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Donnerstag, 14. Juni 2018

Naturdonnerstag (78 + 52) - Ginster und Kuhschellen









Ginster am Strand, ja, habe ich schon gesehen, aber Kuhschellen? Ich traute meinen Augen nicht, als sich die in der Abenddämmerung wie etwas zu klein geratene Pusteblumen aussehenden Pflänzchen in den Dünen gleich an der Strandpromenade zwischen Göhren und Baabe auf Rügen bei näherem Hinsehen als Kuhschellen entpuppten... Kuhschellen im Mai, am Strand. Das musste ich euch natürlich unbedingt noch zeigen...






 



Und den so wunderbaren Ginster in seiner vollen Blüte, gerahmt von ein paar Birken, habe ich auch - zumindest fotografisch - vom Rügenstrand mitgenommen. Nein, Strand ist nicht nur Himmel, Düne, Sand und Meer, auf Rügen verbergen sich da noch jede Menge Überraschungen und Abwechslung in der strandbegleitenden Dünen-Flora, in den Abbruchküsten und in den küstenbegleitenden Wäldern, solche Vielfalt noch zwischen der kleinen Kuhschelle und der riesigen knorrigen Kiefer, aber das wird dann schon wieder ein anderer Post...






 




Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...


 

Donnerstag, 7. Juni 2018

Naturdonnerstag (78 + 51) - Sächsische Rose und asiatischer Rügenapfel




















 

Schon wieder unterwegs, aber die schöne alte Rose vor unserer Wohnung in Freiberg, der ersten Reisestation, habe ich doch noch fotografiert. Wenn ich irgendwann wiederkomme, ist die Blüte bestimmt vorbei... Ich mag sie sehr gern, diese Alte, und nach Jahren der Demütigungen durch tiefen Schatten und zu nahe rückende Mähbalken scheint sie sich nun so in die Öffentlichkeit zurückgefunden haben, dass sie Beachtung findet und sich hoffentlich noch ein bisschen ausbreitet und kräftiger wird. Und wie sie duftet... Sie ist offen und damit auch für Insekten wertvoll.












In Göhren auf Rügen gibt es eine nette kleine Boutique, aus der - welche Erholung im sonstigen schrillen oder schmalzigen Getön aus Geschäften - leise klassische Musik dringt. Wie gut das zu dem asiatischen Apfelbaum passt, den wir über und über wie mit Schnee mit Knospen und Blüten bedeckt erleben konnten... Ein überwältigender Anblick, je nach Wetter und Lichteinfall von der Farbe her mehr weiß, rosa oder apricot wirkend. (Mit leiser Resignation meinte der Verkäufer, nach dem Baum würde mehr gefragt, als nach seinen Waren... Aber wir schauten auch danach, und mein Mann nahm sich einen Hut mit.)

















 







 




Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...


Mein Freund, der Baum



Sonntag, 27. Mai 2018

Mein Freund, der Baum (62) - Nordperd auf Rügen






















Nach dem Frühstück auf der "aussichtsreichen" Terrasse machten wir uns an einem Tag unseres Rügenurlaubs im Mai dieses Jahres in die Blickrichtung des obenstehenden Fotos entlang der Küste auf den Weg, das Nordperd umrunden, das komplett von dichtem Küstenwald bestanden ist. 2014 umwanderten wir es schon einmal, im Spätherbst. Und wieder war es herrlich... Buchen und Eichen überwiegen, aber auch Ahorn, Esche, Eberesche, Kiefer und Fichte schicken einzelne Vertreter hinein in diesen wunderbaren Wald bei Göhren im Biosphärenreservat Südost-Rügen... Und diesmal erlebten wir ein zweites Mal Frühling, unser Ahorn zu Hause schob schon Minifrüchtchen, während der auf Rügen erst blühte...













Ich liebe die Küstenwälder der Ostsee schon aus dem Grund, dass hier der oft scharfe Wind übergeht und praktisch nicht mehr zu spüren ist. Das ist gut für meine recht empfindlichen Ohren ;-). Auch ist an Sonnentagen herrlicher Schatten, und die Bäume spenden reichlich Sauerstoff. Es ist eine so wohltuende Atmosphäre. Der Wanderweg auf das Hochufer hinauf und dort entlang gibt immer wieder Blicke auf die Ostsee frei, allerdings sollte man dem Hinweis, sich nicht zu nah an die Abbruchküsten zu wagen, Folge leisten. Denn von unten vom Strand aus kann man dann sehen, wie schnell es gehen kann, dass da große Stücke herausbrechen, samt den Bäumen, die darauf stehen und die Küste jahrzehntelang zusammenhielten. Diese Abbruchküsten sorgen für steten Wandel in der Vegetation und bieten vielen Spezialisten unter den Tieren Lebensraum, z. B. den Uferschwalben, die in solchen Abbrüchen ihre Nester bauen.









Immer wieder  mal schauten wir nicht nur auf die See, sondern auch in den atemberaubenden Baumhimmel... Keine Frage, natürlich wurden wir in dieser Jahreszeit von vielstimmigem Vogelgesang begleitet... Einen Rehbock sahen wir auch. Von Menschen ist das Gebiet gar nicht überlaufen, aber einige Wanderer, die wie wir in Ruhe unterwegs waren und die Waldatmosphäre mit Seeblick genossen, trafen wir schon.










Nach gut zwei Stunden aus der Höhe wieder angekommen auf Meeresniveau, entdeckten wir am Weg - und nur an dieser Stelle, ein dort massenhaft stehendes Pflänzchen mit weißgrün wirkenden Blüten, das ich nicht kenne, jemand unter euch vielleicht? Ich vermute, es ist aus einer "Hausgarten-Ablagerung" hervorgegangen? Denn sonst kam es, im Gegensatz zu Buschwindröschen, Veilchen, Lungenkraut und Scharbockskraut, nicht vor. Ich bin gespannt, ob ihr mir helfen könnt, es zu bestimmen.













Regelmäßig am letzten Sonntag im Monat veröffentliche ich einen Post über Bäume, meine Beziehung zu ihnen und manchmal erzähle ich aus Geschichten von Bäumen. Ich singe Loblieder auf die Baumwesen und meine Liebe zu ihnen ist nicht zu übersehen. Denn wo ich auch hinkomme, gehe ich auf Entdeckungsreise zu Bäumen.












Wer möchte, kann mitmachen. Ab der Veröffentlichung meines Posts hier im Blog habt ihr drei Wochen lang Gelegenheit eure Beiträge zu verlinken. Habt ihr einen Baumfreund? Oder gleich mehrere? Übrigens - es müssen nicht unbedingt Fotos sein von Bäumen, die ihr veröffentlicht. Gern könnt ihr euch auch anders kreativ euren Bäumen nähern und sie uns nahebringen.






Donnerstag, 24. Mai 2018

Naturdonnerstag (78 + 49) - Auf Rügen

 



In den vergangenen beiden Wochen waren wir in Göhren auf der Insel Rügen. Zwei Wochen allerherrlichsten Wetters..., wenn auch noch kühl, ich hatte Arm- und Beinstulpen nicht umsonst mitgenommen... Wir haben die Zeit sehr genossen, sind gut erholt und entspannt, waren im Biosphärenreservat Südost-Rügen (mit dem schönen Mönchgut...) mit dem Rad, zu Fuß und per Schiff unterwegs, das Auto stand die komplette Zeit nur auf dem Parkplatz... Und wir waren bis auf die späteren Abend- und Nachtstunden nur draußen..., unterwegs in den küstennahen Wäldern und in den weiten Hügeln, immer wieder mit atemberaubenden Blicken auf Bodden und die See. Wir hatten einen zweiten Frühling, denn alles, was bei uns zu Haus schon passiert war, erlebten wir dort noch mal: Ahornblüte, Buschwindröschen, Veilchen... 

Begrüßt wurden wir am Anreisetag bei unserem netten Quartier gleich am Strand mit herrlichem Abendlicht und Sonne zum Frühstück auf der Terrasse... Davon handeln heute meine Fotos.

Ich danke euch, dass ihr in der Zeit meiner Abwesenheit die Linklisten mit so schönen Natur-, Tier- und Gartenerlebnissen gefüllt habt.









Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  









Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...




Samstag, 15. November 2014

Rügen-Urlaub - Binz


Vor ein paar Jahren verbrachten wir im Frühjahr auch schon einmal ein paar Tage in Binz und hatten nun im Herbst wieder einmal auf dem Klünderberg Quartier bezogen, in einem Appartement-Haus, ruhig und etwas abseits vom "Getriebe" (wenn man von dem Berufsverkehr auf der Baustellen bedingten Umleitung absieht...), aber in fußläufiger Nähe zum Strand, zum Park der Sinne, zum Rasenden Roland, zum Einstieg in die Granitz. Wir kamen Sonntagabend in der Dunkelheit ziemlich müde an und sind am Samstagmorgen wieder abgefahren. Fünf Tage, nicht viel Zeit... Dienstag und Donnerstag waren wir auf unseren längeren Wandertouren unterwegs. 

AUF DER STRANDPROMENADE

Blick Richtung Sellin. Eins unserer treuen Räder.

Solche Flugmanöver in Menschennähe und mit Menschen an Bord machen mir immer ein mulmiges Gefühl...
Die Spatzen sind, so scheint es, den unmittelbaren Kontakt zu Menschen gewöhnt. Sie blieben auch sitzen, obewohl wir kein Futter hatten...
Am Montagmorgen frühstückten wir im Café Peters in der Hauptstraße und machten anschließend unseren ersten Spaziergang auf die Strandpromenade. Sie empfing uns freundlich und mit viel Geschmack ausgestattet. Es scheint hier sind kulturvolle Ästheten am Werk, jedenfalls ist es das, was auch in der Nebensaison (oder gerade dann) auffällig ist. Das gute Wetter tat sein Übriges, dass wir gut "ankamen" an diesem Morgen. Dass wir Binz als "Basis" für unsere Unternehmungen gewählt hatten, erwies sich als ziemlich sinnvoll, war Binz doch zu Beginn der Nebensaison im Gegensatz zu anderen Ostseebädern in dieser Region noch ziemlich lebendig. Insbesondere jederzeit nach Lust und Laune oder bei nicht so tollem Wetter in ein annehmbares Café oder Restaurant einkehren zu können, wissen wir im Urlaub zu schätzen. Da ließ uns Binz nicht im Stich... Ob Da Barbara zur Kaffeezeit oder Lennox zum feinen Abendessen oder die zahlreichen Konditorei-Cafés für den Milchkaffee zwischendurch und selbst die kleine Waffel-Bäckerei an der Ecke - immer fühlten wir uns wohl.

Strandpromenade, mit Durchblick nach Mukran und Stubbenkammer
Beschriftete Keramikfliesen erzählen aus der über 125jährigen Geschichte des Seebades Binz.
 
Kunst auf der Promenade. Der Flötenspieler. Bronze von Fred Gerz.

Eine der alten rekonstruierten Villen, das älteste Haus von Binz, eins von drei "Wolgast-Häusern"





Hölzernes Tau

Strand und Promenade trennt auf längern Strecken eine mit Kiefern bewachsene Düne

Lese- und Schreibstunde im Da Barbara, geschützt vor dem Regen draußen, hatten wir zweimal. Samstagskaffee-Feeling auf Reisen... Ins Büchlein der Müllerin schrieb ich das Reisetagebuch, ins Buch darunter meine "Übungen" zu Lucias Schreibkurs. Lektion 1 habe ich geschafft ;-)
DIE KUNSTMEILE


Für die Kunstmeile wollten wir uns etwas Zeit nehmen und haben sie am Montag links liegen lassen und am Mittwoch noch einmal extra aufgesucht. Hier war jedoch das Saisonende deutlich zu spüren, die meisten Türen waren verschlossen, verdienter Urlaub für die Künstler..., einladend und quicklebendig war es nur rund um die Keramiklandschaft..., dank kräftigem Futter und einem dankbaren Schwarm Spatzen.

Die originellen Garten-Acessoires aus Keramik haben es mir ziemlich angetan...
... den Spatzen ganz offensichtlich auch... Ein herrliches Gezwitscher und Gewimmel.
Ein Detail der verschiedenen Blautöne, mit Gruß an Lotta.

AM STRAND

Gleich am Montag waren wir von der Strandpromenade aus mit den Rädern zum Strand am Ortsrand gefahren. Wir hatten ihn, obwohl Herbstferien waren - fast für uns allein und Sonne! Lese-, Schlummer- und Muschel-Sammel-Stunden bei leisem Wind und warmem Sonnenschein...








 
Lesestunde...

Hach, da würde ich schon wieder gerne sitzen und schauen...


PARK DER SINNE AM SCHMACHTER SEE

Im Urlaub nutzen wir zur Fortbewegung soweit es eben geht unsere Füße, die Räder oder öffentliche Verkehrsmittel. So stand das Auto die ganze Woche in seinem Tiefgaragenparkplatz und erholte sich auch... Eine unserer Lieblingsstrecken mit dem Rad ist die durch den Park der Sinne am Ufer des Schmachter Sees entlang. Spazier- und Radweg sind durch eine imposante Hortensienhecke voneinander getrennt, immer wieder kommen Bänke und interessante Spielstationen aus der Welt der Physik, und an der Seite blinkt der See. Hier legen wir gern unsere Lesestündchen ein. Denn neben den Rädern sind auch Bücher regelmäßig Urlaubsbegleiter. Eine schöne Ergänzung in der Ausstattung des Parks sind zz. die Bronzeskulpturen von Fred Gerz, die wir nach und nach alle kennen gelernt haben... Eine geplante Radtour um den ganzen Schmachter See fiel leider einem Dauerregentag zum Opfer. Aber auch der wurde nicht langweilig und wir erinnern uns gern an unsere fünf Binzer Tage.

Am Schmachter See. Hier lässt es sich gut radeln, schauen, sitzen und lesen.
Ein paar Tage später an einem diesigen Tag.

Freunde - Bronze von Fred Gerz.


Unser Sitzplatz am "Lichtstein". Auf ihn und seine Faszination komme ich nächsten Freitag noch einmal zurück.
Durch die Zeitumstellung zur Normalzeit fing es schon früh an zu dämmern.
Abendruhe am Schmachter See.
Wir verlassen unsere Lesebank. Es wird kühl und das Leselicht lässt zu wünschen übrig. Aber es ist ein wunderschöner Abend.
Ich wünsche euch ein schönes erholsames Wochenende!



Geteilt mit:
Samstagskaffee.
In heaven.