So lag das Quittenmandala heute morgen da, aller Schnee weggetaut, Regen..., auch die Amsel ziemlich tropfnass. Doch davor gab es Schneetage und immer wieder Mandala-Blicke im Garten. An den frostigen klaren oder schneefallreichen Tagen habe ich gemerkt, wie sehr ich "richtigen" Winter doch vermisst habe.

Nun, da es keine Autofahrverpflichtungen mehr für mich gibt, kann ich mich vorbehaltlos am Winter freuen, obwohl meine guten Gedanken auch immer mal wieder zu denen schweifen, die bei solchem Wetter aufs Fahren angewiesen sind. Im Schnee und im Tauen habe ich das Quittenmandala noch ein paar mal fotografiert. Kein Mensch könnte es so legen... Auch andere Mandalas aus meinem Garten begleiten diesen Post zum Wochenanfang. Immer wieder waren sie mir Freude während der Wege durch den Garten.
Nach einer Schulwoche, die nicht viel mehr als die Konzentration auf die Kinder, Unterricht und dessen Vor- und Nachbereitung erlaubt - wie genieße ich da wenigstens die Gehminuten auf dem Weg durch den Wald zur Schule und zurück... - hole ich am Wochenende das Lesen auf, gehe mit dem Gefährten spazieren, koche was Leckeres zu essen und gönne mir ein paar Werktischstündchen (die sind aber erst morgen dran).
Aus diesem sehenswerten Dokumentarfilm über Kinder und Pädagogik ist mir die Formulierung
"Spuren des Gelingens"
im Gedächtnis haften geblieben. In verschiedenen Situationen und Zusammenhängen fällt mir das ein. Denn es gibt sie, die Spuren des Gelingens, wenn sie auch klein sein mögen oder zugewuchert werden von dem, was uns vordergründig aus Schlagzeilen entgegenschlägt.
Auch als ich diesen Artikel in der Zeit las, dachte ich an eine "Spur des Gelingens": Mohammed, Flüchtling aus Syrien und Akademiker, kann in Saarbrücken an der Uni promovieren. Ihm begegneten zur rechten Zeit deutsche Menschen an der richtigen Stelle mit guten Ideen. Über sein Leben in Syrien, die Entwicklungen dort und über seine Flucht und seine Gefühle könnt ihr im o. g. Artikel nachlesen. Fragt dann noch jemand, warum er nicht dort geblieben ist, in Syrien? Auch ist seine Familie nicht zum ersten Male geflohen: "Ich mache jetzt erst einmal meinen Doktor, ob ich dann in der Wissenschaft bleibe, weiß ich nicht. Wichtiger für mich ist, dass ich endlich eine offizielle Heimat bekomme. Darauf hoffe ich seit einer Ewigkeit. Vielleicht ist mein Lieblingsbuch deshalb auch Warten auf Godot von Samuel Beckett. Denn eigentlich bin ich gar kein Syrer, sondern Palästinenser. Meine Familie ist schon einmal geflüchtet, 1948 aus dem heutigen Israel. In meinem Pass steht bei Nationalität "ungeklärt". Irgendwann soll da ein Land stehen. Vielleicht wird es "Deutschland" sein."
Ich will versuchen Spuren des Gelingens nachzugehen und und sie hier dokumentieren. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der ich auch über Spuren des Gelingens erzählen kann, die ich selbst mit legen darf in meinem Umfeld, Daten- und Personenschutz erlauben dies im Moment noch nicht. Es mögen nur kleine Spuren sein, langsame, zarte, in berührenden Begegnungen, von Mensch zu Mensch, noch ohne die Brücke einer gemeinsamen Sprache. Anfänge.
Montags finden sich in den Blogs gelegentlich nachdenkenswerte Sprüche zur Woche. Lotta folgt den kleinen Dingen, aus denen Großes werden kann, und auch Barbara holt gegen die Angst das Gelingende in den Fokus.
Auch wenn der Himmel (hier) heute grau ist und gar nicht leuchtet. Über den Wolken scheint die Sonne und ist der Himmel blau. Ich wünsche euch eine gute Woche.
Übrigens sehe ich in letzter Zeit auch auf Blogs mehr und mehr Mandalas... Das freut mich sehr!
Montagsfreuden.
Kleine Freuden.

















































