Posts mit dem Label Menschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Menschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Juli 2019

Meine Woche (bis 12.07.19)





Eigentlich sind es nun schon fast zwei Wochen, seit ich hier im Blog von meiner Woche erzählt habe..., ich war mal wieder unterwegs... Aber nach der letzten hier dokumentierten Woche ging es erst mal relativ geruhsam weiter und ich hab sogar das Schulgarten-Gießen an eine Kollegin weiterreichen können, so dass es dann doch vor meiner Abreise nicht so eng wurde wie befürchtet... Die hohe nicht nur von mir viel bewunderte Königskerze hat die raumgreifenden Bauarbeiten der letzten Wochen im Vorgarten (Abwassergrube und Zaun) überlebt. Und das war nicht leicht..., Karen weiß Bescheid...









Das heiße Wetter lud sehr dazu ein, mal Solarfärbungen mit Baumwollstoffen anzusetzen, mein Mann hat den Winter über fleißig Spreewaldgurken aus großen Gläsern gegessen... Ich bin gespannt, und es könnte ein Sommer-Ritual werden: "Sommer ist, wenn ich Solarfärbungen ansetze..." Außerdem war ich damit beschäftigt zu packen, natürlich auch wieder die "kreative Reiseapotheke". Ich habe es allerdings zu gut gemeint, und davon unterwegs gar nicht viel geschafft. Die Verlockungen des Ecoprintkurses in Speyer waren viel zu groß und auch zu erschöpfend, als dass ich da abends noch zu großen Taten in der Lage war... Da waren eher Eis und Lesen und Spazieren angesagt... Und beim Griechen sitzen, mit dem ganzen Kurs am ersten Abend.









Speyer empfing mich nach reibungsloser 8stündiger Reise im Adenauer-Park gleich mit einem Gemeinschaftskunstwerk im Rahmen der Aktion "Das gryne Band - Kunst und Natur", ein Boot mit Müll von Bürgern in Speyer, das auf dem Goldfischbecken treibt und die Frage aufwirft: "Wann sinkt das Boot?" Eine Frage, die sich nicht von selber beantwortet. Ignorieren hilft auch nicht.









Nachmittags war Zeit für einen Bummel durch die Altstadt in Speyer, meine Zeit zum Ankommen, Tuchfühlung aufnehmen mit Vertrautem, mit Neuem... Ich habe das Rathaus besucht, den Berzelhof (den ich durch mein Treffen mit Birgitt im Februar gefunden habe) und einen privaten Altstadthof, alle mit Ausstellungen und Installationen zum Thema "Das gryne Band". Inspirierend und anregend. Ich habe viele Fotos gemacht und hoffe, ich kann daraus noch Posts machen, Lust hätte ich schon, aber meine schwächelnde Technik erfordert so viele Umwege, bis ich die Fotos am Rechner verfügbar habe, dass mich das im Moment etwas ausbremst, weil es soviel Zeit kostet und mir etwas die Lust nimmt...











Die nächsten vier Tage gehörten dem Ecoprintkurs bei Brunhilde Scheidmeir und Fritz Jeromin, mein vierter seit 2016... Und nach über 10 Jahren bis 2014, in denen ich sagen konnte: "Sommer ist, wenn ich auf die Insel Sylt zum Batik-Ferienkurs fahre", ist nun durch den Umzug meiner dortigen Lehrerin wohl eine Ablösung erfolgt. Ich weiß jetzt schon, dass ich auch im nächsten Sommer wieder in Speyer sein möchte... "Sommer ist, wenn ich nach Speyer zum Ecoprintkurs fahre". Denn ich sag's euch, wie die Wachsbatik hört auch Ecoprint niemals auf spannend und experimentell zu sein und ich bekomme langsam mehr und mehr Sicherheit in meinem Tun, vor allem, weiß ich langsam auch wirklich, was ich da tue ;-)... Und ich liebe Kurse, in die man sich wegen ihrer Dauer so richtig hineinbegeben kann. Vier Tage sind eben nicht nur ein Wochenende. Leider sind meine Draußen-Werktische hier zu Hause wegen der Bauarbeiten gerade komplett mit Holz belegt, so dass ich nicht gleich weiter machen konnte hier. Gut, ist eben so, vorübergehend... Dieses Loslassen-Üben immer...









Mein Morgen begann meist mit einem kleinen Draußen-Frühstück in einem der Cafés in der Maximilianstraße, von denen einige schon um 8.00 Uhr für ihre Gäste da sind. Da blieb anschließend noch Zeit auch mal in den Dom zu schauen und für einen geruhsamen Spaziergang entlang des Rheins hin zum Industriehof, wo das Textilstudio zu Hause ist und der Kurs um 10.00 Uhr begann. Die Nachrichten der Tage waren da gerade angefüllt vom Schicksal der Sea-Watch 3, ihrer Crew mit der Kapitänin Carola Rackete und den an Board genommenen Flüchtlingen. Das hat mich sehr bewegt, auch als ich im Dom wie immer bei einem Gebet mein Kerzchen anzündete, nicht nur für die Liebsten daheim, sondern für alle, die mir nahe sind und auch für alle Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen. Ich hatte wie immer ein paar Bücher und Texte mit, einen von Tolstoi konnte ich in diesen Tagen nur mit den Gedanken an das Drama der Flüchtlinge lesen und wie herzlos mit dem Thema der Flucht übers Mittelmeer zum Teil umgegangen wird. Ich habe den Text für die Papierliebe "Ozeanum" weiterverarbeitet, zeige ich euch demnächst. Noch gärt da was ;-).









Von meinen morgendlichen Gängen am Rhein entlang flussaufwärts war ich wirklich begeistert. Eine Fülle wilder blühender Pflanzen steht am Deich und entlang der Flutschutzwände, sowas von voller Insekten... Einiges an Pflanzen habe ich beim Ecoprint ausprobiert, aber das Sammeln wurde von der Blütenpracht mit den Insekten drin und drumherum noch übertroffen... Einmal wäre ich fast zu spät gekommen, weil ich mich nicht trennen konnte... Auch hier habe ich noch viele Bilder... Zz. ist ja ein bisschen Sommerpause unter den Bloggern, und überhaupt, die Dichte der Beiträge ist geringer geworden. Ich selber lese nur noch wenige, gehaltvolle Blogs einigermaßen regelmäßig, gebe ich gern zu... Aber ich merke, wenn ich so einen Post schreibe, wie mir das Schreiben (und Bebildern) hilft mich und meine Erlebnisse zu strukturieren, mich zu sammeln, es mir einfach gut tut. Ich blogge weiter, schon deswegen. Und ja, ich schreibe manchmal vielleicht etwas viel ;-). Ich erzähle gern. Und ein Blog ist für mich kein eiliges Medium...










Am letzten Abend in Speyer gönnte ich mir einen Konzertbesuch in der Gedächtniskirche mit einem tollen Sinfoniekonzert des Rheinland-Pfälzischen Staatsorchesters, das zum Abschluss seiner Saison in Speyer eine Sommerresidenz pflegt. Ich habe es nur zum Schlusskonzert geschafft...







 .


Am letzten Morgen hatte ich noch einmal ausreichend Zeit gemütlich zu frühstücken und auf dem Weg zum Bahnhof noch zwei weitere Anlaufpunkte von "Das gryne Band" zu besuchen: im Landesarchiv der Evangelischen Kirche eine Ausstellung über Paradiesvorstellungen, am St. Guido - Stiftsplatz die öffentlichen Hochbeet-Gärten für jedermann und im Adenauer-Park noch mehr Kunstwerke. Gefunden habe ich außer dem Boot dann leider dort nur noch eins, denn ein Leitsystem fehlte oder ich habe es nicht entdeckt. Für die paar Tage hatte ich ja nur meinen kleinen "Rolli" mit, der läuft fast von allein... Ich hatte einen Zug am späteren Vormittag gewählt, ausschlaggebend dafür ist immer, dass ich die Chance habe, zu Hause noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzukommen und dass ich ein Sparticket erwische. Die sind für Reisen am Tage eher verfügbar als für solche am frühen Morgen... Und da ich nicht unter Termindruck stand, war es gut so, wie es war (auch wenn ich für die letzte Fahrt dann doch ein Taxi nehmen musste, weil der letzte Bus weg war, da habe ich mir die Zeit dann noch bei meinem Lieblings-Chinesen vertrieben, zu Haus war ja eh der Kühlschrank leer...). Und wenn ich schon nicht alle Kunstwerke im Park gefunden habe..., aber ein steinernes Montags-Mandala lag im Efeu.


















 
Am nächsten Morgen holte ich bei der Nachbarin die gesammelte Post ab und ich konnte mich gleich sehr freuen, denn Karen und Sigrun hatten mich bedacht... Und das finde ich so schön: Bloggerpost, die ich bekomme, enthält so oft punktgenau etwas von dem, mit dem ich mich gerade beschäftige, was mich interessiert, was ich sammle, was ich verarbeiten will oder wo ich noch lernen kann oder recherchiere. In diesem Sinne, herzlichen Dank, meine Damen... Da ich mit der Sommerpost 2019 in meiner Gruppe wieder ziemlich früh dran bin, habe ich die Woche nicht nur zum Auspacken und Sortieren meiner Mitbringsel, zum Waschen und Gärtengießen genutzt, sondern auch für eine Inspirationssammlung zum Thema "Vögel". Dazu habe ich alte Sammlungen von Schulstunden-Planungen in Textilkunde und Zeichnen genutzt und dabei gleich sortiert in "kann weg", "kann die oder die gebrauchen", "behalte ich selber". So sind aus den 7 Sammelbänden jetzt 3 übriggeblieben und ich bin wieder ein winziges Stückchen weiter im Trennen und Loslassen meiner üppigen Sammlungen... Kann ich doch zufrieden sein... Und ein paar inspirierende Vögel mehr als die Hähnchen hier habe ich auch gefunden und nun schon eine ziemlich Gestaltungs-Idee im Kopf... Stempel werde ich keine schnitzen. Erstens bin ich da etwas aus der Übung gekommen und zweitens habe ich schon so viele schöne Sommerpostkunst-Vogel-Stempelchen auf Insta gesehen, dass ich ruhigen Gewissens verzichten kann ;-)









Vor unserem Haus wächst und grünt die mit Tochter und Enkelinnen vollbrachte "Massen"-Aussaat meiner alten Samensammlung, ich musste jetzt schon hinein und ein bisschen ausdünnen, sonst bleiben am Ende nur Kürbisse und Amaranth übrig ;-) . So ist der kahle Fleck erst mal wieder grün, an der blühenden Kresse wuselt es schon herum, und bald wird es auch schon ein bisschen bunt sein. Mit dieser Zwischenlösung habe ich Zeit zu überlegen, wie ich den Vorgarten und die Zaunbepflanzung gestalte. Nachhaltig soll es werden, pflegeleicht, trockenheitsresistent und halbschatten- bis schattenverträglich, naturnah und insektenfreundlich. Schön anzusehen nebenbei natürlich auch. Eine Pflanz- und Aussaatliste vorwiegend aus Wildpflanzen wächst in meinem Notizbuch. Nächstes Jahr spätestens um diese Zeit sprechen wir uns dann wieder ;-)










Unser Jahreszeitenspaziergang durch die Blutbuchenallee auf den Streganzberg stand auch wieder an, wir Frauen hatten Glück, nach hundekaltem, windigen Beginn kam die Sonne doch noch durch und wir konnten eine ganze Reihe verschiedener kleiner und größerer Schmetterlinge beobachten, dank der wilden Blüten, die zwischen Weizenfeld und Waldrand standen... Und zum Schluss die Schafe vom Schafmilchhof in der Nähe. Hier sieht man auch, wie trocken die Wiesen sind...









Gestern abend kam eine Regen verheißende Wolke vorbeigeschwebt, ich habe sie sogar noch am See gefilmt, aber Regen ließ sie dann doch nicht fallen. Der kam, sehr seicht, sehr wenig, erst am frühen Morgen, aber nun schon öfter mal eine halbe Stunde heute im Laufe des Tages... Da bin ich doch vom Gießen befreit und ich hoffe, alles hält nun bis Dienstag aus, denn ein nächstes Unterwegssein steht an.









Heute nachmittag fuhr endlich auch das Postauto vor und nicht vorbei und zauberte so schöne Post wunderbaren Inhalts in meinen Kasten. Da es immer wieder etwas regnete, saß ich heute oft unterm geschützten Haustürplatz und habe da auch den Brief ausgepackt, in dem es nicht nur sehr Schönes anzuschauen, sondern auch viel zu lesen gab. Ich mag diesen Austausch so... und muss wohl auch mal nach Hildesheim... Danke, liebe Mano!












Und nun warte ich auf den Ehemann, der aus seiner Arbeitswoche nun zu mir kommt, bevor wir morgen im Laufe des Vormittags nach Sachsen fahren, neue Gartenpläne schmieden. Verpasse ich wieder meinen Sohn, der morgen nach hier an den See einfliegt...

Habt ein gutes Wochenende, ein erholsames und stärkendes für all das, was an Schwerem bewältigt werden muss, was ihr an Schönem erwartet, ihr erhofft, tun wollt...


Samstagsplausch...
Sommer ist, wenn... 
Sommer in der Stadt...

Sonntag, 26. August 2018

Meine Woche 2018 - 33/34









Wunderbare Postkunst kam wieder an, die Sommerpost "Traumreise" geht weiter und hier sind die Reiseträume weckenden Sendungen von Kathryn aus der Schweiz und von Tabea. In Tabeas vielschichtigen Gedankengarten kann man sich auch wunderbar verkrümeln... Dankeschön ihr beiden!














Ruhe ist eingekehrt am See... Die Ferien sind vorbei. Das Warten auf Regen hat noch immer nicht aufgehört, nur minutenweise tröpfelt mal was herab aus den vorbeiziehenden dunklen Wolken. Die Nachtkerze ficht das gar nicht an, sie treibt weiter Blütenkränze aus den unteren Etagen, während oben schon die Samen reifen. 










Im Schulgarten werden nur die Staudenbeete, die Hochbeete und die jungen Gehölze und frisch gesetzte Pflanzen gegossen, sonst würde es dort insgesamt aussehen wie auf der trockenen Liegewiese. Schwere Waldbrände sind in Brandenburg nun doch noch ausgebrochen, sogar Ortschaften mussten evakuiert werden, nachdem sich Springfeuer im Wind von Baumwipfel zu Baumwipfel schwangen und sich das Feuer dadurch rasant ausbreiten konnte. Zudem gibt es in den Wäldern Brandenburgs noch immer Munitionsreste aus dem 2. Weltkrieg, was die Löscharbeiten für die Feuerwehr extrem gefährlich macht und erschwert... Nun sind die Feuer zwar unter Kontrolle, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, dass verborgene Glutnester sich erneut entzündet. Regen, richtig Regen müsste auch mal hierher kommen. Bisher immer nur minuten- und tropfenweise Nass von oben...










Von unserer schönen kleinen Reise ins Ostseebad Warnemünde habe ich schon erzählt und Meeresfotos gezeigt, weitere Fotos von blühenden entzückenden Vorgärten in Warnemünde gibt's hier am kommenden Donnerstag noch. In unsere Zeit am Meer fiel die Einschulung des Enkelbuben, wir verbrachten eine schöne Familienzeit miteinander.









Am vergangenen Sonntagnachmittag schwammen wir dann wieder in unserem See... Auch sehr schön...









Bürotage schlossen sich an, ich habe Akten sortiert, wichtige Anträge fertigstellen können und meine Seminare vorbereitet. Wie schön, wenn man das auch draußen machen kann... Und inzwischen steigt die Sonne nicht mehr so hoch, so dass auch mal ein Mittagsschläfchen auf den Liegen möglich ist ohne gebraten zu werden...














Am Donnerstag war wieder einer meiner Jahreszeitenspaziergänge am Wolziger See, noch einmal hatten wir richtig schönes Sommerwetter... Dass der Herbst nicht mehr weit ist, ist auf unseren kleinen Collagen zu sehen, die wir aus Gesammelten zum Schluss des Spaziergangs auf eine Pappe mit doppelseitigem Klebeband klebten. Eine schöne Erinnerung...













Während ich mein Pflanzenpapier-Schöpfseminar am Freitag vorbereitete, holte ich gleich auch mal meine Sammlung für die Sommerpost 2018 aus den hinteren Reihen hervor, denn in der 37. Woche bin ich dran meine Post zu verschicken. So sollte ich langsam in die Gänge kommen...









Doch erst mal noch Papierschöpfen... Der Workshop in meiner Reihe "Jahreszeiten kreativ erleben" sah diesen Monat Pflanzenpapiere vor. Abgeblühter Lavendel wanderte in die Pulpe aus weißem Altpapier, die Reste der Ecoprint-Versuche in die Pulpe aus orangenem Altpapier. Ausschließlich aus Pflanzenfasern sind das Brennnesselpapier und das Papier aus Spargelschalen. Letztere sind sehr aufwendig, was das Sammeln und Vorbereiten des Materials und der Pulpe angeht und die quantitative Ausbeute an Papieren ist vergleichsweise gering... Aber alle paar Jahre muss das mal sein... Mal sehen, vielleicht schöpfe ich noch mal eine Runde.










Gestern, Samstag, mussten wir uns wegen einer Ident-Prüfung ins Einkaufs-Center bewegen... Da hatte ich die Idee mal aufs Kinoprogramm zu schauen. Und wir hatten Glück. "Gundermann" lief, wir kauften Karten, überbrückten die Wartezeit mit einem Hugo und Lesestoff und gingen in den Film. Die letzten Minuten saß ich in Tränen aufgelöst da... Wer sich für DDR-Geschichte interessiert und einen Blick hinter schwarzweiße Pauschal- und Vor-Urteile werfen mag, dem sei dieser differenzierte Spielfilm von Andreas Dresen sehr ans Herz gelegt, auch wegen der bewegenden Musik mit den berührenden und irgendwie auch so zeitlosen Texten Gundermanns.








Samstagsplausch
Sommerpost 2018

Samstag, 14. April 2018

Meine Woche 2018 (15)








Das letzte Wochenende gehörte uns beiden und dem Garten, aber auch ein erstes Sonnenbad durfte sein, nachdem ich die Sonnenliegen umgestellt hatte, denn so unmittelbar unter der alten Kiefer mit ihren gebrochenen Ästen wurde mir langsam doch etwas unheimlich, sobald Wind geht... Gekocht habe ich nach einem über 30 Jahre alten Rezept meines Bruders Paprikafleisch auf Chinesisch, lecker. Am nächsten Abend den Rest noch mal mit Apfel, Zwiebeln und Käse verlängert...















Samstag war die dritte Frühlingspost angekommen, wieder sehr, sehr schöne, zarte, mit Kalligraphie-Frühlingszeile..., von Moni. Danke! Ich hoffe, du bist wieder ganz gesund inzwischen!






 



Am Montagmorgen waren wir früh aus den Federn, der Gefährte setzte mich am Bahnhof ab und ich wechselte mal wieder den Ort und traf mich zu Spaziergang und vorzüglichem Picknick mit Mascha in Wernigerode. Schöne Stunden im frühlingsblühenden Lustgarten... Danach gab's Imbiss auf Indisch mit meiner Schwester und anschließend fuhren wir zu ihr nach Haus ins Bodetal. Kaffee auf der Sonnenterrasse und Abendbrot auf der nächsten Terrasse, so viele schöne Sitzplätze...




 
 


Am nächsten Morgen trafen wir uns mit entfernteren Verwandten der väterlichen Linie, die ein paar Tage Urlaub im Harz machten. Wir hatten uns viel zu erzählen und wir sechs erwanderten auf dem Klosterwanderweg Kloster Ilsenburg und Kloster Drübeck. Wir waren begeistert von den wunderbar instand gesetzten Anlagen, den netten Menschen vor Ort, den blühenden Blumen unterwegs und vom reizenden Gartencafé im Kloster Drübeck... Bei herrlichstem Wetter verbrachten wir den Tag und verstanden uns so gut, dass wir uns auch für den Folgetag noch einmal verabredeten.








Den Vormittag verbrachte ich allein, die Schwester musste schon sehr früh ins Büro. Ich wanderte nach dem Frühstück ein Stück entlang der Bode ins Örtchen hinein, besuchte das Grab meiner Eltern und wanderte auf den Höhen zurück. 










Nachmittag holten uns unsere Verwandten ab und wir machten zusammen nochmals eine kleine Bodetalwanderung direkt am Fluss entlang und stärkten uns danach in einem netten Café. Wir sind uns einig, dass wir uns wiedersehen wollen, mal schauen, wann es wieder Gelegenheiten gibt. Meine Schwester und ich aßen bei einem donnernden Gewitter draußen zu Abend, diesmal auf einer überdachten Terrasse, in Sicherheit vor dem Regen und gewärmt von Daunenschlafsäcken und heißem Kräutertee... Urgemütlich und faszinierend schön... Als das Gewitter sich verzog, hörten wir noch Singdrossel und Käuzchen.







 

Wie ich nach Haus gekommen bin, habe ich schon bei 12 von 12 erzählt. Am Freitag habe ich nach dem Frühstück mit Eichhörnchen vor dem Fenster meinen Workshop vorbereitet, zu dem ich heute nach Dahlewitz fahre, wo es von 14.00 - 18.00 Uhr einen Kreativmarkt im Bürgerhaus Bruno Taut gibt. Ich bin gespannt, war noch nie da. Eine der Initiatorinnen ist eine langjährige Teilnehmerin in meinen Kursen, so habe ich mich gern überzeugen lassen.  Ich werde heute mit Interessierten an der Gelatineplatte stehen und drucken... Ich hoffe, ich habe alles eingepackt, was ich brauche... Ein paar Bögen mit Mustern habe ich Freitag noch vorbereitet und gedruckt, zum Inspirieren sozusagen...






 


Vor der Haustür habe ich noch entdeckt, dass ein paar Vögelchen meine tolle Filzschleife im Blumentopf als Nistmaterial-Spender genutzt haben. Sollen sie, ich gönne es ihnen von Herzen... Aber wo sind die Nester? Mal sehen, ob ich was entdecke in den nächsten Wochen. Hinterm Hyazinthentopf seht ihr übrigens auf mein "privates" öffentliches Bücherregal auf der Treppe. Zu den Tagen der offenen Ateliers am ersten Maiwochenende wird es in Betrieb genommen. Ich lasse ja neuerdings Bücher frei, zum Beispiel in Zügen, und freue mich, wenn sie weiter gelesen und weitergegeben werden.








Habt ein gutes erholsames Wochenende!


Samstagsplausch
Frühlingspost