Das Lerchenlied
Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.
Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.
Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt's mir im Herzen nach.
Johannes Trojan
Bei Andreas Aufgabe zur Eye Poetry musste ich an unsere Radtouren auf Hiddensee denken, im Mai 2015, stundenlang begleitet von jubelndem Lerchengesang... Und letztlich waren es die Februar-Aufgaben vom Mustermittwoch und der Papierliebe, Kleingemustertes und Gesichter, die die zündende Idee brachten, meine Erinnerung zu Papier zu bringen, auf eine neue 15fünfzehn-Collage, und noch mal rückblickend zu schwelgen. Ja, hören kann man die Lerche nicht, aber die Stimmung, die über diesen Tagen lag, über dem seidig-türkisen Meer, das am Horizont mit dem blauen Himmel verschwamm, unser ruhiges Fahrradrollen hinterm Deich, an dessen Zugängen wir durch den Sanddorn hindurch auf Strand und Meer schauen konnten..., all das finde ich auf meiner Collage wieder, und ich, ich kann sogar die Lerchen hören... Eine löste die andere am Himmel ab, ein ständiger Frühlingsjubel, wer könnte da nicht einstimmen...

Was die 7. Woche sonst noch so bereit hielt? Japanisch, Putzen, Räumen, Erinnern... Immer wieder mal Sonne, herrlich...
 |
| Sonntags: Hausaufgaben. |
 |
| Montags. Nein, bei mir im Wald blühen die Schneeglöckchen noch nicht. |
 |
| Aber das Trompeten der Kraniche war schon am Himmel zu hören... |
Zu Haus bei mir im Wald habe ich nach meinem Behördentermin am Montagmorgen dann bis zum frühen Nachmittag fleißig alte Unterlagen geräumt und in die Recyclingtonne gesteckt, eine ganze Tonne voller Berufsleben, und es ist noch lange nicht alles... Aber man findet auch so dies und das, was noch nicht in die Tonne gehört...
Dienstags in Cottbus. Zarte Schneelandschaft, später mit Sonne... Um ehrlich zu sein, habe ich vom ganzen Faschings-, Fastnachts- und Karnevaltrubel kaum was mitbekommen. Ist nicht so meins. Wäre da nicht eine WhatsApp-Gruppe mit Kölnern und anderen Fastnachtsfreudigen, wäre es völlig an mir vorbeigegangen. In den Brandenburger Nachrichten hörte ich am Montag, dass der kürzeste Karnevalszug in Schlepzig stattfindet, 500 m ist er lang ;-).
Und noch mal Japanisch... Montagabend lernen, Dienstagabend Kurs. Wir haben zwei Semester
aufgeholt und sind nun den anderen im Kurs - fast - ebenbürtig,
jedenfalls machen wir nun gemeinsam im Buch weiter, unsere Lehrerin hat
uns ja auch ganz schön herangescheucht... Aber alltagstauglich ist das alles noch lange nicht... Doch ein gutes Gefühl ist es schon, wenn man im Kurs nach viel Lernen und Lesen und Schreiben dann doch mal den Eindruck hat, man kann schon besser mithalten...
Aschermittwoch dann mit der Bahn retour, lesen, aber vor allem in die wunderbar frostigsonnige Landschaft schauen...
 |
| Die dekorative Wolke kommt leider aus einem Industrieschornstein... |
 |
| Hübsch altes und erhaltenes Wartehäuschen auf dem Bf. Dresden-Neustadt (und in Betrieb! Wo erlebt man das noch...) |
Die letzten beiden Tage gehörten dann einigen Büro- und Haushaltspflichten, aber ihr seht ja, auch meinen Beitrag zur Eye Poetry habe ich fertig gemacht, einen "Theater-Post" geschrieben und an meinem Gesichterbuch weitergearbeitet. Morgens nach dem nun gerade wieder einsamen Frühstück lese und meditiere ich nun immer ein bisschen in und über meinem diesjährigen Fastenkalender... Tut gut. Und Freitagabend kommt der Gefährte.
Gefreut habe ich mich über die Postkartenaktion dieser Bloggerin... Und Deniz Yücel kommt - nach einem Jahr! - endlich wieder frei...
Habt ein schönes Wochenende.
Samstagsplausch
Eye Poetry
In heaven
Kleingemustertes
Gesichter
15fünfzehn
Gartenglück
Bunt ist die Welt