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Samstag, 8. September 2018

Meine Woche 2018 - 36








Mein letzter Wochenbericht endete eigentlich schon mit dem Donnerstag, weiter war ich nicht gekommen..., aber das habt ihr wohl nicht gemerkt ;-), denn in der Nacht danach erwischte es mich, nach einer Migräne ein fiebriger HNO-Infekt, in dessen Folge ich mehrere Termine absagen musste... So wurde es recht ruhig und gemächlich am Wochenende. Pflaumenmus kochen und Japanisch lernen zu zweit. In den Garten gucken. Schade ist, dass ich nun meine Schwimmrunden doch schon einstellen musste, ich glaube nicht, dass ich nun noch mal rein komme in den See, das Wasser ist sehr abgekühlt durch die kühleren Nächte... 

Sonntagnacht kam für einen Tag meine fränkische Freundin, die seit vielen Jahren in den USA lebt, aber auch enge Beziehungen zu Israel und Palästina pflegt. Dementsprechend international war unser Gesprächsstoff und überaus schmackhaft wurde unser Frühstück mit den besten Schafskäse-Olivenbällchen ever, und überhaupt hatten wir einen wunderbaren Tag zu zweit, mit Wanderung (von der ich zum Naturdonnerstag/Mein Freund, der Baum schon mehr gezeigt habe), mit Mittagessen in einem meiner Lieblings-Restaurantgärten am See, mit einer Gießrunde im Schulgarten, Sonnenuntergangs-Rudern auf "meinem" See, Abendessen auf meiner Terrasse, mit fränkischem Federweißer unterm Sternenhimmel. Dazu all die guten Gespräche über Gott und die Welt, Konflikte und Initiativen. Solches Miteinander, #wirsindmehr , ganz deutlich zu spüren und zu fühlen, und wir sagen das auch, wem immer wir begegnen. Sagt es auch und setzt euch auseinander, deutlich, aber ohne Hass. Vor allem, lebt es, das wertschätzende und liebevolle Miteinander, in eurem Alltag, im Bus, im Supermarkt, im Park, in der Kita, im Konzert...













Am nächsten Morgen die Freundin leider schon ganz früh wieder auf die Reise schicken, dann im Garten sitzen, den Vögeln zuschauen, dem Erlebten nachspüren, die Töpfe gießen (nein, kein Regen hier...) nach Cottbus zur ersten Japanisch-Stunde des Schuljahres fahren, mit dem Liebsten danach spätabends noch draußen beim Griechen sitzen, am Mittwochmorgen im Auto zum Bahnhof eine wunderbare, mich wirklich stärkende Morgenandacht hören (hier könnt ihr nachhören oder lesen: Geheiligt werde den Name), mit dem Liebsten zum traditionellen Bahnhofsfrühstück einkehren, im Zug durch den Nebel fahren, nach Neue Mühle wandern zu einer meiner "alten" Kreativlehrerinnen, wunderbare Gespräche haben, und dann überstürzt nach Hause gefahren werden müssen, in den leckeren Königsberger Klopsen war Sardallenpaste, eine fischeiweiß-allergische Reaktion nahte, und ich konnte sie mit meinen Tabletten zu Hause und zwei Stunden Schlaf auf ein Magengrummeln begrenzen... Also werde ich noch mal nach Neue Mühle fahren, demnächst, denke ich, denn wir waren noch längst nicht fertig mit Fachsimpeln über Textilkunst, Kursleitung, miteinander kreativ sein auf Augenhöhe..., kreativ sein als Ausdruck unserer selbst, fernab von Deko-Hypes und Must-Do und Kaufverführungen... Wir werden uns wiedertreffen, auch zum Miteinander-Kreativsein.




Farbe in den Alltag - colourful september.
Farbe in den Alltag - colourful september.

Abendstimmung. Hinter VHS/OSZ Cottbus.
Morgenstimmung. Bahnhof Cottbus.
Neblige Bahnfahrt.
Morgens an der Staabe. Neue Mühle.




Nach dem Aufwachen den Briefkasten leeren, und was soll ich sagen, Sommerpost mal drei, sehr sehr schön... Danke Kristina, die die vorletzte Sommerpost unserer Gruppe so unglaublich farbenkräftig aus Dänemark auf den Weg schickte. Danke Veronika für die Collage deiner Lebenstraumreise. Und danke Lucia für ein ganzes Buch voller Traumreisen und Gedanken... Die Worte, die ihr gefunden und auf/zu den Collagen gefügt hat, so passend wieder für mich, da waren lauter Volltreffer dabei..., Worte und Gedanken, die mich bewegen, nach denen ich lebe, hach, es ist einfach schön, was Michaelas und Tabeas Postkunstaktionen so alles auslösen, wen sie alles verbinden und zueinanderführen...





von Kristina
von Veronika
von Lucia





Donnerstag und Freitag war ich vormittags im Schulgarten, mit Drittklässlern weitermachen mit Graben, Gestalten, Säen, Aufräumen... War toll! Dann ausruhen, einen kräftigen kleinen Mittagsimbiss, wieder tolle Post lesen und anschauen dürfen, Meerespost von Astrid und von meiner Nachbarin, deren Katzen ich gerade füttere, ich danke euch herzlich für die Überraschung... Dann irgendwann in den Abendsonnenschein schauen, die Vögel ganz in der Nähe am Futterhaus und im Bade beobachten, sie werden immer zutraulicher, selbst vor Gästen sind sie nicht mehr scheu, sie wissen, zu mir kommen nur die Guten ;-)...






Blumenrondell im Schulgarten vergrößert und eingesät (Bartnelken und Schmetterlings- und Bienenweide-Mischung)
Schaut doch mal, wie viele Blütenknospen diese Nachtkerze im Hochbeet noch hat, sie blüht seit Ende Juni in Etappen, immer wieder schiebt sie noch was raus...
Mittagsimbiss mit Lektüre.
Post von Astrid und Gabi.






Heute nachmittag habe ich die letzte Runde an meiner Sommerpost eingeläutet. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, geht sie am Dienstag auf Reisen... Denn ja, unsere Gruppe hat mir zuliebe eine Woche drangehangen, so bin ich nun als letzte dran, weil ich als erste nicht konnte... Dankeschön nochmal dafür. Das hat mich sehr entspannt und ich konnte die Collagen sich so nach und nach entwickeln entwickeln lassen... 








 

Euch allen ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch
Farbe in den Alltag 
Sommerpost

Samstag, 17. Februar 2018

Meine Woche 2018 - 07



Das Lerchenlied
Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.

Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.

Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt's mir im Herzen nach. 

Johannes Trojan















Bei Andreas Aufgabe zur Eye Poetry musste ich an unsere Radtouren auf Hiddensee denken, im Mai 2015, stundenlang begleitet von jubelndem Lerchengesang... Und letztlich waren es die Februar-Aufgaben vom Mustermittwoch und der Papierliebe, Kleingemustertes und Gesichter, die die zündende Idee brachten, meine Erinnerung zu Papier zu bringen, auf eine neue 15fünfzehn-Collage, und noch mal rückblickend zu schwelgen. Ja, hören kann man die Lerche nicht, aber die Stimmung, die über diesen Tagen lag, über dem seidig-türkisen Meer, das am Horizont mit dem blauen Himmel verschwamm, unser ruhiges Fahrradrollen hinterm Deich, an dessen Zugängen wir durch den Sanddorn hindurch auf Strand und Meer schauen konnten..., all das finde ich auf meiner Collage wieder, und ich, ich kann sogar die Lerchen hören... Eine löste die andere am Himmel ab, ein ständiger Frühlingsjubel, wer könnte da nicht einstimmen...































Was die 7. Woche sonst noch so bereit hielt? Japanisch, Putzen, Räumen, Erinnern... Immer wieder mal Sonne, herrlich...






Sonntags: Hausaufgaben.

Montags. Nein, bei mir im Wald blühen die Schneeglöckchen noch nicht.























Aber das Trompeten der Kraniche war schon am Himmel zu hören...









Zu Haus bei  mir im Wald habe ich nach meinem Behördentermin am Montagmorgen dann bis zum frühen Nachmittag fleißig alte Unterlagen geräumt und in die Recyclingtonne gesteckt, eine ganze Tonne voller Berufsleben, und es ist noch lange nicht alles... Aber man findet auch so dies und das, was noch nicht in die Tonne gehört...



Dienstags in Cottbus. Zarte Schneelandschaft, später mit Sonne... Um ehrlich zu sein, habe ich vom ganzen Faschings-, Fastnachts- und Karnevaltrubel kaum was mitbekommen. Ist nicht so meins. Wäre da nicht eine WhatsApp-Gruppe mit Kölnern und anderen Fastnachtsfreudigen, wäre es völlig an mir vorbeigegangen. In den Brandenburger Nachrichten hörte ich am Montag, dass der kürzeste Karnevalszug in Schlepzig stattfindet, 500 m ist er lang ;-).




 



Und noch mal Japanisch... Montagabend lernen, Dienstagabend Kurs. Wir haben zwei Semester aufgeholt und sind nun den anderen im Kurs - fast - ebenbürtig, jedenfalls machen wir nun gemeinsam im Buch weiter, unsere Lehrerin hat uns ja auch ganz schön herangescheucht... Aber alltagstauglich ist das alles noch lange nicht... Doch ein gutes Gefühl ist es schon, wenn man im Kurs nach viel Lernen und Lesen und Schreiben dann doch mal den Eindruck hat, man kann schon besser mithalten...









Aschermittwoch dann mit der Bahn retour, lesen, aber vor allem in die wunderbar frostigsonnige Landschaft schauen...




Die dekorative Wolke kommt leider aus einem Industrieschornstein...



Hübsch altes und erhaltenes Wartehäuschen auf dem Bf. Dresden-Neustadt (und in Betrieb! Wo erlebt man das noch...)







Die letzten beiden Tage gehörten dann einigen Büro- und Haushaltspflichten, aber ihr seht ja, auch meinen Beitrag zur Eye Poetry habe ich fertig gemacht, einen "Theater-Post" geschrieben und an meinem Gesichterbuch weitergearbeitet. Morgens nach dem nun gerade wieder einsamen Frühstück lese und meditiere ich nun immer ein bisschen in und über meinem diesjährigen Fastenkalender... Tut gut. Und Freitagabend kommt der Gefährte.














Gefreut habe ich mich über die Postkartenaktion dieser Bloggerin... Und Deniz Yücel kommt - nach einem Jahr! - endlich wieder frei... 


Habt ein schönes Wochenende.
 
Samstagsplausch
Eye Poetry 
In heaven
Kleingemustertes
Gesichter
15fünfzehn
Gartenglück
Bunt ist die Welt 

Samstag, 10. Februar 2018

Meine Woche 2018 - 06

Samstagstee.
Zu zweit. Lesen.








Nach einem gemütlichen Samstag zu zweit habe mich am Sonntag in aller Frühe nach Norden aufgemacht, die "große" dorthin umgezogene Tochterfamilie besuchen. Eine lange Strecke mit Bahn und Bus lag vor mir.






Sonnenaufgang im Süden Berlins.









Nach der glücklichen und pünktlichen Ankunft am frühen Nachmittag bin ich ins Zimmer der ältesten Enkelin eingezogen, die gerade Skiferien macht, und habe dann erst mal die kleinen Kinder gehütet... Zu schön, bei den Spielen zuzuschauen... Spielen, das geht auch zwischen Umzugskartons...









































































Am nächsten Morgen einen Freitagsfisch gefunden... Einen Ostseefisch.





Freitagsfisch




Dann ging's mit dem Buben raus, die neue Wohngegend erkunden, zu Fuß natürlich, zwei Stunden waren wir draußen, bei herrlichem Wetter, kamen an der alten Windmühle vorbei, durchstreiften den Amtsgarten mit dem tollen Spielplatz und das Gelände der alten Wassermühle zwischen Hellbach und Mühlgraben, spannend und schön. Da werde ich noch mal weiter berichten.











Nachmittags fuhren wir von Neubukow nach Rerik, dem neuen Wirkungsort des Schwiegersohns. Wir umrundeten die Kirche, guckten in den großen Pfarrgarten, spazierten am Meer, tranken Geburtstagskaffee in der besten Käsekuchenbäckerei und liefen schließlich noch eine Runde durch den Ort und beendeten sie mit dem Sonnenuntergang über dem Salzhaff. Herrlich frische Luft, wunderbares Licht, kaum Wind, so liebe ich Ostsee ja sehr.





St. Johannes - Kirche in Rerik.
Schneeglöckchen im Pfarrgarten.
Spaziergang am Meer.
Geburtstagskaffee.
Sonnenuntergangsspaziergang am Salzhaff.



An den nächsten beiden Tagen habe ich nach Kräften versucht dabei zu helfen, die Wohnung zum Funktionieren zu bringen, Möbel zusammenzuschrauben, Löcher in Betonwände zu bohren, Kisten auszupacken... Oh je, es ist noch soooooooo viel zu tun... Aber manchmal hilft es schon ein bisschen, wenn Oma das kleine Geistlein ausfährt und die Mama Ruhe im Baumarkt hat, die richtigen Schrauben und Dübel zu suchen... So kam ich noch einmal zu zwei Stunden Sonne zu Fuß...





Noch so viele Kisten...
Mühlenteich in Neubukow.




Mittwochnachmittag bin ich dann wieder aufgebrochen, mit Bus und Bahn zurück, trotz 5 Umstiegen pünktlich nach Mitternacht angekommen. In Schwerin hatte ich noch mal eine gute halbe Stunde Zeit und bin am Pfaffenteich gewesen. Wieder bei herrlichem Licht... Also diese Woche hat mich für den Freiberger grauen Januar ja sowas von entschädigt... Und Leipziger Bahnhofsbögen samt alter Dampflok habe ich hundemüde auch noch registriert.






Pfaffenteich in Schwerin.





Zu Hause erwartete mich ein voller Briefkasten, u. a. mit Post von Mano und Andiva. Welche Freude, mit den schönen Inhalten und lieben Zeilen kam ich dann gegen 1.00 Uhr zur Ruhe... 






Bei Andiva hatte ich Gelb bestellt. Und noch herrliches Flechtengelb dazubekommen... Und Fische...
Eine der schönen Karten von Mano kam mit erdendem Tee und lieben Zeilen zu mir...




Den Donnerstag habe ich schlicht verfaulenzt und gelesen, die vielen Eindrücke mussten sich erst mal setzen. Und Freitag bin ich nach dem kleinen Hausputz voller Freude daran gegangen, mich auch mal wieder kreativ zu betätigen und mich um den Muster- und Papierliebemonat Februar zu kümmern... Den Einkauf machte diesmal der Mann, so kann ich entspannt warten, was Freitagabend aus dem Korb kommt... Habt ein frohes Wochenende.


Samstagsplausch
Weekend Green
Freitagsfisch
In heaven
Tell a story - Unterwegs. Zu Fuß
Bunt ist die Welt - Bögen