Donnerstag, 25. Juli 2019

Naturdonnerstag (97/100) - Schmetterlinge und eine gute Nachricht!







Die gute Nachricht zuerst: Der Naturdonnerstag geht auch nach der Nummer 100 weiter. Jutta, von der ich den Naturdonnerstag einst übernommen hatte, als sie sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sah, ihn weiterzuführen, hat mich nun gefragt, ob sie ihn nun wieder weiterführen könne. Da habe ich doch von Herzen danke und ja gesagt... Bei ihr weiß ich den Naturdonnerstag in guten Händen. So werden wir uns donnerstags weiter begegnen und unsere Naturaufnahmen, unsere Erlebnisse und unsere Gedanken teilen können... Ich bin mir sicher, auch das kann dazu beitragen, dass wir aufmerksamer und achtsamer draußen unterwegs sind und unseren Teil dazu beitragen können die so vielfältige Natur rund um uns her zu schützen und sie nicht achtlos oder gedankenlos oder unwissentlich zu zerstören. Wir brauchen diese Vielfalt sehr, aber es wird immer deutlicher, wie fragil das Gleichgewicht der Natur ist....





Blühender Oreganum vulgare ist eine beliebte Futtertankstelle.




Nehmen wir das Beispiel die Schmetterlinge: Wenn ich die 35 Jahre in meinem Garten sehe, denke ich traurig an die Jahre zurück, in denen die Schmetterlinge nur so aufflogen, wenn ich an den Oreganos vorbeiging. Obwohl ich in den vergangenen Jahren noch intensiver auf insektenfreundliche Pflanzungen und Ansaaten geachtet habe, sind Schmetterlinge bei mir nur noch Einzelbesucher und ich bin glücklich, wenn ich einen entdecke. Nicht einmal Weißlinge oder Pfauenaugen gibt es in großen Mengen, früher selbstverständlich... Nun, da der Rückgang der Insekten Bienen und Schmetterlinge auch  die Allerweltsarten erfasst, wird das von manchen erst bemerkt und bedauert. Von vielen aber auch noch immer nicht, denn Insekten sind ihnen herzlich egal, manchmal sogar widerlich oder mindestens suspekt und stehen auf der Beliebtheitsskala mancher Zeitgenossen nicht sehr weit oben. Nach persönlichen Vorlieben oder Aversionen geht es hier aber schon lange nicht mehr...





Baumsäfte trinken.





Wie gravierend der Rückgang von Schmetterlingen und Insekten von der Diversität der Arten her und von der absoluten Anzahl her überhaupt inzwischen ist, mögen folgende Veröffentlichungen aus den Jahren 2016 - 2019 belegen.

https://www.welt.de/wissenschaft/article157418070/Deshalb-sehen-wir-nur-noch-wenige-Schmetterlinge.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article167877150/Wieso-Mais-Schuld-am-Sterben-der-Schmetterlinge-ist.html 

Ganz aktuell aus dem Bundesamt für Naturschutz: https://www.bfn.de/themen/insektenrueckgang-daten-fakten-und-handlungsbedarf/gefaehrdungsursachen-und-handlungsbedarf.html

Unsere konventionelle Landwirtschaft mit Überdüngung und Einsatz von "Unkraut"vernichtungsmitteln und "Schädlings"bekämpfungsmitteln, Monokulturen und der Rückgang geeigneter Lebensräume sind Hauptursachen. Dazu zählen auch die vielen super schicken und gepflegten kurzgeschorenen, auf- und ausgeräumten Gärten... Vor Jahren sah ich in einer Zeitschrift eine Karikatur, ungefähr so: Ein Pärchen sitzt auf Liegestühlen in seinem Garten, der aus kurzgehaltenem und von jeglicher Blüte befreitem Rasen und einer Koniferenhecke bestand. Die Frau sagt zum Mann: Schmetterlinge gibt's auch nicht mehr.... Ach nee...





Schlafplatz



Wie sind eure Erfahrungen, gerade auch der Älteren unter euch, mit dem Rückgang der Schmetterlinge... Wer versucht etwas dagegen zu tun? Wer kann welche Pflanzen empfehlen, die Insekten nähren? Und auch ihre Kinder? Wer Schmetterlinge liebt, muss auch Raupen mögen. Und Raupen brauchen Futter. Zahlreiche Falter sind so spezialisiert, dass sie neben geeigneten Nahrungspflanzen für sich selbst während ihres nur Wochen dauernden Lebens auch noch ganz bestimmte Pflanzen zur Eiablage brauchen, um den Räupchen einen guten Start ins Leben zu erlauben, und erst am Ende eines langwierigen, von vielen möglichen Störungen betroffenen Prozesses erfolgt an einem geeigneten Platz verpuppt die Metamorphose zum Schmetterling, z. B. unter Laub, das von nicht einmal wenigen Gärtner*innen so gern auch noch aus der letzten Gartenecke gekratzt wird, damit es "ordentlich" aussieht und "sauber". Unsere Ordnungskategorien haben mit denen der Natur nichts zu tun... Naturschutzgebiete allein reichen nicht. Wenn man weiß, dass die Fläche der deutschen Hausgärten ähnlich groß ist wie die der Naturschutzgebiete, ahnt man, was in unseren Gärten für ein Potenzial liegt. Selbst auf unseren Balkons. Solange wir unsere Pflanzen aber nur nach fragwürdigen subjektiven Schönheitskriterien aussuchen, vergeben wir die Chance mit dem Pflanzen auch etwas für die Insekten zu tun. Und damit übrigens auch was für die Vögel. Wenn alle, die in jedem Jahr vor allem auf gefüllt blühende Geranien auf ihren Fensterbrettern und Balkonen setzen, die Hälfte ihrer Pflanzen gegen Oregano oder Katzenminze oder gar heimische Blühpflanzen austauschen würden, was für ein Gesumme und Geflattere könnte es werden... Und wer einen Garten pflegt, hat auch Verantwortung. Meiner Meinung nach nicht primär dafür, dass es immer "ordentlich" aussieht, sondern dafür, dass dieses Stückchen Erde auch Bestandteil der natürlichen Kreisläufe bleiben kann und nicht - ökologisch gesehen - Wüste wird, wo nur wenige Insekten Nahrung finden und überleben können. Denn auch mit den allerschönsten Hortensien können sie es nicht. Die werden zwar wegen der Farben vielleicht sogar zunächst von Insekten angeflogen, aber vergeblich, denn Nahrung finden sie hier nicht. Ausnahmen sind - mit Einschränkungen allerdings - Teller- oder Rispenhortensien.








Die Fotos im heutigen Beitrag stammen aus den letzten beiden Wochen und sind im Schulgarten und in meinem Garten aufgenommen. Ich habe diesmal die Schmetterlinge (noch) nicht bezeichnet. Vielleicht könnt ihr sie mal erraten? Ich bin gespannt und freue mich, wenn ihr die bezaubernden Falter in den Kommentaren mit ihrem Namen ansprechen könnt...

Und wer für Schmetterlinge und Insekten pflanzen will, dem empfehle ich die auf langjährigen Erfahrungen beruhenden Aussaat- und Pflanz-Ratschläge von Reinhard Witt in seinen Büchern: Wildpflanzen für jeden Garten / Das Wildpflanzen Topfbuch. Heimische Wildpflanzen auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten und in den Pflanzungen öffentlicher Anlagen sind überdies oft wahre Schönheiten. Oder kennt ihr ein schöneres Natur-Klöppelspitzenmandala als das einer Wilden Möhre?









Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 97 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe. Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta!

Nächste Woche, am ersten Donnerstag im Monat August, heißt es beim Naturdonnerstag noch einmal "Mein Freund, der Baum" 

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Ghislana,
    ein wirklich wichtiger und interessanter Beitrag. Vieles ist falsch gelaufen in der Vergangenheit. Es liegt an uns, ob wir jetzt das richtige machen.
    Mein DND Beitrag ist hier:
    https://www.reflexionblog.de/2019/07/25/dnd-19-2019/
    Liebe Grüße
    moni

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  2. Danke erstmal für deine liebe Vorankündigung zwecks meiner Übernahme.
    Ich werde es dann auch nochmal bei mir ankündigen !
    Schmetterlinge sehe ich leider sehr selten hier bei uns,
    Selbst im Botanischen Garten muss man schon suchen, leider.
    Hoffen wir, dass das mal wieder anders wird.
    Nun mein Beitrag mit lieben Grüßen

    https://kreativ-im-rentnerdasein.blogspot.com/2019/07/der-natur-donnerstag.html

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  3. Suuper, dass Jutta den Naturdonnerstag übernimmt, vielen Dank dafür.
    Stimmt, die Schmetterlinge gehen zurück überhaupt die Insekten.
    Meine Mutter hatte einen Sommerflieder und da "schmetterte" es nur so.
    Damals habe ich mir aus Schmetterlingen noch nichts gemacht, aber es war schon toll.
    Obwohl, im Leudelsbachtal gibt es doch einige und auf dem Blumenfeld habe ich gestern 10 Diselfalter gezählt, die sich auch gut haben fotografieren lassen. Mit Geduld und Spucke klappt das auch gut.

    Na, da passen doch heute meine Kaisermäntel gut zum Post.

    Mit den künstlichen Wandbildern ist das halt so eine Sache, der eing mags der andere nicht. Ich habs probiert und nicht viel Geld ausgegeben, aber da hat es schon Kunstwerke dabei.

    Lieben Gruß Eva

    https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/07/wie-heisst-der-plurat.html

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  4. Die Schmetterlinge werden bei mir auch sehr vermisst. Obwohl ich bewusst Insektenfreundliche Pflanzen im Garten habe und auch meine direkte Nachbarin darauf achtet fliegt nur selten ein Schmetterling in unsere Gärten. Darum freue ih an jedem einzelnen den ich zu Gesicht bekomme und sei es nur auf Bildern wie bei dir.
    http://pia-staehli.ch/blog/2019/07/25/mein-juli/
    L G Pia

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  5. http://kolobrzegcountyphoto.blogspot.com/2019/07/hortulus-dobrzyca24.html?m=1
    It's good to hear good news. I'm happy for all of us.
    xoxo

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  6. ...in diesem Jahr sind es leider besonders wenige Schmetterlinge in meinem Garten, liebe Ghislana,
    obwohl ich viel Futter anbiete...habe sogar extra Fenchel und Brennnessel gepflanzt, aber bisher noch keine Raupen daran entdeckt...nur am Ruccola habe ich wieder Weißlingsraupen...deine Schmetterlinge erkenne ich alle, außer dem am Baum, den habe ich auch in der Natur noch nicht gesehen...aber ich habe ihn bestimmt, den Trauermantel, welch ein schöner Schmetterling...mitgebracht habe ich heute ein paar Bilder aus meinem Garten:

    https://diebirgitt.blogspot.com/2019/07/am-teichbeet.html

    wünsche dir einen guten Tag,
    liebe Grüße Birgitt

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  7. Wow, den Trauermantel habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen, die netten kleinen Bläuliche gerade am Murnauer Moos, Perlmutterfalter gab es hier in der Großstadt eh nie, einem frisch geschlüpften Admiral bin ich unlängst im Tälchen begegnet. Aber auch solche, die früher öfter im Garten waren, wie der Kleine Fuchs oder das Tagpfauenauge, sieht man nicht mehr. Schon alles sehr traurig. Ich erinnere mich, dass ich in den letzten zehn Jahren keine Raupen mehr auf Brennnesseln entdeckt habe. Die gibt es auch in der Stadt noch überall ( in meinem Garten haben sie das Ansiedeln allerdings verweigert ), die Ursache muss also auch woanders liegen.-
    Was die Bildung in Naturthemen anbelangt, bzw. die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit, da habe ich gerade so meine echten Krisen und Zweifel am Effekt meiner Arbeit...
    Einen dennoch guten heißen Sommertag!
    Astrid
    Hier hat es aber zum Glück viele, viele Bienen im Wein!

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  8. Über jeden Schmetterling freue ich mich, aber so wenig wie dieses Jahr....
    Perlmutterfalter,Hauchhechel-Bläuling könnten dass ein ber der ganz Dunkle?
    Für den Erhalt ist die Kombination von so vielem wichtig, sich nur um eines kümmern reicht leider nicht.Auf unserem Balkon hat der Lavendel und das Männertreu die Bienen und Schmetterlinge gelockt.Beim farbigen Oleander machen sie sofort kehrt, der scheint nicht zu schmecken oder ist ein Fremdling?
    Heute bin ich das erste Mal dabei:

    https://feuerwerkbykaze.blogspot.com/2019/07/efeu-immergrun.html

    viele optimistische Sommergrüße, Karen

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  9. Schon ganz, ganz lang ist mir aufgefallen, wie wenig Leben in der Natur noch zu beobachten ist, was mir wirklich Angst macht. Noch pfeifen die Mauersegler, aber wie lange noch?
    Lieben Gruß Ulrike

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  10. Es gibt sie noch in unserem Garten. Wir teilen alle Pflanzen - zwar ein bisschen grummelnd manchmal - mit den Insektenraupen. Ich mulche und den gehäckselten Strauchschnitt (man muss schon manchmal ein bisschen den Weg freischneiden ;-) werfen wir unter die Sträucher und haben dort eine natürliche Bodendecke. Eine Vielzahl Vögel lebt in unserem Garten, zieht dort ihre Jungen groß und irgendwie werden sie noch satt... Aber ich sehe sehr deutlich den Rückgang der Insekten - an der Windschutzscheibe.
    Sehr beunruhigt
    Elke

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  11. Guten Natur-Donnerstag! Hier ist meine Beitrag:
    https://floral-passions.blogspot.com/2019/07/strolling-along-local-river.html

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    1. Wir sind vor 19 Jahren in dieses Haus gezogen und es gab viele Schmetterlinge. Leider sind diese heute in meinem Garten selten zu sehen. Es gibt Blumen, aber vielleicht nicht genug in der Umgebung. Es ist eine Schande.

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  12. Liebe Ghislana,
    wunderschöne Schmetterlinge hast Du entdeckt! Ich freue mich auch über jeden, der in unserem Gärtchen zu besuch kommt! Im Oregano tummeln sich gerade täglich ganz viele Bienen :O)
    Ich wünsch Dir noch einen zauberhaften Tag ( trotz Hitze!)!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  13. Momentan scheinen sich die Bienen Hummeln ... sich in meinem Garten wohl zu fühlen, Dei Kräuterspirale schneide ich für neuen Austrieb nur immer stellenweise zurück, da tummeln sich grad alle im Oregano, Lavendel und Co. Kleeflächen werden nicht gemäht. Überall stehen Wasserquellen bei dieser Hitze.
    Im Sommerflieder sind sonst wirklich mehr Zitronenfalter. Wenn jeder ein bisschen Acht gibt, ist auch schon viel getan.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  14. Liebe Ghislana,
    ich freue mich sehr dass es mit dem Naturdonnerstag weitergeht, denn es ist wirklich eine wichtige Aktion, mehr denn je in Zeiten wie diesen. Unseren Garten erlebe ich zum Glück als Tummelplatz für Insekten, besonders beliebt waren zuletzt Lavendel und Katzenminze, jetzt sind die meisten Besucher auf Sommerflieder, Wilder Möhre, Oregano und Minze... Ob ich auch gute Futterpflanzen für Raupen gesetzt habe, weiß ich leider nicht, aber unser Garten ist auf jeden Fall nicht "geleckt", bietet mit Natursteinmauern und verwilderten Ecken jede Menge Platz für Tiere und bereitet uns viel Freude.
    Danke für deinen tollen Beitrag und die vielen schönen Schmetterlingsbilder!
    Herzliche Grüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/07/thailand-reisebericht-teil-14-abschied.html

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  15. Hallo liebe Ghislana,

    in diesem Jahr sind es wirklich extrem wenige Schmetterlinge, nicht nur in unserem Garten, überall. Hummlen und Bienen haben wir dagegen reichlich. An den Pflanzen in unserem Garten kann es nicht liegen. Vielleicht auch eine Reaktion auf die Hitze und Trockenheit im letzten Jahr? Mein heutiger Beitrag führt euch jedenfalls ans Wasser: https://mainzauber.de/2019/07/25/dnd-achtung-dusche/
    Herzliche Grüße - Elke (Mainzauber)

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  16. Entschuldigung, ich bin gar nicht auf deine schönen Fotos eingegangen. Immerhin hast du schon mehr Schmetterlinge vor die Linse bekommen als ich. Vielleicht kommen bei uns jabald Exoten aus südlicheren Gefilden? Taubenschwänzchen sehe ich zumindest seit einigen Jahren vermehrt.
    LG - Elke (Mainzauber)

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  17. ohh wie schön
    einmal dass es weiter geht
    und dann zeigst du uns soo wunderschöne Schmetterlinge

    ja.. hier sieht man selbst am Schmetterlingsflieder keine mehr
    im Garten nur einzelne Kohlweißlinge
    selbst die sieht man jetzt gerne ;)
    ich habe eine ganz wilde Ecke da steht meine Schaukel und wächst zu..
    noch bleibt es etwas aber ich möchte da schon mal etws Ordnung schaffen
    auf dem Trockenplatz blüht jetzt die Wegwarte (sie blühte.. habe gerade gesehen dass der Nachbar gemäht hat ..wie doof .. )
    leider habe ich ja nur wenig Platz und viele Kübelpflanzen ..
    da sind leider auch nicht viele Bienenpflanzen dabei

    eigentlich wollte ich einen Beitrag schreiben
    doch mich hat es auf die Couch gezogen
    bin dauermüde ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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  18. leider ist es hier ähnlich. obwohl mein garten ja nun seit vielen jahren unordentlich, wild und voller interessanter pflanzen, nicht nur für bienen, sondern auch für schmetterlinge ist, gibt es dieses jahr erschreckend wenige. nach recht vielen distelfaltern im juni, einem schwalbenschwanz (!) und zwei taubenschwänzchen sah ich in letzter zeit auch nur kohlweißlinge. hummeln und wildbienen hingegen gibt es wirklich viele, die sich besonders an dem im ganzen garten verteilten wildem oregano gütlich tun. ich hab nicht mal einen einzigen kleinen fuchs, keinen kaisermantel, kein einziges tagpfauenauge und auch kein landkärtchen gesehen, die sonst jedes jahr vorbeischauen. so traurig!! aber hier in der region wird eben auch exzessive glyphosat-landwirtschaft betrieben. man sieht es immer an den gelb gefärbten äckern, wo wieder gerade gespritzt wurde. niedersachsen braucht unbedingt auch ein artenvielfalt-volksbegehren!!
    ich freu mich, dass jutta den naturdonnerstag weiter betreibt. ich werde mich sicher auch wieder des öfteren daran beteiligen.
    liebe grüße
    mano

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  19. Liebe Ghislana, ich habe noch nicht so lange einen Garten. So kann ich die Zahl der Schmetterlinge dort nicht vergleichen. Doch dass die Anzahl der Insekten weniger wird, so wie wir sie bekämpfen, ist mehr als logisch. Ich hoffe trotzdem auf das Umdenken der Menschen - hoffentlich geschieht das nicht zu langsam ...
    Um ein Insekt geht es auch in meinem neuen Beitrag. Ich habe eine Blutrote Heidelibelle mitgebracht: https://www.miteinander-buecher.de/tiere/insekten/libellen-insekten/eine-libelle-so-rot-wie-blut-%e2%80%92-die-blutrote-heidelibelle/.
    Ich freue mich sehr, dass das Naturdonnerstag weiter geht :)
    Liebe Grüße
    Silke

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  20. Liebe Ghislana,
    auch bei uns gibt es dieses Jahr wenig Schmetterlinge. Morgen will der imkernde Gefährte den Sommerhonig schleudern, bin gespannt wie die Ernte dieses Mal ausfällt, im Frühling war es sehr wenig.
    viele Grüße Margot

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  21. Liebe Ghislana,
    die Samentüte, die Du mir mit der letzten Sommerpost geschickt hast, habe ich auf unserem Balkon ausgesät- das sah so schön aus, als es geblüht hat- viel netter, als diese komischen nullachtfuffzehn Blumen aus dem Baumarkt... :) Was Gartenbesitzer dazu verleitet, nur Stein, Ultrakurzrasen und nackte, gehackte Erde in ihren Beeten zu dulden, weiß ich auch nicht...kennst Du auf Instagram gaerten-des-grauens ? Unglaublich, aber wahr...
    LG Kristina

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  22. Liebe Ghislana,
    von 'damals' braucht man in einigen Gebieten Deutschlands nicht zu reden. In Freiberg hatte ich noch die absolute Vielfalt an Schmetterlingen im Garten und nicht nur am Sommerflieder. Kaum bin ich umgezogen, hat es mir den Schrecken eingejagt. Also im Erzgebirge gibt es vermutlich wenig Landwirtschaft....das macht sich sehr bemerkbar. Ich habe mich gerade erst mit einem Schmetterlingsfreund unterhalten, der die Falter in unserer Gegend zählt. Es gibt sie noch...aber wenig. Am besten in der Fränkischen Schweiz, aber auch da ist nun der Apollo ausgestorben und nur noch in wenigen Gebieten der Alpen und der Frankenalp zu finden. Da nützen auch die richtigen Futterpflanzen, der Weiße Mauerpfeffer, im Garten nichts mehr. Leider ist der Focus heute auch noch viel zu sehr auf Bienen gerichtet...Schmetterlinge sind noch viel komplizierter. In meinem Garten gibts inzwischen wieder mehr Schmetterlinge u.a. der Kleine Feuerfalter und das Rotbraune Ochsenauge. Die sind ja, im Gegensatz zum Distelfalter, heimisch.
    Ich habe mich gefreut, dass auf der Buga der Focus so auf insektenfreundlicher Bepflanzung lag und schicke dir gerne meinen Post, so lange du noch den Naturdonnerstag machst.
    LG Sigrun
    https://www.bergblumengarten.de/buga-heilbronn-2019-naturnahes-gaertnern/

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  23. Wahre Worte, die du da sagst und mir auch aus dem Herzen gesprochen!
    Ich freue mich, das Jutta den Naturdonnerstag jetzt wieder übernimmt, es wäre doch schade, wenn es ihn nicht mehr geben würde?
    https://griesheimersand.blogspot.com/2019/07/hochsommer.html
    Nächste Woche bin ich leider nicht verlinkt, ich habe keine Bäume in meinem Beitrag.
    LG Heidi

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  24. Ich habe einen Sommerflieder im Garten (ja, ich weiss, eine invasive Pflanze), da tummeln sich tatsächlich einige Schmetterlinge. Ich kann echt nicht sagen, ob es weniger sind als früher. Vielleicht ist hier in Oberheimen von der industriellen Landwirtschaft einfach nicht so viel zu spüren ...? Liebe Grüsse in deinen schönen wilden Garten. Regula

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Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.