Nach den Veränderungen in meinem Schulgarten-Engagement gibt es auch Neues von meinen poetischen Spaziergängen zu berichten. Auch hier habe ich mich entschieden die verbindlichen Terminverpflichtungen lange im Voraus aufzugeben und nur noch mit meiner kleinen vertrauten Frauengruppe auf Zuruf oder mit anderen auch noch gelegentlich "beauftragt" unterwegs zu sein. So stand dann auf einmal der letzte Spaziergang dieses Jahres an, ein paar Frauen konnten nicht, das Wetter war - sagen wir es so - suboptimal, und so sind meine Freundin und ich erst mal nett frühstücken gegangen, dann durch die Blutbuchenallee und statt auf den Streganzberg am Bäckerteich entlang gegangen, "in die Pilze"... Waren dann auch zuzweit drei herrliche Stunden...
Hier muss kürzlich eine Windhose durchgezogen sein, die viele noch gar nicht so alte Fichten umgerissen hat... Ein bisschen gruselig war das schon, denn auch an diesem Tage kamen immer wieder Böen und es pfiff ganz schön... Es ist durchaus möglich, dass die Fichten angesichts der Trockenheit dem Sturmwind nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten...
Da dieser Anblick ziemlich schmerzlich war, wandten wir uns wieder dem Teich zu, doch auch dorthin schmerzten die Blicke. Meine Freundin, die ihn seit der Kindheit kennt, sah ihn noch nie so ausgetrocknet und verlandet... Noch ist es rundherum grün, viel Naturaufwuchs an jüngeren Laubbäumen.
Verlandungstendenz im hinteren Teil des Teiches. |
Über einen Wall der eiszeitlich geformten Landschaft hinweg entdeckten wir noch einen kleineren, noch gut gefüllten Teich und wanderten an einem Wiesenrain zurück zur Blutbuchenallee, den Pilzkorb gut gefüllt...
Nun bin ich - nach einer Woche mit einer meiner geliebten süßen Enkelinnen, in der wir gemeinsam gepackt und den Garten winterfest gemacht haben - nach Freiberg gewechselt ins Winterquartier, aber ein paar Bäume aus den letzten Wochen im Naturpark Dahme-Heideseen wird es hier noch zu sehen geben... Und garantiert suchen wir auch im kommenden Jahr hin und wieder die Blutbuchenallee auf.
Suchbild. Hier stimmt an einem Baum was nicht ;-) |
Mein Freund, der Baum
Samstagsplausch
Naturdonnerstag
Liebe Ghislana,
AntwortenLöschendas habt ihr gut gemacht, denn auch zu Zweit macht ein Spaziergang Freude. Die Begeisterung über die Pilze sieht man dem Schnappschuss richtig an.
Liebe Samstagsgrüße
moni
Gemütliche Zweisamkeit im Wald stelle ich mir grad sehr schön vor. Ich wünsche eine gute Zeit im Winterquartier. Liebe Grüsse von Regula
AntwortenLöschenDie Blutbuchenallee ist wirklich wunderschön. Ich liebe so alte Bäume! Sind bei Euch die Pilze nicht auch noch so stark strahlenbelastet wie bei uns im Südwesten?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Wir essen so selten Pilze und gar keine großen Mengen, dass ich da keine Angst habe. Nun habe ich aber mal nachgeschlagen, hier das Faltblatt des Landesamtes. Bei mir ist es ohnehin so, dass mein Appetit nach drei Pilzmahlzeiten sehr schnell nachlässt... So kommen nicht mal die "üblichen Verzehrmengen" pro Saison zusammen.... Liebe Grüße Ghislana https://lavg.brandenburg.de/media_fast/4055/faltblatt_pilze_strahlenbelastung_2018.pdf Liebe Grüße
LöschenEine Vogelscheuche aus Blätter meinst du sicher? Manchmal ist es zu zweit fast schöner im Wald zu spazieren und die Pilze haben sicher auch für zwei gereicht.
AntwortenLöschenL G Pia
Das ist ja das verrückte an den Blutbuchen, dass sie es mit der Herbstfärbung etwas anders halten als die anderen Bäume... Toll, eine ganze Allee davon!
AntwortenLöschenWas Pilze anbelangt, herrscht bei uns ein Paradoxon: der Pilzkenner hasst es, sie zu essen, die Unkundige isst sie sehr gerne. Also fällt die Sucherei aus.
Ich freue mich, dass du die Kleine diesmal bei dir hattest. Muss demnächst auch mal sein...
Gutes Einleben in F. und eine entspannte Zweisamkeit!
Herzlich
A & D und M
was für prächtige Bäume ..
AntwortenLöschendie Natur ist im Wandel.. es ist ein Werden und Vergehen
früher ist es in den Wäldern nicht so aufgefallen da alles Totholz gleich weggeräumt wurde
und wenn ich an den Wald in Thüringen bei meiner Oma denke...
da lag noch kein Ästchen ..weil die Leute es mitnahmen um Feuer zu machen
meine Oma kam als sie bei uns wohne immer aus dem Wald mit Tannenzapfen und kleineren Ästen in ihrer Tasche zurück
Pilze gab es nach dem Regen hier auch
ich wünsche dir einen reibungslosen Umzug
und finde es gut dass du etwas kürzer treten willst
wenn man manchmal deine Aktivitäten las konnte einem fast schwindelig werden ;)
liebe Grüße
Rosi
ein besuch der wunderbaren blutbuchenallee ist doch ein sehr schöner abschluss des heidesee-jahres. sie wird dir ja nicht davonlaufen ;) und das nächste frühjahr kommt bestimmt! ich mach dann auch mal einen zuruf im nächsten jahr!
AntwortenLöschenlass es dir gutgehen winterquartier. ich bin gespannt, was du alles wieder dort neues (und altes) entdecken wirst.
liebe grüße
mano
Das letzte Bild ist wunderschön malerisch...Liebe Grüße in Dein Winterquartier!
AntwortenLöschenLiebe Ghislana,
AntwortenLöschenherzlichen Dank für all die wunderbaren Baumfreund-Bilder!
Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wundervolle neue Woche!
♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️
Liebe Ghislana,
AntwortenLöschenmeine Augen wollten sich jetzt gar nicht vom letzten Foto losreißen - das ist so wundersschön!!! Seufz!
Schmerzlich finde ich genau wie du und deine Freundin hingegen den Anblick der gefallenen Bäume und des wasserarmen Teichs.
Heute habe ich einen Spaziergang in einer Gegend unternommen, in der ich schon längere Zeit nicht mehr war - und erschrak, wie viele Bäume man dort gefällt hat. Zugleich aber sah ich Felder mit Senfblüten, die umschwärmt von Bienen waren - im November! Trotzdem die Jahreszeit dafür nicht "stimmt", war das Gebrumm darin so schön und beruhigend....
Ich fürchte, wir müssen leben mit dem Widersprüchlichen in der Natur. Genießen, was wir geboten bekommen. Nach Möglichkeit zu verbessern versuchen, was sich verbessern lässt... Und die nicht so schönen Dinge so gut es geht verkraften...
Ganz herzliche Wochenteilergrüße aus Rostrosenhausen!
Traude
https://rostrose.blogspot.com/2019/11/von-herbstastern-inspiriert.html