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Mittwoch, 8. Juni 2016

Muster-Mittwoch im rosa Paradies

Diese Hundsrose war während unserer Bauzeit vor 32 Jahren nur ein Häuflein Elend...








Ich bin gerade im Rosa-Rausch, und so hat der Muster-Mittwoch wieder einmal eine Drumrum-Bilder-Geschichte. Eigentlich habt ihr Schuld, denn am vergangenen Mittwoch habt ihr mir mit euren Kommentaren zu meinem Blick zur Terrassentür heraus mein Paradies noch mal wieder ein Stück näher gebracht.




 

 
Alle Garten-Posts reichen nicht aus, um die Blütenfülle dieser Tage zu zeigen, und so hab ich meine wilden Rosen im Paradies-Muster-Monat einquartiert... 



 


Die Unwetter-Zeit, von der wir nicht so stark betroffen waren wie südlichere Bereiche, hatte ein Ende, und an einem Morgen saß ich in rosa Blüten- und zartsüßen Duftwolken, Bienengesumm und Hummelgebrumm beim Frühstück draußen... Ja, so kann ich mir Paradies auch vorstellen...



Neben der oben gezeigten Hundsrose war auch diese Kartoffelrose schon vor 32 Jahren in meinem Garten.






Also standen die Rosen als paradiesisches Musterthema schon mal fest... Rein damit ins Musterbuch..., farblich Passendes gefunden..., Stoffreste und Fäden beim Zerschnippeln von altem Bettzeug für Fensterputztücher, beim Auspacken einer Büchersendung, beim Mandalalegen...



 

Die mit Pflanzenfarben bemalten Kartons habe ich allerdings nicht übers Herz gebracht zu zerteilen. Ich habe sie - glaube ich - schon mal gezeigt..., wenn ich nur wüsste wann genau...



 

Aber es kamen noch alte Schnipsel dazu, Papier aus dem Schuhkarton und Einwickelpapier aus Manos Päckchen... Ich finde es jetzt schon ganz schön paradiesisch in meinem Musterbuch...







Ob ihr es glaubt oder nicht, da ich jetzt am PC sitze und ich die Bilder betrachte, habe ich Rosenduft in der Nase... Beim nachfolgenden Muster hätte ich im Nachinein lieber gehabt, wenn nach jedem Rosenquadrat ein weißes Quadrat gekommen wäre, aber dazu reichte meine Konzentration nicht mehr, wäre luftiger, das schräge Rosenmuster..., Rückverbindung zum Karo-Monat ;-)



 


Heute komme ich erst spät zum Anschauen eurer Muster, bin unterwegs. Aber ich freue mich schon jetzt auf paradiesische Spaziergänge ;-).

Ach ja, alle Wildrosen - bis auf die o. g. Hund- und Kartoffelrose - sind freiwillig zu mir gekommen, vielleicht von Vögeln transportiert..., wie freue ich mich, dass ich sie gelassen habe.

 


Mustermittwoch
MMI - mein wildes Rosenparadies
Blumen-Mittwoch


Dienstag, 9. Februar 2016

Ein Tag am Werktisch...



ist - gleich nach dem Draußensein und den Familienzeiten - das Schönste, was mir passieren kann. Es war heute die Zeit dazu, wie gut..., und es hat gut getan. Ich habe mich ausgeklinkt, aus meinen Resten und Vorräten geschöpft und sich die Dinge finden lassen...











Seit diesem Montags-Mandala habe ich weitere Fundstücke - Stoff, Garn, Knöpfe, Papier... - für die Winterfarbenlandschaft zusammengetragen, auch Nadeln habe ich. Nun könnte ich anfangen, sollte ich auch, wenn ich nicht noch im Frühling Winter sticheln will. Denn ich weiß von Mila, es dauert... Noch viel planen oder einfach anfangen?









Längst überfällig war das Januar-Kalenderblatt aus dem Kalender der Enkelin zu vollenden, das Bleistifthaus, von dem der Schnee rutschte, bekam Farbe und einen Garten mit Aussicht...








Nun kommt der Februar dran, ein Baum steht da..., ist doch mein Thema...









Diese beiden Karten stehen auf dem Ablagebrett an meinem Werktisch (hier und hier schon mal im Blick gewesen). Es hat sich nach dem Abräumen und Anbringen meiner neuer Lampen schnell wieder gefüllt mit Kalendern, Geschenken, Inspiration und schönen Dingen... (Wenn die eine oder andere Bloggerin jetzt eine Aha-Effekt hat...?) Links von den Baumkarten sieht es nämlich zz. so aus...






Und noch weiter links kommt das "Objekt meiner Begierde" in den Blick. Auf verschiedenen Blogs wurde nämlich die während der Sommerpost 2013 erwachte Liebe zu Streichholzschachtel-Transformationen so feste angefacht, dass nun endlich mal wieder ein Schächtelchen geworden ist... 









Dazu kommt mein Vorhaben, mich wieder mehr meiner Handschrift zu widmen..., und neben Karten und Briefen versuche ich jeden Tag etwas ein dickes fast noch nie benutztes Kalenderbuch von 2012 zu schreiben. Zz. schreibe ich viel ab, z. B. Sprüche, die mir gefallen, Zitate aus Büchern oder Zeitungen, die Texte aus den ja schon quasi verschenkten Adventskalender-Brevieren mit Mirjams Adventskalendern in der Streichholzschachtel... Und ich merke: selber mit der Hand schreiben erlaubt noch mal einen tieferen Zugang zum Text, wegen der Langsamkeit?




 


Da war mir auch der Text aufgefallen, den Mirjam aus Christa Wolfs "Ein Tag im Jahr" zitierte... Das war der Ansatzpunkt für die kleine Streichholzschachtel. So manchmal begegnet mir ein Wort, auch auf Blogs! - von dem ich denke: Das ist aber ein schönes Wort; oder: Das Wort habe ich ja schon lange nicht mehr gehört. Ab sofort werden Wörter gesammelt, in diese Schachtel, manches schöne Wort stirbt sonst vielleicht gar aus... Wörter sind Schätze...







Die alte Streichholzschachtel wurde mit Batikpapierresten ausgekleidet und umhüllt. Ich habe ein Leporello aus veralteten VHS-Kopfbögen (so tolles Papier...) geschnitten und zusammengeklebt, mit 30 Seiten, also viel Platz schon mal für feine Worte... Die zunächst schwarze Schrift auf der Schachtel war mir zu schwer, wie gut, dass der Gelstift noch einen kleinen Füllstand aufwies... Damit konnte ich die Schrift "erleichtern". Als Aufhängung dient Bast, der von einer Schleife in einem Blumenstrauß übrig bliebt, verziert mit farblich passenden ebenso übrig gebliebenen Papierperlen aus einem Kurs vor langer Zeit... Sie fielen mir in der Perlenkiste sofort auch, denn auch sie trugen etwas "Gold"...







Letztes Jahr wurde in der Schule altes Zeug entsorgt, fast alle uralten "Lehrstempel" waren so abgenutzt, brüchig und unbrauchbar, dass nur die Stempelträger übrig blieben, für neue Stempel? Den auch schon abgewetzten Fisch - mit Röntgenblick in den Bauch - habe ich mit viel unterlegtem Moosgummi überzeugen können, doch noch ein paar erkennbare Fische auf das Winterkalenderblatt zu drucken, das mir neulich noch als Unterlage für die Schneemuster diente... Ein paar Spiralkringelwasserwirbel dazu...







Ein paar Winterfisch-Postkarten führte ich im Schilde und wollte mir nun endlich mal eine "Lochschablone" für Postkartengröße machen, um geeignete Ausschnitte leichter wählen und anzeichnen zu können. Statt mit dem Cutter das Loch auszuschneiden, habe ich - statt das Lineal zu greifen - mit der Schneidemaschine die Ränder abgeschnitten, ohne mit der Wimper zu zucken, im Flow..., nur nicht in die richtige Richtung, Versuch 2 ging dann aber gut...








Da ich die Fische nicht mit offenem Bauch auf den Karten lassen wollte, habe ich mit
blauem Filz- und goldenem Gelstift nachgeholfen... (Fiel mir nach meinem ersten Glitzer-Rosenmontags-Mandala tatsächlich leicht...) Nur war der Gelstift aber dann doch mal alle, so dass der zweite Fisch dann einen goldenen Marzipanpapierbauch mit blauen Schuppen bekam... 









Nun schwimmen die Fische - im Verband - fein sortiert und gereiht zum Mustermittwoch. Mein Kreativtag - mit Pause, ein Frischluft-Wald-Spaziergang zum Briefkasten im Dorf - ist nun um..., war schön... Vielleicht schreibe ich noch ein bisschen ins Handschriftenbuch... Oder ich lese, heute auch mal was Kreatives, nachdem ich in das Buch endlich gut reingekommen bin. Der Abschnitt über das Sammeln hat's geschafft... Oder sollte ich doch mal die Waschmaschine anschmeißen...?







Mein Ablagebrett wandert zu Kebos Shelfie-Versammlung.

Die Streichholzschachtel für Wörter geht als Miniatur zur Papierliebe bei Nahtlust und zu Gustas Upcycling-Sammlung.
Die Fische schwimmen - ohne Katzen... - zum Mustermittwoch und später noch zum Fisch am Freitag.
Diese drei und auch die anderen Projekte von heute reihen sich ein bei Creadienstag, HOT, Dienstagsdinge und Meertjes Stuff.


Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 - Januar 2016

Ahnungslos mache ich den Rechner an und sehe lauter 12 von 12e..., ich hatte sie vergessen... Schnell auf den Fotoapparat geguckt, puh, es reicht, knapp...





Morgen-Blick in den Garten, neblig trüb, Vögel gefüttert, später regnet's unaufhörlich... Drei Waschmaschinen drehen lassen, große Wäsche...






Ich hab mir ja nichts vorgenommen fürs neue Jahr... Aber ich dachte so bei mir, ich könnte mal spontaner zum Stift greifen und netten Menschen schreiben... Man müsste, man sollte, man könnte, warum nicht gleich? Ein paar Minuten an jemanden denken, ein paar Worte finden..., das müsste doch zu machen sein und bringt Freude obendrein. Durchschnittlich einmal pro Tag? Heute bin ich bei Nr. 22 angekommen, Vorsprung ;-). Nicht mitgerechnet den Brief, den ich doppelt schicken musste, weil ich beim ersten Mal die Hausnr. vergessen hatte...





Die Katzen, die Katzen wurden heute endlich zum Kalender. Papier hatte ich schon ausgedruckt, hatte alles mit in die Zeit zwischen den Jahren genommen, doch als ich die netten Worte auf den Rückseiten der Karten las, konnte ich die nicht einfach mit Kleber zukleistern... Also Fotoecken bestellt und heute 24 x 4 Pfoten in glasklare Schuhe gesteckt, aufgeklebt, die Kalenderblätter etwas verlängert, damit die Spezialaufhängung passt. Zu den Karten die Namen der Schöpferinnen in den Kalender eingetragen.






Die seit diesem Post ausstehenden Fotos der eingegangenen Advents-MailArt-Katzen gemacht... Nicht, dass die Fotos nicht längst dagewesen wären... Aber am Tag nach Weihnachten hat sich meine externe Festplatte verabschiedet, alles weg. Und noch viel mehr. Eben alles. Nun ist sie beim Datenretter, die Festplatte, mal schauen. Daumendrücken erwünscht.









Ich wollte auch deshalb Fotoecken benutzen, weil ich Lust habe, einige der Katzen später zu rahmen. Und einige passen farblich oder motivisch so sehr zu fälligen Geburtstagskindern, dass ich sie gern weiterverschenken möchte im Laufe des Jahres... 




Susan, Annette, Elvira, Moni, Bogi, Liliane, Eva, Lisa und Laura, auch euch noch mal herzlich Danke, dass ihr eure Miezen in meinen Kalender geschickt habt ;-). Ihr seht, sie sind angekommen. Hier bei Tabea gibt's die ganze Pracht und auch eine Reihe verlinkter Entstehungsgeschichten.






Die Katzen heute in den Hosenbügel geklemmt und den Kalender zum Fotografieren probeaufgehängt, an eins meiner Regalbretter..., Gelegenheit fürs erste Shelfie. Das ist hinterm Zweiersofa, Lieblings-Lümmelplatz im Wohnzimmer. Da sammelt sich allerhand, was ins beigegrünbraune Farbschema passt. Ohne Anspruch auf Stammplatz. Mano und Krokodilina sind hier gerade von den Bloggerinnen vertreten. Und die Katzen kommen an einen anderen Platz, aber da hätte ich beim besten Willen kein Fotolicht hingelenkt bekommen.





Den Gellidruck-MailArt-Kalender 2015 - das Produkt der MailArt vom Advent 2014 - habe ich heute auch auseinandergenommen und 11 davon zu einem Leporello zusammengefaltet und -geklebt. Die Idee ist da drin Jahreszeitliches zu sammeln, vor allem kleine Texte, Erlebnisse. Fragt mich mal Ende des Jahres noch mal ;-). Zunächst werde ich die Blätter dezent beschriften mit Monat, Namen und Blog der Druckerin. Sonst kann ich nichts mehr auseinanderhalten, gut, nicht alle Drucke jedenfalls. Leporello mit Typo als "work in progress"...





Vor dem Dauerregen aus dem vom durch die matschig-eisigen Straßen eilenden Postautofahrer halboffen gelassenen Briefkasten gerettet - ein wiedererstandenes Lieblingskinderbuch. Guckt mal, wie alt das ist. Und ich glaube, man kann es kleinen Jungs (und Mädchen) heute immer noch vorlesen und sie werden mitfiebern. Und diese berührenden Grafiken von Bert Heller.






Ein bisschen Eis und Schnee ins Muster-Tagebuch geklebt. Und mich zu Michaelas Kurs im März angemeldet! Morgen Unterrichtsvorbereitung, am Donnerstag geht auch für mich die Schule wieder los, die Vertretungsreserve ist gefragt. Habt noch einen schönen Abend!


12 von 12
Creadienstag
Papierliebe
Shelfie
Upcycling

Freitag, 8. Januar 2016

Papierliebe...

Dachfensterblick auf die Petrikirche in Freiberg. Nicht vom Leseplatz, vom Abwaschplatz aus ;-)



Lesen, Buchstaben und Schriften suchen,
mit Worten spielen..., denn Susanne hat in diesen Monat "Typo" für die Papierliebe verordnet. Wie meistens fängt's dann bei mir mit ein bisschen Sammeln an... Ich schnipple Überschriften oder Bildunterschriften aus Tageszeitungen und Zeitschriften aus und lese mich dabei auch oft genug noch fest. Dabei mache ich manchmal unerwartete Entdeckungen, die mir buchstäblich in die Hände fallen und dann in Kopf und oft auch Herz landen. Manchmal so, dass ich den Artikel beiseite lege und das Ausschneiden verschiebe oder ganz lasse. Diesmal waren es Artikel zu Joan Mitchell (in Kunst & Material), Gewalt und Unterwerfung (von Klaus Mertes in der Zeit), Böhmen, Pommern, Syrien (von Andreas Kossert, Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, auch in der Zeit), ein Gespräch mit Georges Wenger über Schreiben als Stiftung von Identität (passt so gut, eigentlich, aber ich kriege es nicht fertig das zu zerschnippeln.../boesner-Zeitung)... 





An unserem Lieblings-Leseplatz unterm Dach (wo es dann manchmal auch abends ein Glas Wein gibt), schauen wir auf eine große Kastanie. Gerade ziert sie ein Hauch von Schnee, aber auch dicke Knospen sind schon zu sehen.



 
Manchmal, also selten (was wohl auch gut ist), bekomme ich Pralinen geschenkt, in einer richtig feinen stabilen Schachtel, wie gemacht für meine Buchstaben- und Worte-Sammlung. So ist mein erstes "Typo-Werk" für die Papierliebe eine "beziehungsvolle" Collage für den Deckel der Schachtel. Nicht dass mir einer die Worte als Pralinen klaut...





Also wieder "nur" altes Zeug verwendet. Liegt ja auch nahe, ist ja alles da, was man braucht. Jedenfalls da, wo gelesen wird und Gelesenes nicht gleich in die Papiertonne wandert.







Da fällt mir ein, dass ich diese Woche auch endlich d
as Heft "Anders leben" von Psychologie heute (kompakt) geschafft habe. Es beschäftigt sich u. a. mit Nachhaltigkeit aus psychologischer und philosophischer Sicht und es sind ein paar richtig gute Artikel drin, finde ich. Und ich verstehe mich in meiner Scheu neues Zeug zu kaufen, wenn es mit altem auch geht, jetzt noch besser und habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich interessantes  Papier und alte Schachteln nicht exzessiv aber hingebungsvoll sammle, für den Tag X, an dem ich sie dann brauche....




















So sitze ich eben, blättere in den Zeitungen, schneide aus, sortiere und lasse Papierschnipsel-Schnee auf den Boden fallen...





Und schaue aus dem Fenster. Draußen war ich dann aber auch noch, zu schön das sonnige Winterwetter. Aber davon ein anderes Mal mehr.









Papierliebe.

Freutag. 
Upcycling