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Samstag, 2. November 2019

Mein Freund, der Baum - Blutbuchenallee und Bäckerteich










Nach den Veränderungen in meinem Schulgarten-Engagement gibt es auch Neues von meinen poetischen Spaziergängen zu berichten. Auch hier habe ich mich entschieden die verbindlichen Terminverpflichtungen lange im Voraus aufzugeben und nur noch mit meiner kleinen vertrauten Frauengruppe auf Zuruf oder mit anderen auch noch gelegentlich "beauftragt" unterwegs zu sein. So stand dann auf einmal der letzte Spaziergang dieses Jahres an, ein paar Frauen konnten nicht, das Wetter war - sagen wir es so - suboptimal, und so sind meine Freundin und ich erst mal nett frühstücken gegangen, dann durch die Blutbuchenallee und statt auf den Streganzberg am Bäckerteich entlang gegangen, "in die Pilze"... Waren dann auch zuzweit drei herrliche Stunden...













Hier muss kürzlich eine Windhose durchgezogen sein, die viele noch gar nicht so alte Fichten umgerissen hat... Ein bisschen gruselig war das schon, denn auch an diesem Tage kamen immer wieder Böen und es pfiff ganz schön... Es ist durchaus möglich, dass die Fichten angesichts der Trockenheit dem Sturmwind nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten...








Da dieser Anblick ziemlich schmerzlich war, wandten wir uns wieder dem Teich zu, doch auch dorthin schmerzten die Blicke. Meine Freundin, die ihn seit der Kindheit kennt, sah ihn noch nie so ausgetrocknet und verlandet... Noch ist es rundherum grün, viel Naturaufwuchs an jüngeren Laubbäumen.





Verlandungstendenz im hinteren Teil des Teiches.









Über einen Wall der eiszeitlich geformten Landschaft hinweg entdeckten wir noch einen kleineren, noch gut gefüllten Teich und wanderten an einem Wiesenrain zurück zur Blutbuchenallee, den Pilzkorb gut gefüllt...












Nun bin ich - nach einer Woche mit einer meiner geliebten süßen Enkelinnen, in der wir gemeinsam gepackt und den Garten winterfest gemacht haben - nach Freiberg gewechselt ins Winterquartier, aber ein paar Bäume aus den letzten Wochen im Naturpark Dahme-Heideseen wird es hier noch zu sehen geben... Und garantiert suchen wir auch im kommenden Jahr hin und wieder die Blutbuchenallee auf.




Suchbild. Hier stimmt an einem Baum was nicht ;-)




Mein Freund, der Baum
Samstagsplausch 
Naturdonnerstag

Sonntag, 20. Oktober 2019

Samstagsplausch (14.-20.10.19)




Montag und Dienstag durch den Wald zum Schulgarten gegangen, gepflanzt, umgepflanzt, Samen gesammelt, Pilze angeschaut und das sonnige Herbstlicht genossen.



 




Im eigenen Garten bin ich dafür zu nichts gekommen, freue mich deshalb einfach an dem, was da ist, noch blüht, und bin froh, dass es in den letzten drei Wochen immer wieder einmal ein bisschen geregnet hat und die Nächte schon viel Tau bringen.



 


Den Tag mit dem meisten Regen erwischten wir für unseren letzten poetischen Spaziergang zur Blutbuchenallee. Da ein paar der "Stamm"-Frauen nicht konnten, brachen wir nach einem gemeinsamen Fitnessfrühstück zu zweit auf und hatten eine wunderbare Zeit zusammen und am Ende einen vollen Pilzkorb...



 



Abends kam für ein paar Stunden noch spontaner Kreativbesuch aus Berlin. Weil ich am nächsten Tag noch eine kleine Weiterbildung in Gelatinedruck und koptischer Buchbindung für zwei liebe Ergotherapeutinnen im Terminkalender hatte, hatte ich meine Papiervorräte aufgeräumt und alte Probe-Ecoprints gefunden, die ich im September 2016 ganz ohne Chemie in den Dampf gestapelt hatte... Am nächsten Tag wurden einige davon mit in drei kleine A6-Büchlein eingebunden, an denen wir die koptische Buchbindung erlernten und übten. 





Nach dem Workshop waren drei kleine und drei große Bücher fertig und drei weitere zum Trainieren zu Hause fertig zugeschnitten, gefaltet und gestochen... Sogar ein paar Schnörkel habe ich zu guter Letzt noch von der Gelatinedruckplatte gezaubert... Am Freitag habe ich nur geräumt und eingekauft, Besuch hatte sich angekündigt und der Mann meldete sich sich stark angeschlagen fürs Wochenende an... Samstag lösten Sohn und Freundin ihr Geburtstagsgeschenk ein und wanderten mit mir auf den Wehlaberg, ohne Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Zugangsweg für mich unerreichbar geworden... Die drei Regentropfen konnten unsere Freude an der frischen Luft, der Ruhe, der herbstlichen Wald-Landschaft und an den vielen Pilzen nicht trüben... Und: ich habe den zweiten Geocache meines Lebens gefunden, als die beiden anderen schon aufgeben wollten. Wo, wird natürlich nicht verraten. Ich selber gehöre der großen Geocaching-Gemeinde ja nicht an, aber wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die danach schauen, suche ich natürlich mit.







Auf der Rückfahrt zeigte uns der Sohn noch einen ehemaligen Militärflugplatz im Wald, der inzwischen verlassen und abgeräumt ist und eine vielfältige Trockenrasenflur hinterlassen hat, die von Schafen von Verbuschung freigehalten wird. U. a. wächst hier die geschützte Sandstrohblume. Und über uns: Wildgänse.







Abends gab es dann ein tolles Pilzgericht mit Speck und Zwiebeln aus sechs Arten von Röhrlingen vom Wehlaberg: Steinpilz, Birkenpilz, Marone, Sandpilz, Butterpilz, Goldröhrling... Heute früh erntete ich im eigenen Garten Hallimasch-Köpfchen, die ich nach Anweisung der Schwester gekocht und eingefroren habe für ein späteres Pilzgericht. Nun sind unsere Wochenendgäste wieder weg, den Gefährten habe ich überzeugen können doch noch ein paar Sonnenstrahlen zu genießen, mein bestickter Läufer ist fast fertig geworden, der Sonnenschirm vom Kreativplatz draußen ist ins Keller-Winterlager geräumt, ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin ist gepackt, von den Kranken in der näheren Bekannt- und Verwandtschaft kommen verhaltene Besserungsmeldungen die Salatkräuter fürs Abendessen sind geerntet und es sieht so aus, als könnte ich in der kommenden Woche tatsächlich im Garten Laub zusammentragen, denn es soll herbstlich und sonnig bleiben. Ich liebe meinen Küchenfensterblick eigentlich zu jeder Jahreszeit, aber das Farbspektakel im Herbst ist schon besonders...







Ganz langsam macht sich in mir wieder die Ruhe breit, dich so sehr brauche, um in Balance zu bleiben bei all dem, was einen so an Ereignissen umtost. In zwei Wochen steht der Wechsel ins Winterlager an... Aber ich beginne das winterliche Halbjahr diesmal mit ein paar Klostertagen: den Wechsel nicht so abrupt und stattdessen sehr viel bewusster und achtsamer zu gestalten, war mir nach der (Krankheits-)Erfahrung vom vergangenen Jahr wichtig. Habt's gut und habt's gut miteinander.







Samstagsplausch

Sonntag, 13. Oktober 2019

Samstagsplausch - 6.-13. Oktober 2019

Nach den so nötigen Regentagen ist es wieder so mild und sonnig geworden, dass ich draußen sitzen kann um von der vergangenen Woche zu erzählen...


Aus Speyer in einen herbstlichen Garten zurückgekehrt...
 
Ausgeschlafen. Auch der Morgenblick aus dem Bett ist herbstlich geworden.

 
Den wunderschön sonnigen Montag genutzt, um vor Ort einen Auftragsspaziergang vorzubereiten.

 
Ziemlich geschuftet und den alle zwei Jahre fälligen Sperrmüll zur Abholung bereitzustellen.

 
Herbstpost von Karen, Mano und Birgitt. Vielen Dank, ihr Lieben.

 
Den Regendienstag genutzt, um den Herbst im Jahreszeiten-Collagenbuch zu gestalten, das ich gemeinsam mit den großen Enkelmädchen mache.

 
Kreativplatz, Sitzplatz und Topfgarten beräumt, eine große windbruchgefährdete alte Kiefer wird demnächst gefällt, da wird allerhand Holz herunterkommen und zu verteilen sein. Nasse Füße. Die Zinkwannen sollen heranwachsende Bäumchen schützen... Die sieht sonst keiner. Hoffentlich klappt's

 
Volle Regenfässer und bittere Tränen ob der furchtbaren Ereignisse in Halle.

 
Am nächsten Morgen von der S-Bahn aus gesehen und mich gefragt: Tun wir wirklich genug dafür?

 
Tagesreise zum monatlichen Besuch des Freundes in der Reha. Gemeinsam das schon bald 100 Jahre hier ansässige Buddhistische Haus in Berlin-Frohnau besucht. Ein guter stiller Ort.

 
Abends auch an meinem See Beruhigung und Frieden in meinm Aufgewühltsein gefunden.

 
Ein paar von den mit dem Freund gemeinsam gesuchten Esskastanien geröstet.

 
Zwei erhellende und motivierende Bücher zuende gelesen. Dunja Hayali wenigstens online ein wenig auf ihrer Lese- oder eher Gesprächsreise begleitet...

 
Wenigstens von fern der Aktionswoche der extinction rebellion und dann auch fridaysforfuture weltweit wohlwollend zugeschaut. So viele so sympathische Rebellen aller Generationen voller Liebe, Ernsthaftigkit, Phantasie und Offenheit gesehen, gehört, gelesen, kommentiert...



Am Samstag mit einer Geburtstagsgesellschaft zum 80. und Texten wie diesem von Henryk Bereska zu einem Poetischen Spaziergang am Streganzsee unterwegs gewesen.


Für den Freund in der Reha ein neues "Gästebuch" für seine Besucher etwas aufgehübscht und losgeschickt. Und endlich auch den Enkelkindern mal wieder ein Kärtchen geschrieben.


Sonntagsfrühstück mit dem Liebsten und "Henriette" und zarten Astern aus dem Garten und lieber Post von Doris aus der Efeuwildnis, die es als Blog leider nicht mehr gibt. Umso schöner der das überdauernde postalische Austausch.
 
Dann auf eine Stippvisite zum Keramikmarkt nach KW gefahren...


... und heimgekehrt zum Sonntagskaffee draußen unterm herbstleuchtenden Hausbaum.



Samstagsplausch bei Andrea