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Dienstag, 12. November 2019

12 von 12 am 12.11.19

Heute endlich mal wieder daran gedacht... Und dass es von mir zwei Posts an einem Tage gibt, dürfte schon lange nicht mehr vorgekommen sein... Dabei wollte ich heute doch mal wieder beim Creadienstag verlinken, aber bisher ging dort kein 12.11. auf... Huch?







Noch fast dunkel war's draußen, als ich im Wohnzimmer gefrühstückt habe, ein Handwerker wollte kommen, klappte aber wohl nicht... Das gestern beim Einkauf neu entdeckte Dinkelkörnerbrot für sehr gut befunden, könnte mein regelmäßiges Überwinterungsbrot hier in Sachsen werden. Ich mag es, wenn das Brot über Tage hin saftig bleibt. Den Tagesplan gemacht.








An den aktuellen Lieblingsplatz in der noch nicht ganz fertigen, aber nun schon nutzbaren Veranda umgezogen und ein paar aufgelaufene Büroarbeiten am Rechner erledigt. Grau heute draußen. Das hat sich auch nicht geändert heute... 








Da muss ich euch einfach auch noch ein Bild von gestern zeigen, was ein Leuchten das doch war, als ich von meinem ersten Freiberger Einkauf zurückgekommen mit meinem Rolli durch den Albertpark zog...




Bonus außer der Reihe 12 von 12:  Novemberlicht von gestern ;-)




Heute habe ich viel Zeit an meinem Werktisch verbracht und an meinem in Kloster Drübeck begonnenen November-Licht-Grau-Buch gearbeitet, 100 Seiten wird es mal haben... Da kann man schon mal vergessen, dass man einen Mondtext schon einmal verbraten hatte und der nun zweimal im Buch vorkommt...





 
Zwischendurch habe ich noch eine Waschmaschine mit Bettzeug angesetzt, ein nächster kurzer Enkelbesuch mit Übernachtung. Dann war es schon wieder Zeit für den Mittagsimbiss..., wie so oft ein "Schicht"-Mix aus Zwieback, Obst, Naturyoghurt, Sämereien, Honig, Nüssen. Diesmal am großen Tisch in der Veranda, mit Gartenblick, auch wenn die Realisierung der Gestaltung noch auf sich warten lässt. Und ein paar Seiten weiter gelesen habe ich in einem heute morgen angefangenen Buch. Ich mute mir solche Lektüre immer wieder zu, lerne, verstehe, hinterfrage und entwickle Einsichten und Haltungen. Ich kann aus eigener Erfahrung kaum, aber zumindest auch ein klein wenig nachvollziehen, wie es ist als etwas Besonderes wahrgenommen zu werden und - auch ungewollt - Aufmerksamkeit oder Ansprache zu bekommen und wie entlastend es dagegen ist, wenn man sich irgendwo unauffällig und unerkannt ganz zwanglos bewegen kann. Die Grenze in der Kommunikation zwischen gesunder erfrischender Neugier und einem grenzüberschreitenden Zunahetreten offenbart sich mir nun als fließender und sensibler als ich das bisher vermutet habe.

 







Ein paar Räumereien habe ich nicht aufs Foto gebannt, mein mir gegönntes Schläfchen vor dem Kaffeetrinken auch nicht... Endlich Zeit genommen habe ich mir vor dem Kaffee dann aber für das Auspacken meiner bei Mano erworbene Kunstschachtel... Sie hatte sie mir gut verpackt nach Drübeck mitgebracht und sie hat den Transport wunderbar überstanden: Waldvogel heißt die Schachtel, und sie bringt mir mit Ahornvögelchen, Mahonienbeeren und Flechten Brandenburger Waldgefühle nach Sachsen. Eine kleine Sammlung entsteht...








Nach meinem schönen herbstsonnenleuchtenden Stadtspaziergang gestern hatte ich heute so gar keine Lust um rauszugehen. Doch der Komposteimer musste raus... Und so habe ich unserer jungen Birke Aufmerksamkeit geschenkt. Obwohl es die letzten Nächte ziemlich gefroren hatte, trennt sie sich noch nicht von ihrem Laubkleid... Außerdem ist unsicher, ob sie so stehen bleiben kann oder zurückgeschnitten werden muss für den Neuaustrieb, denn leider hat sie bei Bauarbeiten starke Rindenverletzungen davongetragen... Eine ganze Weile habe ich mich dann noch mit Doreen Trittels Ausstellungs-Rückblick beschäftigt. Ich schätze die Art ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit ihrer DDR-Vergangenheit.







Fürs November-Licht-Grau-Buch habe ich noch nach passendem "Zeug" für ein Band zum Umwickeln gesucht, da könnte was draus werden. Der Knopf passt auch. Die Farben finden sich in dem Ecoprint wieder. Morgen zum Mustermittwoch zeige ich die entstandenen Mond-Doppelseiten.







Und aus dem gestern gebundenen grünen Zwilling des Minibuchs vom Dresdener Kreativtreffen wird ein Waldtierbüchlein für die Papierliebe. Das Rehlein ist mir in mehrfacher Ausführung auf dem Kreativtreffen zugelaufen...






Dass unsere Veranda auch für Nachbars Katze interessant ist, wusste ich noch nicht, sie kam mich auf dem Fensterbrett besuchen, drehte mir dann aber auch gleich wieder den Rücken...






Dabei habe ich gemerkt, dass nach diesem grauen Novembertag über der Stadt so schönes Abendrosa aufzieht, bin unters Dach geflitzt und habe euch noch einen Petrikirch-Blick vom 12.11. mitgebracht und gleich die Wäsche aufgehangen, also auch erledigt... Ein - für mich - guter Tag neigt sich. Morgen folgt nochmal ein ähnlicher. Am Donnerstag geht es für zwei Tage ins Sommerquartier, da ist noch etwas zu erledigen. Vor allen Dingen habe ich was vergessen einzupacken... Heute bereite ich noch den Post für morgen vor, mache mir was zum Abendessen, telefoniere mit dem in der Ferne weilenden Liebsten und gehe nicht allzuspät schlafen. Vielleicht taucht morgen in der Früh der erwartete Handwerker auf... Wie war es bei euch heute? 







12 von 12 
Samstagsplausch 

Samstag, 13. Oktober 2018

Meine Woche 2018 (41)

Vormittags im Besucherstollen des Silberbergwerks, nachmittags Spaziergang und Eisessen.
Am Sonntag Ausflug ins Kleine Erzgebirge nach Oederan. Dazwischen ein paar Schachpartien mit dem Buben.




Die Herbstfarben begleiteten mich fast die ganze Woche lang, spätestens nach etwas Morgennebel wurde es heiter, mild und das Laubbunt stand vor blauem Himmel, herrlich...





Morgens am See.
Abends am See.




Nach dem Enkelwochenende in Freiberg folgte bei mir zu Haus eine Bürowoche, ein Artikel ist in Arbeit, Rechnungen waren zu schreiben...Immerhin ging das wunderbar draußen im Garten, es war kaum Wind, gestrickte Stulpen für Beine und Hände und ein warmes Wolltuch um den Hals machten es möglich. Die frische Luft tat meinem Infekt gut, er hat sich schon fast wieder ganz verdünnisiert.












Ab Mittwoch gab es auch wieder Bewegung draußen, der neulich verschobene Tiergartenspaziergang in Neue Mühle mit einer meiner alten Kreativlehrerinnen wurde bei allerherrlichstem Wetter nachgeholt. Lange saßen wir in vertrauensvollem Gespräch am See auf einem alten Baumstamm.



 
Tiergarten Neue Mühle. Am Krimnicksee. Ehemaliges königliches Jagdgebiet.





Am Donnerstagvormittag war ich vier Stunden im Schulgarten, die Kinder der 3. Klasse waren eifrig mit dabei, ihre kleinen Beete im Naschgarten für die Winterruhe und die nächste Gartensaison vorzubereiten. Nachmittags machte ich eine Gießrunde im eigenen Garten, die Trockenheit hat uns schon wieder voll im Griff... Währenddessen rief mich eine Freundin an und wir hatten einen netten Gartenplausch, ich durch den Garten wandelnd, mit Telefon in der einen, Gießkanne in der anderen Hand.





Im Trockenbeet im Schulgarten haben sich Storchschnabel, Natternkopf und Nachtkerze schon selber gute Plätze gesichert.




Abends holte mich eine Freundin wieder zum monatlichen Sing-Treff in der benachbarten Kirchengemeinde ab. Wie gut das tut, gemeinsam eine Stunde zu singen, einfach zu singen..., einfach zur Freude, zur Lebensfreude. Dankbar bin ich für diese Möglichkeit.  "Ich sing dir mein Leben...". Vorsorglich habe ich schon geguckt, ob es auch in Freiberg solche Sing-Treffs gibt. Gibt es, ich werde sie im Winter ausprobieren...






Der Sichtschutz am Zaun entfaltet gerade wieder seinen ganzen Herbstzauber.





Am Freitagmorgen hatte eine Freundin zum Geburtstagsfrühstück in einen netten kleinen Laden in Storkow eingeladen. Zu Brötchen und Brot gab es leckere frische Produkte aus regionaler Herstellung. Klar, dass ein kleiner Wochenendeinkauf folgte. Zu viert hatten wir drei gute Gesprächsstunden, Freude, Heiterkeit, Nachdenklichkeit, Trauer gut gemischt, Fragen, Abwägen, Suche nach Antworten.





Waldspaziergang am Morgen. Warten auf das persönliche "Shuttle" zum Frühstück nach Storkow.





Fürs Wochenende stehen Japanischlernen, eine Radtour und ein paar Schreibstunden am PC auf dem Programm. Das bisschen Haushalt? Naja..., auch das. In der letzten Woche gab es auch fast jeden Tag mindestens ein Stündchen am Kreativtisch, weitere Collagen zum Thema "Herbstklänge" sind gewachsen und im Werden. Diese Woche sage ich auch ganz herzlich Danke für zauberhafte kreative echte Bloggerinnen-Post in meinem Briefkasten, von Karen und Ulrike, Handschrift und Teeschalen erfreuten mich sehr...





Mehrere "works in progress" auf dem Kreativtisch.


Allen bayerischen Wählern wünsche ich Herz und Weisheit für ihre Wahlentscheidung. Ganz zuerst aber den Unentschiedenen den Ruck überhaupt wählen zu gehen.


Samstagsplausch
Den Herbst feiern

Samstag, 22. September 2018

Meine Woche (38)


 




Ganz geruhsam waren das letzte Wochenende und auch noch der Montag..., mit Briefpost, Japanisch, ein bisschen Garten... Ein Mandala habe ich wieder einmal gelegt und einen Making of - Post über meine Sommerpost geschrieben... Am Dienstag fuhr ich nach Cottbus. Am Startbahnhof leuchteten die Hagebutten eines Rosenstrauchs... Abends ging es in die VHS zum Japanischkurs.









Am nächsten Morgen erkundete ich mit meinem Mann die Bahnhofsausgänge in Cottbus. Es wird zz. dort heftig gebaut, und die Zuwegung, wenn man mit dem Auto jemanden abholen will, wie mich mein Mann, ist katastrophal... Aber von hinten geht es besser, nur ich muss dann durch diesen langen Tunnel... Also im Dunkeln möchte ich das nicht so gern...




 



Ich fuhr Mittwoch nicht zurück, sondern weiter nach Sachsen, nach Freiberg. Eine Holzfarbe war auszusuchen und ein Arztbesuch ließ sich nicht länger aufschieben. Auf der Baustelle entdeckte ich das letztes Jahr von einem Müllhaufen gerettete Sedum. Viel besser geht es ihm bei uns auch noch nicht, so eingeklemmt unter Baustellenschutt... Aber es scheint einiges auszuhalten... und blüht dennoch.











Nachmittags erlaubte ich mir einen Stadtspaziergang mit Eis im Il Gusto am Obermarkt bei herrlichem Sonnenschein. Da kann man gut eine Weile sitzen...




 




Am Donnerstag kehrte ich nach Hause zurück und Freitagmorgen saß ich wieder auf meiner Mini-Frühstücksterrasse mit Blick in den Wald. Von nicht allzufern dringt Forstmaschinenlärm zu mir, in zwei Schichten wird gefällt, von 7 - 22.00 Uhr. Irgendwann wird wohl auch "mein" Wald mal fallen und alles wird ein zwei Jahrzehnte sehr viel sonniger sein, bis neue junge Bäume nachwachsen. Mal sehen, ob ich es noch so erlebe. Denn seit ich denken kann, ist der Wald vor meiner Haustür so wie er ist... Beim Lärm der Fällmaschinerie muss ich auch wieder an den Hambacher Forst denken und die Menschen, die dort ausharren...










Nach dem Frühstück schwinge ich mich aufs Rad und fahre in den Garten der Freundin, wo ich Holunder ernten darf. Ich friere die Beeren dann zu Hause ein, denn die Beeren-Mix-Marmelade will ich erst später machen. 









Das sonnige Wetter lockt noch mal nach draußen. Sturm ist angesagt, und bevor ich meine Draußenwerkstatt beräume, alles in den Keller trage und den Schirm einrolle, schöpfe ich aus den Resten vom gemeinsamen Werkeln mit Mano noch mal ein paar Runden Papier. So an die hundert Blättchen kommen zusammen... Der stürmische Wind wehte Birkensamen und Kiefernnadeln herunter, Regen kam leider bis zum Abend immer noch nicht...
 









Auch dieses Wochenende wird wieder ruhig. So brauche ich das gerade auch.
Euch ein schönes Wochenende!

Samstagsplausch
Farbe in den Alltag

Samstag, 15. September 2018

Meine Woche 2018 (37)





Was hatte ich doch letzte Woche gesagt? Ich gehe am Wochenende in die letzte Runde für die Sommerpost? Am Samstag jedenfalls noch nicht... Dass es soooooooooo lange dauert einen Korb Äpfel in Backofen-Mus und einen Eimer Wildpfirsiche aus dem Schulgarten in herbe Pfirsichmarmelade (oder Chutney-Basis) zu verwandeln..., ich verschätze mich da  j e d e s  Mal... Und war ziemlich wütend auf mich... Zwischendurch besänftigte mich aber unser geliebter Wochenendzwischendurch-Obst-Dinkelzwieback-Yoghurt-Imbiss (statt Kuchen...) mit Tee.









Und am Sonntag "verschanzte" ich mich dann hinterm Terrassentisch und machte nur Sommerpost... Wunderbar entspannend... Nur Wachs, Farben, Duft, Sonnenschein, Baum...








Das Apfelsinenspalten-Filettieren konnte ich an den Schatz abwimmeln, und so gab es abends draußen noch ein soooo leckeres septemberfarbiges Kürbisgericht, auf etwas Butter gebacken mit Apfelsine und Blauschimmelkäse und einem guten Schuss Mangosaft (ich hatte versehentlich nur eine einzige Apfelsine gekauft, da fiel der im Rezept verlangte Saft von zwei Orangen nicht mehr ab...)








Am Montag waren dann nur noch die sparsam verwendeten Collagenteile auf die Sommerpost-Basis zu kleben, aber auch das dauert seine Zeit, mit Kleben und Pressen und immer der Sorge, dass doch wieder was abfällt...








Abends dann noch auf ein Rundumgießen ab in den Schulgarten, währenddessen fiel aus dem Wolkendunkel so ungefähr die Menge von 30 Tropfen pro Quadratmeter. Jedenfalls war ich wieder trocken, als es nach Hause ging...










Am Dienstag ging mein Sommerpoststapel zur Post... Am kommenden Dienstag zeige ich hier im Blog den Entstehungsprozess. Dann müssten die Briefe überall angekommen sein.









Vom vergangenen Dienstag gibt es sonst nur ein einziges Foto... Nach diesem Foto hier, so als "Merkzettel" für mich gedacht, habe ich auf dem Weg zum Bahnhof wohl mein Telefon verloren, es erst im Zug gemerkt und nach der Rückkehr von einem aufwühlenden Krankenbesuch in Berlin in der Bahnhofstraße die Läden abgeklappert: "Ist hier vielleicht ein Telefon...?" Nichts... Auf der Rückfahrt im Bus sortierte ich die nächsten zu unternehmenden Schritte... Und aus meinem E-Mail-Fach leuchteten mir dann die Nachrichten meiner Töchter entgegen: Handy gefunden, abzuholen im Bürgerservice der Stadt... Und es wurde noch besser, mein Mann war schon von den Töchtern informiert worden (ich war ja nicht erreichbar) und hat das Dingen gleich abgeholt und so einen ganz und gar ungeplanten Zwischenstopp bei mir über Nacht eingelegt... Aufregend alles... Und wie dankbar ich bin... Dem Finder, dem Bürgerservice, der mit detektivischem Gespür seine Nachricht an die richtigen Adressaten absandte... Und meinem Mann, der mir mit seinem Eingreifen eine weitere Busreise in die Stadt ersparte...









Ob es die Aufregung war rund um Sommerpost, kranken Freund und vermisstes Handy, oder was weiß ich... Ich merkte am Mittwoch, dass ich Ruhe brauchte, nur Ruhe... Also alles ganz langsam... Ausführlich frühstücken, Musterposts lesen, ein bisschen Post fertig machen, ein Spaziergang. Mittags gab es meinen Lieblingssalat, Tomate, Gurke, Pfirsich und Schafskäse... Nachmittags habe ich etwas Gesträuch geschnitten und die Früchte auf dem Tisch "draußen unten" zu einem Mandala gelegt... Habe ich dieses Jahr selten gemacht. Die mir noch immer viel zu wenigen Blüten im Garten gehörten den Insekten... Aber von den Früchtchen? Da erlaube ich mir dann doch was zu nehmen... Und es tut so gut, ein Mandala zu legen...











Wenn die Not am größten, ist manchmal die Hilfe am nächsten. Die Schulgartenstunden am Donnerstag fielen aus, wegen Regen. Endlich zwei Stunden satter Regen... Ich hätte auch gar nicht in den Garten gekonnt. Eine sich schon am Vorabend ankündigende immer heftiger werdende Nesselsucht hielt mich auf Trab... Irgendwas Allergisches, oder Psychisches? Ich weiß es nicht. Wenn es nicht abklingt (gerade fühlt es sich zum Glück so an), soll ich nächste Woche bei meiner Hausärztin in Sachsen vorbeischauen. Ich glaube, es wird Zeit für Rückzug..., so, wie sich das im Herbst gehört. Genug. "Der Sommer war sehr groß", wirklich... Eine Weile nun mal nur tun, wozu ich Lust habe und nur dann, wenn ich Lust habe, ansonsten ausruhen... Schweren Herzens habe ich wieder Termine gestrichen. Aber es bringt ja alles nichts, wenn ich "platt" bin... Bitte bedauert mich nicht, im Grunde geht es mir ja gut, ich bin auf der richtigen Straße ;-)










Unters Draußen-Dach an den Kreativtisch möchte ich gern nochmal zurückkehren, bevor ich alles in den Keller räume zum Überwintern, nächste Woche soll es ja nochmal wärmer werden...










Post mit einer allerschönsten Idee flatterte mir zur ausgehenden Woche ins Haus, von Lisa, ein Täubchen, eine Friedenstaube... Mit der Erlaubnis die Vorlage zu vervielfältigen und weiterzugeben... Friedenswünsche an viele Menschen... Wer mag, maile mir gern seine Post-Adresse, dann schicke ich euch ein Blatt.... Friedenstaubenpost, ein Friedenszeichen, einen Friedenswunsch... Frieden denken. Wir sind eine Welt. Unterschätzen wir nicht die Kraft guter Gedanken. Teilen wir sie miteinander und schicken wir sie in die Welt. Von Herzen Dank für diese schöne Idee, liebe Lisa. Ein paar Briefe eintüten, bei mir am Tisch, vielleicht draußen, sonst drinnen, dabei Frieden denken, das schaffe ich gut ;-). Meine Friedenstaube fliegt jetzt am Fenster zur Straße und grüßt die Spaziergänger.












Ein schönes Wochenende euch!


Samstagsplausch
Sommerpost 2018
Farbe in den Alltag


Samstag, 23. Dezember 2017

Meine Woche 2017 (51)

 


Zurückgekommen von der Familienzeit und aus der weihnachtlichen Backstube daselbst wurde unser neuer Kamin angefeuert... Der Gefährte hatte zu diesem festlichen Anlass in seiner Schatztruhe noch eine bisher ganz unbenutzte indische bedruckte Tischdecke für den alten runden Tisch gefunden, der nach der Wachsbatik-Werkelei nun ins Wohnzimmer umgesetzt werden konnte. Denn inzwischen habe ich im Kreativraum eigene Tische und schon zum Advents- und Weihnachtsposteintüten eingeweiht, aber nicht alles geschafft, obwohl ich mir bei meinen zwei Postgängen fast so beladen wie der Weihnachtsmann persönlich vorkam... Ein paar Karten und Gaben machen sich dann erst zwischen den Jahren noch auf den Weg...







In diesen vorweihnachtlichen Tagen liebe ich die stillen Momente, in denen ich in meinen Adventskalendern lese oder in der reichlich eintreffenden Weihnachtspost. Diese Momente der Verbundenheit mit anderen Menschen mag ich... Veronika schickte mir den entzückenden Baum-Adventskalender, bei dem sich hinter jedem Nummernschildchen Bäume aus vielen Ländern der Erde verbergen... Und Mirjams Adventskalender inspiriert immer wieder zum Philosophieren...







Aus Köln kam von Mila eine Marienkarte in "meinen Farben", die perfekt zu meiner Kerze passt... Und das Enkelmädchen schenkte mir einen gebastelten Stern für mein Fenster. In Ermangelung von Straßenbäumen vor den Fenstern entdecke ich nun öfter die geometrischen Formen, wie diese Dreieckssammlung mit dem blauen Himmelsstück.




Weekend reflection




Diese Woche war wieder Japanisch in Cottbus, aber wir mussten schwänzen, dem Gefährten ging es leider gar nicht gut, ein heftiger Infekt. Am Folgetag fuhr ich in meinen Wald, Blumen gießen und ein bisschen das Haus für die Weihnachts-"Besetzung" herrichten. Durch meine viele Räumerei und Packerei war da einiges im Argen. Anschließend gab es noch einmal ein Treffen mit der Freundin am Ort und am Folgetag noch einen Kindergeburtstag.








So blieb mir seit vorgestern für die letzten Vorbereitungen zum Fest nicht mehr allzuviel Zeit ;-). Immerhin steht der Weihnachtsbaum schon fest verankert, nach vielen Jahren, in denen wir nur Zweige hatten, gab es diesmal durch eine aus Platzgründen frisch geschlagene Fichte die Möglichkeit dem Baum insofern noch einmal Ehre zu erweisen, indem er mit seiner Spitze unser Weihnachtsbaum sein kann. Er ist 2,60 hoch und kann wohl alle meine fast 50 vorrätigen Glaskugeln tragen. Die habe ich schon mal fein gewaschen... Und im Weihnachtszimmer duftet es so gut nach frischen Fichtennadeln. Ich gebe zu, wild sieht er aus und hat zwei Spitzen, aber so ist das eben, wenn die Fichten hier den Stürmen, Schneelasten und Elsternestern trotzen müssen.









Am Freitagnachmittag habe ich noch einmal einen Bummel über den Freiberger Weihnachtsmarkt gemacht, ein paar gute Lebkuchen und duftende Naturseife wanderten in die Tasche. Das Foto ist schon einige Tage alt, denn heute war es grau und kalt und voll (letzter Markttag...), da hatte ich keine Lust zum Fotografieren und las lieber beim Markgraf Otto zum Kännchen Tee die Zeitung. Weihnachtsfrieden. Dieses Wort aus einer Verwaltung. Was so alles geht. Dazu passt der warmfarbige Himmelsblick auf St. Petri.
 









Abschließend will ich euch noch die so zahlreich eingegangene Adventspost zeigen. Solche Vielfalt an so kreativ gestalteten Farbstreifenkarten ist da inzwischen angekommen... Und insgesamt habe ich auch schon sechs Bonuskarten. Solche Herrlichkeiten. Ich bin einfach nur begeistert. Sobald letzten Karten da sind und die Weihnachtswerkstattsachen von meinem großen Tisch verschwunden sind, werde ich euch den ganzen Farbteppich mal ordentlich fotografieren... Allen Farbstreifenkünstlerinnen herzlichen Dank!





Nr. 15 von Sabine, Nr. 16 von Susan und Nr. 17 von Carmen (ohne Blog)



Dann kam die Nr. 18 als Wachsbatik-Streifenkarte von mir, ich habe den Entstehungsprozess gestern ausführlich beschrieben.






Nr. 19 (rechts) von Jorin, Nr. 20 von Moni und Nr. 21 von Veronika
Die Bonuskarten: von Mano oben, darunter von Taija und rechts von Eva.




Immer wieder gehe ich mit den Augen und den Händen auf den Karten spazieren, lasse Gedanken und Assoziationen und Inspirationen fließen, lese die lieben Worte und Wünsche... Und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende mit dem 4. Advent und Heiligabend. Morgen melde ich mich noch einmal mit einem Weihnachtsgruß, bevor ich bis zum nächsten Samstagsplausch in eine Blogpause gehe.



Samstagsplausch
Weekend reflection
Adventspost2017