Donnerstag, 12. Juli 2018

Mehr als 12 von 12 im Juli 2018





















Kaum zu fassen, es hat heute nacht endlich geregnet, soviel, dass der ausgetrocknete Boden es erst mal nicht fassen konnte... Hach, Aufatmen im Grünen, wie gut... Durchs nasse Gesträuch bin ich nach unten an den See zum Morgenschwimmen gegangen... Von diesem Ritual kann mich nichts abhalten... Zumal das Wasser trotz der eingeflossenen Regenmengen immer noch über 20°C warm ist.











Es ist Enkelzeit bei mir, bisher haben wir jeden Morgen draußen gefrühstückt. Die Mücken sind dieses Jahr sehr gemäßigt unterwegs und durch einiges Räumen und Umräumen ist vor der Haustür unterm Dach eine winzige Frühstücksterrasse entstanden, für drei reicht sie gerade... Es gibt Klaräpfel und Lieblingstee (nicht im Bild) aus Zitronenverbene und Indianernessel aus der Freundin Garten, um den ich mich momentan auch etwas kümmere, da sie ihren erkrankten Mann zur Kur begleitet.






 




Schon vor dem Frühstück entstand dieses Kunstwerk, im Laufe des Tages legte die jüngere Cousine nach... So schön, wie selbständig die beiden Mädchen auf meinem Werktisch kreativ sind...

 


Flusslandschaft im Gebirge. (DIN A 4) Von J., 12 Jahre
 
Flusslandschaft im Gebirge. (DIN A 7) Von H., 8 Jahre










Auf der Suche nach Inspiration fürs gemeinsame Kreativsein. Geht bei Regen schließlich immer...














Hochkonzentriert waren die beiden beim Heftbinden dabei... Im Vordergrund des Fotos ist ein Teil von "Eulenhausen" zu sehen, eine komplett selbstgebastelte Schuhkartonstadt für zwei Eulenfamilien, die eifrig bespielt wird. In Anbetracht des Regens wurden sogar Regenbekleidung und Schwimmwesten gebastelt. Schließlich sind die Eulen begeisterte Floßfahrer, die uns begleiten, wenn wir auf dem See per Boot unser Abendpicknick einnehmen. Das hat nun leider heute nicht geklappt, zu nass von oben...














Aber erst mal war ja Mittag... Altes frisch aufgewärmt, aus dem übrigen Kartoffelbrei und Möhrchen von gestern wurden heute Kartoffelplätzchen mit Apfelmus... Und ich nahm mir eine kleine Ruhezeit in der Waagerechten, mit Blick ins Grün...















Dann war die Schwimmenszeit heran, und auch Regen konnte die Mädels nicht abhalten. Die Haare wurden extra hochgesteckt, damit nach dem Schwimmen nicht mit langen nassen Haaren gefroren wird, half aber gar nichts, denn vom Tauchen ließen sie sich auch nicht abhalten... Naja, wir waren als Kinder ja nicht anders... Ich habe inzwischen das Boot ausgeschöpft und mich an der Sitzecke "im Werden" am Seeufer erfreut, der Junior überbrückt gerade bei uns eine "Zwischenzeit" und hat sich der Sache mal angenommen. Das Loch unten links ist Absicht, da ist nämlich ein langjähriger Wildwechsel am Ufer entlang, den wollten wir nicht versperren.










Wenn Lebensphasen zu Ende und in andere übergehen, ist irgendwann großes Aufräumen angesagt. In dieser Phase befinde ich mich dieses Jahr verstärkt. Nun, da meine Umweltbildungsaktivitäten mit Kindern in sinnlich-poetisch-spirituelle Naturerfahrungssequenzen mit Frauen übergegangen sind, steht meine Vogelnestersammlung aus vielen Jahren nur noch herum. Einfach auf den Kompost wollte ich sie auch nicht werfen, brauchen kann und will sie hier auch keiner... Da habe ich mit den Mädchen auf einer schönen Abschiedszeremonie herumgedacht... Mal schauen... Nach dem Kaffeetrinken (mit Eulen...) sind wir noch ein Stück mit unserer Idee weiter gekommen. Nun fehlt echt nur noch eine Stunde Sonne ;-)










Bei all dem Gewerkel um mich her hatte ich dann auch Zeit mir ein neues "Dreifreudentäglich-Büchlein" zu binden, die Nr. 8 habe ich heute angefangen (unten rechts)... Und vielleicht ist dieser Post heute auch der Anfang wieder regelmäßigeren Bloggens hier bei "jahreszeitenbriefe"...








12 von 12 

 

Kommentare:

  1. Schön, wieder etwas aus deinem Leben mitzubekommen! Habe die beiden Mädchen kaum noch erkannt, so groß...
    Und so viel Regen! Aber hier haben wir auch noch ein bisschen abbekommen.
    Die Nester! Die habe ich auch in der vorvorletzten Schule zurückgelassen, wehmütig.
    Habtves noch ein bisschen fein miteinander!
    Gute Nacht!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Ghislana,
    wie schön, ihr hattet Regen! Da kann die NAtur und der Mensch aufatmen ... hier hat es zwar auch geregnet, aber da war noch nciht mal gegossen ... es sit so trocken alles und die Luft zum schneiden ...
    Danek für die herrlichen Bilder, so schöne MAlereien sind entstanden und schöne Büchlein hast Du wieedr gemacht!
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein wunderschönes und entspanntes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  3. Du bist ja wieder da, wie schön! Noch eine gute Enkelzeit - die Sonne wird ja jetzt schon wieder da sein!
    Liebe Grüße Ulrike

    AntwortenLöschen
  4. Ganz zauberhaft euer brandenburgisches Bullerbü, solche herrlichen Auszeiten wünschte ich jedem Kind....
    Eine glückliche Sommerzeit!
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  5. Da war der Regen wohl wirklich hochwillkommen. Die Kinder hat's nicht gestört, so schön war die kreative Zeit.
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  6. Ein schönes Programm bei Dir und nach der langen Trockenheit kann man ihn ja auch richtig genießen.
    LG
    Magdalena

    AntwortenLöschen
  7. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
  8. Bei Euch hats geregnet, soifz, darauf warten wir seit Wochen.... Schön sieht das aus, was die Mädels erwerkeln und Eulenhausen ist ja klasse. Wie schön Deine Freudenbüchlein sind! Ach von Nestern mich zu trennen fiele mir auch schwer. Müde frohe Abendgrüße nach einem Tag im Wald. Eva

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.