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Dienstag, 12. November 2019

12 von 12 am 12.11.19

Heute endlich mal wieder daran gedacht... Und dass es von mir zwei Posts an einem Tage gibt, dürfte schon lange nicht mehr vorgekommen sein... Dabei wollte ich heute doch mal wieder beim Creadienstag verlinken, aber bisher ging dort kein 12.11. auf... Huch?







Noch fast dunkel war's draußen, als ich im Wohnzimmer gefrühstückt habe, ein Handwerker wollte kommen, klappte aber wohl nicht... Das gestern beim Einkauf neu entdeckte Dinkelkörnerbrot für sehr gut befunden, könnte mein regelmäßiges Überwinterungsbrot hier in Sachsen werden. Ich mag es, wenn das Brot über Tage hin saftig bleibt. Den Tagesplan gemacht.








An den aktuellen Lieblingsplatz in der noch nicht ganz fertigen, aber nun schon nutzbaren Veranda umgezogen und ein paar aufgelaufene Büroarbeiten am Rechner erledigt. Grau heute draußen. Das hat sich auch nicht geändert heute... 








Da muss ich euch einfach auch noch ein Bild von gestern zeigen, was ein Leuchten das doch war, als ich von meinem ersten Freiberger Einkauf zurückgekommen mit meinem Rolli durch den Albertpark zog...




Bonus außer der Reihe 12 von 12:  Novemberlicht von gestern ;-)




Heute habe ich viel Zeit an meinem Werktisch verbracht und an meinem in Kloster Drübeck begonnenen November-Licht-Grau-Buch gearbeitet, 100 Seiten wird es mal haben... Da kann man schon mal vergessen, dass man einen Mondtext schon einmal verbraten hatte und der nun zweimal im Buch vorkommt...





 
Zwischendurch habe ich noch eine Waschmaschine mit Bettzeug angesetzt, ein nächster kurzer Enkelbesuch mit Übernachtung. Dann war es schon wieder Zeit für den Mittagsimbiss..., wie so oft ein "Schicht"-Mix aus Zwieback, Obst, Naturyoghurt, Sämereien, Honig, Nüssen. Diesmal am großen Tisch in der Veranda, mit Gartenblick, auch wenn die Realisierung der Gestaltung noch auf sich warten lässt. Und ein paar Seiten weiter gelesen habe ich in einem heute morgen angefangenen Buch. Ich mute mir solche Lektüre immer wieder zu, lerne, verstehe, hinterfrage und entwickle Einsichten und Haltungen. Ich kann aus eigener Erfahrung kaum, aber zumindest auch ein klein wenig nachvollziehen, wie es ist als etwas Besonderes wahrgenommen zu werden und - auch ungewollt - Aufmerksamkeit oder Ansprache zu bekommen und wie entlastend es dagegen ist, wenn man sich irgendwo unauffällig und unerkannt ganz zwanglos bewegen kann. Die Grenze in der Kommunikation zwischen gesunder erfrischender Neugier und einem grenzüberschreitenden Zunahetreten offenbart sich mir nun als fließender und sensibler als ich das bisher vermutet habe.

 







Ein paar Räumereien habe ich nicht aufs Foto gebannt, mein mir gegönntes Schläfchen vor dem Kaffeetrinken auch nicht... Endlich Zeit genommen habe ich mir vor dem Kaffee dann aber für das Auspacken meiner bei Mano erworbene Kunstschachtel... Sie hatte sie mir gut verpackt nach Drübeck mitgebracht und sie hat den Transport wunderbar überstanden: Waldvogel heißt die Schachtel, und sie bringt mir mit Ahornvögelchen, Mahonienbeeren und Flechten Brandenburger Waldgefühle nach Sachsen. Eine kleine Sammlung entsteht...








Nach meinem schönen herbstsonnenleuchtenden Stadtspaziergang gestern hatte ich heute so gar keine Lust um rauszugehen. Doch der Komposteimer musste raus... Und so habe ich unserer jungen Birke Aufmerksamkeit geschenkt. Obwohl es die letzten Nächte ziemlich gefroren hatte, trennt sie sich noch nicht von ihrem Laubkleid... Außerdem ist unsicher, ob sie so stehen bleiben kann oder zurückgeschnitten werden muss für den Neuaustrieb, denn leider hat sie bei Bauarbeiten starke Rindenverletzungen davongetragen... Eine ganze Weile habe ich mich dann noch mit Doreen Trittels Ausstellungs-Rückblick beschäftigt. Ich schätze die Art ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit ihrer DDR-Vergangenheit.







Fürs November-Licht-Grau-Buch habe ich noch nach passendem "Zeug" für ein Band zum Umwickeln gesucht, da könnte was draus werden. Der Knopf passt auch. Die Farben finden sich in dem Ecoprint wieder. Morgen zum Mustermittwoch zeige ich die entstandenen Mond-Doppelseiten.







Und aus dem gestern gebundenen grünen Zwilling des Minibuchs vom Dresdener Kreativtreffen wird ein Waldtierbüchlein für die Papierliebe. Das Rehlein ist mir in mehrfacher Ausführung auf dem Kreativtreffen zugelaufen...






Dass unsere Veranda auch für Nachbars Katze interessant ist, wusste ich noch nicht, sie kam mich auf dem Fensterbrett besuchen, drehte mir dann aber auch gleich wieder den Rücken...






Dabei habe ich gemerkt, dass nach diesem grauen Novembertag über der Stadt so schönes Abendrosa aufzieht, bin unters Dach geflitzt und habe euch noch einen Petrikirch-Blick vom 12.11. mitgebracht und gleich die Wäsche aufgehangen, also auch erledigt... Ein - für mich - guter Tag neigt sich. Morgen folgt nochmal ein ähnlicher. Am Donnerstag geht es für zwei Tage ins Sommerquartier, da ist noch etwas zu erledigen. Vor allen Dingen habe ich was vergessen einzupacken... Heute bereite ich noch den Post für morgen vor, mache mir was zum Abendessen, telefoniere mit dem in der Ferne weilenden Liebsten und gehe nicht allzuspät schlafen. Vielleicht taucht morgen in der Früh der erwartete Handwerker auf... Wie war es bei euch heute? 







12 von 12 
Samstagsplausch 

Freitag, 8. September 2017

10 Fakten über mich und den Schulanfang


Astrid hat wieder ein neues ihrer interessanten Monatsthemen ausgebrütet. Schulanfang... Danke, dass du mich inspiriert hast auf ein paar Schulanfänge zurückzublicken...



 




 




1. Mein erster Schulanfang war 1960 in Lindow/Mark. Ich hatte eine Schultüte. Jedes Kind hatte die gleiche, gefüllt mit den gleichen Dingen, wie Buntstiften und etwas Süßem. War das nun Gleichmacherei oder - wenn ich heute so manchen Wettbewerb um Design, Größe und Inhalt der Schultüte sehe - doch irgendwie vernünftig? Ich fand sie toll, die Schultüte, und zu Hause gab's einen Bildband dazu, Paris bei Tag - Paris bei Nacht, mit einem langen Eintrag meines Vaters übers Lernen.




Auszug








2. Die ersten Schultage waren schwer. Ich war im Wesentlichen bis dahin ganz ohne Kontakt zu anderen Kindern - außer meinen jüngeren Geschwistern - aufgewachsen. Keine Straßenkindheit bis dahin, kein Kindergarten, keine Gruppen-Kinderspiele. Ich hatte keine Ahnung von "Räuber und Gendarm" und "Einkriege". Ich stand schüchtern am Rand, mit Kloß im Hals. Aber ein bis heute recht unerschütterliches Selbstbewusstsein nahm da vielleicht seinen Anfang. Jedenfalls nur Monate später war ich in Jungsprügeleien verwickelt, die damals noch Kräftemessen waren und mit Ritualen fernab jeder Brutalität und Verletzungsgefahr abliefen. Verschwitzt und mit abgerissenen Knöpfen kam ich freudig heim, ohne Schulranzen, vergessen im Eifer des Gefechts. Der Vater gar nicht amüsiert...





Erstlese- und Lebensbegleiter. Die Märchenbücher meiner Eltern. Grimm, Andersen, Bechstein.





3. Ich war immer das, was man eine gute Schülerin nannte, oft Klassenbeste, und dennoch gegenüber allem, was ich nicht einsah, als langweilig oder als ungerecht empfand, aufmüpfig und widerspenstig. Das brachte mir den Respekt und bis heute währende Freundschaften von Mitschülern ein. Nach knapp drei Schuljahren wurde ich umgeschult, wir zogen aus dem Norden von Berlin in den Süden. Wieder ein Schulanfang, wieder ein Kloß im Hals. Aber diese Schulzeit begann mit einem Wandertag und ich konnte meine Laufqualitäten bei einem Verfolgungsrennen zwischen Gartenrestauranttischen unter Beweis stellen und erstes Lob von den starken Jungs ernten. Die ersten Unterrichtstage waren dann aber ernüchternd und verstörend. Ich kam nicht mit... Hier sagte man auf einmal Adjektiv statt Wie-Wort und Verb statt Tu-Wort und Multiplikation statt Malnehmen... Ich brauchte ein paar Wochen zum Adaptieren.





Mehrere tausend Seiten Lexikon vom Onkel aus Köln. Kam an, in der DDR, ich habe mich stundenlang damit beschäftigt.





4. Der Schulanfang nach den Ferien, herrlich: Die Vorfreude auf die neuen Schulbücher, das Einschlagen ins blaue, grüne oder braune Packpapier, das Beschriften der Hefte, das Füllen der Federtaschen..., die Neugier auf neue Lehrer und die warm im Bauch pulsierende Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Klassenkameraden... Und natürlich hatte ich jedes neue Lesebuch vor Beginn des neuen Schuljahres schon verschlungen.







Drei meiner Lieblingsbücher in der Grundschule.




5. Nach der 8. Klasse ein Neuanfang an der gleichen Schule, aber in einer Vorbereitungsklasse aufs Abitur, Zusammenfinden von Pubertierenden aus fünf verschiedenen Orten. Wir fanden zusammen und teilen unvergessliche Erlebnisse, innerhalb und außerhalb der Schule, positiver und weniger schöner Art.

6. Nach der 10. schon wieder ein Schulanfang: nun an einer richtigen EOS (Erweiterte Oberschule), für mich in Königs Wusterausen, raus aus meiner Klasse, die woanders Abiturklasse wurde als ich. Denn unsere Familie war wieder umgezogen, d. h., noch nicht ganz. Das Haus wurde nicht fertig. Trotzdem sollte ich mal schon am anderen Ort zur Schule gehen. Jeden Morgen zwei Stunden Fahrt hin und nachmittags zurück. Ich kam nicht rein... Und landete mit anhaltender Magenschleimhautentzündung im Bett, bis mein Vater das Unheil begriff. Und mich wieder in meiner alten Klasse anmeldete. 

7. Die war inzwischen in Ludwigsfelde an der EOS "eingeschult". Als Fahrschülerklasse zwischen mehreren anderen Klassen, die schon seit zwei Jahren zusammen waren. Also irgendwie Außenseiterrolle einer ganzen Klasse. Das schweißt zusammen. Am vergangenen Samstag hatten wir Jahrgangstreffen nach 45 Jahren Abitur. Und wir saßen wie immer einträchtig zusammen, aber abseits, nämlich raus aus dem Lärm in der Gaststätte, draußen im Freien, bis in die Nacht, die Decken aus Autos der Selbstfahrer wärmten, und das Zusammensein, die Gespräche, die Erinnerungen, das Lachen...





VHS im Oberstufenzentrum Cottbus.




8. Die Schulanfänge unserer drei Kinder. Alle hier in Prieros, die beiden Großen noch in der "Baracke", ein Erweiterungsbau neben der alten Schule. Jedes Mal ein erhebender Moment, die Kinder auf diesen Weg zu schicken. Der jüngste kam dann schon in die "neue Schule", um die ich - noch in der DDR - als Abgeordnete jahrelang mit gekämpft hatte. Einschulungen waren für uns - so kannten wir es auch aus meiner Familie - immer Angelegenheiten im kleinen Familienkreis. Eine Schultüte mit ein paar ausgesuchten Kleinigkeiten, ein schöner Nachmittag in Familie, mit den damals hier in der Nähe lebenden Großeltern der Kinder, Kaffeetrinken, vielleicht ein Spaziergang oder ein kleiner Ausflug irgendwohin an einen unserer Seen oder in einen unserer Wälder. Schon ein besonderer Tag im Leben, aber ohne den Hype, der mir entgegenschlägt, wenn ich heute aus Versehen vor Schulbeginn in ein Kaufhaus gerate oder Gruselgeschichten von Versammlungen übermotivierter Eltern höre...

9. Und nun haben die zwei ältesten meiner fünf Enkel ihren Schulanfang schon fünf und ein Jahr hinter sich. Jedes Mal durften wir dabei sein und konnten an ihrem Mienenspiel und ihrer Haltung diese seltsame Mischung aus Neugier, Verzauberung und Unsicherheit ablesen... Alle beide haben sie hineingefunden, die eine in Druckschrift, die andere in Schreibschrift ("das rutscht so schön..."), alle beide ins Lesen. Damit ist schon viel gewonnen, finde ich.





Seit Dienstag 3. Semester Japanisch




10. Ich bin gern zur Schule gegangen, sehr gern. Ich habe in jedem Abschnitt, in jeder Schule, Lehrerinnen und Lehrer gefunden, die ich toll fand, die mich geprägt und mir viel bedeutet haben auf meinem Weg in meine lange und facettenreiche Bildungsbiografie. Mit ihrer pädagogischen Kunst, ihrem Witz, ihrem Wissen und ihrer Haltung uns Kindern oder Jugendlichen gegenüber überstrahlen sie die durchaus vorhandenen weniger guten Erinnerungen an die schwierigen Seiten einer DDR-Schule. Ich lerne auch heute noch gerne. Bin noch immer voller Lernlust. Und das wird nicht aufhören, da bin ich mir sicher.





Sonnenuntergang neben der Uni-Bibliothek Cottbus




Hier haben sich noch andere zu ihren Schulanfängen geäußert.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Bücher und ich... - 25 Fakten

Prallgefülltes Gartenbücher-Regal...






Ingrid hat sich eine feine Reihe ausgedacht, da mache ich doch gerne mit. Hier meine 25 Fakten zu "Bücher und ich"...


1. Ein Tag ohne in einem Buch zu lesen - geht irgendwie nicht. Im Wohnzimmer und am Bett liegen immer Stapel...., spätestens abends im Bett lese ich ein paar Seiten in einem richtigen Buch oder auch nur ein paar Zeilen, vor dem Einschlafen, manchmal auch viele Seiten und bis nach Mitternacht...

2. Zur Einschulung bekam ich einen Bildband über Paris geschenkt, in dem ich oft blätterte. Sehnsuchtsort wurde für mich DDR-Schulkind aber nicht Paris, sondern Rom. War aber immer noch nicht da, weder in Rom noch in Paris.

3. Mein erstes Leseerlebnis außerhalb der ABC-Fibel ist mir unvergessen, stundenlang am Küchentisch: Adalbert Stifters Erzählungen, "Bergkristall" hat mich bis heute nicht  losgelassen, ich lese es immer mal wieder.

4. Die über zweitausend Bände der Bibliothek meiner Eltern waren mir frei zugänglich, gelegentlich mit Hinweis: "Das ist aber noch nichts für dich".... So ungefähr mit 11 las ich dann unter der Bettdecke zur Schlafenszeit 1000 Romanseiten Konstantin Fedin "Städte und Jahre". (EDIT: Nein, es war "Ein ungewöhnlicher Sommer"!) Den Namen einer der Figuren, "Anotschka", wählte ich zu meinem Pseudonym im Russischunterricht, das wir uns damals aussuchen durften...

5. Von den Vorlesestunden im Elternhaus sind mir besonders in Erinnerung "Das goldene Schlüsselchen", vorgelesen durch meine Mutter, und "Das Dschungelbuch", gelesen vom Vater, Ferienlektüre im Sommerhaus.

6. Als Kind war ich eine begeisterte Bibliotheksleserin, was ich mitbrachte, fand vor den Augen des Vaters nicht immer Gefallen... Besonders hatten es mir Tiergeschichten angetan.

7. Von der Oma väterlicherseits bekam ich den "Trotzkopf" geschickt, und ich liebte die Geschichte, auch eher zum Entsetzen meines Vaters...




Im "Waldregal" ist noch Luft...





8. Die Kunstbibliothek meiner Eltern übte auf mich immer einen großen Reiz aus. Nun darf ich sie inzwischen verwahren, nach meinen Bedürfnissen neu ordnen... Es dauert, weil ich mich immer wieder festlese und festgucke, wenn ich mir Zeit nehme zu räumen.


9. Während des Studiums begann meine Liebe zu Fachbüchern. Ich saß stundenlang in Lesesälen und möchte es wieder tun, im Ruhestand dann, winters in Freiberg, da gibt es sowohl eine tolle Unibibliothek als auch eine feine Stadtbibliothek. Solange müssen hier auf dem Dorfe meine nicht eben kleine häusliche Fachbibliothek und die Onleihe reichen.

10. Mit 18 rezitierte ich nicht mehr nur gern Gedichte, sondern begann mit einem Geschenk, dem Reclam-Bändchen von Reiner Kunze "Brief mit blauem Siegel", eine eigene Sammlung mit Lyrikbänden.

11. Mit meiner zweiten Tochter hochschwanger stieg ich mit Thomas Mann "Der Zauberberg" in die Welt großer Romanschriftsteller ein. Da mein Mädchen pünktlich war, schaffte ich den Roman tatsächlich vor der Geburt fertig zu lesen und träume noch immer von einem Kuraufenthalt mit Blick auf Schweizer Berge, im Winter in Decken gehüllt auf einer Liege auf einem weiten sonnigen Balkon...

12. Nach vielen Bänden Theodor Fontane, Thomas Mann, Fjodor Dostojewski und Lew Tolstoi hatten und haben es neuere Romane bei mir - vielleicht oder sogar sehr wahrscheinlich ungerechterweise - schwer, sehr schwer. Heinrich Böll, Siegfried Lenz, Christa Wolf und Jurek Becker immerhin würde ich auch mal wieder lesen.

13. Ich lese ziemlich schnell, kann mir aber auch kaum über längere Zeit Fakten merken, aber in vielen Fällen die Stimmung, die ein Buch für mich ausstrahlte, auch nach Jahren noch gut wiedergeben. Um mich konkret zu erinnern, muss ich ins Buch hineinblättern, dann kommt Vieles zurück. (Da beneide ich den Gefährten, der oft aus dem Kopf zitieren kann...)


 
Regal mit kreativer Inspiration in Büchern.











 

14. Seit ein paar Jahren habe ich begonnen geliebte, aber von uns vier Geschwistern und unseren sieben Kindern zerlesene Kinderbücher über Antiquariate wieder einzusammeln. Und siehe da, auch die Enkelkinder lieben sie.

15. Dieser Tage fiel mir Selma Lagerlöfs "Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen" wieder ein, möchte ich nochmal lesen.

16. Ich habe schon als Kind gerne vorgelesen und durfte das am letzten Schultag oft tun. Später habe ich meinen Kindern vorgelesen, noch mehr - glaube ich - lese ich jetzt meinen Enkeln vor. Sie sind so dankbare Zuhörer. So schön, eins links, eins rechts neben mir auf dem Sofa... Auch an der Grundschule, an der ich gelegentlich arbeite, gibt es mehrmals im Schuljahr eine Stunde "Lehrer (und Eltern) lesen vor" für die ganze Schule. An einer großen Wand sind die Bücher aufgeführt, die Kinder können sich aussuchen und eintragen, wo sie zuhören wollen. Da neben allen Lehrern auch Eltern vorlesen, sind die Gruppen kleiner als Klassenstärke, für alle erholsam...

17. Ich blättere sehr gern in Kunstbänden und Bildbänden z. B. über Gärten und Landschaften, Kunsthandwerk, Architektur... Einfach so die Seiten umblättern, Bilder aufsaugen, sich gelegentlich festlesen. Besonders gern im Winter unterm Dach in Freiberg oder im Sommer auf der Liege im Garten...



Naturerfahrung, Nachhaltigkeit, Philosophie, Spiritualität...




18. Ein Wohnraum ohne Bücher ist für mich unvorstellbar, wenn ich doch in einen solchen eintrete, fühle ich sofort, dass (mir) etwas fehlt. Hier stehen in jedem Raum Bücher, nach "Fachbereichen" geordnet, was sich immer wieder als schwierig erweist, da ich auch viel "Komplexes", "Fachübergreifendes" lese...


19. Mahlzeiten und Gespräche am Tisch mit Laptop oder Handy mag ich überhaupt nicht. Ein in Tischnähe griffbereites mehrbändiges Lexikon schon. Da bin ich mir mit dem Gefährten einig und so manches Mal wird was im Lexikon nachgeschlagen, z. B. wenn wir beim Essen auch Musik hören oder Zeitung lesen. Da gibt es immer Fragen...

20. Auch griffbereit müssen bei mir Naturführer liegen. Gerade wenn wir jetzt meist draußen essen, gibt es immer wieder mal einen Vogel, ein Insekt oder ein Pflänzchen zu bestimmen... Ich rede ja meine lebendigen Gefährten da draußen gerne mit Namen an...

21. Auf Reisen gehe ich meist mit einem gut ausgewählten Reiseführer über die jeweilige Region und - je nach Reiseziel und Bewegungsart - einem oder mehreren Bänden Lesestoff für die Abende oder Lesestunden in Parks, in Wäldern oder am Strand...

22. Ich streiche in Büchern an oder markiere mir wichtige Seiten durch ein "Eselsohr". Noch viel zu selten nehme ich mir die Zeit Passagen abzuschreiben, aber heute schon sehr viel öfter wieder als in den Zeiten seit meinem ersten Studium, als das Exzerpieren mangels Kopierer ja noch an der Tagesordnung war. Von eigener Hand Abgeschriebenes kann ich mir besser merken, als "nur" Gelesenes. Manchmal entdecke ich sogar noch Aspekte beim Abschreiben, die mir beim Lesen gar nicht aufgefallen sind. (EDIT: Ja, stimmt, unzählige Lesezeichen-Zettelchen sind auch in manchen Büchern verteilt...)

24. Einer meiner schönsten Urlaube war einer in Südfrankreich, als ich allein in der Bibliothek des uns überlassenen Hauses schlafen durfte. Da habe ich viel und bis nachts hinein gelesen (die mitgereiste Jugend stand ja eh spät auf...), u. a. habe ich auch aus Goethes Maximen und Reflexionen abgeschrieben. Leider ist das Handgeschriebene wohl verschwunden. Und die Überführung in eine Textdatei ist neben vielem anderen mit meinem Festplatten-Crash untergegangen.

25. Ich komme weder an e-books und e-reader heran. Zum Lesen gehört das Rascheln der Buchseiten. Hörbüchern lausche ich nur im Auto, und auch dann nur, wenn ich nicht selber fahre. Ich lasse mich vom Zuhören meist so fesseln, dass ich schon manche Abfahrt verpasst habe..., und bevor Schlimmeres passiert, lasse ich es lieber.




Naturkunde


Das Licht ist im Haus zum Fotografieren sehr schlecht... So sind nur wenige aus dem runden Dutzend an Bücherregalen zu sehen... "Ein Buch? Wieso? Hab doch schon eins." Über diesen Witz muss ich immer wieder lachen. Ich verschenke gern Bücher und bekomme gerne welche geschenkt. Schon immer... Und das bleibt garantiert bis ans Lebensende so...

Mehr über die Lesegewohnheiten von Blogger/innen bei Ingrid. Danke für diese schöne Aktion!



Sonntag, 24. April 2016

Sonntags kreativ sein und lesen...



Bei Mila und Winterkatze ist heute gemeinsamer Handarbeits- und Lesesonntag... Ich weiß noch gar nicht was ich mache... Vielleicht was Schönes aus den Batikpapieren mit neuen Wassermustern, die in den letzten Tagen entstanden sind? Bin erst gestern Abend nach Hause gekommen und noch gar nicht ganz wieder hier. Noch nicht mal die Taschen sind ausgepackt...









Oder - falls das Wetter hält - könnte ich doch wieder mal Pflanzen teilen, Töpfe bepflanzen und ein paar Gartenecken verwandeln? Kann gut sein, dass ich auch beim Zusammenbau unserer neuen Gartenmöbel gefordert bin... Wir werden sehen... Jetzt wird erst mal gefrühstückt. Und kochen wird heut der Gefährte.








Lesen werde ich wahrscheinlich "nur" in einem Buch mit Sprüchen... Ist mir gerade zugewandert. Auf was Anderes werde ich mich auch schlecht konzentrieren können. Auf jeden Fall hat das Buch auch nicht nur Sprüche, sondern auch noch Aquarelle, auf die ich gleich geflogen bin.







Hier geht*s zu den anderen Sonntagskreativen: bei Mila und bei Winterkatze. Werde euch berichten. Denn im Laufe des Tages erfahren unsere Posts ein paar Updates, vielleicht schaut ihr wieder herein. Ich wünsche uns und euch einen feinen, kreativen Sonntag! 

Wer an dieser Stelle einen neuen Post in der Reihe "Mein Freund, der Baum" vermisst, er ist natürlich da: nämlich hier!  

Update 11.30 Uhr

Erst mal den Strauß auf dem Terrassentisch neu gemacht, der Ahorn ließ jetzt alles hängen und kam aufs Hügelbeet im Werden, aber vorn im Garten stand im Eimer noch der Verschnitt der japanischen Zierkirsche. Also hinein damit und dazu ein paar gerupfte Ahörnchen (eigentlich könnte ich allein damit wohl den ganzen Tag zubringen und hätte sie noch nicht alle...)





Die Blütenknospen der Zierkirsche werden bald aufbrechen. (Im Hintergrund bereitet der Gefährte den Obstsalat...).


 

 Am "neuen alten" Sitzplatz im Garten den Sichtschutz zum Nachbarn etwas dichter "gewebt", getreu meinem Motto - nichts kommt raus aus dem Garten, alles wird verwendet. Diesmal wurde alter und neuer Verschnitt des Eschenblättrigen Ahorns in den Maschendrahtzaun gefädelt als etwas höhere Kletterhilfe für den Wein.





Die wilden Weinranken habe ich auch eingefädelt. Der Wein treibt schon aus und wird zusammen mit dem jungen verpflanzten Flieder und dem Neuaustrieb-Nachschub des Eschenblättrigen Ahorns bald wieder alles grün werden lassen...



 

Auf der Terrasse ging es weiter... Ich staune immer wieder, was die Natur mir schenkt. Die kleinen braunen Gurkentöpfe werde ich neu bepflanzen. Das Laub an der Wand unter dem Dachüberstand ist schön trocken und bleibt liegen. Darin verbergen sich Waldmäuschen und Blindschleichen und manchmal huschelt im Sommer raschelnd eine Eidechse davon. Ich scheuche sie nicht mehr auf, weil "man" meint, das Laub müsse weg... Die Polsterglockenblume ist mal einem Topf entstprungen, auf der Terrassenfläche gefällt es ihr besser und sie vermehrt sich unaufhörlich. In einem der Töpfe wachsen köstliche Walderdbeeren aus dem Harz, im anderen Baldrian, Knoblauchsrauke, Polsterphlox in Eintracht miteinander, aus dem dritten klettert eine zarte wilde windende Pflanze ins Klettergerüst empor, von der ich nicht weiß, wie sie heißt.




Im Sprichwortebuch habe ich einen feinen Text von Morgenstern gefunden... Fast denke ich, dass ich deshalb auch blogge. Hier kann ich meine liebsten Herzensfreuden teilen und oft freut ihr euch mit...


 

In dem Buch stehen viele (in meinen Augen) "bekloppte" Texte, aber auch ein paar feine... Viel lieber mag ich die Aquarelle... Beim nächsten Update werde ich dann auch mal Titel und Illustratorin genauer nennen. Jetzt liegt es wieder zu weit weg... 
Eben fing es an zu graupeln, Zeit mal zu euch anderen kreativen Frauen zu gucken... (Der Gefährte lieferte gerade eine Kostprobe Obstsalat...) Bis dann! (Ob ich meine Batikpapiere heute noch anfasse, weiß ich noch gar nicht, aber ich werde euch auf jeden Fall noch ein paar zeigen. Meine Idee ist jedenfalls Hefte zu binden, etwas kleiner als A5)


Update 13.30 Uhr


Am Pflanztisch lachte mich blühende Gänsekresse an..., und dann kam der fiese Griesel auch hier herunter, war aber stur und habe weiter umgetopft...



 

Wenn man Alleingärtnerin ist wie ich, weiß man nicht nur die gelegentlichen Besuche des Sohnes zu schätzen, sondern auch so ein Gefährt. Eigentlich wollte ich nur eine einfache Sackkarre, aber es gab nur die. Dass sie Treppensteigen kann, weiß ich nun doch sehr zu schätzen. Dummerweise ist die Treppe an der Terrasse inzwischen so mit einem zwischen den Steinen hervorgekrochenen Pfeifenstrauch bewachsen, dass ich nicht mehr hochkomme... Gut, doch wieder schleppen. 



 

An den Töpfen aus dem Herbstausverkauf des Baumarkts in unserer Nähe hing ein Schild: Frostfest... Im Topf fand ich dann einen Aufkleber: Achtung! Nicht frostfest... Egal, die Farben waren der Grund, weshalb ich ihnen nicht widerstehen konnte und nun habe ich in einen die Schusterpalme gepflanzt, die ohnehin im Winter hineinmuss und in den zweiten werden einjährige Kletterpflanzen gesät, die sich dann das Gerüst hochhangeln können. Sieht doch jetzt schon ganz nett aus die Ecke. In die Gurkentöpfchen habe ich einen der vielen Ableger von Goldnessel und Steinbrech gepflanzt. Das Zubehör sind Erinnerungsstücke von meinen Eltern und Fundstücke wie der alte Ziegel aus einer lange schon stillgelegten alten Ziegelei. (Ich sehe ein, die großen Töpfe müsste ich noch mal abwischen...)





Weiter geht es mit meinem Küchengarten. Dort blüht Gundermann in meinem Lampenschirm-Blumenständer. Ich mag das Pflänzchen so sehr, dass es bei mir sogar in Töpfe kommt, während andere Gärtnerinnen offenbar fast verzweifelt versuchen, das Pflänzchen loszuwerden. Es ist unverwüstlich unter meinen kargen Bedingungen, ein Hummelmagnet, hübsch und Salatbeigabe. Das ist für mich viel mehr als genug, um es sehr zu lieben.







In den neuen Hochbeeten wachsen bis jetzt nur ein paar Kräuter, der Rhabarber wartet aufs Einpflanzen. Und mal schauen, was ich in die Körbe pflanze. Die Lampen dazu haben wir ausgemustert, aber die Körbe können doch noch ein bisschen weiter leben. Wie die alte Bank, auf die ich sie stellen will... Aber die braucht der Gefährte noch zum Zusammenbauen eines neuen Tisches..., bequemer hantieren kann er so. Ich hoffe, er kracht damit nicht zusammen. Aber ich habe erst mal die spillerige Zierquitte zurückgeschnitten und dabei ihre wenigen knospigen Blütenzweige "gerettet". Sonst passt die Bank gar nicht da hin. Ich mag die bequemere Arbeitshöhe sehr gern inzwischen... Außerdem kann ich da mit der Erde besser rumprobieren, dass ich von meinem märkischen Sand nicht verlangen kann fruchtbarer lehmiger Boden zu werden, habe ich eingesehen (und letzte Woche in Eva Demskis Gartengeschichten bestätigt bekommen..., irgendwann wird jeder Boden wieder zu dem, was er war, und märkischem Sand fällt das besonders leicht)





Auf dem Rückweg raschelt es immer im Waldgeißblatt, eine Amsel baut an ihrem Nest... und schimpft mit mir, wenn ich sie beim Moossammeln störe. Dabei weiß sie ganz genau, dass sie vor mir keine Sorge haben muss...




An solchem kreativen Gartentag darf man ja auch mal müßig gehen und noch mehr um sich rum gucken, als ich das ohnehin schon tue... In einem Garten, der so wenig geputzt wird wie meiner, findet man auch dauernd was, hier schon fast zergangene alte Ahornblätter. Zarter und feiner als die feinste Spitze, die ich kenne...


 




Das oben schon erwähnte Buch "Gartengeschichten" von Eva Demski und Michael Sowa (Inseltaschenbuch) ist übrigens sehr zu empfehlen. Während eines Seminars bekam ich daraus letzte Woche vorgelesen. Köstlich... Und manchmal dachte ich, sie war in meinem Garten der Gelassenheit ;-). Ich lese heute in "Zitate und Sprichwörter". Die Auswahl besorgte Peter Albrecht (ich hätte allerhand weggelassen und kann die Eigentümerin des Buches verstehen, dass sie meinte, sie müsse es nicht im Schrank haben...) und die Aquarelle malte Olga Malkovskaja. Die finde ich richtig schön und wahrscheinlich wird das Buch nun verbastelt und die Sprüche, die ich mag oder die mir was sagen oder mich was fragen, schreibe ich ab in mein "Handschrift-Übebuch"...



 

Jetzt wird Kaffee gekocht und Pause gemacht, nun regnet es doch tatsächlich... Dabei wollten wir doch draußen Kaffee trinken... Schade. Während das Wasser zum Kochen kommt, gehe ich noch schauen, was sich bei euch getan hat inzwischen...




Update 17.30 Uhr


Also mit dem Garten ging es leider nicht so lange weiter wie gedacht. Während des Kaffeetrinkens fing es an zu regnen... Danach habe ich meine Batikpapiere zum Foto auf die noch betropfte Bank gelegt, bei deren Gestaltung ich an Heftchen gedacht habe. Es sollen die Umschläge werden.








Im Küchengarten habe ich noch zwei Pflanzkörbe auf alten wackligen Stühlen zurecht gestellt, mal schauen, was hineinkommt. Noch weiß ich es nicht. Das geplante Vorziehen hat wieder einmal nicht geklappt, ich habe es nicht geschafft, nun werde ich schauen, was man denn gleich so säen und wo man Gemüsepflänzchen bekommen kann. In einen Korb kommt auf jeden Fall rankende Kapuzinerkresse, deren Farben sind in Gestalt der heute auf die Kletterstangen gesteckten Keramikkugeln schon mal angedeutet...




 


Es war ein bisschen verrückt, die Sonne schien, der Himmel war blau, aber es war so kalt, dass ich kaum noch die Finger bewegen konnte... 7°C zeigt das Thermometer. So habe ich die Gartenzeit dann doch schweren Herzens beschlossen für heute.





Um mich aufzuwärmen, habe ich mich der alten Batikpapiere angenommen und das Wachs ausgebügelt. Sie lagerten z. T. schon Jahre im Keller. Batikpapiere sind im Seminar eher "Nebenarbeiten", die Batists und Seiden gehen vor... Nach dem Ausbügeln werden sie gereinigt und sind dann fertig. Die Papiere werden leicht vergessen. Aber nun bin ich mal rangegangen, die Sammeltüte ist allerdings trotz einer Stunde am Bügeltisch irgendwie noch immer nicht dünner geworden... Ich bin auf der Suche nach sowas wie Vorsatzpapieren für die Heftchen, denn durch das Wachsen sehen die eingefärbten Papiere von hinten "fettig" und "schmuddelig" aus, auch noch nach dem Ausbügeln. Da will ich also noch was draufkleben... und es müsste ja mit einem kleinen Teufelchen zugehen, wenn ich nichts Passendes fände in meinen Vorräten... Bis jetzt war allerdings nichts dabei, tststs, aber dennoch zeig ich euch was... Zuerst ein Fundstück, ein Geschenk.






Beim Batikseminar steht auch immer mal ein schöner Spruch an der Wand oder es werden selber Haiku gemacht oder Elfchen. Die kamen auch aus der Tüte und ich habe sie in mein Handschrift-Buch abgeschrieben. 







Dieses Batikpapier (Schuhkarton-Seidenpapier) fand sich schon ausgebügelt in der Tüte, ein dünnes, zartes. Wie Frühling.







Auf den nächsten Papieren kann man die Wachsschicht noch sehen. Übrigens eignen sich nicht alle Papiere zum Batiken. Da ich viel Altpapier für meine Werkeleien verwende, wird auch viel ausprobiert. Manches Papier wirft Blasen, als wäre es mehrschichtig, obwohl das eigentlich nicht zu sehen ist. Auf der sicheren Seite ist man mit feinem handgeschöpften Papier und Zeichenpapier oder -karton. Ich müsste mir das alles mal ordentlich notieren...







Das rote Papier rechts (Packpapier) sah nach dem Ausbügeln dann gegen das Licht so aus: 





 
Ein Versuch mit Butterbrottüten, die die Farbe ganz schlecht annehmen wegen ihrer "Imprägnierung" und deshalb eine Nacht lang im Farbeimer lagen, ging nach dem Ausbügeln so aus - ein fragiles durchscheinendes brüchiges Papier. Für Collagen herrlich.






Nun zeige ich euch noch ein "Gewebe", Ergebnis einer Meditation, an deren Ende ein Wort zu finden war, das dann im Seminar als Papierbatik weiter bearbeitet wurde. Unverhofft wiedergefunden und ausgebügelt, ist es gerade ein Stückchen "roter Faden" für mich.






Nun gehe ich wieder bei euch schauen. Ob ich dann noch was mache und wenn ja, was, weiß ich noch nicht so richtig. Im Moment ist mir nach Faulenzen ;-). Für alle Fälle schon mal ein herzliches Danke an Mila und die Winterkatze und euch allen, die ihr mitgemacht habt. Ich bin gern wieder dabei, wenn es wieder mal heißt: Lese- und Handarbeitssonntag...









Sonntagsfreude 
Sonntagsglück 
Papierliebe 
Da die Zeit doch nicht weiter gereicht hat, schicke ich die Batikwassermuster der letzten Woche auch noch zum Mustermittwoch bei Michaela.