Donnerstag, 12. Januar 2017
12 von 12 - Januar 2017
Morgens Vögel füttern, enttäuscht vom Tauwetter...
Etwas Bürokram erledigt.
Ein bisschen Winterpost an Große und Kleine geschrieben.
Hausarbeit am Spülbecken und an der Waschmaschine. Dann Komposteimer nach draußen gebracht und dabei auf der Terrasse die "Vogelstraßen" entdeckt. Neue Wege sind Michaelas Muster-Thema im Januar.
Vom Sandhaufen beim Nachbarn einen halben Eimer frischen Sand geholt, den Matsch beiseite geschoben und vorsorglich gestreut, es soll ja wieder frieren.
Die Draußenzeit mit einem Gang zum See beschlossen und die Wege auf dem Eis begutachtet. Sie stammen von Sprüngen im Eis und vom nach oben gesprudelten Wasser, denn zum Betreten oder Befahren war das Eis noch nicht stark genug.
Am Ufer ein Mandala entdeckt, der kleine "schlappe" Ball schwamm uns im Sommer zu...
Aus dem Briefkasten die abendliche Bettlektüre für heute gefischt und eine zauberhafte Karte zum Neuen Jahr von ihr gefunden... Soooo tolle Schrift! mich soooo gefreut ;-). Dankeschön!
Auf zwei Kalenderblättern Musterspuren für Michaela entdeckt. Links mit Berlin-Foto vom Sohn, rechts mit Foto und Text von Iria. Mich daran erinnert, wie ich vor einem Jahr in Freiberg nach einem ihrer Lieder eine Spirale im Schnee gelaufen bin.
Den Stapel mit Material zur Vorbereitung eines Winterabends mit Gästen erweitert.
Mit den Mädchen von der Schulgarten-AG in der tollen Lehrküche Vogelfutter "gekocht", nach diesem Rezept:
125 ml/g Raps- oder Sonnenblumenöl oder Kokosfett erwärmen, mit
1 kg Haferflocken solange verrühren, bis die Flocken von einer dünnen Fettschicht überzogen sind, mit
1 kg Sonnenblumenkernen und
Nüssen und Rosinen mischen.
Da ist für jedes Vögelchen was dabei.
Und die Mädels haben ihre Tüten stolz davon getragen.
Beim Verlassen der Schule überraschend an diesem Grauwettertag einen Himmelsweg zur Sonne entdeckt.
Nun freue ich mich, dass der Akku des Notebooks noch nicht schlapp gemacht hat, habe nämlich das Netzteil in Cottbus vergessen... Hoffentlich reicht es dann auch noch zum Verlinken. Aber eure Tage kann ich mir ja dann per Handy angucken ;-).
12 von 12
Mustermittwoch - Neue Wege
Dienstag, 10. Januar 2017
Winterzeit
![]() |
| Junge Kiefern verwandeln sich mit Schneekleid in Tänzerinnen. Meinem Gartentor gegenüber. |
Ich folge Astrid gern und verrate 10 Fakten über mich und den Winter. Dazu Fotos von zwei winterlichen Draußenzeiten, Einkaufen im Dorf fürs Wochenende und Sonntagsspaziergang zum See. Vorab: Natürlich mag ich alle Jahreszeiten... Sonst hieße mein Blog wohl nicht so, wie er heißt ;-)
![]() |
| Die Straße ins Dorf, mein Weg zum Wochenendeinkauf. |
![]() |
| Kraniche, nun müssen sie doch noch weiter in den Süden ziehen..., Frost, Schnee, kein Futter... |
1. Ich erinnere mich gern an meine Brandenburgischen Kindheitswinter in den Sechzigern. Rodeln, Skilaufen, Eisrutschen, Engel in den Schnee malen und langen drei Wochen Winterferien... Alles in gemäßigtem Tempo, möglichst, und in riesigen Gruppen von Kindern. Mit kalten Backen, tauben Fingern und Zehen und nassen Klamotten heimkommen, abgerubbelt werden und heißen Kakao trinken.
![]() |
| Lange blaue Schatten. |
2. Ein Rodelausflug verpasste mir im Alter von 7 Jahren meine zweite Narbe, am Knie, weil mir so ein Bürschchen seinen Schlitten in die Fahrbahn schleuderte... Ich habe mich erst abends - als ich die an der Wunde festgeklebte Strumpfhose nicht ausziehen konnte - getraut es meinen Eltern zu sagen... Mein Versuch als Backfisch bei zwei Winterferien-Reisen ins Zittauer Gebirge Abfahrt-Ski zu lernen, ging gründlich schief, ich verlor immer die Skier. Ich mag ja auch dieses Tempo gar nicht.
![]() |
| Zauberwelt-Grafiken... |
3. Wie Astrid mag ich keine Wintersportarten, jedenfalls sie nicht selber praktizieren. Als ich noch einen Fernseher hatte, konnte ich mich der Ästhetik dieser Sportarten aber nicht entziehen und habe Stunden zuschauend verbracht...
4. Ich gehörte zu den Glücklichen, die zwar im ungeheizten Schlafzimmer, aber doch unter einem dicken "Plumeau"-Berg gewärmt aufwachen und Eisblumen am Fenster bestaunen konnten.
Unvergesslich prägte sich mir dies auch mit Reiner Kunzes Gedicht ein:
wenn die post
hinters fenster fährt
blühn die eisblumen gelb
![]() |
| Meine Straße, in die andere Richtung geschaut, inzwischen liegt mehr Schnee und die Sonne ist weg... |
5. Im trockenen Winter, bei Temperaturen um - 5°C, fühle ich mich am wohlsten. Nasskälte und schneidenden Wind mag ich sehr viel weniger. Ich trage volles Winterprogramm: Dicke Jacke, Mütze, Schal und Handschuhe, und bei extremer Kälte auch mal noch eine Baumwollstrumpfhose unter der Hose.
![]() |
| Verlassen die Bootsstege der Anlieger. Auch der Eisvogel sitzt jetzt nicht hier an, er braucht offenes Wasser. |
6. Ich bin froh, seit zwei Jahren kein Auto mehr zu haben und im Winter bei Schnee und Eis nicht oder zumindest nicht selbst fahren zu müssen. Wie sehr mich das - einen Unfall eingeschlossen - angespannt hat, merkte ich dann erst ohne Auto. Solche Erleichterung.
![]() |
| Der bekannte Seeblick. Die Absperrbojen am Strand blieben dieses Jahr im Wasser, stecken nun im Eis. |
7. Zu meinen unangenehmsten Wintererlebnissen zählen das Mit-Anschiebenmüssen eingefrorener Autos im Kindesalter, zusammengefrorene Kohlen zu schippen und vor 20 Jahren eine Silvesterreise nach Bad Ischgl mit einem Bus-Ausflug in ein "typisches" Wintersportgebiet. Fußgänger waren in der Baude oder auf deren Terrasse festgenagelt, sonst gab es nur Piste. Wie gern wäre ich in die Wälder gestiefelt...
![]() |
| Blick in die Erlenkronen |
8. Auch hier geht es mir wieder mal ähnlich wie Astrid: Wenn eine Schneedecke alles Graue und Hässliche überzieht und das Lärmen der Stille weicht, mag ich das sehr. Wenn Reif und Schnee die Landschaft verwandeln, kann ich mich nicht satt sehen. Dass der Winter in unseren Breiten nur noch selten ein Schneewinter ist und der See nur noch manchmal so zufriert, dass wir ihn betreten können, finde ich schade. Die typischen Geräusche der singenden, rufenden und berstenden Eisfläche geraten in Vergessenheit...
![]() |
| Festklammern an der "Steilküste". |
9. Vor ein paar Tagen schickte meine Tochter ein Foto mit ihren beiden kleinen Mäusen im Schlitten... Vor über dreißig Jahren wurde sie selber so gezogen, die Schwester hinter sich, das Brüderchen vor sich... Es ist immer noch die gleiche Kinderfreude, nur die "Verpackungen" sind heut wohl besser, also jedenfalls hatten wir solche nicht ;-)
10. Manchmal trinke ich auch im Winter im Garten einen Tee..., gehe mit dicker Jacke und dem Becher in der Hand hinaus in die Stille draußen, manchmal mit ein paar Vögelchen um mich herum. Aus der Kälte in ein warmes Zuhause kommen zu können, herrlich... Ein Privileg. Sich zurückziehen, auch in sich selber zurückziehen, einkuscheln, lesen, schlummern... Und dann mal wieder Vivaldis "Winter" hören.
![]() |
| Aus Naturverjüngung entstandener "Kiefern-Kindergarten" |
10 Fakten über mich und den Winter
Natur-Donnerstag
Labels:
Bei Wind und Wetter,
Erinnerungen,
Familie,
Jahreszeiten,
Mein Freund der Baum,
Momente,
Naturerfahrung,
Naturpark Dahme-Heideseen,
Naturparkbotschafterin,
Vom Wald,
Von Bäumen
Montag, 9. Januar 2017
Montags-Mandala (112)
Montags mit einem selbst gestalteten Mandala die neue Woche achtsam beginnen und sich auf die kommenden Tage einstimmen, auf dass sie möglichst "rund" werde, ist mir seit über zwei Jahren zur Gewohnheit, zum lieb gewordenen Ritual geworden. Am liebsten mache ich das draußen, im Garten, im Wald. Da bin ich aber gerade nicht. Dann suche ich mir eins, manchmal reicht - wie gestern beim Sonntagsspaziergang - ein Blick in die Baumkronen, um ein Mandala zu entdecken..., oder, oder, oder...
Heute habe ich ein Mandala gemalt, eine zarte Schneeflocke. Wie ich diese Flöckchen bewundere... Meine Mandalaflocke ist auf eine Postkartenrückseite "gefallen", deren Vorderseite mir überhaupt nicht gefiel... Manchmal mache ich dann Collagen drauf, manchmal werfe ich sie tatsächlich weg. Nun aber nicht mehr. Es ist ja starkes und oft ziemlich gutes Papier. Die Rückseite kann man doch auch gut nutzen, ist mir nun aufgefallen.... Da hat mich Susanne diesen Monat auf die Spur gebracht mit ihrem Nachdenken über Postkarten. Hätte glatt Lust auf weitere solcher Miniaturen. Da ich nach wie vor immer wieder unterwegs bin..., so etwas passt doch gut in eine kleine kreative Reiseapotheke. Diesmal hatte ich sogar Wasserfarben dabei.
Seit Ende Januar 2016, heute zum 39. Mal, verbinde ich mit jedem meiner Montags-Mandala-Beiträge eine "Spur des Gelingens" im Zusammenleben mit Geflüchteten und bei ihrer Integration, einen Schimmer Zuversicht..., Ermutigung... Solcherlei Spuren des Gelingens, die Pfade, Wege, Straßen werden können, gibt es viele. Mir stehen sie viel zu wenig im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb mache ich hier wöchentlich auf eine aufmerksam und freue mich, wenn auch ihr solche Spuren wahrnehmt und von solchen Spuren erzählt. Vor Weihnachten habe ich wieder einmal in der Schule vertreten. In meiner Klasse saßen zwei der Jungs, die zz. mit ihren Familien in der Gemeinschaftsunterkunft im Nachbarort leben. Als ich sie im Frühling mal im Schulgarten betreute, sprachen sie kaum ein Wort Deutsch. Und nun, nach über einem halben Jahr, zeigte sich, dass sie inzwischen über einen enormen Wortschatz verfügen und ihnen die Grammatikübung im Zuordnen richtiger Verben und Zeitformen doch tatsächlich leichter fiel als einigen der Klassenkameraden, die mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. Schnell wie der Wind waren sie fertig und unbändig stolz...
Ich wünsche euch eine gute Woche.
Papierliebe
![]() |
| Erlen am Prieroser Badestrand. |
Heute habe ich ein Mandala gemalt, eine zarte Schneeflocke. Wie ich diese Flöckchen bewundere... Meine Mandalaflocke ist auf eine Postkartenrückseite "gefallen", deren Vorderseite mir überhaupt nicht gefiel... Manchmal mache ich dann Collagen drauf, manchmal werfe ich sie tatsächlich weg. Nun aber nicht mehr. Es ist ja starkes und oft ziemlich gutes Papier. Die Rückseite kann man doch auch gut nutzen, ist mir nun aufgefallen.... Da hat mich Susanne diesen Monat auf die Spur gebracht mit ihrem Nachdenken über Postkarten. Hätte glatt Lust auf weitere solcher Miniaturen. Da ich nach wie vor immer wieder unterwegs bin..., so etwas passt doch gut in eine kleine kreative Reiseapotheke. Diesmal hatte ich sogar Wasserfarben dabei.
![]() |
| Hintergrundstruktur durch Einfärbung per "glue stick resist" nach Carla Sonheim. |
Seit Ende Januar 2016, heute zum 39. Mal, verbinde ich mit jedem meiner Montags-Mandala-Beiträge eine "Spur des Gelingens" im Zusammenleben mit Geflüchteten und bei ihrer Integration, einen Schimmer Zuversicht..., Ermutigung... Solcherlei Spuren des Gelingens, die Pfade, Wege, Straßen werden können, gibt es viele. Mir stehen sie viel zu wenig im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb mache ich hier wöchentlich auf eine aufmerksam und freue mich, wenn auch ihr solche Spuren wahrnehmt und von solchen Spuren erzählt. Vor Weihnachten habe ich wieder einmal in der Schule vertreten. In meiner Klasse saßen zwei der Jungs, die zz. mit ihren Familien in der Gemeinschaftsunterkunft im Nachbarort leben. Als ich sie im Frühling mal im Schulgarten betreute, sprachen sie kaum ein Wort Deutsch. Und nun, nach über einem halben Jahr, zeigte sich, dass sie inzwischen über einen enormen Wortschatz verfügen und ihnen die Grammatikübung im Zuordnen richtiger Verben und Zeitformen doch tatsächlich leichter fiel als einigen der Klassenkameraden, die mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. Schnell wie der Wind waren sie fertig und unbändig stolz...
Ich wünsche euch eine gute Woche.
Papierliebe
Sonntag, 8. Januar 2017
Soviel mehr als "Reste"...
Gern begrüße ich euch auch im neuen Jahr wieder hier bei mir und wünsche mir, ihr alle hattet schöne, entspannte Tage inzwischen und habt Lust auf ein weiteres Jahr mit mir!
Da war ich "dann mal weg", habe meine Erkältung erfolgreich abziehen lassen..., und versuche nun - im neuen Jahr - wieder anzuknüpfen... Wo war ich doch stehengeblieben? Baumfreunde gibt es inzwischen wieder. Doch das letzte Quartett der Adventspost fehlte noch. Überglücklich habe ich auch diese vier schönen Karten in die zwei Dutzend aufgenommen.
![]() |
| Dankeschön, liebe Christine, Saskia und Rima (beide ohne Blog) und - mit Instagram-Account - Katja |
Auch dieses Jahr feierten wir wieder zu dritt Weihnachten in Freiberg unterm Dach. Mitgereist sind zwei meiner Bäumchen, die sich im Garten selber ausgesät hatten, praktischerweise gleich in den Topf, zwei Mini-Douglasien, wahrscheinlich Kinder der großen, die uns vor über dreißig Jahren beim Einzug als Weihnachtsbäumchen diente... Sie leuchteten wacker und beschirmten die Engelschar und die Weihnachtskrippe.
![]() |
| Für Lotta, verspätet zwar..., aber bunt ist die Welt ja immer noch. |
![]() |
| Adventskalender von Tabea, u. a. mit Lektionen, wie man über den Winter kommt... ;-) |
Meine zauberhaften Adventskalender sind auch alle mitgereist, zum Öffnen der letzten Türchen, und noch mal zum Schauen, Lesen, Freuen...
Unter den Augen zweier neuer Engelchen für mich verlebten wir schöne Stunden und - ganz traditionell - gab es Pute, Klöße, Grünkohl, Apfelmus und als Draufgabe Rotkohl, der kleine aus der Biokiste musste nämlich noch weg...
Dem Junior etwas von Freiberg zu zeigen, wenn er mit da ist, gehört zum Programm, außerdem war etwas Bewegung nach dem üppigen Mahl dringend vonnöten. Wir kamen sogar fast ohne Regentropfen durch die Stadt...
![]() |
| Blick auf den Freiberger Dom |
Zu Hause baute der Sohn uns die neue Minikrippe aufs Teelicht, die von der Familie des Töchterleins zu uns kam, und wir tranken nach der Nasskälte draußen mit Freuden heißen Tee, wieder unter unserem warmen Dach...
Die Hälfte des zweiten Weihnachtsfeiertags verbrachten wir genau bei dieser Tochter und machten - vor dem köstlichen Feiertagsessen - einen Spaziergang an die Mulde.
Ausgiebig war Gelegenheit, das jüngste Familienmitglied zu knuddeln, es verstand sich bestens mit dem Onkel, den es zu Weihnachten endlich kennenlernte.
![]() |
| Papierliebe - Sterne. |
Von solch wundervollen handgemachten Fenstersternen durften wir uns einen Stoß mitnehmen ;-)... Schon auf der Fahrt begann das Auto mit Spirenzchen, der letzte Gang ließ sich nicht mehr einlegen... Beginn eines eigentlich ungeplanten, aber dienstlich notwendigen Intermezzos in Cottbus, nachdem wir den Sohn wieder in die Hauptstadt gebracht hatten.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Lesen und schrieb ein paar Briefe. Auch ohne 6. Gang kam das Auto vorwärts und zurück nach Sachsen, versank aber dann mit einem Rad in einer Montagegrube... Glücklich von einem netten Abschleppdienst wieder befreit, gab's Frühstück und 7 Rosen extra. Teil zwei unserer ja eigentlich doch ohne zusätzliche Fahrten und Aufregungen geplanten Zeit zwischen den Jahren konnte beginnen, mit beruhigendem Bienenwachskerzenduft, vom Bruder geschickt.
Nachmittags nahmen wir den Zug nach Chemnitz. Die Verbindung ist so günstig und die Stadthalle so nah, dass wir das Auto lieber zu Hause stehen ließen, als Nerven bei der Weg- und Parkplatzsuche zu lassen. Auf dem Programm stand nach einem kleinen Stadtrundgang und einem heißen Süppchen dann "Das Phantom der Oper" (Sasson/Sautter). Wir haben es genossen, mal wieder nebeneinander Musik zu lauschen, ich besonders auch den Blick von Reihe 1 in den Orchestergraben ;-). Allerdings ist nun doch die Neugier entbrannt, auch mal eine Aufführung des Musicals von Andrew Lloyd Webber zu sehen...
![]() |
| Weihnachtssternschmuck im Foyer der Stadthalle. |
Das Wetter war am Folgetag bestens, und so lernten wir auf einer zweistündigen Rundwanderung von Hohetanne aus ein neues Stück der Freiberger Mulde kennen. Es war einfach toll, und ich werde darauf noch hier im Blog zurückkommen...
An dieser Stelle hier mussten wir unfreiwillig zu "Klippenspringern" werden, den uferbegleitenden Wanderweg fanden wir durch herabgestürzte Felsen zerstört vor. Allein hätte ich mich niemals über diese Stelle hinweg gewagt, sondern wäre umgekehrt. Zu zweit gingen wir das Risiko ein, und ganz in Ruhe und in aller Langsamkeit schafften wir es über die schiefen Ebenen der kalten nassen Felsbrocken zu kriechen, ohne abzurutschen und ins Wasser zu fallen ;-).
Am Silvestermorgen gaukelte uns eine Reflektion vom Fenster aus einen Sonnenaufgang vor, den wir eigentlich gar nicht sehen können... Auch mal schön, vor allem just genau in diesen Momenten hingeguckt und dieses Spiel entdeckt zu haben...
![]() |
| Links spiegelt sich die Sonne in einem verglasten Gebäude. Dass das wirklich so sein muss, sieht man an den Schatten der Petrikirche... Schönes Verwirrfoto für Grundschüler ;-). Und "weekend reflection" |
Diesen Tag verbrachten wir zumeist lesend und schreibend und sortierend... Irgendwie war ja die Monats-Collage dran, und ich habe aus dem vielen Schönen, was mir der Dezember brachte, einfach mal "Gold" herausgegriffen und aufs Bett arrangiert. Und mich ergriff Dankbarkeit, für so viele schöne Verbindungen rund um mich her und bis in ferne Länder...
![]() |
| 5-Minuten-Collage - Gold. |
Neben Post und kleinen "goldenen" Geschenken von Freundinnen und Familie (u. a. ein Wunschnuss-Kerzenschiffchen, das bald aufs Wasser gesetzt wird, ein Goldsternchen mit Sylter Sand, das Musical-Programmheft, einem Buch in Vorbereitung unserer Japanreise) ist hier auch Post von Doris und Karen und Manos Stern zu sehen. Dieses Jahr war mein Briefkasten manchmal fast überfordert mit der vielen wunderbaren Post... Besonders bei Regen musste ich mich beeilen, denn manchmal ging der Deckel vom Briefkasten nicht mehr zu...
![]() |
| In heaven. |
Der Silvester-Abendhimmel war genauso schön wie der Morgenhimmel... Unsere kleine Tradition, vor Mitternacht die Silvestermusik im Dom zu besuchen, haben wir aufgegeben, Krach und Gestank der einem in der Stadt extrem auf die Pelle rückenden exzessiven Silvesterknallerei sind für uns zu abschreckend geworden... Wir lasen, hörten Musik (diesmal waren es Leonard Cohen, Bob Dylan und Simon & Garfunkel), speisten leckeren Käsetoast, öffneten ein Piccolo-Fläschchen, aßen Mitternachts-Pfannkuchen, memorierten über das vergangene Jahr und schauten in den bunten Himmel vom Dachfenster aus... Alles bestens. Da wir "aus Gründen" am Neujahrstag die Rückreise antreten mussten, war noch die Frage des Neujahrsspaziergangs zu klären. Denn kein Neujahr ohne Neujahrsspaziergang, nein, niemals nicht!
Da wir wegen des Rückreiseverkehrs weder zu spät losfahren wollten noch einen Spaziergang erst in der Dämmerung machen, entschieden wir uns zu einer Pause unterwegs. Wir besuchten das Wasserschloss Fürstlich Drehna und wanderten durch den Schlosspark (nach einem Plan von Peter Joseph Lenné entstanden) und um den mittendrin liegenden Teich. Bei herrlichstem Wetter, versteht sich... Auch auf diesen Spaziergang komme ich hier noch einmal zurück, denke ich.
![]() |
| Weekend reflection (Innenhof des Schlosses). Rundes für "Bunt ist die Welt". |
Jedenfalls waren wir glücklich mit unserer Wahl, nahmen das klare, sonnige Wetter als gutes Omen fürs neue Jahr und saßen pünktlich zum Kaffee zu Hause bei mir im Wald... Und da gab's schon wieder neue Post... Nach dem Fest... Die arrangierte ich dann noch mal, zusammen mit älterer Weihnachtspost..., in Kategorien: Sterne und Wald... So schön das alles... Und ich hoffe, die liebe Birgitt freut sich auch noch an meinen verspäteten Monats-Collagen. Termine einzuhalten fällt mir "im Alter" immer schwerer... Nicht dass ich es nicht könnte..., ich hab manchmal einfach keine Lust ;-). Aber irgendwann komme ich dann noch nach...
![]() |
Extra-Adventspost-Sterne erreichten mich von Veronika und Eva. Und noch mehr Sterne von Susanne, Lisa, Tabea und Astrid... Ihr wisst ja, Sterne gehen immer. Habt ihr in den letzten klaren Tagen Orion am Himmel gesehen? Ich kann mich da kaum satt sehen und nur die Kälte treibt mich wieder hinein...
Auch wenn ich hier gleich im Wald wohne, es kann nicht genug davon geben... Für eine erklärte Baumfreundin ohnehin nicht. Und so freue ich mich - neben den schon weiter oben genannten - über Winterlandschaften, Bäume und Wälder von Erika, Heidi, Monique, Birgitt, Sigrun, Christine und Meike. (Edit: Das Vögelchen-Wunder ist von Taija...) Und ja, mögen wir und unsere Wälder und überhaupt alle Frieden haben und unsere Herzen freundlich bleiben... Danke Anneliese und Erika.
Meine tollen Kalender für 2017 sind dann schon wieder ein anderes Thema..., "coming soon"..., aber schon mal ein Dankeschön an die, die sie mir sandten...
Habt einen feinen Sonntag!
Samstagsplausch
Sonntagsfreude
Sonntagsglück
Labels:
Adventspost,
Die Welt ist bunt,
Familie,
Freiberg in Sachsen,
In heaven,
Momente,
Naturerfahrung,
Papierliebe,
Sachsen,
Samstagskaffee,
Sonntagsfreuden,
Unterwegs,
Wandern,
weekend reflections
Abonnieren
Posts (Atom)





















































