
Ein typischer Sommertag bei mir zu Haus fängt an mit Schwimmen im See, den ich einen schmalen Pfad hinunter von meinem Garten aus erreiche. Dann folgt eine Runde durch den Garten, hier ein bisschen gucken, da ein bisschen zupfen. Montags lege ich meist ein Blumen-Blätter-Mandala, nach dem Frühstück. Entweder sammle ich Heruntergefallenes oder ich pflücke von dem, was unter meinen schattigen, mageren, trockenen Umständen dennoch Fülle bietet. In diesem Jahr sind es - wie so oft - Mahonia, Beeren und schon herbstliche Blätter, und - erstmals in solcher Fülle - Tagetes, die aus der selbstgemixten kunterbunten Samenmischung für meinen temporären Dschungel erblüht sind. In diesen Wochen schaue ich besonders oft in den Himmel, nach Regenwolken und weiß doch meist schon vorher, aus diesen Wolken kommt für uns wieder nichts... Also Gießzeit in den Tageslauf einbauen, fürs Nötigste nur, das Gemüse, frische Ansaaten und frische Anpflanzungen. Alles andere befindet sich im Klimawandel-Stresstest... Zeit zum Sitzen und Schauen (die munteren Vögelchen, die faszinierenden Insekten, das Eichhörnchen...) und Lauschen (das sommerliche Grillenkonzert, der Wind in den Baumwipfeln, die schwatzende Starenversammlung) muss sein, eher lasse ich was im Haushalt schleifen, als dass ich auf diese "meine" Zeiten verzichten würde. Im Sommer findet das Leben eh draußen statt. Heute morgen saß ich schon sehr früh bei 12°C draußen vor der Tür mit meinem Tee. Denn eine kurze Reise steht bevor, es ist noch einiges vorzubereiten.




Der Naturdonnerstag war eine Idee von Jutta . Hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.
Von
euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo
immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren.
Bitte, setzt euren Link zu eurem Naturdonnerstag-Beitrag in die Kommentare. Wir sind nun bei Nr. 100 in der Reihe "Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe" angekommen. Und damit möchte ich diese Aktion beenden.
Jutta, von der ich die Reihe vor gut zwei Jahren einst übernahm, wird den Naturdonnerstag weiterführen! Danke, Jutta!
Es hat mir viel Freude gemacht mit euch und euren Naturerlebnissen.
Vielen Dank. Aber ich habe in diesem Jahr auch gemerkt, dass ich selber inhaltlich zu
wenig Zeit und Energie einbringen kann, um die Reihe so zu entwickeln,
wie ich sie mir einmal vorgestellt habe, als ich sie vor über zwei
Jahren übernahm. Natürlich werde ich weiter über meine Naturbeziehung
bloggen. Doch habe ich zz. im wahrsten Sinne des Wortes zu viele
"Baustellen" zu betreuen, so dass ich mich nach und nach von
regelmäßigen Verpflichtungen zurückziehe.