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Samstag, 10. Februar 2018

Meine Woche 2018 - 06

Samstagstee.
Zu zweit. Lesen.








Nach einem gemütlichen Samstag zu zweit habe mich am Sonntag in aller Frühe nach Norden aufgemacht, die "große" dorthin umgezogene Tochterfamilie besuchen. Eine lange Strecke mit Bahn und Bus lag vor mir.






Sonnenaufgang im Süden Berlins.









Nach der glücklichen und pünktlichen Ankunft am frühen Nachmittag bin ich ins Zimmer der ältesten Enkelin eingezogen, die gerade Skiferien macht, und habe dann erst mal die kleinen Kinder gehütet... Zu schön, bei den Spielen zuzuschauen... Spielen, das geht auch zwischen Umzugskartons...









































































Am nächsten Morgen einen Freitagsfisch gefunden... Einen Ostseefisch.





Freitagsfisch




Dann ging's mit dem Buben raus, die neue Wohngegend erkunden, zu Fuß natürlich, zwei Stunden waren wir draußen, bei herrlichem Wetter, kamen an der alten Windmühle vorbei, durchstreiften den Amtsgarten mit dem tollen Spielplatz und das Gelände der alten Wassermühle zwischen Hellbach und Mühlgraben, spannend und schön. Da werde ich noch mal weiter berichten.











Nachmittags fuhren wir von Neubukow nach Rerik, dem neuen Wirkungsort des Schwiegersohns. Wir umrundeten die Kirche, guckten in den großen Pfarrgarten, spazierten am Meer, tranken Geburtstagskaffee in der besten Käsekuchenbäckerei und liefen schließlich noch eine Runde durch den Ort und beendeten sie mit dem Sonnenuntergang über dem Salzhaff. Herrlich frische Luft, wunderbares Licht, kaum Wind, so liebe ich Ostsee ja sehr.





St. Johannes - Kirche in Rerik.
Schneeglöckchen im Pfarrgarten.
Spaziergang am Meer.
Geburtstagskaffee.
Sonnenuntergangsspaziergang am Salzhaff.



An den nächsten beiden Tagen habe ich nach Kräften versucht dabei zu helfen, die Wohnung zum Funktionieren zu bringen, Möbel zusammenzuschrauben, Löcher in Betonwände zu bohren, Kisten auszupacken... Oh je, es ist noch soooooooo viel zu tun... Aber manchmal hilft es schon ein bisschen, wenn Oma das kleine Geistlein ausfährt und die Mama Ruhe im Baumarkt hat, die richtigen Schrauben und Dübel zu suchen... So kam ich noch einmal zu zwei Stunden Sonne zu Fuß...





Noch so viele Kisten...
Mühlenteich in Neubukow.




Mittwochnachmittag bin ich dann wieder aufgebrochen, mit Bus und Bahn zurück, trotz 5 Umstiegen pünktlich nach Mitternacht angekommen. In Schwerin hatte ich noch mal eine gute halbe Stunde Zeit und bin am Pfaffenteich gewesen. Wieder bei herrlichem Licht... Also diese Woche hat mich für den Freiberger grauen Januar ja sowas von entschädigt... Und Leipziger Bahnhofsbögen samt alter Dampflok habe ich hundemüde auch noch registriert.






Pfaffenteich in Schwerin.





Zu Hause erwartete mich ein voller Briefkasten, u. a. mit Post von Mano und Andiva. Welche Freude, mit den schönen Inhalten und lieben Zeilen kam ich dann gegen 1.00 Uhr zur Ruhe... 






Bei Andiva hatte ich Gelb bestellt. Und noch herrliches Flechtengelb dazubekommen... Und Fische...
Eine der schönen Karten von Mano kam mit erdendem Tee und lieben Zeilen zu mir...




Den Donnerstag habe ich schlicht verfaulenzt und gelesen, die vielen Eindrücke mussten sich erst mal setzen. Und Freitag bin ich nach dem kleinen Hausputz voller Freude daran gegangen, mich auch mal wieder kreativ zu betätigen und mich um den Muster- und Papierliebemonat Februar zu kümmern... Den Einkauf machte diesmal der Mann, so kann ich entspannt warten, was Freitagabend aus dem Korb kommt... Habt ein frohes Wochenende.


Samstagsplausch
Weekend Green
Freitagsfisch
In heaven
Tell a story - Unterwegs. Zu Fuß
Bunt ist die Welt - Bögen

Montag, 31. Oktober 2016

Montags-Mandala (105) - und eine kleine Blogpause...

Bin ich doch schon wieder unterwegs. Gerade heimgekehrt aus dem Wald an der See, geht es schon wieder auf Tour, auf zwei kleine Touren... Aber ich hatte die letzten beiden Wochen schon Zeit mal in "meinen" Wald vor der Haustür zu gucken... Nach unten zu den herzigen Schirmchen, unter denen man Elfenkinder vermuten könnte... (am Samstag wanderte ein herrlicher junger, fester Steinpilz in unseren sonst leergebliebenen Korb, und roh in den Salat, köstlich...)











... Blicke nach oben, in die Kronen der Kiefern,  die ich nun schon seit Kindheitstagen kenne und in die hinein die Tage nur manchmal die Sonne blinzelte...













... Ausnahme war gestern, doch mal wieder richtig Sonne und goldleuchtende Birken zum Sonntagsspaziergang..., samt Trompetenmusik der sich gen Westen sammelnden Kraniche, die in kleinen Trupps aus mehreren Richtungen ankamen, dann wartend und rufend am Himmel Kreise drehten und immer mehr wurden... Vielleicht waren welche von hier dabei.





Hier ändert sich der Wald gerade, eine neue Schonung wächst auf, ein paar einzelne Bäume blieben stehen.








Seit Ende Januar, heute zum 32. Mal, verbinde ich mit jedem meiner Montags-Mandala-Beiträge eine "Spur des Gelingens" im Zusammenleben mit Geflüchteten und bei ihrer Integration, einen Schimmer Zuversicht..., Ermutigung... Solcherlei Spuren des Gelingens, die Pfade, Wege, Straßen werden können, gibt es viele. Mir stehen sie viel zu wenig im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb mache ich hier wöchentlich auf eine aufmerksam und freue mich, wenn auch ihr mir von solchen Spuren erzählt, wie am vergangenen Montag z. B. Eva.














Heute habe ich euch Cucula mitgebracht, ein künstlerisch-handwerkliches Integrationsprojekt für junge Geflüchtete, die Möbel bauen und z. T. schon selbst designen. "
Das Wort cucula stammt aus der Hausa-Sprache, die in West-Zentralafrika gesprochen wird und bedeutet „etwas gemeinsam machen“, aber auch „aufeinander aufpassen“. Und genau darum geht es: der Verein möchte den Geflüchteten konkrete Perspektiven und Unterstützung bieten, sowie Möglichkeiten für eine berufliche Zukunft aufzeigen." (Source)




 
Junger Täubling im Wald zwischen Flechten, ergänzt um Blätter von Spitzahorn, Roteiche, Amerikanischer Traubenkirsche, Buche.








In manche der Möbelstücke verarbeiten Sie Bretter und Planken von Booten, mit denen Flüchtlinge nach Europa kamen. Einer der Designer:
„Wir haben erst im Nachhinein verstanden, dass das eigentlich eine Form des Transformierens dieser Katastrophe in eine produktive Zukunft ist.“
(Source). Die Projektseite der Initiative mit Näherem zum Konzept und Fotos der Akteure und von entstandenen Möbeln findet ihr hier.


Ich wünsche euch eine gute Woche.


Montagsfreuden.
Mein Freund, der Baum.







 

Dienstag, 5. Juli 2016

Monats-Collage - Juni 2016












Als ich meine "Dauer-Kalender" auf dem Werktisch umblättern wollte, entdeckte ich auf Lottas Kalender noch mal den Spruch: "Es ist egal, an welchem Ort du lebst, wenn du in dir zuhause bist."... Dass diesmal kein Kalenderblatt in einen Brief oder Geburtstagsgruß wanderte, lag genau daran: ich war mehr weg als zu Haus... Aber es ging mir gut..., auf (Dienst)reisen mit dem Gefährten mit dem Ausflug zu Mano, beim Batikseminar, bei meiner Tochterfamilie in Sachsen... Briefe geschrieben hab ich auch.







Auch wenn ich dachte, bei Birgitt ist die Monatscollagen-Linksammlung längst verschlossen (ist sie aber nicht!), hab ich dennoch meine "Sammlung" sortiert (Waldsassen und Goslar fehlen da, die hatte ich schon an einem anderen Sammelplatz gestapelt...), schon, um auch mich zu sortieren nach diesem sehr intensiv erlebten Sommermonat.









Dabei habe ich gleich mein neues Schätzchen eingeweiht, das nach dem Üben mit dem kleinen buntfädigen Körbchen noch in Sachsen entstand, ein Graskorb aus einem dicken Bündel am Wegesrand gepflückter langer Halme und derber Schnur. Dass da - für mich ganz unüblicherweise - gleich das Handy daneben liegt, lag am "heißen Draht" zum Wochenbett, für den Notfall, wurde aber nicht gebraucht... Das Foto entstand eher zufällig, als die Tochter mich mit meinem neuen kleinen Mini-Enkelkind fotografierte. Seht ihr? Astrids feines Täschchen ist immer dabei, wenn ich reise, mit Stiften, Kleber, Scheren... Nur die richtige Nadel, stumpf und mit Riesenöhr, musste ich mir vom Tochterkind leihen...




 


Erst wollte ich da Pflanzen reinsetzen, aber die Sammel- und Flechtstunden so schnell der Verrottung preiszugeben war dann wohl nicht der richtige Gedanke... Nun steht der Korb (heu-duftend...) griffbereit an der Terrassentür, um dies und das mit hinaus und wieder mit hineinzunehmen... Zunächst kamen jetzt aus dem Juni freundliche Einladungen - aus Termingründen leider nicht angenommen... -, verspätete Geburtstagsgrüße, freundliche Dankeschöns und noch mehr liebe Post hinein. Was habe ich ein Glück, so viele liebe Brieffreundschaften pflegen zu können, intensive oder eher lose, mit jüngeren und älteren Frauen, es macht mir Freude zu schreiben und selber Post zu bekommen.










Mit dabei sind auch immer Bücher, wenn ich verreise..., obwohl ich meist in Haushalten mit tollen Bibliotheken lande, die auch eine nähere Inspektion verdient hätten... Diesmal führte ein aktuelles Ereignis mal wieder zur Vertiefung in Fachliteratur zum Thema Lernort Schulgarten... Darauf komme ich später im Juli noch mal zurück... (Dass der Stapel so hubbelig aussieht, liegt an den Blättern, die darin gepresst werden, Vorzeichen der Sommerpost...)








Auch kein Monat ohne "handgreifliche" Post von Bloggerinnen vergeht... Bei Gusta hatte ich blauweiße Wunsch-Topflappen bestellt, bei Melanie liebe Kerzentiere, bei Lucia genug Piep-Vogel-Damen.
Von Edith raschelten ganz unerwartet Samen vom gelben Mohn im Brief-Papier, von Mano kullerten mir Murmeln in die Tasche (und eine Mini-Pilea), von Lisa durfte ich mir ein wunderbar sonniges Birkenbild aussuchen (und eine Tomatenpflanze...), Karen schickte mir ein zauberhaft gebundenes Heftchen. Die fleißig webende und strickende Spinne schickte ein wunderbar handgewebtes Handtuch im Tausch gegen bei mir übrige Wollknäuel... Dazu all die lieben Zeilen, gute Gespräche...




Die Samen im Gewürzeset für die Essbare-Blüten-Suppe sind ausgestreut, während meiner Abwesenheit gekeimt und lebendig geblieben, dank liebevoller Gießdienste vom Gefährten und der Nachbarin, die auch immer meine schwere Posttasche betreut... Die feine handgesiedete Ringelblumenseife muss sich ein bisschen in der "Feine-Seifen-Reihe" anstellen, denn erst ist noch eine andere dran. (Leider befindet sich - neuerdings? oder merke ich es erst jetzt? - auch in vielen handgesiedeten Seifen Palmöl, warum nur? Wohl, weil es ein auf dem Weltmarkt billig zu erhaltender Zusatzstoff ist? Über die unmäßige Palmölverwendung in Lebensmitteln, Kosmetik und diversen anderen Haushalts-Produkten und deren Folgen für die tropischen Wälder und die Menschen, die dort leben, hat Traude in ihrer Reihe "Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität" einen Post geschrieben und dort auch die unglaubliche Anzahl verwirrender und irreführender Bezeichnungen für Palmöl aufgelistet...). - Etwas mehr ins Licht holen muss ich hier noch die kleine rosarote Schultüte, mit gemaltem Einhorn - mit goldenem Horn und goldenen Hufen -, die mir in Sachsen mein großes Enkelmädchen geschenkt hat, mit schönen Federn drin. Seit sie in der Kita das Ende der Vorschule gefeiert und eine Schultüte bekommen hat, bastelt sie Schultüten... Oh, möge diese Vorfreude auf die Schule auch in Freude in der Schule münden...







Nun sind schon der Juli heran, Zeit für den Kalender zum Weitermalen von meiner großen Enkelin... Wie im Laden gibt's auch bei ihr schon Johannisbeeren und Erbsen..., ich hab einen Kirschbaum dazu gestellt und das Blumenmeer vergrößert...







Auch bei Kebo ist Juli - das Regalfoto ist dran. Die Grundstruktur vom letzten Mal ist bei mir geblieben. Kalenderblätter umgeschlagen. Nun kam zum fliederfarbigen Kalenderblatt (Hochstamm-Flieder, auch noch nicht gesehen...) die rosa Schultüte in die Flasche, etwas tierische Post kam hinzu, Sveas Birken wurden verstellt, ein neuer Piep-Vogel flog heran und auf der anderen Seite fügen sich Lisas Birken farblich wunderbar zum Kalenderblatt... Langsam muss ich mir mal eine (Wechsel?)-Rahmung für meine Schätze ausdenken...




 


So, nun sehe ich in meinem Juni wieder durch und kann mich voll und ganz auf den Juli einlassen... Eigentlich müsste ich noch mein neues Enkelmädchen hier irgendwo unterbringen, aber ich lasse sie lieber und ganz sicher in Mamas Armen...

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