Sonntag, 27. Oktober 2019

Mein Freund, der Baum - Spaziergang in Berlin-Frohnau

  
Roteiche.


Wäre mein Freund nicht in Berlin-Frohnau zur Reha, wäre ich vermutlich nie dorthin gekommen, in diesen beschaulichen grünen baum-, park-, wald- und waldgartenreichen Ortsteil im Norden Berlins... So bin ich nun durchschnittlich einmal monatlich dort und je nach Genesungsfortschritt planen wir dann unsere gemeinsamen Spaziergänge. Diesmal wurde es ein besonders ausführlicher...
 





Wir wanderten langsam durch die Straßen mit ihren Waldgrundstücken. Fast auf allen Grundstücken stehen alte Bäume. Viele Straßen sind von Bäumen gesäumt, die schmalen Streifen zwischen Zaun und Gehwegplatten oft noch von Stauden bepflanzt und auch die Baumscheiben oft noch bewachsen. Keine Gärten des Grauens, weit und breit nicht, wie gut das tut.....



Buchengruppe.





In einer Straße gibt es eine ganze Allee von älteren und jüngeren Esskastanien, von denen wir fleißig einsammelten... Vor lauter Begeisterung habe ich vergessen die zu fotografieren...



Skurril gewachsene Eiche.




Buchengruppe im Park.



Schließlich waren wir an unserem Ziel angekommen, dem Buddhistischen Haus. Die in einem steilen Hang gelegene und von zahlreichen Bäumen bewachsene Gartenanlage des Meditationshauses wird gerade denkmalgerecht hergerichtet. Ich bin gespannt und habe Lust auch später noch einmal hierherzukommen. 











 




Auf dem Rückweg dann kamen wir noch an dieser Weide vorbei, die sich so schön an "ihr" Haus schmiegt... Wer Bäume in Gärten mag und sucht, überhaupt Waldgärten mag, in Berlin-Frohnau wird er fündig... Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Hausbäume dort geliebt werden, auch jetzt, da sie ihr Laub verlieren und einiges zu tun ist, es zu bändigen...







Mein Freund, der Baum

Kommentare:

  1. ...ein schöner Herbstspaziergang, liebe Ghislana,
    wundervolle Bäume...und auch schön zu lesen, dass die Spaziergänge länger werden können,

    liebe Grüße Birgitt

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Ghislana,
    wunderbare und vor allem so viele verschiedene Bäume sind bei Dir zu sehen. Das muss ein sehr feiner Spaziergang gewesen sein.
    Angenehmen Sonntag und lieben Gruß
    moni

    AntwortenLöschen
  3. Wirklich verrückte Wuchsformen hast du da vor die Linse bekommen! Und schön, dass Hausbesitzer ihre Bäume behalten!
    Eine gute Woche!
    Herzlich
    Astrid

    AntwortenLöschen
  4. Das sind wirklich wunderschöne alte und gepflegte Bäume!
    Liebe Grüße
    andrea

    AntwortenLöschen
  5. da würde ich wohl auch sehr gern mal herumwandeln und das buddhistische haus auch sehr gerne betrachten! schön, dass es jetzt denkmalgerecht hergerichtet wird.
    und auch schön, dass in frohnau offensichtlich die gartenbesitzer ihre bäume lieben. hier wird ja oft nach einem besitzerwechsel schrecklicher frevel an alten hausgärten begangen. da steigen einem wirklich manchmal die tränen in die augen, wie rücksichtslos die menschen mit der gewachsenen natur umgehen. gärten und zäune des horrors habe ich gerade kürzlich wieder entdecken müssen. hier gibt es leider auch keine baumschutzsatzung.
    liebe grüße
    mano

    AntwortenLöschen
  6. Was für eine schöne Gegend und so fabelhafte Bilder.
    Von diesem Örtchen habe ich noch nie gehört, lohnt sich aber wohl, mal zu erkunden bei einem Berlin-Besuch.
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Ghislana,
    länger werdende Spaziergänge sind ein gutes Zeichen! Und Grundstücke mit vielen und alten Bäumen ebenfalls :-) Ich glaube dir gerne, dass du an diesen Ort später wiederkommen möchtest - mir gefällt der Anblick und das darüber lesen auch!
    Herzliche Rostrosengrüße, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/10/herbstbluten-ein-ausflug-auf-den.html

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.