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| Sonntagsfrühstück mit Sonnenstrahlen. |
Wenn schon der Samstagsplausch trotz vorhandener Wochenfotos nicht aus der Feder wollte, so dann doch nun mal wieder - und hoffentlich ausdauernder das Jahr über - 12 von 12... Gerade stehen hier Koordinierungs- und Planungsarbeit an, verschiedene Handwerker sind im Haus zugange, um den Veranda-Anbau zu vollenden, einige Postsendungen für Januargeburtstagskinder gingen auf den Weg in drei Teile der Welt, der Sohn konnte endlich sein Weihnachten hier liegengebliebenes und nun repariertes Auto abholen, die letzten Vorbereitungen für die Beteiligung an einer Ausstellung sind nun ganz konkret dran und fokussieren mich.
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| Ausführliches Pressestudium mit gegenseitigem Austausch von Lesenswertem. |
Präsent war zwischendurch immer wieder die Trauer um fünf seit Weihnachten verstorbene Bekannte, aber das ist ja auch gut so, und so manches tiefe Aufseufzen gehörte dem Klarwerden darüber, dass die Erinnerungen an diese Menschen, an gemeinsame Erlebnisse, nun wirklich nur noch Erinnerungen sind, und dem Mitgefühl für ihre Hinterbliebenen. Es bringt mir den bevorstehenden 13. Todestag meines Vaters noch stärker ins Bewusstsein als sonst.
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| Letzte Sticheleien an einer Textil-Collage. |
Das Sonnenwetter lockte sehr raus und ich konnt den Liebsten überzeugen mal nicht "Pflaster zu treten", sondern ein bisschen an den Stadtrand zu fahren und im Stadtwald spazieren zu gehen. Viele taten es uns gleich, erfreulich zu sehen.
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| Hotelbetten für einen anstehenden sehr runden Geburtstag reserviert. |
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| Vorfreude auf den Stadtwald. |
Nach Harz und diesem Post nun auch im Stadtwald des sächsischen Freiberg das Fichtensterben hautnah zu sehen, tut weh. Aber ich erlebe auch in Brandenburg das so überaus Schleppende im Waldumbau... Nicht nur das Wachsen dauert, die Bürokratie davor auch, und ein Stück Bequemlichkeit von kleinen privaten Waldeigentümern ist wohl auch nicht zu unterschätzen. Sich durch den Dschungel möglicher Fördermaßnahmen zu kämpfen, ist nicht jedermanns Sache. Ja, Wald kostet, Waldeigentümer zu sein ist aber auch eine Verantwortung. Und heimlich wartet so mancher dann doch noch auf die Umwidmung als Bauland und pflanzt bis dahin nichts als Kiefern nach, das bringt mit etwas Wetterglück fix Holz und etwas Geld, und nicht dass am Ende noch wertvoller Mischwald heranwächst, der eine Umwidmung erschweren würde. Umso schöner, wenn es dann doch die gibt, die ihr Bestes versuchen ihren Wald zu erhalten und aufzuwerten. Die kenne ich auch. Genau wie die unermüdliche Zuversicht der Natur selbst...
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| Die Wiese an der Waldkante im Schatten zeigt noch nächtliche Frostspuren. |
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| Naturverjüngung: Wo Mischwald heranwachsen darf, zeigt sich der Wald sofort sehr viel vitaler. |
Nach einer großen Runde durch den Wald zogen wir über die nun ohne Schaden zu hinterlassen begehbare Wiese zurück zu unserem Parkplatz. Eine Freude zu sehen, dass sich der Liebste überzeugen lassen hatte sich endlich einen ordentlichen Winter-Wander-Mantel zu kaufen. Drei Stunden waren wir dafür am letzten Wochenende in Dresdens Läden unterwegs. Hat sich gelohnt, zwischen all den trendigen "Mikro-Plastik"-Teilen das "Andere" zu suchen und zu finden. Kein Frieren mehr in seinen sonstigen noch vorhandenen "Phantasiejäckchen", für viele Jahre gegen Wind und auch manches Wetter ist er nun geschützt unterwegs, wenn wir auch im Winter draußen sind.
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| Geliebter Anblick... |
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| Frostige Zier an alten Eichenblättern. |
Zu Hause wieder im Warmen der sonntägliche Obstimbiss und dies und das zu tun bis in die Abendstunden... Ja, es gab sogar Abendessen, aber in dem Moment hab ich nicht ans Foto gedacht, zu groß war die Freude auf die heiß vom Herd auf den Teller servierte Zwiebel-Paprika-Frittata zum guten italienischen roten Wein...
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| Obstimbiss statt Kuchen. |
Noch immer erfreuen wir uns am Anblick unserer beiden Fichten-Weihnachtssträuße in ihrem natürlichen Zapfenkleid im Wohnzimmer und auf der Veranda... Solange sie nicht nadeln, bringe ich sie über die Zeit... Ganz bis Maria Lichtmess am 2.2. werden sie es vielleicht nicht schaffen. Ihr Anblick bringt uns die Freude an den gemeinsam verlebten weihnachtlichen Stunden und der friedlichen ruhigen stillen Stunden am Jahresanfang wieder.
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| Von unserer gefallenen Fichte. |
Zum Abend noch das bei getrennten und sich immer mal wieder verschiebenden Lebens-/Arbeitsorte gelegentlich unbedingt notwendige Abgleichen der Kalender... Jetzt sehen wir wieder durch, erkennen die Haken und Ösen in den nächsten Wochen, wechselseitige Abwesenheiten, aber auch die Lichter am Ende mancher Durststrecken, unsere gemeinsamen Wochenend- und Urlaubszeiten...
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| Kalenderabgleich. |
Heute morgen das Erschrecken darüber, dass Siemens nun doch das Mega-Kohle-Projekt Adani in Australien unterstützen wird, ein Schlag ins Gesicht der zahlreichen Warner.
"Ein Nachhaltigkeit-Board ist nicht mehr als ein inhaltsloses Etikett, wenn man sich zeitgleich an der Entstehung eines riesigen Klimakillers beteiligt." (Ricarda Lang)
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