Samstag, 17. Februar 2018

Meine Woche 2018 - 07



Das Lerchenlied
Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.

Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.

Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt's mir im Herzen nach. 

Johannes Trojan















Bei Andreas Aufgabe zur Eye Poetry musste ich an unsere Radtouren auf Hiddensee denken, im Mai 2015, stundenlang begleitet von jubelndem Lerchengesang... Und letztlich waren es die Februar-Aufgaben vom Mustermittwoch und der Papierliebe, Kleingemustertes und Gesichter, die die zündende Idee brachten, meine Erinnerung zu Papier zu bringen, auf eine neue 15fünfzehn-Collage, und noch mal rückblickend zu schwelgen. Ja, hören kann man die Lerche nicht, aber die Stimmung, die über diesen Tagen lag, über dem seidig-türkisen Meer, das am Horizont mit dem blauen Himmel verschwamm, unser ruhiges Fahrradrollen hinterm Deich, an dessen Zugängen wir durch den Sanddorn hindurch auf Strand und Meer schauen konnten..., all das finde ich auf meiner Collage wieder, und ich, ich kann sogar die Lerchen hören... Eine löste die andere am Himmel ab, ein ständiger Frühlingsjubel, wer könnte da nicht einstimmen...































Was die 7. Woche sonst noch so bereit hielt? Japanisch, Putzen, Räumen, Erinnern... Immer wieder mal Sonne, herrlich...






Sonntags: Hausaufgaben.

Montags. Nein, bei mir im Wald blühen die Schneeglöckchen noch nicht.























Aber das Trompeten der Kraniche war schon am Himmel zu hören...









Zu Haus bei  mir im Wald habe ich nach meinem Behördentermin am Montagmorgen dann bis zum frühen Nachmittag fleißig alte Unterlagen geräumt und in die Recyclingtonne gesteckt, eine ganze Tonne voller Berufsleben, und es ist noch lange nicht alles... Aber man findet auch so dies und das, was noch nicht in die Tonne gehört...



Dienstags in Cottbus. Zarte Schneelandschaft, später mit Sonne... Um ehrlich zu sein, habe ich vom ganzen Faschings-, Fastnachts- und Karnevaltrubel kaum was mitbekommen. Ist nicht so meins. Wäre da nicht eine WhatsApp-Gruppe mit Kölnern und anderen Fastnachtsfreudigen, wäre es völlig an mir vorbeigegangen. In den Brandenburger Nachrichten hörte ich am Montag, dass der kürzeste Karnevalszug in Schlepzig stattfindet, 500 m ist er lang ;-).




 



Und noch mal Japanisch... Montagabend lernen, Dienstagabend Kurs. Wir haben zwei Semester aufgeholt und sind nun den anderen im Kurs - fast - ebenbürtig, jedenfalls machen wir nun gemeinsam im Buch weiter, unsere Lehrerin hat uns ja auch ganz schön herangescheucht... Aber alltagstauglich ist das alles noch lange nicht... Doch ein gutes Gefühl ist es schon, wenn man im Kurs nach viel Lernen und Lesen und Schreiben dann doch mal den Eindruck hat, man kann schon besser mithalten...









Aschermittwoch dann mit der Bahn retour, lesen, aber vor allem in die wunderbar frostigsonnige Landschaft schauen...




Die dekorative Wolke kommt leider aus einem Industrieschornstein...



Hübsch altes und erhaltenes Wartehäuschen auf dem Bf. Dresden-Neustadt (und in Betrieb! Wo erlebt man das noch...)







Die letzten beiden Tage gehörten dann einigen Büro- und Haushaltspflichten, aber ihr seht ja, auch meinen Beitrag zur Eye Poetry habe ich fertig gemacht, einen "Theater-Post" geschrieben und an meinem Gesichterbuch weitergearbeitet. Morgens nach dem nun gerade wieder einsamen Frühstück lese und meditiere ich nun immer ein bisschen in und über meinem diesjährigen Fastenkalender... Tut gut. Und Freitagabend kommt der Gefährte.














Gefreut habe ich mich über die Postkartenaktion dieser Bloggerin... Und Deniz Yücel kommt - nach einem Jahr! - endlich wieder frei... 


Habt ein schönes Wochenende.
 
Samstagsplausch
Eye Poetry 
In heaven
Kleingemustertes
Gesichter
15fünfzehn
Gartenglück
Bunt ist die Welt 

Kommentare:

  1. Was für eine schöne Woche.
    Japanisch, wie auch jegliche andere Fremdsprache, wird für mich immer fremd bleiben. Ich bin da glaube ich zu eingerostet oder ignorant...keine Ahnung.
    Deine Umsetzung des Gedichtes ist einfach wieder gelungen. Schon viel zu lange habe ich bei Andrea nicht teilgenommen. Mir scheint die Anordnung von Gott (s.o.) schon in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Ich fahr runter.
    Hab ein schönes Wochenende
    Andrea

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  2. Wieder sehr abwechslungsreich! Gelacht habe ich, dass wir dich über die Gruppe mit Karneval "belästigt" haben, du Ur-Kölnerin! In Maßen und am richtigen Platz wäre das auch was für dich. Ich habe auch an manchen Tagen lieber collagiert und geschrieben.
    Habt ein feines Wochenende!
    Astrid

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  3. The photo of your table pleased me very much. Singing of birds and the winter scenery are a delight. Happy and peaceful weekend.

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  4. Wie schön mit dir durch den bezaubernden Lerchengesang zu radeln. So ein Erlebnis begleitet einen bestimmt durch eine lange Zeit. So beneidenswert!! Hier gibt es seit 15 Jahren keine Lerchen mehr! Danke, dass Du uns an diesen Lerchen- Erinnerungen so fein und gemustert hast teilnehmen lassen!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. eine wohl gefüllte Woche, vielleicht auch wohlgefühlt ...
    und eine Collage, in der ich deine Erinnerungen ein wenig nachfühlen kann

    lieben Gruß
    Uta

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  6. Liebe Ghislana,
    das war eine gefüllte Woche. Du lernst Japanisch! Das finde ich klasse.
    Ich wünsche Dir ein erholsames Wochenende.
    Loretta

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  7. Ach was für eine schöne Lerchenumsetzung - wenn auch dein Blogpost sonst eher winterlich statt lerchenfrühlingshaft ausschaut! Tolle Winteraufnahmen sind das bei dir noch! Und ein wundervolles Gesicht, das sich in unsere Sammlung geblickt hat - danke! Hab einen schönen Sonntag morgen!
    LG.Susanne

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  8. Liebe Ghislana, was für schöne Bilder. Danke fürs zeigen. Fasching ist an mir auch etwas vorbei gegangen. Obwohl in Würzburg gut gefeiert wurde. Hab ein schönes Wochenende. Herzlichen Gruß Sylvia

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  9. eine abwechslungsreiche Woche wieder
    und deine Lerchenerinnerung ist sehr schön
    wenn ich an Lerchen denke sehe ich sonnendurchflutete Wiesen..
    wiegende Gräser.. flirrende Luft
    und ein Jubilieren im blauen Himmelszelt ..
    leider Vergangenheit..
    Fasching oder Karneval hatte ich auch nicht ..
    toll das Wartehäuschen in Dresden
    ja früher gab es sie auch auf den Bahnsteigen ..
    schöne Bilder von der Zugfahrt

    und das Update gefällt mir sehr gut ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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  10. Schöne Eye-Poetry und ausgefüllte Woche... ja, Hiddensee: am Tag die Lerchen und ganze Nacht, hinter Kloster, das Froschkonzert (1980 und 82 erlebt) - das sind auch meine schönsten Erinnerungen mit.
    Bei den Kranichen hab ich immer gleich dieses Lied im Ohr, kennst Du vielleicht (?) - ich hatte es mal als Schülerin nachgedichtet (Rassul Gamsatov) aber solche alten Schriften gingen im Flusz des Lebens unter...
    https://www.youtube.com/watch?v=QsWqr_9Px48
    Ich mach erstmal Blogpause jetzt, wünsch Dir einen schönen Sonntag und eine ruhig-kreative Woche
    Mascha

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  11. Am meisten angesprochen hat mich heute das Update.
    Da übe ich mich immer mal wieder.
    Die Eye Poetry Collage finde ich sehr stimmungsvoll und lässt die Sehnsucht nach dem Lerchenlied gut erahnen.
    L G Pia

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  12. Was für ein schönes Update!
    Liebe Grüße Patricia

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  13. viel sonne und eine liebeserklärung an hiddensees lerchen und wunderbare tage am meer - allein das füllt schon die woche mit freuden.
    liebe sonntagsgrüße, zu deinem theaterpost komm ich später wieder!
    mano

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  14. Schön, solch eine Woche gehabt zu haben! Ich für meinen Teil habe das fastnachtliche Treiben sehr genossen. Und kam dadurch wieder zu meiner "Kunst". Wunderschönes Gesichtsbildnis! Am besten hat mir aber das Update gefallen. Auf mein Frühlings-Update freue ich mich nämlich unglaublich!
    Liebe Grüße
    Solveig

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  15. Liebe Ghislana, eine sehr schöne Collage hast du da mal wieder gemacht! (Aber mir gefallen deine Collagen eh immer...)
    Den Fastenkalender habe ich auch und die Gedanken zum "Update" fand ich total gut. Ich wünschte, ich könnte das besser, das mit dem in den Ruhestand fahren und alle Anwendungen schließen...
    Liebe Grüße Andrea

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  16. von einem ort zum anderen, schön mit dir zu reisen wenn man wartet auf die nähste tour (bin auch reiselustig) * das wartenhaus in Dresden sieht so gemütlich aus, auf bahnhöfen wichtig so ein platz zu bewahren da ich gerne per bahn reise kommen mir da ganz viele bahnhöfe im sinn * dein bild für eyepoetry ... zen zeit zum nachdenken :)

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  17. Liebe Ghislana,
    deine Umsetzung ist stimmig und so ganz Du. Wunderbar. Und wahrscheinlich hast du recht: jetzt ohne Bilder-Pingpong habe ich Kapazitäten frei, um auch bei der Eyepoetry dabei zu sein.
    Herzliche Grüße
    Deine Lucia

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  18. Sonne und herrliche Frostbilder. Eine poetisches Lerchenbild, das ich sehr mag! Und das update - danke. Die beiden cottbuser Aufnahmen sind toll, wie sich die gleiche Stelle mit dem Licht von schwarzweisskühl zu einem Versprechen von Frühling wandelt. Liebe Grüße, Eva

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  19. Das ist ja eine gelungene Umsetzung des Lerchenlieds und witzig, wie du gleich die kleinen Muster mit eingebracht hast. Deine Fotos gefallen mir wieder richtig gut und besonders spricht mich das Stillleben an. Ich mag wie das kleine Licht die Karaffe beleuchtet. Viele Grüße, Laura

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Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.