Donnerstag, 1. Februar 2018

Naturdonnerstag (78 + 35) - Bahnhofsbäume in Döbeln












Wenn ich - geplant oder ungeplant - auf einsamen Bahnhöfen längeren Aufenthalt habe, schweife ich gern ein bisschen in der Gegend umher als dort auf zugigen Bahnsteigen zu stehen... So auch in Döbeln, bis das Wetter dann doch so kalt und regnerisch wurde, dass ich mich in der kalten, nackten, unpersönlichen und ungeheizten Bahnhofshalle einquartierte, (nachdem ich durchs Vordergebäude hindurch die eine offene Tür von drei vorhandenen gefunden hatte...) immerhin, es zog nun nicht mehr. Bis auf eine kleine Fahrkartenausgabe und einen zu dieser Vormittagsstunde noch geschlossenen Imbiss ist dieser einst schmucke Bahnhof offenbar leer und ungenutzt und nichts lässt darauf schließen, dass sich das in naher Zukunft ändern wird. Da dachte ich mir doch wieder, wie tröstlich ist da der Anblick von vitalen Bäumen... Besonders die Platane ein Stück weit weg, zeigt allein stehend ihre ganze Schönheit und Größe. Später erwischte ich sie vom Bahnsteig aus noch einmal mit Sonnengold übergossen...













Die Sonne kämpfte mächtig, schlug immer wieder Schneisen ins Dunkel, spritzte Sonnengold aufs Vorplatzpflaster, gab sich aber dann doch irgendwann der zähen tiefgrauen Wolkendecke geschlagen...













Das war alles Mitte Dezember. Neulich, Mitte Januar kam ich nochmal dort vorbei. Aber die Umstiegszeit vom Bus in die Bahn war diesmal extrem kurz bemessen, da langte es nur noch mal für ein Foto aus dem Zug...











Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann schaut doch jetzt noch ein zweites Mal auf die Fotos und stellt euch vor, die Bäume wären nicht da... Trostlos, oder? Ein Hoch auf Bäume, Lebewesen im Stadtbild und ein Hoch auf das, was sie uns an Luft verschaffen, sowieso...

Mein Freund, der Baum 


Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es nicht immer schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...



Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Ghislana,
    ein toller Bericht über die Bäume aus der Stiefelstadt.

    Bahnhofe habe etwas, ja, ich kann es nicht beschreiben - wenn ich allerdings an den Stuttgart Hauptbahnhof zur Zeit denke, da mag ich gar nicht hingehen. Aber was muß das muß halt.

    So kleine auch schon stillgelegte Bahnhöfe habe einfach etwas schönes und noch die Bäume drum herum herrlich.

    Mit lieben Grüßen Eva
    und einen schönen Tag, ich habe heute Lehrgang in Ludwigsburg über Morbus Parkinson, da bin ich mehr als gespannt.

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  2. Besonders das vorletzte Bild hat es mir angetan - so mit Gold übergossen...
    Schade um so viele verödete Bahnhöfe, die mal voller Leben waren (das spielt sich nun wohl ganz woanders ab und wir kannten keine riesigen Parkplätze seinerzeit).. wenn ich bedenke, dasz ich sogar beim oberen Hasserode-Bhf bei der HSB eine Soljanka und an der Steinernen Renne Limo und Kekse bekam seinerzeit... Heut sitzt man dort total vereinsamt.
    Licthe Lichtmeszgrüsze sendet Dir
    Mascha

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  3. Liebe Ghislana,
    ein Leben ohne Bäume wäre nicht möglich, ich möchte niemals irgendwo wohnen, wo ich nicht in die Natur schauen kann. Es gibt so viel Provinzbahnhöfe, - wunderschöne Gebäude - die leerstehen und vor sich hingammeln.
    winterliche Grüße
    Margot

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  4. Hallo Ghislana,

    ja, Bahnhöfe haben so etwas an sich, das einem zum Nachdenken bewegt und ein bisschen mit der Sehnsucht spielt. Ganz besonders wenn es so menschenleere Gebäude sind, geradeso als würde man in der Zeit zurückreisen.
    Bei uns hier gibt es auch eine stillgelegte Bahnstrecke, die stumm von besseren Tagen zeugt und deren Bahnhöfe zum größten Teil bereits bewohnt werden.

    Gefällt mir gut, wie das Wintergrau von der Sonne gebrochen wird.

    Liebe Grüße Jules

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  5. ...selbst die kahlen Winterbäume bereichern das Bild, liebe Ghislana, wie schön muß es dann erst in den anderen Jahreszeiten sein...und da spreche ich nur vom optischen, nützlich sind sie ja auch noch...

    wünsche dir einen schönen Tag,
    liebe Grüße Birgitt

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  6. Liebe Ghislana,
    ich mag es mir wirklich nicht so ganz ohne diese herrlichen Bäume vorstellen. Wunderbares Licht hast du eingefangen, die Fotos sind einfach wunderschön.
    Hab einen angenehmen Donnerstag,
    lieben Gruß
    moni

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  7. Man kann es eigentlich nicht oft genug sagen. Aber ob uns noch jemandbzuhört?
    GLG
    Astrid

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  8. Eine Stadt ohne Bäume, unvorstellbar.
    Bäume sind unsere Lebensadern, was wären wir ohne sie.
    Und optisch sind sie Schmuckstücke, die alles aufwerten, was um sie herum gebaut wird.
    Es lebe der Baum !
    liebe Grüße

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  9. Wie schön, dass Du sie wahrgenommen und gezeigt hast, die Bahnhofsbäume. Sicher wird an ihnen allzu oft und hastig vorbeigeeilt. Liebe Februargrüße, Taija

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  10. sehr stimmungsvolle bilder! gerade die wolken-sonne-lichtspiele sind herrlich.... du machst noch aus der ödesten wartezeit zauberhafte kunst!!
    xxxx

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  11. Die Bäume geben dem wunderschönen Bahnhofsgebäude erst den kompletten Rahmen. Was bin ich froh, wenn sie alle wieder anfangen zu grünen...
    Liebe Grüße

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  12. Liebe Ghislana, der Bahnhof gefällt mir aber auch als Gebäude. Hat was von einer kleinen Burg. "spritzte Sonnengold aufs Vorplatzpflaster..." - toller Satz!
    Bäume habe ich heute auch für dich und reichlich Schneeglöckchen.
    Herzliche Grüße - Elke(Mainzauber)

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  13. wunderschöne Bilder
    Bäme im Winter
    die zeigen mir mehr von ihrer Pracht als im Sommer
    schade um den wunderschönen Bahnhof
    da könnte man sicher etwas draus machen
    liebe Grüße
    Rosi

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  14. Der Bahnhof hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Freiberger. Aber so einsam ist er dann doch nicht. Döbeln ist eigentlich eine hübsche kleine Stadt. Sogar mit Straßenbahn.
    LG Sigrun

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  15. Liebe Ghislana, fantastische Bilder! Was so ein klitzekleines bisschen Sonne doch ausmacht.
    Grüße herzlich, Angelika

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  16. Ja, die Bäume machen den Unterschied… und die Sonnenstrahlen, nach denen hier gerade alle gieren. Liebe Donnerstagsgrüße!

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  17. wunderschöne bäume und das licht strahlt darüber so winterlich :)

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  18. Stimmt, ohne Bäume wäre es trostlos und im Sommer gäb´s keinen Schatten unter der sengenden Sonne! Kein Vögelchen könnte sein Nest bauen, ja vielleicht gäbe es manche Vogelart nicht einmal?
    LG Heidi

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    1. ...und Danke für das DND in der Seitenleiste!

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  19. Liebe Ghislana,
    herrliche Bahnhofs-Baumbilder hast Du gemacht, ein schöner Platz ... ich hab mir gerade vorgestellt, wie schön es aussieht, wenn im Frühling das frische neue Grün ausbricht :O)
    ღ Ich wünsche Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein freundliches Wochenende ღ
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  20. ohne bäume wollte ich auch nicht leben. vor vielen jahren war ich mal zwei wochen auf der wunderschönen insel santorin. so toll es dort auch war, ich habe das grün und die bäume dort schrecklich vermisst. die karge, sonnenverbrannte landschaft kann sehr faszinierend sein, ist aber auf dauer für mich unerträglich.
    solche öden bahnhöfe gibt es hier auch zu hauf. meistens ist nicht mal eine von drei türen offen...
    liebe grüße
    mano

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  21. Schade, jetzt wollt ich verlinken, aber es ist schon geschlossen.
    LG Heidi

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    1. Sorry, ich war verkehrt, wollte zu meinem Freund, dem Baum!

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Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.