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Freitag, 27. September 2019

Monatscollage - September 2019

Wir brauchen Zeiten, in denen wir uns in Ruhe lassen. 
(Ernst Ferstl) 

Und wie es aussieht, brauche ich die umso mehr, je älter ich werde... Und wenn ich das nicht einsehe, passiert was: Zu schnell zu viel wollen... Beim Schubkarrenschieben und -balancehalten hatte ich mir den Fuß verstaucht und war 10 Tage vom Bewegungsradius her recht ausgebremst. Irgendwie war das sogar schön. Überdies hat es mir geholfen fällige Entscheidungen endlich zu treffen.



Es sind die kleinen, feinen, persönlichen Begegnungen, die Spuren in mir und möglicherweise auch in anderen hinterlassen und uns auf dem Wege zu Offenheit, Toleranz und Gemeinschaft begleiten mögen.

Begegnungszeit. Schottische und irische Musik mit der Gruppe Siobhra abends in Frau Nachbarins Garten. Treffen mit Schulgarten(arbeits)-Interessierten vor Ort. Einen Tag beim Freund in der Reha im Norden Berlins verbracht, zwischen den Therapiestunden. Eine minikleine kreative Runde bei auf der Terrasse im Abendsonnenschein genossen, stickend und strickend. Der jährliche Mehrtages-Besuch einer lieben Freundin, die zwischen USA, Franken und Israel pendelt. Einen Jahreszeitenabend bei mir zu Haus moderiert, Texte, Gespräche, Impulse, Musik zum Herbst. Familientreffen in Linum im Norden Berlins am vergangenen Wochenende. So schön, sie alle zu sehen, gemeinsam zu essen, zu gehen, zu reden, aufs Wasser, ins Feuer und in den Himmel zu schauen. Eine Runde Tee mit der Nachbarin und ihrer ansteckenden Liebe zu Irland. Gestern draußen noch eine Runde lang fachsimpeln über Naturschutz im Kontext von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, es ist nämlich komplex, aber es geht, konsensorientiert. Das ist etwas anderes als (faule) Kompromisse.








Draußenzeit. Bis zum 3. September noch morgens schwimmen gewesen. Nun frühstücke ich aber wenigstens noch draußen vor der Haustür, schön warm in Stulpen und Decke eingemummelt, mit heißem Tee. Im Prieroser, Freiberger und Schulgarten ein bisschen gearbeitet, mehr noch genossen..., die Vögelchen besonders und die Insekten, meinen Blütendschungel und die Salatkräuter. Sameln gesammelt, geschenkt bekommen, Pflanzenkinder getopft. Die 7 Online-Impulse für eine Rauszeit mit einer meiner Lehrerinnen wegen verstauchten Fußes mit weniger Aktionsradius dennoch angenommen. Was bin ich doch so reich beschenkt mit Garten, Wald und See vor der Haustür... Mit meinem Besuch war dann eine Wanderung zum Aussichtsturm an der Großschauener Seenkette dann wieder drin. Und am Mittwochnachmittag ein verregneter aber dennoch bereichernder

Kreativzeit. Ein Weidenflechtseminar mit Andrea Tuve besucht anlässlich ihrer wunderbaren Ausstellung in der Petrikirche Freiberg. Sie kann das, Weidenflechtkunst, mit Betonung auf Kunst! Mit abendlichen Sticheleien sind mein bestickter Ecoprint-Schal und zwei kleine Heftchen dann doch noch fertig geworden... 

Schreibzeit. Fürs neue JahreBuch ist dann doch noch ein Artikel entstanden. Viele andere habe ich Korrektur gelesen. Nur ein Blogpost floss aus der Feder und nur wenig Briefpost. Nicht mal alle Geburtstagskinder habe ich geschafft zu beglücken...

Küchenzeit. Backofen-Apfelmus, Backofen-Pflaumenmus, Zucchini-Frittata, Zucchinischeiben mit Schafskäse-Sambal Oelek-Mischung überbacken, Gemüsepfanne mit Auberginen, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch und vegetarisches Chili fällt mir da ein. Vom Herd duftet der entsaftende Apfelsaft von Äpfeln aus einem fränkischen Garten.








Bürozeit. Muss sein. Auf die könnte ich am ehesten verzichten. Leider geht nicht alles im Garten, vor allem wegen jetzt auffrischender Winde, wenn man z. B. Steuerbelege sortieren muss... Checklisten zur naturnahen Schulgartenpflege verfasst und verschickt. Pflanzplanungen gemacht bzw. geprüft und abgestimmt. Terminkalender mit Vorhaben gefüllt.

Lesezeit. Meine fridaysforfuture- und extinctionrebellion-Abos auf Instagram - in Vorfreude auf echte Begegnungen - , meine regionalen und globalen Nachrichtenfeeds, am Wochenende zwei Tageszeitungen, nur gelegentlich Blogs, und meine Bücher aus der letzten Runde habe ich immer noch nicht vollständig gelesen, und neue stehen schon bereit, verflixt. Ich glaube aber, da geht es in der dunkler werdenden Jahreszeit deutlich schneller voran...

Räumzeit. Ich bin im Rückstand. Sehr. Leider.

Nun steht eine Urlaubswoche bevor. Es geht aus dienstlichen Erwägungen des Mannes nun ganz woanders hin als ursprünglich gedacht. So oft wie diesmal haben wir die Pferde in so kurzer Zeit vorher wohl noch nie gewechselt... Entscheidend ist für diesmal: wir sind zusammen, haben Zeit miteinander, Ruhe miteinander, und sind in einer inspirierenden und gastlichen Umgebung erholsam unterwegs, nicht zu allzu weit weg... Und versprechen uns nicht allzuviel vom Wetter ;-).






Monatscollagen sammelt Birgitt.

Samstag, 13. Juli 2019

Meine Woche (bis 12.07.19)





Eigentlich sind es nun schon fast zwei Wochen, seit ich hier im Blog von meiner Woche erzählt habe..., ich war mal wieder unterwegs... Aber nach der letzten hier dokumentierten Woche ging es erst mal relativ geruhsam weiter und ich hab sogar das Schulgarten-Gießen an eine Kollegin weiterreichen können, so dass es dann doch vor meiner Abreise nicht so eng wurde wie befürchtet... Die hohe nicht nur von mir viel bewunderte Königskerze hat die raumgreifenden Bauarbeiten der letzten Wochen im Vorgarten (Abwassergrube und Zaun) überlebt. Und das war nicht leicht..., Karen weiß Bescheid...









Das heiße Wetter lud sehr dazu ein, mal Solarfärbungen mit Baumwollstoffen anzusetzen, mein Mann hat den Winter über fleißig Spreewaldgurken aus großen Gläsern gegessen... Ich bin gespannt, und es könnte ein Sommer-Ritual werden: "Sommer ist, wenn ich Solarfärbungen ansetze..." Außerdem war ich damit beschäftigt zu packen, natürlich auch wieder die "kreative Reiseapotheke". Ich habe es allerdings zu gut gemeint, und davon unterwegs gar nicht viel geschafft. Die Verlockungen des Ecoprintkurses in Speyer waren viel zu groß und auch zu erschöpfend, als dass ich da abends noch zu großen Taten in der Lage war... Da waren eher Eis und Lesen und Spazieren angesagt... Und beim Griechen sitzen, mit dem ganzen Kurs am ersten Abend.









Speyer empfing mich nach reibungsloser 8stündiger Reise im Adenauer-Park gleich mit einem Gemeinschaftskunstwerk im Rahmen der Aktion "Das gryne Band - Kunst und Natur", ein Boot mit Müll von Bürgern in Speyer, das auf dem Goldfischbecken treibt und die Frage aufwirft: "Wann sinkt das Boot?" Eine Frage, die sich nicht von selber beantwortet. Ignorieren hilft auch nicht.









Nachmittags war Zeit für einen Bummel durch die Altstadt in Speyer, meine Zeit zum Ankommen, Tuchfühlung aufnehmen mit Vertrautem, mit Neuem... Ich habe das Rathaus besucht, den Berzelhof (den ich durch mein Treffen mit Birgitt im Februar gefunden habe) und einen privaten Altstadthof, alle mit Ausstellungen und Installationen zum Thema "Das gryne Band". Inspirierend und anregend. Ich habe viele Fotos gemacht und hoffe, ich kann daraus noch Posts machen, Lust hätte ich schon, aber meine schwächelnde Technik erfordert so viele Umwege, bis ich die Fotos am Rechner verfügbar habe, dass mich das im Moment etwas ausbremst, weil es soviel Zeit kostet und mir etwas die Lust nimmt...











Die nächsten vier Tage gehörten dem Ecoprintkurs bei Brunhilde Scheidmeir und Fritz Jeromin, mein vierter seit 2016... Und nach über 10 Jahren bis 2014, in denen ich sagen konnte: "Sommer ist, wenn ich auf die Insel Sylt zum Batik-Ferienkurs fahre", ist nun durch den Umzug meiner dortigen Lehrerin wohl eine Ablösung erfolgt. Ich weiß jetzt schon, dass ich auch im nächsten Sommer wieder in Speyer sein möchte... "Sommer ist, wenn ich nach Speyer zum Ecoprintkurs fahre". Denn ich sag's euch, wie die Wachsbatik hört auch Ecoprint niemals auf spannend und experimentell zu sein und ich bekomme langsam mehr und mehr Sicherheit in meinem Tun, vor allem, weiß ich langsam auch wirklich, was ich da tue ;-)... Und ich liebe Kurse, in die man sich wegen ihrer Dauer so richtig hineinbegeben kann. Vier Tage sind eben nicht nur ein Wochenende. Leider sind meine Draußen-Werktische hier zu Hause wegen der Bauarbeiten gerade komplett mit Holz belegt, so dass ich nicht gleich weiter machen konnte hier. Gut, ist eben so, vorübergehend... Dieses Loslassen-Üben immer...









Mein Morgen begann meist mit einem kleinen Draußen-Frühstück in einem der Cafés in der Maximilianstraße, von denen einige schon um 8.00 Uhr für ihre Gäste da sind. Da blieb anschließend noch Zeit auch mal in den Dom zu schauen und für einen geruhsamen Spaziergang entlang des Rheins hin zum Industriehof, wo das Textilstudio zu Hause ist und der Kurs um 10.00 Uhr begann. Die Nachrichten der Tage waren da gerade angefüllt vom Schicksal der Sea-Watch 3, ihrer Crew mit der Kapitänin Carola Rackete und den an Board genommenen Flüchtlingen. Das hat mich sehr bewegt, auch als ich im Dom wie immer bei einem Gebet mein Kerzchen anzündete, nicht nur für die Liebsten daheim, sondern für alle, die mir nahe sind und auch für alle Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen. Ich hatte wie immer ein paar Bücher und Texte mit, einen von Tolstoi konnte ich in diesen Tagen nur mit den Gedanken an das Drama der Flüchtlinge lesen und wie herzlos mit dem Thema der Flucht übers Mittelmeer zum Teil umgegangen wird. Ich habe den Text für die Papierliebe "Ozeanum" weiterverarbeitet, zeige ich euch demnächst. Noch gärt da was ;-).









Von meinen morgendlichen Gängen am Rhein entlang flussaufwärts war ich wirklich begeistert. Eine Fülle wilder blühender Pflanzen steht am Deich und entlang der Flutschutzwände, sowas von voller Insekten... Einiges an Pflanzen habe ich beim Ecoprint ausprobiert, aber das Sammeln wurde von der Blütenpracht mit den Insekten drin und drumherum noch übertroffen... Einmal wäre ich fast zu spät gekommen, weil ich mich nicht trennen konnte... Auch hier habe ich noch viele Bilder... Zz. ist ja ein bisschen Sommerpause unter den Bloggern, und überhaupt, die Dichte der Beiträge ist geringer geworden. Ich selber lese nur noch wenige, gehaltvolle Blogs einigermaßen regelmäßig, gebe ich gern zu... Aber ich merke, wenn ich so einen Post schreibe, wie mir das Schreiben (und Bebildern) hilft mich und meine Erlebnisse zu strukturieren, mich zu sammeln, es mir einfach gut tut. Ich blogge weiter, schon deswegen. Und ja, ich schreibe manchmal vielleicht etwas viel ;-). Ich erzähle gern. Und ein Blog ist für mich kein eiliges Medium...










Am letzten Abend in Speyer gönnte ich mir einen Konzertbesuch in der Gedächtniskirche mit einem tollen Sinfoniekonzert des Rheinland-Pfälzischen Staatsorchesters, das zum Abschluss seiner Saison in Speyer eine Sommerresidenz pflegt. Ich habe es nur zum Schlusskonzert geschafft...







 .


Am letzten Morgen hatte ich noch einmal ausreichend Zeit gemütlich zu frühstücken und auf dem Weg zum Bahnhof noch zwei weitere Anlaufpunkte von "Das gryne Band" zu besuchen: im Landesarchiv der Evangelischen Kirche eine Ausstellung über Paradiesvorstellungen, am St. Guido - Stiftsplatz die öffentlichen Hochbeet-Gärten für jedermann und im Adenauer-Park noch mehr Kunstwerke. Gefunden habe ich außer dem Boot dann leider dort nur noch eins, denn ein Leitsystem fehlte oder ich habe es nicht entdeckt. Für die paar Tage hatte ich ja nur meinen kleinen "Rolli" mit, der läuft fast von allein... Ich hatte einen Zug am späteren Vormittag gewählt, ausschlaggebend dafür ist immer, dass ich die Chance habe, zu Hause noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzukommen und dass ich ein Sparticket erwische. Die sind für Reisen am Tage eher verfügbar als für solche am frühen Morgen... Und da ich nicht unter Termindruck stand, war es gut so, wie es war (auch wenn ich für die letzte Fahrt dann doch ein Taxi nehmen musste, weil der letzte Bus weg war, da habe ich mir die Zeit dann noch bei meinem Lieblings-Chinesen vertrieben, zu Haus war ja eh der Kühlschrank leer...). Und wenn ich schon nicht alle Kunstwerke im Park gefunden habe..., aber ein steinernes Montags-Mandala lag im Efeu.


















 
Am nächsten Morgen holte ich bei der Nachbarin die gesammelte Post ab und ich konnte mich gleich sehr freuen, denn Karen und Sigrun hatten mich bedacht... Und das finde ich so schön: Bloggerpost, die ich bekomme, enthält so oft punktgenau etwas von dem, mit dem ich mich gerade beschäftige, was mich interessiert, was ich sammle, was ich verarbeiten will oder wo ich noch lernen kann oder recherchiere. In diesem Sinne, herzlichen Dank, meine Damen... Da ich mit der Sommerpost 2019 in meiner Gruppe wieder ziemlich früh dran bin, habe ich die Woche nicht nur zum Auspacken und Sortieren meiner Mitbringsel, zum Waschen und Gärtengießen genutzt, sondern auch für eine Inspirationssammlung zum Thema "Vögel". Dazu habe ich alte Sammlungen von Schulstunden-Planungen in Textilkunde und Zeichnen genutzt und dabei gleich sortiert in "kann weg", "kann die oder die gebrauchen", "behalte ich selber". So sind aus den 7 Sammelbänden jetzt 3 übriggeblieben und ich bin wieder ein winziges Stückchen weiter im Trennen und Loslassen meiner üppigen Sammlungen... Kann ich doch zufrieden sein... Und ein paar inspirierende Vögel mehr als die Hähnchen hier habe ich auch gefunden und nun schon eine ziemlich Gestaltungs-Idee im Kopf... Stempel werde ich keine schnitzen. Erstens bin ich da etwas aus der Übung gekommen und zweitens habe ich schon so viele schöne Sommerpostkunst-Vogel-Stempelchen auf Insta gesehen, dass ich ruhigen Gewissens verzichten kann ;-)









Vor unserem Haus wächst und grünt die mit Tochter und Enkelinnen vollbrachte "Massen"-Aussaat meiner alten Samensammlung, ich musste jetzt schon hinein und ein bisschen ausdünnen, sonst bleiben am Ende nur Kürbisse und Amaranth übrig ;-) . So ist der kahle Fleck erst mal wieder grün, an der blühenden Kresse wuselt es schon herum, und bald wird es auch schon ein bisschen bunt sein. Mit dieser Zwischenlösung habe ich Zeit zu überlegen, wie ich den Vorgarten und die Zaunbepflanzung gestalte. Nachhaltig soll es werden, pflegeleicht, trockenheitsresistent und halbschatten- bis schattenverträglich, naturnah und insektenfreundlich. Schön anzusehen nebenbei natürlich auch. Eine Pflanz- und Aussaatliste vorwiegend aus Wildpflanzen wächst in meinem Notizbuch. Nächstes Jahr spätestens um diese Zeit sprechen wir uns dann wieder ;-)










Unser Jahreszeitenspaziergang durch die Blutbuchenallee auf den Streganzberg stand auch wieder an, wir Frauen hatten Glück, nach hundekaltem, windigen Beginn kam die Sonne doch noch durch und wir konnten eine ganze Reihe verschiedener kleiner und größerer Schmetterlinge beobachten, dank der wilden Blüten, die zwischen Weizenfeld und Waldrand standen... Und zum Schluss die Schafe vom Schafmilchhof in der Nähe. Hier sieht man auch, wie trocken die Wiesen sind...









Gestern abend kam eine Regen verheißende Wolke vorbeigeschwebt, ich habe sie sogar noch am See gefilmt, aber Regen ließ sie dann doch nicht fallen. Der kam, sehr seicht, sehr wenig, erst am frühen Morgen, aber nun schon öfter mal eine halbe Stunde heute im Laufe des Tages... Da bin ich doch vom Gießen befreit und ich hoffe, alles hält nun bis Dienstag aus, denn ein nächstes Unterwegssein steht an.









Heute nachmittag fuhr endlich auch das Postauto vor und nicht vorbei und zauberte so schöne Post wunderbaren Inhalts in meinen Kasten. Da es immer wieder etwas regnete, saß ich heute oft unterm geschützten Haustürplatz und habe da auch den Brief ausgepackt, in dem es nicht nur sehr Schönes anzuschauen, sondern auch viel zu lesen gab. Ich mag diesen Austausch so... und muss wohl auch mal nach Hildesheim... Danke, liebe Mano!












Und nun warte ich auf den Ehemann, der aus seiner Arbeitswoche nun zu mir kommt, bevor wir morgen im Laufe des Vormittags nach Sachsen fahren, neue Gartenpläne schmieden. Verpasse ich wieder meinen Sohn, der morgen nach hier an den See einfliegt...

Habt ein gutes Wochenende, ein erholsames und stärkendes für all das, was an Schwerem bewältigt werden muss, was ihr an Schönem erwartet, ihr erhofft, tun wollt...


Samstagsplausch...
Sommer ist, wenn... 
Sommer in der Stadt...

Donnerstag, 25. Januar 2018

Naturdonnerstag (78 + 34)











Mal wieder war ich für eine kleine Familienzeit ein paar Tage im Muldetal. Mit dem in ein  paar Lagen Wollfilz gepackten Kleinkind geht es bei Wind und Wetter täglich hinaus. Einmal, bevor das Mittagessen auf den Herd kommt, und dann wieder, wenn die große Schwester vom Schulbus abgeholt wird. Große Freiheit da auf dem Dörfchen, viel zu sehen, zu erkunden und zu laufen, zu klettern, zu balancieren...





 
Alte Wehrkirche auf dem Berg, von Bäumen umgeben.










Aber kalt war das, und so habe ich nur selten zum Fotohandy gegriffen... Außerdem hielt die Kleine meine und/oder Mamas Hand bei gefühlten hundert Runden auf Steine klettern und hinunterspringen oder wenn sie immer wieder über den dicken gefallenen Baumstamm balancieren wollte oder 100 x über die kleine Eispfütze rutschen oder gar fliegen wollte ...













Allzu gern geht sie auch genau in die andere Richtung als Mama und Oma vorhaben... Im Zweifel bleibt nur das Kind unter den Arm zu klemmen und im Galopp den Ort der Begehrlichkeiten verlassen... Und wenn die Graupelschauern plötzlich aus dem Himmel fallen, die Kügelchen unter den Füßen knirschen und uns scharfer kalter Wind die Eiskügelchen ins Gesicht bläst, geht's huschhusch bald zurück in die warme Stube...





 



Und dann kam auch noch der Sturm Friederike, den haben sich alle dann lieber nur von innen angesehen und angehört, faszinierend und spannend, aber hui, was für ein Pfeifen, Fauchen und Ächzen ums Haus... 






































Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  









Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es nicht immer schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...



Samstag, 16. September 2017

Meine Woche 2017 - 37






















Ich hatte euch ja letztes Mal erzählt, dass ich zum Herbstwerk in Gräbendorf wollte. Es war unglaublich schön, trotz Kühle, Windböen und Regenschauern. (Da braucht ein Gelatinedruck viel mehr Zeit zum Trocknen..., ich stieß die Grenzen meiner Vorräte an mitgeführten Schnüren und Wäscheklammern.) So viele Kreative "auf einem Haufen"... und wieder habe ich den Fehler gemacht allein mit meiner "Druckerei" vor Ort zu sein. Und da ich beständig von Kindern und Frauen umringt war, die drucken wollten, bin ich gar nicht weg gekommen, um all die anderen Angebote wenigstens mal anzuschauen... Eine mitfühlende alte Bekannte holte mir dann wenigstens Kaffee und Kuchen, für den sie meine Wertbons einlösen konnte, die die Mitwirkenden bekamen. Eine nette Geste der Veranstalter...












Ein bisschen dunkel war's an meinem Platz, aber geschützt und gemütlich. Und ich saß an der Quelle zu Livemusik und Theater. Höhepunkt war eine halbstündige spontane Folklore-Session mit mehr oder weniger "zufällig" anwesenden anderen Musikern zum Schluss, zum Beispiel einem Geige spielenden Töpfer, einem jungen Gitarristen und Mitgliedern der Gruppe "Neighbors" ... Ich bewundere es, wenn Menschen auf Anhieb und ohne Noten miteinander singen und musizieren können, auf Zuruf von einem Takt zum anderen in eine andere Tonart umsteigen... Diese ursprüngliche Freude am Musizieren begeistert mich. Immerhin konnte ich manches mit"tönen"... ;-)










Am Abend war ich "fix und foxy", der Rücken schmerzte wie nach einer 25 km - Wanderung... Spätes ruhiges Frühstück am nächsten Morgen und spontaner Besuch von Freunden, die uns zur Hochzeit wunderschöne Keramik und frischen Sanddorn von der Insel Hiddensee mitbrachten. Was für ein Duft durch unsere Räume strich...









Von Montag bis Mittwoch war ich beim Gefährten in Cottbus. Was da so an der Tagesordnung war, findet ihr bei meinen 12 von 12. Und am 12. ist es mir tatsächlich gelungen, den Gefährten von einem Spaziergang nach der Arbeit zu überzeugen und wir kamen ganz in der Nähe in ein mir von dieser Seite der Spree aus auch nach 10 Jahren noch ganz unbekanntes Gebiet. Die Fotos haben noch genug Stoff für den Naturdonnerstag oder Mein Freund, der Baum. Hier schon mal die schönnen Birken am Rand der "Schlucht", zwischen denen sich eine fast ebenso hellrindige Pappel versteckt. Unter einer Autobahn hindurchzugehen, ist mir immer etwas gruselig... Am Mühlengraben sind wir hier.








Weekend reflection: Under a bridge at Mühlgraben in Cottbus.




Diesmal fuhr ich nicht allein nach Hause, sondern nachmittags mit dem Gefährten, der am nächsten Morgen in aller Frühe eine Zugreise von Berlin aus auf dem Programm hatte. Nach einem Vormittag voller Bürokram wieder und einer Autobahnfahrt durch Sturm und Regen samt Stau begrüßte uns "bei mir zu Haus" ein gnädig gestimmter Abendhimmel mit Sonnenstrahlen. 









Weil ich es am vergangenen Samstag doch tatsächlich vergessen hatte, steht diesmal ein Schild auf den Tisch, das mich daran erinnert die Nachbarskatzen zu füttern... Als ich das erste mal losstiefelte, entdeckte ich an meiner Gartentür ein paar Igelboviste... Und dann noch mehr... Viele... Sie bilden einen ganzen Hexenring von über einem Meter Durchmesser, der bis auf die Straße hinausreicht, wegen der Wildnis in meinem Garten leider nicht komplett zu fotografieren... Ich freue mich darüber (und war erschrocken, als ich beim Suchen nach dem Hexenring im Internet gleich wieder las "Hexenring - Pilze im Rasen bekämpfen"... Oh nein... Da liefert die Natur ein perfektes Mandala und es wird gleich wieder an Zerstörung gedacht...) Hexenkünste könnte ich selber gerade gut gebrauchen, um meine seit nun schon drei Wochen andauernde Behördendschungelwanderung endlich zum Guten zu wenden und - zumindest vorläufig - abzuschließen.









Für die Katzenfütterungs-Gefälligkeit gab's von der Nachbarin schon im Voraus diesen schönen Blumenstrauß. Kann ich doch endlich mal wieder Freitagsblumen verlinken ;-). Ich mag sie gern, die Orange-Gelb-Grün-Töne. So wärmend.










Der blaue Sommer ist nach der vermuteten letzten Post doch noch mal in die Verlängerung gegangen und brachte mir unverhofft noch ein Blauquadrat von Eva. Dankeschön!!! Auch im Briefkasten war das schon lange vorbestellte und nun erschienene Buch von Michaela. Toll, MüllerinArt nicht nur im Internet und bei einem für mich doch eher seltenen Kurs (soweitweg...) sondern nun auch in einem richtigen Buch bei sich haben und nutzen zu können. Und noch immer finden sich Hochzeitsglückwünsche im Briefkasten. So rührend... Diesmal u. a. ein zauberhaftes Minibüchlein von Lucia.












Heute morgen beim Katzenfüttern fielen mir die Pompondahlien auf. Und Mano fiel mir ein. Sie liebt die so. Also, liebe Mano, extra für dich mitgebracht! Danach ging's zum Routinebesuch beim Arzt und im "Dorfkonsum" den Wochenendeinkauf erledigen. Kurzer Mittagsimbiss und eeeeeeeendlich mal wieder ein paar Collagen. Morgen dann hier. Jetzt ist's schon wieder fast Abend, die Männer kommen gleich hungrig an... Ich bin gespannt, was wir am Wochenende machen. Ich habe noch keine Ahnung. Ruhig soll's werden, dringend.







Und ihr so? Wie war die Woche?



Samstagsplausch

Freitagsblumen
Weekend Green
Weekend reflections
Bunt ist die Welt - Herbstliche Blumen

Samstag, 12. August 2017

12 von 12 im Jahr 2017 - August

Der Tag vor der Abreise in den Urlaub ist der 12. ... Da könnt ihr mich mal bei den letzten Vorbereitungen begleiten...


 
Morgenblick zum Himmel - grau..., aber der Regen hat aufgehört...

Der radelnde Bäckerbote kommt gleich. Wo frühstücken wir nun? Drinnen? Draußen? Drinnen?
Morgenschwimmen zu zweit. 22 °C Wassertemperatur, 14 °C Außentemperatur. Leiser Niesel, Schwalben jagen über der Wasseroberfläche. Drinnen frühstücken. Zeitung lesen.
Sind gar keine Pompom-Dahlien, liebe Mano, oder? Einige hat die Regenschwere geknickt.
Nach dem Frühstück altes Boot ausschöpfen und Gartenarbeit, den Platz fürs Boot freischneiden, das zum Spielboot neben der Kinderbude werden soll.
Da kommt jemand vom Nachbarn übern Zaun geklettert, toll!
Der Gefährte braucht ein schönes Stückchen Batikstoff für einen besonderen Anlass. Soll er haben.
Post vom Enkelmädchen.
Vorfristige Sommerpost von Andie. Schön, dann kann ich sie mitnehmen und habe so auch in Abwesenheit meine Sommerpost in der kommenden Woche.
Den Schulgarten urlaubsfertig gemacht und die erste Waldgeißblattblüte - fein duftend - entdeckt.
Ganz kurz die Sonne gesehen...
Reisetagebuch und "Kreative Reiseapotheke" zurecht gelegt. Kaffee zu dritt getrunken.




Nun sollte ich wirklich mal packen... Liegt fast alles schon bereit, eine feine Wolljacke trocknet noch, dafür habe ich extra die Heizung noch mal angestellt... Die Jacke will ich nun doch noch mitnehmen neben dem Anorak, um nicht zu frieren, wenn der Gefährte mich unter die Schirme der Restaurantterrassen in Freiberg oder Eisenach oder Erfurt lockt... 


Am Dienstag gibt's hier die Bilder-Pingpong-Auflösung mit euren Bearbeitungen zu diesem Bild. Und auch der Natur-Donnerstag macht keine Pause. Nur ich ;-). 10 Tage lang.

Und wie war der Tag bei euch? Habt's fein miteinander!



12 von 12