Posts mit dem Label Brandenburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brandenburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. November 2019

Samstagsplausch - Novemberfarben

Im Morgengrauen auf dem Freiberger Bahnhof.





 
Sonnenaufgang vom Hbf. Dresden aus.




Bunter als angenommen die Novemberfarben, die mich seit Mitte des Monats begleitet haben...   Hier schon angekündigt, ging es neulich nochmal zwei Tage ins Sommerquartier, Liegengebliebenes vollenden, Vergessenes einpacken, den Kühlschrank und die Speisekammer ordnen, Verderbliches mitnehmen... Und rausgucken in die Bäume und mal an den See gehen...












Nachdem die Heizung auf Wärmen gestellt ist und das Feuerchen im Kaminofen brennt, kommt die Freundin erstmal zu einem Kaffeeplausch, schön...








Wie sehr ich im Räumen versunken bin, zeigt, dass ich nichts davon fotografiert habe... Am nächsten Tag war ich zu einem kleinen Teeplausch bei der Nachbarin und habe wieder mal die tolle Buche bei einem anderen Nachbarn entdeckt und dann von meiner Terrasse aus fotografiert... Besonders im Frühjahr und im Herbst spielt sie so schön mit ihren Farben...







Am Freitagabend holte mich mein Mann ab und es ging zurück nach Freiberg, in ein gemütliches Wochenende zuzweit..., mit leckeren Mahlzeiten, Lesestunden und Schwimmhallenbesuch. Von der Freiberger Schwimmhalle bin ich total begeistert..., besonders das Außenschwimmbecken mit Petriblick hat es mir angetan.











Kreativzeiten kamen auch nicht zu kurz, sogar mit der Adventspost bin ich vorwärts gekommen, und angesichts der rasant wachsenden Topfpflanzen habe ich ein paar Umpflanztopfstunden eingeplant. Ich weiß, eigentlich ist jetzt nicht die Zeit dafür, aber Hunger soll bei mir keiner leiden, auch keine Pflanze... Ich topfe seit Jahrzehnten ganz einfach dann Zimmerpflanzen um, wenn ich die Zeit finde, es hat sich noch keine Pflanze darüber beschwert oder gelitten.





 
Links die Pflanze war ein Ableger, den meine Enkelin mir schenkte, rechts die Pilea kam mal als winziges Pflänzchen von Mano zu mir, schon einige habe ich verschenkt, aktuell habe ich mal wieder sechs Pflanzen von klein bis groß...





Die Woche begann ziemlich grau draußen, aber da ich genug zu werkeln hatte, wurde mir die Zeit nicht lang, außerdem kam Mitte der Woche ein Enkelkind. In Sachsen ist Buß- und Bettag Feiertag und die Kita hatte dann Donnerstag und Freitag Schließzeit. Für berufstätige Eltern kleiner Kinder eine Herausforderung. Oma freut sich, hatte Zeit und bekam das Mädchen gebracht und wieder abgeholt... 







Aus alten Knöpfen eine Kette fürs Mädchen gefädelt...

 



Ein Vorhaben der Woche war diesmal rechtzeitig meine Weihnachtskisten von Grund auf zu sortieren und mich endlich auch von Einigem zu trennen, was schon über Jahre nur noch in den Kisten liegt und entweder halb kaputt ist oder eigentlich auch nie benutzt wird. Ich bin da geschmacklich ziemlich eigen... Aus dem ganzen Gebamsel habe ich aussortiert, was jetzt an eine lange Leine zum Aufhängen kommt... Beim Sortieren hatte ich tatkräftige Hilfe... Nichts ist spannender als in Kisten zu wühlen und sich alles genauestens anzuschauen. Am späteren Vormittag ging es dann in den Tierpark. Auf dem Weg dorthin fand ich eine mir unbekannte Pflanze an einer Mauer, in mehreren üppigen, zum Teil noch blühenden Exemplaren. Das Schwarmwissen des Internets half mir bei der Bestimmung, es ist Asarina procumbens, offenbar aus südlicheren Gefilden auf dem Weg hier dauerhaft zuzuwandern.














Wie immer - kleine Kinder haben ihre Freude an Tieren und am Versteckenspielen hinter großen Bäumen... Neben den Eseln waren es besonders die Graupapageien, die die Aufmerksamkeit weckten. Erstens konnten sie bestens pfeifen, und als einer dann auch noch laut und vernehmlich "Hallo" sagte, blieb dem Mädchen vor Staunen der Mund offen stehen... Das hatte sie noch nicht erlebt ;-). Am nächsten Morgen saß sie dann über eine Stunde an der Verandatür, einen Bagger so exklusiv in Aktion sehen zu können, kommt auch nicht alle Tage vor. Die Grundstruktur mit zu begrünenden Fläcchen, einem geschwungenen Weg, zwei runden Plätzen fürs  Sitzen und Liegen und einem kleinen Graben ist nun schon deutlich erkennbar. Es geht vorwärts.










Um die Übernahme meiner Büroarbeiten hatte ich zwar nicht gebeten, aber diese schwungvoll beschriebene Seite in meinem Notizbuch wird mich nun immer an diesen Besuch erinnern und mich zum Lächeln bringen...








Gestern Abend war es dann so weit und es hieß Abschied zu nehmen. Die kleine Maus durfte im Fahrstuhl zum Auto reisen, eine ganz besondere Freude zum Schluss... 








Habt noch ein schönes Wochenende und bis demnächst hier an dieser Stelle. Wir waren eben ganz überraschend schwimmen, deshalb geht dieser Post heute später als geplant online und für "Mein Freund, der Baum", morgen bei Astrid, muss ich mir wegen der fortgeschrittenen Zeit nun erst mal eine "Sparvariante" ausdenken... Zum Glück habe ich Bäume über Bäume in meinem Speicher...

Samstagsplausch

Donnerstag, 14. November 2019

Naturdonnerstag - Abschiednehmen vom See




Als mich neulich eins der kleinen Mädchen in Prieros besuchte und wir mit dem Packen und Winterfestmachen des Brandenburger Sommerquartiers beschäftigt waren, kam natürlich auch das Abschiednehmen vor der Winterpause in Sachsen nicht zur kurz. Wir waren im Wald, bei der Nachbarin, am Strand (sie wollte baden gehen...........), bei den Groß-Cousins, im Schulgarten und natürlich "bei uns unten" am Wasser. Habe ich sie früher noch an die Hand genommen, meistert sie jetzt allein und ganz sicher den schmalen "krabbeligen" Weg hinunter durch Laub, über Wurzeln und zwischen Zaun und kitzelndem Gesträuch hindurch... 







Was hatten wir an diesem 30. Oktober doch für eine herrliche Stunde fürs Abschiednehmen erwischt... Glatt wie ein Spiegel lag uns der See in der Spätnachmittagssonne zu Füßen. Und diese Spiegelungen interessierten das Mädchen sehr. Klar, an der immer fließenden Mulde hat sie das nicht. Ob die Wolken ins Wasser gefallen sind? Und wieso kann man die Flugzeuge im Wasser sehen. Das Gucken und Beobachten und Spekulieren, sogar ein Fischerkahn kam noch vorbei, fesselte die Kleine so sehr, dass sogar ein Video-Anruf von Mama und Schwester erst mal unbeantwortet blieb, denn wir hätten flott hinauf gemusst, nach unten an den See reicht das Netz nicht... Nein, natürlich mussten wir noch eine Weile unten bleiben...











Die kleine trug übrigens in unseren gemeinsamen Tagen so gerne meine Wandermütze, die vom letzten Regenspaziergang noch in der Garderobe lag. Sie war zu groß und sie trug sie verkehrt herum, denn der Schirm schränkte ihre Sicht so ein... In Händen hielt sie Notizblock und Stift und machte Notizen ;-) ;-) ;-). Schließlich war die Oma tagelang auch mit Zetteln und Stift durchs Haus, um bloß nichts zu vergessen für den Umzug (hat sie aber doch)...











Nach dem Vorbeifahren des Fischerkahns kam das Wasser in Bewegung, Wellen kamen, schlugen ans Ufer und gingen wieder und Fische stupsten dazu noch Kreise ins Wasser und in die Wolkenschiffe... Was für ein Flimmern... Faszinierend, nicht nur für Kinder. Kurzum, wir konnten uns kaum satt sehen an dem, was da auf dem Wasser passierte, umringt von den so wunderbar entweder noch grünen oder auch schon herbstlich gefärbten Bäumen an den Seeufern...










Doch dann hieß es irgendwann wirklich "Tschüs, See". Wir kommen wieder. Ich schaue auch den Winter über immer mal nach dir, und im kommenden Sommer werde ich wieder hier schwimmen können..., und bestimmt gibt es auch wieder Enkelzeiten am See.







Naturdonnerstag

Sonntag, 29. September 2019

Mein Freund, der Baum - eine noch stattliche märkische Kiefer...

... fiel mir neulich auf, als ich auf den Bus wartete, um nach Berlin zu fahren, ganz in der Nähe der Haltestelle an der Schule. Eine schon dicke, ältere, auch bereits von Alter und Erfahrung gezeichnete, umstanden von Ahorn, Robinien und anderen Kiefern. Da ich Zeit hatte, habe ich sie genauer betrachtet, umrundet, sie berührt, ihr in die Krone geschaut... Ins wunderbare von Blättern und Nadeln gebrochene sonnige Himmelsblaulicht...

















Den Blick weiter unten auf den Stamm gerichtet, sieht man an ihrer Rinde Spuren von Käferbefall. Ein Zeichen von Vergänglichkeit. Schon blättert Borke ab. Die Spechte untersuchen klopfend den Baum. Der Baum wird so stattlich also nicht bleiben. Aber noch ist er da, schön und stattlich. Eine Weile noch.



















Im Gegensatz zu weithin sichtbaren Borkenkäferbefalls-Gebieten in Brandenburg und Sachsen, wo ich vom Zug und vom Auto aus ganze Baumgruppen mit braunen Nadeln stehen sah, hält es sich in meinem Wald vor der Haustür noch in Grenzen. Vereinzelt befallene und absterbende Kiefern gibt es hier schon seit meiner Kindheit. So hoffe ich einstweilen, dass das so bleibt wie in all den über 50 Jahren und nicht plötzlich die braunen Nadeln an den Bäumen die satt blaugrünen an Menge übertreffen... Doch selbst dann, die Natur wird ein Angebot zu machen wissen... Vielleicht wieder mehr Heide, Flechten, bevölkert mit Ödland- und Schönschrecken, blau und rot geflügelt, auch wenn sie bis aus Italien kommen, besungen von der Heidelerche. Letzten Mittwoch gesehen und gehört während einer Exkursion in die Massower Heide. Und auch hier bei mir ist das ja alles präsent in den Randlagen des eintönigen Kiefernforsts zur freien Landschaft hin. Ich kenne ihn nun schon bald 60 Jahre lang. Direkt ein bisschen schade, dass ich weitere 60 Jahre Beobachtungszeit wohl nicht mehr hinbekomme...


Mein Freund, der Baum
Naturdonnerstag




 

Donnerstag, 15. November 2018

Naturdonnerstag (78 + 73) - Wieder daheim...






... und schon wieder unterwegs... Auf die römischen Naturdonnerstag-Fotos müsst ihr noch ein bisschen warten, ich habe noch gar keine Fotos sortiert... Gestern Morgen begrüßte uns nach der ersten (kurzen) Nacht daheim im Garten novembrig-schummrig-diesiges Wetter, das in einen heftigen Regen überging, wie wir ihn Ewigkeiten hier nicht erlebt haben... Im Nu quietschte der Boden und tiefe Pfützen standen... So bin ich von der geplanten Gartenarbeit zum Winterfestmachen doch erst mal auf Aufräumen meiner Sommerwerkstatt-Utensilien im trockenen Keller umgeschwenkt und bin dann schon früher am Tage als ursprünglich geplant nach Sachsen aufgebrochen. Frost ist ja nicht in Sicht bei uns, so können die Pflanzen zum Reinräumen nun auch noch bis zum Sonntag warten. Da sind wir wieder da. Und vielleicht bleiben wir dann trocken beim Räumen...









Unterwegs auf der Fahrt nach Sachsen hellte sich das Wetter auf, und wunderschöne wie in Aquarell gemalte goldene Herbstfarbentöne flogen an mir vorbei... In Italien war es ja noch so grün, jetzt so im Vergleich gesehen... Aber in Rom haben ja viele Häuser die schönsten goldroten Herbstfarbtöne... So dass ich gar nicht an Herbstfarbenmangelerscheinungen gelitten habe... Rom war wunderbar... Roms Farben sind meine Farben... Aber auch zu Hause ist es schön.













Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  




Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.







 







Donnerstag, 18. Oktober 2018

Naturdonnerstag (78 + 70) - Linumer Teiche








Ende September hatten wir endlich wieder einmal ein großes Familientreffen, 23 Leute im Alter von 1 Jahr bis 67 Jahre, drei Generationen, drei von uns vier Geschwistern mit Kindern und Enkeln... Meine Schwester ist begeisterte Vogelbeobachterin und hatte ein wunderschönes familien-geeignetes Quartier an den Linumer Teichen entdeckt, mit allem, was man so braucht, um sich zu verpflegen, die Kinder glücklich zu sehen, um gemeinsam wandern zu gehen. Mit Vergnügen kommen wir im nächsten Jahr wieder, und wieder zur Vogelzugzeit... Denn die Kraniche zu erleben, ist wunderbar... Die Linumer Teiche wurden einst zur Fischzucht künstlich angelegt und sind zu einem artenreichen Naturraum geworden.











Nach Frühstück und einem langen Spaziergang entlang der Teiche wurde gegessen, geruht, gespielt, geredet... Gegen Abend dann der Überflug der Kraniche mit den so typisch trompetenden Rufen, atemberaubend. Auch die kleinsten Kinder saßen staunend mit offenem Mund und Augen und Ohren in den Himmel gerichtet...










Für acht Kinderlein draußen genügend Platz und Möglichkeiten zum Spielen zu haben, ist toll. Große Freiheit und intensives Spielen... Steinchen sammeln und verschenken, Verstecken spielen, Rollenspiele mit den mitgebrachten Pferden, beim Angeln zuschauen, gesammelte Stöcke ins Feuer halten... Es hat Freude gemacht den Kindern zuzuschauen.











Neben dem großen Vogelzug-Naturschauspiel gab es auch sonst allerhand zu beobachten und zu finden: Bibernagespuren, Kranichspuren gleich am Teich vor der Haustür, ein imposantes und von ein paar trägen Tieren noch bewohntes Hornissennicht in einem Vogel-Beobachtungsstand, ein Beutelmeisennest in einer Weide. Und Riesenbärenklau, auf dessen Kennzeichen und Gefahren ein informatives Schild mit Verhaltensregeln hinweist. Genauso war es auch bei den Hornissen. Informieren, statt absperren und Panik machen. Sehr gut.










Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  




Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Der 1. Donnerstag im Monat gehört dabei ausschließlich den Bäumen in Fortführung meiner langjährigen Reihe "Mein Freund, der Baum". Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.