Dienstag und Mittwoch habe ich im Garten und an der Straße weiter geschuftet, auf der Parkfläche habe ich die Unebenheiten mit Holzhächsel aufgefüllt, nachdem ich eine runde Tonne Sand, Kies und Holzhächsel von der gelieferten Palette ins Grundstück gekarrt hatte. Der Weg ums Haus erhält eine veränderte Führung, und es ist Platz für einen vorübergehenden schattigen Liegeplatz entstanden. Vorübergehend deshalb, als er eigentlich im hinteren Grundstücksteil verlegt werden soll, aber unter der brüchigen alten Kiefer ist zwar Schatten, aber die gelegentlich herunterbrechenden alten Äste ofer Teile davon verlocken nicht gerade dazu, sich dort sicher zu fühlen. Ich mag die alte Kiefer beim Nachbarn sehr gern, aber ich sehe ihr an, dass sie inzwischen einiges Gefährdungspotenzial hat. Beim Harken blieb ich irgendwo hängen und fand dann einen alten Metallschuh, beim besten Willen bekomme ich ihn nicht raus, habe auch gar keine Peilung, wie er dorthin kam, denn er steckt außerhalb der Flucht unserer alten Zaunlinie. Da müssen Männer ran.







 
Die Pausen zwischendurch nutzte ich zum Lesen, Schwimmen, Werkeln an meinen Sommerpostheften und für kleine leichte hitzeverträgliche Mahlzeiten. Immer wieder drängten sich die Sorgen um ein erkranktes kleines Enkelkind in den Vordergrund, aber zum Glück kamen nach Tagen der Ungewissheit Entwarnung und Gesundungsnachrichten... Naturbeobachtung geht bei mir immer, gerade auch in nicht so guten Zeiten. Aus den im Schulgarten und in meinem Garten fotografierten Schmetterlingsgästen wurde mein Beitrag zum aktuellen Naturdonnerstag mit einigen Gedanken zum Insektenschwund. 









Am Mittwoch war ich morgens schon im Schulgarten, verabredet mit meiner Verbindungslehrerin, um über die Fortsetzung meiner ehrenamtlichen Arbeit dort zu beraten. Ich hatte Vorschläge schriftlich zusammengefasst und bin gespannt, was sich tut. Die Verantwortung allein zu tragen, wird mir langsam zu viel. Nachmittags habe ich Kaffee gekocht, denn bei einem unserer Bürgermeisterkandidaten kann man einen Termin zum Kaffeetrinken bestellen. Er backt den Kuchen. War eine nette kleine Runde, in der wir uns über viele Dinge ganz ungezwungen ausgetauscht, mögliche Vorhaben diskutiert und ganz nebenbei eine Menge voneinander aus unserem (privaten und politischen) Leben erfahren haben. Der Kuchen - Zupfkuchen mit Sauerkirscheneinlage - war übrigens vorzüglich.








Abends nach dem Schwimmen hatten meine Nachtkerzen alle ihr neues Blütenlichterkränzchen angezündet...








Parallel zu meinen Sommerpostvorbereitungen traf wundervolle Post ein..., von Christine ein Fische-Heft, von Anika die Sommerpost Nr. 1 und von Eva ganz persönliche Baum(kinder)geschichten, was für eine Freude... Danke!



 






Inzwischen sind meine Hefte für die Sommerpost gebunden, die Gestaltungen fürs Innenleben der Hefte liegen abgezählt, gedruckt und geschnitten bereit zum Einfügen und Einkleben... Morgen und Montagvormittag will ich mir dafür Zeit nehmen, um 15.30 Uhr soll alles pünktlich zur Leerung im Dorfbriefkasten liegen....








Heute morgen war ich wider Erwarten allein zu Haus, der Gefährte hatte einen dringenden Termin in Freiberg. Nach dem sehr frühen Frühstück auf der Miniterrasse vor der Haustür, mit Blick auf meine wilde Einsaat, war ich drei Stunden im Schulgarten, alles einmal durchdringend gießen, in der Hoffnung, dass es am Montag wie angekündigt endlich wieder regnet, Samen sammeln, Einiges von allzugroßem Wirrwarr abschneiden, die überhand nehmende Graukresse eindämmen, Brombeeren pflücken... Am frühen Morgen kann man die Blütenkränzchen der Nachtkerzen auch hier sehen, bevor sie den Tag über vergehen und abends ein neues Blütenkränzchen erscheint... Tag für Tag, über Wochen hinweg... Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe.... Ich liebe Nachtkerzen.









Habt ein gutes Wochenende!

Samstagsplausch
Sommerpost

Samstag, 13. Juli 2019

Meine Woche (bis 12.07.19)





Eigentlich sind es nun schon fast zwei Wochen, seit ich hier im Blog von meiner Woche erzählt habe..., ich war mal wieder unterwegs... Aber nach der letzten hier dokumentierten Woche ging es erst mal relativ geruhsam weiter und ich hab sogar das Schulgarten-Gießen an eine Kollegin weiterreichen können, so dass es dann doch vor meiner Abreise nicht so eng wurde wie befürchtet... Die hohe nicht nur von mir viel bewunderte Königskerze hat die raumgreifenden Bauarbeiten der letzten Wochen im Vorgarten (Abwassergrube und Zaun) überlebt. Und das war nicht leicht..., Karen weiß Bescheid...









Das heiße Wetter lud sehr dazu ein, mal Solarfärbungen mit Baumwollstoffen anzusetzen, mein Mann hat den Winter über fleißig Spreewaldgurken aus großen Gläsern gegessen... Ich bin gespannt, und es könnte ein Sommer-Ritual werden: "Sommer ist, wenn ich Solarfärbungen ansetze..." Außerdem war ich damit beschäftigt zu packen, natürlich auch wieder die "kreative Reiseapotheke". Ich habe es allerdings zu gut gemeint, und davon unterwegs gar nicht viel geschafft. Die Verlockungen des Ecoprintkurses in Speyer waren viel zu groß und auch zu erschöpfend, als dass ich da abends noch zu großen Taten in der Lage war... Da waren eher Eis und Lesen und Spazieren angesagt... Und beim Griechen sitzen, mit dem ganzen Kurs am ersten Abend.









Speyer empfing mich nach reibungsloser 8stündiger Reise im Adenauer-Park gleich mit einem Gemeinschaftskunstwerk im Rahmen der Aktion "Das gryne Band - Kunst und Natur", ein Boot mit Müll von Bürgern in Speyer, das auf dem Goldfischbecken treibt und die Frage aufwirft: "Wann sinkt das Boot?" Eine Frage, die sich nicht von selber beantwortet. Ignorieren hilft auch nicht.









Nachmittags war Zeit für einen Bummel durch die Altstadt in Speyer, meine Zeit zum Ankommen, Tuchfühlung aufnehmen mit Vertrautem, mit Neuem... Ich habe das Rathaus besucht, den Berzelhof (den ich durch mein Treffen mit Birgitt im Februar gefunden habe) und einen privaten Altstadthof, alle mit Ausstellungen und Installationen zum Thema "Das gryne Band". Inspirierend und anregend. Ich habe viele Fotos gemacht und hoffe, ich kann daraus noch Posts machen, Lust hätte ich schon, aber meine schwächelnde Technik erfordert so viele Umwege, bis ich die Fotos am Rechner verfügbar habe, dass mich das im Moment etwas ausbremst, weil es soviel Zeit kostet und mir etwas die Lust nimmt...











Die nächsten vier Tage gehörten dem Ecoprintkurs bei Brunhilde Scheidmeir und Fritz Jeromin, mein vierter seit 2016... Und nach über 10 Jahren bis 2014, in denen ich sagen konnte: "Sommer ist, wenn ich auf die Insel Sylt zum Batik-Ferienkurs fahre", ist nun durch den Umzug meiner dortigen Lehrerin wohl eine Ablösung erfolgt. Ich weiß jetzt schon, dass ich auch im nächsten Sommer wieder in Speyer sein möchte... "Sommer ist, wenn ich nach Speyer zum Ecoprintkurs fahre". Denn ich sag's euch, wie die Wachsbatik hört auch Ecoprint niemals auf spannend und experimentell zu sein und ich bekomme langsam mehr und mehr Sicherheit in meinem Tun, vor allem, weiß ich langsam auch wirklich, was ich da tue ;-)... Und ich liebe Kurse, in die man sich wegen ihrer Dauer so richtig hineinbegeben kann. Vier Tage sind eben nicht nur ein Wochenende. Leider sind meine Draußen-Werktische hier zu Hause wegen der Bauarbeiten gerade komplett mit Holz belegt, so dass ich nicht gleich weiter machen konnte hier. Gut, ist eben so, vorübergehend... Dieses Loslassen-Üben immer...









Mein Morgen begann meist mit einem kleinen Draußen-Frühstück in einem der Cafés in der Maximilianstraße, von denen einige schon um 8.00 Uhr für ihre Gäste da sind. Da blieb anschließend noch Zeit auch mal in den Dom zu schauen und für einen geruhsamen Spaziergang entlang des Rheins hin zum Industriehof, wo das Textilstudio zu Hause ist und der Kurs um 10.00 Uhr begann. Die Nachrichten der Tage waren da gerade angefüllt vom Schicksal der Sea-Watch 3, ihrer Crew mit der Kapitänin Carola Rackete und den an Board genommenen Flüchtlingen. Das hat mich sehr bewegt, auch als ich im Dom wie immer bei einem Gebet mein Kerzchen anzündete, nicht nur für die Liebsten daheim, sondern für alle, die mir nahe sind und auch für alle Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen. Ich hatte wie immer ein paar Bücher und Texte mit, einen von Tolstoi konnte ich in diesen Tagen nur mit den Gedanken an das Drama der Flüchtlinge lesen und wie herzlos mit dem Thema der Flucht übers Mittelmeer zum Teil umgegangen wird. Ich habe den Text für die Papierliebe "Ozeanum" weiterverarbeitet, zeige ich euch demnächst. Noch gärt da was ;-).









Von meinen morgendlichen Gängen am Rhein entlang flussaufwärts war ich wirklich begeistert. Eine Fülle wilder blühender Pflanzen steht am Deich und entlang der Flutschutzwände, sowas von voller Insekten... Einiges an Pflanzen habe ich beim Ecoprint ausprobiert, aber das Sammeln wurde von der Blütenpracht mit den Insekten drin und drumherum noch übertroffen... Einmal wäre ich fast zu spät gekommen, weil ich mich nicht trennen konnte... Auch hier habe ich noch viele Bilder... Zz. ist ja ein bisschen Sommerpause unter den Bloggern, und überhaupt, die Dichte der Beiträge ist geringer geworden. Ich selber lese nur noch wenige, gehaltvolle Blogs einigermaßen regelmäßig, gebe ich gern zu... Aber ich merke, wenn ich so einen Post schreibe, wie mir das Schreiben (und Bebildern) hilft mich und meine Erlebnisse zu strukturieren, mich zu sammeln, es mir einfach gut tut. Ich blogge weiter, schon deswegen. Und ja, ich schreibe manchmal vielleicht etwas viel ;-). Ich erzähle gern. Und ein Blog ist für mich kein eiliges Medium...










Am letzten Abend in Speyer gönnte ich mir einen Konzertbesuch in der Gedächtniskirche mit einem tollen Sinfoniekonzert des Rheinland-Pfälzischen Staatsorchesters, das zum Abschluss seiner Saison in Speyer eine Sommerresidenz pflegt. Ich habe es nur zum Schlusskonzert geschafft...







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Am letzten Morgen hatte ich noch einmal ausreichend Zeit gemütlich zu frühstücken und auf dem Weg zum Bahnhof noch zwei weitere Anlaufpunkte von "Das gryne Band" zu besuchen: im Landesarchiv der Evangelischen Kirche eine Ausstellung über Paradiesvorstellungen, am St. Guido - Stiftsplatz die öffentlichen Hochbeet-Gärten für jedermann und im Adenauer-Park noch mehr Kunstwerke. Gefunden habe ich außer dem Boot dann leider dort nur noch eins, denn ein Leitsystem fehlte oder ich habe es nicht entdeckt. Für die paar Tage hatte ich ja nur meinen kleinen "Rolli" mit, der läuft fast von allein... Ich hatte einen Zug am späteren Vormittag gewählt, ausschlaggebend dafür ist immer, dass ich die Chance habe, zu Hause noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzukommen und dass ich ein Sparticket erwische. Die sind für Reisen am Tage eher verfügbar als für solche am frühen Morgen... Und da ich nicht unter Termindruck stand, war es gut so, wie es war (auch wenn ich für die letzte Fahrt dann doch ein Taxi nehmen musste, weil der letzte Bus weg war, da habe ich mir die Zeit dann noch bei meinem Lieblings-Chinesen vertrieben, zu Haus war ja eh der Kühlschrank leer...). Und wenn ich schon nicht alle Kunstwerke im Park gefunden habe..., aber ein steinernes Montags-Mandala lag im Efeu.


















 
Am nächsten Morgen holte ich bei der Nachbarin die gesammelte Post ab und ich konnte mich gleich sehr freuen, denn Karen und Sigrun hatten mich bedacht... Und das finde ich so schön: Bloggerpost, die ich bekomme, enthält so oft punktgenau etwas von dem, mit dem ich mich gerade beschäftige, was mich interessiert, was ich sammle, was ich verarbeiten will oder wo ich noch lernen kann oder recherchiere. In diesem Sinne, herzlichen Dank, meine Damen... Da ich mit der Sommerpost 2019 in meiner Gruppe wieder ziemlich früh dran bin, habe ich die Woche nicht nur zum Auspacken und Sortieren meiner Mitbringsel, zum Waschen und Gärtengießen genutzt, sondern auch für eine Inspirationssammlung zum Thema "Vögel". Dazu habe ich alte Sammlungen von Schulstunden-Planungen in Textilkunde und Zeichnen genutzt und dabei gleich sortiert in "kann weg", "kann die oder die gebrauchen", "behalte ich selber". So sind aus den 7 Sammelbänden jetzt 3 übriggeblieben und ich bin wieder ein winziges Stückchen weiter im Trennen und Loslassen meiner üppigen Sammlungen... Kann ich doch zufrieden sein... Und ein paar inspirierende Vögel mehr als die Hähnchen hier habe ich auch gefunden und nun schon eine ziemlich Gestaltungs-Idee im Kopf... Stempel werde ich keine schnitzen. Erstens bin ich da etwas aus der Übung gekommen und zweitens habe ich schon so viele schöne Sommerpostkunst-Vogel-Stempelchen auf Insta gesehen, dass ich ruhigen Gewissens verzichten kann ;-)









Vor unserem Haus wächst und grünt die mit Tochter und Enkelinnen vollbrachte "Massen"-Aussaat meiner alten Samensammlung, ich musste jetzt schon hinein und ein bisschen ausdünnen, sonst bleiben am Ende nur Kürbisse und Amaranth übrig ;-) . So ist der kahle Fleck erst mal wieder grün, an der blühenden Kresse wuselt es schon herum, und bald wird es auch schon ein bisschen bunt sein. Mit dieser Zwischenlösung habe ich Zeit zu überlegen, wie ich den Vorgarten und die Zaunbepflanzung gestalte. Nachhaltig soll es werden, pflegeleicht, trockenheitsresistent und halbschatten- bis schattenverträglich, naturnah und insektenfreundlich. Schön anzusehen nebenbei natürlich auch. Eine Pflanz- und Aussaatliste vorwiegend aus Wildpflanzen wächst in meinem Notizbuch. Nächstes Jahr spätestens um diese Zeit sprechen wir uns dann wieder ;-)










Unser Jahreszeitenspaziergang durch die Blutbuchenallee auf den Streganzberg stand auch wieder an, wir Frauen hatten Glück, nach hundekaltem, windigen Beginn kam die Sonne doch noch durch und wir konnten eine ganze Reihe verschiedener kleiner und größerer Schmetterlinge beobachten, dank der wilden Blüten, die zwischen Weizenfeld und Waldrand standen... Und zum Schluss die Schafe vom Schafmilchhof in der Nähe. Hier sieht man auch, wie trocken die Wiesen sind...









Gestern abend kam eine Regen verheißende Wolke vorbeigeschwebt, ich habe sie sogar noch am See gefilmt, aber Regen ließ sie dann doch nicht fallen. Der kam, sehr seicht, sehr wenig, erst am frühen Morgen, aber nun schon öfter mal eine halbe Stunde heute im Laufe des Tages... Da bin ich doch vom Gießen befreit und ich hoffe, alles hält nun bis Dienstag aus, denn ein nächstes Unterwegssein steht an.









Heute nachmittag fuhr endlich auch das Postauto vor und nicht vorbei und zauberte so schöne Post wunderbaren Inhalts in meinen Kasten. Da es immer wieder etwas regnete, saß ich heute oft unterm geschützten Haustürplatz und habe da auch den Brief ausgepackt, in dem es nicht nur sehr Schönes anzuschauen, sondern auch viel zu lesen gab. Ich mag diesen Austausch so... und muss wohl auch mal nach Hildesheim... Danke, liebe Mano!












Und nun warte ich auf den Ehemann, der aus seiner Arbeitswoche nun zu mir kommt, bevor wir morgen im Laufe des Vormittags nach Sachsen fahren, neue Gartenpläne schmieden. Verpasse ich wieder meinen Sohn, der morgen nach hier an den See einfliegt...

Habt ein gutes Wochenende, ein erholsames und stärkendes für all das, was an Schwerem bewältigt werden muss, was ihr an Schönem erwartet, ihr erhofft, tun wollt...


Samstagsplausch...
Sommer ist, wenn... 
Sommer in der Stadt...