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Donnerstag, 21. November 2019

Naturdonnerstag - Novemberrosen...

Eingang zum Rosengärtchen auf dem Gelände von Kloster Drübeck.




Immer schon habe ich mich gewundert, wenn in Gartenblogs über das "Vorbei" der Rosenzeit gejammert wurde, als gäbe es nun keine Rosen mehr... Es gibt sie doch, die öfter oder dauernd oder nachblühenden Rosen, die auch im November noch nicht durch sind mit dem Blühen, herrlich..., auch in ihrem vergehenden Charme... Aus meiner stillen Zeit im Kloster Drübeck und Kloster Ilsenburg habe ich "Beweismittel" mitgebracht.











 
An einer alten Kirsche beginnt ein Rambler sein Werk.





Riesige Eiben säumen den Durchgang ins den folgenden Gartenraum.



Mit Mano war ich ja im Kloster Ilsenburg, und auch da hatten wir Rosenbegegnungen.


Die Rose im Wiesenblumenstrauß ist eine seidene...
Links von der seitlichen Kirchentür steht ein Rosenbusch...

Da ist er, voller Hagebutten und mit noch einer...
...blühenden Rose...


Darauf trinken wir jetzt Kaffee, im bezaubernden Café im Gärtnerhaus im Kloster Drübeck. Davor ein Rosenstrauch, jetzt voller Hagebutten...






Naturdonnerstag

Donnerstag, 8. August 2019

Naturdonnerstag (99) - Dschungel im Garten

Vor ein paar Wochen gab es im Vorgarten Bauarbeiten, danach war eine große Fläche kahl und leer... Für eine Neugestaltung war noch nicht die rechte Zeit, aber ganz schnell grün sollte es doch erst mal wieder werden. Also habe ich sämtliche über viele Jahre gesammelten Samen in einer großen Schüssel gemixt und mit Tochter und Enkelmädchen ausgestreut, eingeharkt, fleißig gewässert und so über die wochenlangen Hitze- und Trockenperioden gebracht, und nun können wir uns schon seit einiger Zeit an immer wieder neuen Blüten freuen, und nicht nur wir, auch die Insekten und Vögel treiben sich dort munter umher. Das Foto habe ich gestern Abend nach einem 20minütigen Regen gemacht. Leider wurde es nicht mehr, aber immerhin... Mein eigener und der Schulgarten verlangen wieder mehr Gieß-Stunden als eigentlich geplant.... Gerade habe ich auch wieder zwei Enkel in den Ferien bei mir, keine Zeit fürs Bloglesen und für eigene Blogposts ;-). So also heute nur dieses eine bunte Foto. Abends sitze ich manchmal noch ein paar Minuten auf der winzigen überdachten Terrasse vor der Haustür und schaue dort hinunter ins bunte Treiben... Ich freue mich, wieviel aufgegangen ist, und staune, wie lange manche Samen offenbar ihre Keimkraft behalten... Die ältesten waren aus dem Jahr 2005... Diese Grünkraft, herrlich, möge sie uns erhalten bleiben. Kornblumen, Ringelblumen, Kosmeen, Zinnien, Studentenblumen, Malven, Amaranth, Bohnen, Kürbisse, Lichtnelken, Kapuzinerkresse, Borretsch, Winden, Nachtschatten, Stechapfel, Sonnenblumen, Kornblumen, Kornrade, Mohnblumen und noch viel mehr geben sich in mehreren Etagen von 20 - 100 cm ein kunterbuntes Stelldichein in meinem wilden Garten...












Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 99 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta! 

Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Naturdonnerstag (96/100) - Stadtnatur in Freiberg

Grüne Wand auf einer als Parkplatz genutzten Brache zwischen Häusern. Sauerstoffspender und Lebensraum für Pflanzen und Tiere.



Schon sehr lange gehe ich in Städten mit neugierigem prüfendem Blick durch Parks und an Straßenrändern entlang, besonders seit ich weiß, wie gefährdet unsere Biodiversiät ist, wie rapide und schnell Pflanzen- und Tierarten abnehmen und wie sehr es da an Futter für Insekten und damit auch für Vögel mangelt... Dabei ließe sich letzteres so leicht verändern, wenn wir mal unsere übertriebenen Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnisse, aber auch unser davon oft geprägtes ästhetisches Empfinden auf den Prüfstand stellten, wenn es uns wirklich ernst ist mit unseren Sorgen um Biodiversität und Klimawandel.




Wildes Blühen zwischen Gehweg und Parkplatz. u. a. Wilde Möhre, Schafgarbe, Johanniskraut, Rainfarn. Ohne Eingreifen wird allerdings eines Tages die Kanadische Goldrute das Zepter ganz übernehmen.




Am letzten Wochenende war ich wieder einmal in Freiberg und nach ein paar Poststündchen im Regen im Schutze der Veranda am Montagmorgen ein Stückchen den Berg hinauf zum Briefkasten unterwegs. Es scheint etwas Bewegung zu kommen in die Pflege öffentlichen Grüns, weg vom zwanghaft regelmäßigen Mähen hin zur extensiveren Variante, was an einem Hügel im Park der Generationen heißt, dass die im Gras ohnehin vorhandene Schafgarbe zumindest teilweise wachsen darf. Paradies für Insekten. Es führt sogar ein gemähter Weg über den Hügel, doch den konnte ich aus Datenschutzgründen gerade nicht fotografieren, aber ahnen kann man das auch so an den Bildern.



 
Schafgarbenwiese.






Doch es gibt natürlich auch noch viele weniger erfreuliche Anblicke: Auf dem Weg zur Post musste ich wegen Straßenbauarbeiten einen Umweg gehen und fand an der Rückseite des Einkaufszentrums diesen über zwei Meter breiten mit Rindenmulch versehenen bewuchslosen Streifen vor. Was könnte auch der, mit geeigneten Pflanzen ausgestattet, für ein Hort von Lebendigkeit sein. Nehmen wir mal an, er ist vielleicht in diesem Zustand nur "vorbereitet" und bekommt demnächst oder spätestens im Frühling wieder ein grünes Kleid...




Ordentlich, aber trostlos.




Doch es sollte nach diesem Erschrecken noch schlimmer kommen. Eine Treppe hinauf kommt man von hinten auf der Freifläche des Einkaufszentrums an, in dem schon länger mehrere Läden leerstehen. Um wildes Befahren und Parken zu verhindern, hat man eine lange Reihe von Pflanzkübeln aufgestellt... Mit einer geeigneten trockenheitsresistenten Bepflanzung würden sie auch jetzt noch blühen können und die Pflege und Wasserbedarf hielten sich in Grenzen. Hier scheint sich aber so gar niemand verantwortlich zu fühlen und der Anblick ist geradezu trostlos... Vertrocknete Stiefmütterchen konnte ich erkennen, in den sonstigen üblichen Balkonpflanzen kenne ich mich nicht so aus, sie sind an einem solchen sonnigen heißen Standort und dann noch ohne Pflege auch nicht die erste Wahl, und für Insekten in der Regel ohnehin nicht...



Noch trostloser.




Immerhin, mit den Pflanzen in den letzten beiden Kübeln scheint jemand mitzufühlen, sie grünen und die mir bisher unbekannte niedrige Nachtkerzensorte blühte sogar verführerisch schön...




Pachysandra und Nachtkerze.



Auf dem Rückweg am Fuße des Parkes der Generationen gab es dann noch einmal einen versöhnlichen Anblick und ich entdeckte noch eine schöne blühende Bepflanzung. Gelb blühender Star ist hier die Färberkamille, nachdem verschiedene Salbeiarten und Kronenlichtnelke nun schon abgeblüht sind. Mal schauen, ob das dann auch abgeblüht im Winter stehen bleiben darf, wenn die Stengel der Pflanzen Rückzugs- und Überwinterungsort für zahlreiche Insekten und deren Larven sind.









Achtet auch ihr darauf, was in euren Städten wachsen und blühen darf und ob es neben dem ästhetischen Wert als Pflanzenschmuck fürs Auge auch Sinn und Nährwert für Insekten und das Stadtklima hat?



Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


Bitte, setzt euren Link in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 96 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Ich mache die 100 noch voll, und damit möchte ich diese Aktion beenden. Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln, wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele "Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.

Samstag, 29. Juni 2019

Meine Woche (22.-29.6.19)





Der vergangene Samstag lief entspannt, alle Mahlzeiten draußen, viel Garten, Schwimmen, ein bisschen einkaufen fürs Sonntagsfrühstück mit Gästen, mit zwei befreundeten Paaren feierten wir ein bisschen meinen Geburtstag nach...









Fürs jüngste Geburtstagskind der Woche wurde rechtzeitig ein Päckchen gepackt, und als ich am Montagvormittag Karen vom Bus abholte, in den Briefkasten gesteckt. Davor hatte ich schon im dürstenden Schulgarten gegossen und mich am leuchtenden Blumenbunt und den Schmetterlingen erfreut.









Mit Karen pendelte ich zwischen Gartenplätzen, Küche, See und Werktisch, wir erwischten ja zwei arg heiße schwüle Tage... Wir hatten uns viel zu erzählen und so wurde uns nicht langweilig. Schöngeschrieben haben wir auch. Ich glaube, wir freuen uns nun schon beide auf mein Winterhalbjahr in Sachsen, dann sehen wir uns wieder und der Weg ist nicht so weit. Bloggen verbindet. 












Nachdem ich Karen zum Bus gebracht hatte, fand ich eine neue Gartenbrache vor, ein neuer Zaun wird gesetzt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals soviel Platz fürs Zaunsetzen gebraucht zu haben, so dass ich - anders als beim Setzen der neuen Abwassergrube - mit keinem Gedanken daran gedacht habe, Pflanzen zu retten... Aber nun ist das so und ich kann mir Gedanken um die völlige Neugestaltung der durch Abwassergruben- und Zaunbau pflanzenleer gewordenen Vorgartenteile machen. Ein wildes Eck ist vorn noch da und das wird auch bleiben. Erfülle ich damit doch schon ein Kriterium für "Bayern blüht - Naturgarten" (Schaut mal in Sigruns Post) Das nützt mir ja zwar in Brandenburg wenig, aber vielleicht wacht Brandenburg da auch noch irgendwie auf und erkennt die Leistungen von Naturgärten für die heimische Biodiversität an ;-).











Das gelb blühende Pfennigkraut stand auch im Vorgarten zuhauf, hier eine Stelle am Sumpf im hinteren Gartenteil. Was noch so alles gelb hier und im Schulgarten blüht, habe ich diesmal zum Naturdonnerstag gezeigt.










Am Mittwochmorgen war ich in aller Früh nochmal im Schulgarten, vor allem die Stauden- und Blumenrondelle und die Beerensträucher brauchten Wasser, es sollte ja der bisher heißeste Tag werden... Mein Thermometer bei mir am Haus am Wald zeigte nachmittags über 37°C... Während der Schlauch zum Schluss noch unsere kleinen Teiche auffüllte, schaute ich mal genauer auf die Indianernessel (Monarde). Was die doch für faszinierende Blüten hat. Die sehen übrigens sehr hübsch im Kräutertee aus. Meine Lieblingssommermischung: je ein Zweiglein Pfefferminze und Zitronenverbene und eine Monardenblüte auf meine Halbliter-Tasse. Damit wandle ich dann durch den Garten...








Seit ich blogge, habe ich auch einige Künstlerinnen entdeckt, deren Kunstwerke ich sehr mag, und hin und wieder leiste ich mir eins. Von Mano, Lisa und Stefanie ist bei mir schon Einiges zu entdecken. Nun kommt eine Arbeit von Ines dazu: "Ways to remember trees", eine gewachste Mixed-Media-Collage. Ich mochte sie vom Anschauen schon auf Anhieb und nun, da ich sie berühren und passende Plätze für sie aussuchen kann, mag ich sie noch mehr... Sie passt aber auch zu gut zu mir und meiner Baumliebe.








Bald geht es auch im Haus mit Bauarbeiten weiter, da muss dann auch etwas Baufreiheit her und so bin ich gut beschäftigt, endlich meine letzten Aktenberge und Kreativvorräte im Keller zu entwirren, zu sortieren und z. T. auch mal zu entsorgen. Da unten ist's jedenfalls schön kühl... Erholt von soviel Aktenstaub habe ich mich am Donnerstag bei einem Spaziergang in die Blutbuchenallee mit einer meiner treuen Mitwanderinnen, die nicht immer Zeit hat, wenn unsere Frauengruppe loszieht. 







Freitag war Berlin-Tag, ein Treffen mit einer meiner ehemaligen Erzieher-Studierenden, die inzwischen ein allersüßestes kleines Baby hat, mit Rundgang in "heimatlichen" Gefilden ins Grüne zwischen Alex und Friedrichstraße rund um die Museumsinsel... Von 1972-74 und 1976-84 habe ich inklusive zweier Babyjahre an der Humboldt Universität studiert, eine Zeit, an die ich mich gerne erinnere Ich liebe es, mich manchmal auf alte Pfade zu begeben und die Veränderungen zu entdecken. Aufs Humboldt-Forum freue mich sehr. Ich hätte allerdings gut darauf verzichten können, dass es äußerlich in Gestalt des alten Schlosses daherkommt...






Abends hatte mich mein Mann nach Cottbus zum Ausklang eines Besuchs einer japanischen Firma eingeladen, deren Entsandte ich in Japan kennenglernt habe. Fleisch, Gemüsespieße und Auberginenscheiben vom Grill, dazu Spreewaldgurken aller Arten... Gleich am Mühlengraben zur Spree, mit Drosselgesang in alten Bäumen, eine angenehme Atmosphäre. 








Heute morgen begrüßte uns zum Frühstück am Tisch unten im Garten eine zart duftend blühende New Dawn, ich hatte die Hoffnung, dass sie sich am Platz einlebt, schon fast aufgegeben, aber nun hoffe ich doch wieder... Wir werden uns mit unserer hiesigen Baustelle beschäftigen, Räumarbeiten und was noch so nach Aufmerksamkeit verlangt in diesem in die Jahre gekommenen Haus. Dazwischen sitzen wir im Schatten im Garten und im Wasser und tauchen daselbst ab. Wird wieder heiß, merken wir jetzt schon... Habt ein gutes Wochenende!


Samstagsplausch ist wieder bei Andrea
Und bei der anderen Andrea geht's "Ab in den Garten"

Donnerstag, 27. Juni 2019

Naturdonnerstag (93) - Es blüht gelb

Hatte ich letzte Woche drei blau blühenden "Wilden" Bilder und ein paar Bemerkungen geschenkt, so kommen heute wilde Gelbe dran... Sie blühen in meinem Garten und noch mehr im Schulgarten, weil es dort in vielen Teilen des Gartens vollsonnig ist, und das haben diese Blumen sehr gern. Und es sind auch alles wieder Trockenheit gut überstehende Wildpflanzen, die auf hiesigen mageren sandigen Böden gedeihen... Alle sind von hohem Wert für heimische Insekten und auch traditionell als Heilpflanzen und in der Küche zu gebrauchen.







Von diesem erfreulichen Anblick war ich ganz überrascht, als ich eine Freundin vom Bus abholte. Offenbar dürfen im Straßenentwässerungsbecken, das im Zuge des Feuerwehranbaus entstand, wilde Pflanzen blühen, so wie diese Kleinblütige Königskerze rechts am Zaun und noch viel mehr. Daneben, am Rand des Sportplatzes, aber deutlich außerhalb des Spielfeldes, wurde dafür ein Bestand der Sandstrohblume vor der Blüte beim gründlichen Rasenmähen kurzgeraspelt...










Das passiert den unter Naturschutz stehenden Sandstrohblumen im Schulgarten nicht, inzwischen hat sich ihr Bestand dort auf dem Magerrasen sogar schon vergrößert. Es gibt darin mehrere solcher Stellen.






Sandstrohblume (auch Katzenpfötchen genannt)



Die Pflänzchen mit den puscheligen Blüten neben den Sandstrohblumen sind übrigens Hasenklee-Exemplare, auch ein Trockenheit überdauerndes Pflänzchen von hohem Wert für Insekten, die Kinder mögen es auch gern und nennen es Hasenschwanz-Klee...







Labkraut.


Bei den aktuell herrschenden Hitzetemperaturen hier habe ich den Eindruck, je trockener, desto intensiver machen sich die Wildpflanzen ans Blühen... Hier im Trockenbeet, von dem ich im letzten Post die blau blühenden Pflanzen zeigte, ist nun das Labkraut gelb aufgeblüht. Das hat es gern ein bisschen feuchter, wenn ich es bei anhaltender Trockenheit nicht gieße, zieht es verdorrt ein, um bei Regen dann aber wieder auszutreiben. In den Wäldern und auch im Garten bei mir und im Schulgarten wachsen ganz langsam die Bestände des Johanniskrauts. Neben der Verwendung zu Heilzwecken und in der Küche ist das Johanniskraut auch eine tolle Färbepflanze.




Johanniskraut.




Einer meiner erklärten wilden Lieblinge ist die Nachtkerze. Sie öffnet erst in der späten Dämmerung ihre Blüten, was man gut beobachten kann, jeden Abend erscheint ein neuer Blütenkranz, der insbesondere Nachtfalter anlockt und im Laufe des nächsten Tages abblüht, aber es kommt ja ein neues gelbes Kränzchen, oft viele Wochen lang, ein sommerlicher Dauerblüher... Wegen der stärkenden Wirkung ihrer Wurzel wird sie auch Schinkenwurz genannt, hat aber noch viele andere volkstümliche Namen.




Nachtkerze, man sieht hier noch die Knitter in den Blüten nach dem Aufgehen...




Eine royale Schönheit gibt es unter den Gelbblühenden dann auch noch, die Königskerze. Ganz langsam wird sie im Schulgarten durch gezieltes Verteilen ausgereifter Samenstände heimisch... (Die Entscheidung, ob sie am vorgesehenen Platz wirklich keimt und wächst, liegt aber nicht in unserer Hand...) Eine besonders schöne Großblütige Königskerze hat sich am Gerätehäuschen nicht nur eingerichtet, sondern in Szene gesetzt und gleich drei Blütenkerzen geschoben. (Daneben, auch gelb blühend, Barbarakraut.)










An Königskerzen ist es immer lebendig... Und netterweise ließ sich eine Wildbiene sogar beim Naschen für ein Foto erwischen. Getrocknete Königskerzenblüten sehen übrigens toll aus in einem selbst gesammelten Kräutertee...








Die Blütenfarbe Gelb erlebe ich unter Blumengärtner*innen immer wieder umstritten. Also ich kann ihr nicht widerstehen... Solches Leuchten...

Der Naturdonnerstag war eine Idee von  Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  



Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.


(Es bleibt so vorläufig: Eine Verlinkung kann ich - außer in den Kommentaren - noch nicht wieder anbieten. Danke, dass ihr dennoch mitmacht.)

Gern verlinke ich mich bei Andrea unter ihrem Monatsmotto "Ab in den Garten"