Mittwoch, 4. September 2013

Muster im Vorbeigehen und Gewinnerinnen gesammelt...

EDIT: Auf meinem Blog gab es eine Havarie, es sind beim Dublettenlöschen auf Picasa ganz offenbar z. T. die falschen Fotos getroffen worden. Es tut mir Leid, nach und nach werde ich wieder auffüllen, am Wochenende...

Seit ich Michaelas Mustermittwoch kenne, gucke ich noch aufmerksamer um mich herum..., mit meiner Faszination für Farben, Formen und Strukturen und fürs Spielen damit kein Wunder...

Muster auf dem Esstisch. Perlenmuster.













Muster auf dem Esstisch. Gestreiftes Muster. So sieht's aus, wenn man beim Fotografieren der Johannisbeer-Perlen - danke fRau käthe! - angeschubst wird...















Muster am Himmel. Fedriges Muster.








Muster im Wasser. Großes und kleines welliges Muster.
















Muster am Wegesrand. Großes welliges Muster am Baum.

























Muster am Wegesrand. Grasiges Kreuz-und-Quer-Muster aus dem Hintergrund eines (sonst scharfen) Sandnelkenfotos.












Muster auf Stoff. Netzartiges Geflecht. Kommt euch bekannt vor? Ich danke euch für eure tollen Assoziationen in den Kommentaren. Daraus mache ich noch was. Versprochen!
























Denn da war doch noch was, ja, die Verlosung zu meinem halbjährigen Blogger-Geburtstag... Nachdem die zum Thema Kreativität passende und extra eingeladene "Glücksfee" nicht kommen konnte, da durch einen Sturz etwas eingeschränkt, bin ich kurzerhand zu ihr hingefahren, in ihr schönes Heim, wo aus jeder Ecke kreative Geschichten und kreative Aktivität atmen. Die Reise ging mit einem Körbchen mit Lostopf, Blümchen und Kuchen zu meiner "alten" Lehrerin (76) im Spinnen und Weben. (Hier habe ich Helga Duttke schon einmal erwähnt.) Sie ließ sich erstmal ausführlich über das Bloggen aufklären, findet es toll, dass hier so viele kreative Frauen zusammenfinden und die auch die von ihr so geliebten alten (Kunst)-handwerklichen Techniken fortführen und weitergeben. Sie griff beherzt drei mal ins Töpfchen. 

Und endlich kann ich die Gewinnerinnen bekanntgeben.
Hier oben steht's nun: SpinnwebeMano und Tabea Heinicker haben gewonnen: 
Herzlichen Glückwunsch!

Und die Briefe sind schon gepackt. Seid ihr so nett und mailt mir bitte unter ghislana.poppelbaum(at)gmail.com eure Postadresse, falls ich die noch nicht habe?

Auf die Reise geht wie versprochen je ein Set meiner gedruckten Jahreszeiten-Collagen-Karten, die im Original meinen "analogen" Jahreszeitenbriefen beiliegen. Eins der Heißer-Sommer-Originale lege ich noch dazu (für Mano was anderes..., sie hat's schon über einen anderen Weg...). Wie ich eine solche Kleinserie an Originalen mache, habe ich euch gestern gezeigt.

Noch mehr Muster findet ihr - ab heute wieder "live" - bei Michaela und ihrem Mustermittwoch. 

Dienstag, 3. September 2013

Heißer Sommer - Malfarben-Upcycling

Wenn kleine Kinder mit flüssigen Farben malen, brauchen Sie Platz, große Blätter und viel Farbe. Und das sollen sie auch bekommen. Nicht immer wird die Farbe dann ganz aufgebraucht (und das nicht nur bei Kindern). In die Grundfarbengefäße können sie munter gemischt selten zurück, um die Restfarben in kleinen Gläschen feucht zu halten, sind die Mengen oft zu klein, völlig aufgetrocknete Farben wieder streichfähig zu bekommen, will erst mal gekonnt sein und kostet Zeit, die den MalenWollenImpuls blockiert. So bin ich seit Langem dazu übergegangen, Restfarben auf A3-Papiere zu streichen und Abklatschpapiere herzustellen - als Hintergrund für künftige Malereien, für Collagen, für Lesezeichen, Geschenkpapier und was einem sonst noch so einfällt. Sie gehören zu meinen liebsten Handmade-Papieren "für alle Fälle".



Dies ist ein Ausschnitt einer zweimaligen schwungvollen Sommer-Mal-Sequenz des 12tel-Blick-Spielpausentöchterchens, je öfter ich später daran vorbeiging, desto deutlicher erschien mir ein geheimnisvolles dunkles langnasiges Gesicht im Profil... (Selbstverständlich habe ich das nicht weiterverarbeitet..., es liegt noch immer da und ich seh das Mädchen mit dem Pinsel noch am Tisch stehen...)



Die Restfarben vom Farb-Pappteller des Waldenkelkindes ergaben dann je ein A3-Abklatschdoppel in blattgrün, himmelwasserblau, sandbraun - damals gerade "heiße" Farben trockener Sommertage um uns herum. Die Idee für eine größere Serie ähnlicher Sommercollagen (nicht nur) für die Abonnenten meiner Anfang August anstehenden echten Briefkasten-Sommer-Jahreszeitenbriefe war geboren. Wer Lust hat, kann ja Ähnliches mal probieren, der Möglichkeiten tun sich immer mehr auf, wenn man einmal den "Blick" für Farben, Strukturen, Formen, schöne Papiere "und und und und..." entdeckt hat ;-)











Hier eine kleine Anleitung am Beispiel: Für die Serie der Collagen "Heißer Sommer" wurden die Papiere in gleich breite Streifen zerschnitten und diese in gleichlange Rechtecke. Davon nimmt man drei in die Hand (von jeder Farbe eins), legt sie übereinander und schneidet sie in Längsrichtung beliebig schräg auseinander. 



Sortiert werden dann immer 3 farblich unterschiedliche Streifchen so auf eine sonnengelbe Karte nebeneinander, dass sie wieder das (nun etwas auseinandergezogene) Ausgangsrechteck ergeben, und aufgeklebt. (hier auf meinem Behelfsschreibtisch in Freiberg, wohin ich Karten und Rechtecke mitgenommen hatte). Alle Karten der Serie sehen sich damit ähnlich, haben dasselbe Ausgangsmaterial und doch ist jede einzigartig: durch die zufälligen Strukturen der Ausschnitte der Abklatschpapiere, die Reihenfolge der Farben, die Abstände zwischen den Streifen...  




Die Papiere reichen noch, um ihre Sommerfarben auch in die Sommerpost-Schachtelbriefchen zu integrieren, einen kleinen Blick in die Realisierungsphase geb ich euch hier noch. Heute ist es - neben Küchen- und Schreibtisch-Kreativität - auch am Sommerpost-Werktisch ein gutes Stück weitergegangen! Meinen "Materialkasten" für die Sommerpost habt ihr schon mal hier gesehen ;-). Bald ist es nun so weit und die Schachteln gehen auf die Reise zu meinen 8 Gruppenpartnerinnen (und der Spielpause teile ich an der Stelle mit, dass ich das sicherheitshalber zurückgehaltene Probe"läppchen" anschneiden musste..., die andere, eigentlich vorgesehene Batik bleibt hartnäckig verschwunden..., bis zur nächsten Sommerpost?)

Meine Alt- und Restfarben-Abklatsch-Upcycling-Collagen-Karten schicke ich heute zum 1. Upcycling-Dienstag nach Ninas Sommer"pause" (mir fällt da ein Dachboden ein...) und zu Ankes Creadienstag.  

Montag, 2. September 2013

Eine etwas ungewöhnliche Konfitüre...


... habe ich gekocht, zum 2. Mal in meinem Leben, das erste Mal war's mit einer Freundin vor ca. 10 Jahren, aus diesem Büchlein, und seitdem habe ich immer wieder mal gedacht, dass ich sie unbedingt wieder machen muss, diese bitter-herb-fruchtige Konfitüre. Mein Ebereschensträuchlein am See und meine Eberesche im Garten hatten die Vögel schon fast völlig abgeerntet, ich schien wieder zu spät... 

Dann führte mich ein fast leerer Autotank einen Umweg zur Tankstelle und auf der Heimkehr nutzte ich einen wenig befahrenen Landwirtschaftsweg. Auf einer Seite Ebereschen, auch noch jung, doch so voller Früchte... Da habe ich gepflückt, so richtig aus dem Vollen... Gestern habe ich noch mal Nachschub geholt, doch nun sind auch da die "Jugendklubs" der Stare dabei, auf freiem Feld ihren akrobatischen Gruppenflug zu üben und  -  stärken sich in den Ebereschen. Doch für dieses Jahr hab ich sie: FINNISCHE EBERESCHEN-ZUCCHINI-KONFITÜRE. Und die geht so:

So lange Ebereschenbeeren abstreifen, bis man 500 g zusammen hat.
Es gibt unterschiedliche Sorten. Beim Verkosten schmeckten die hellen einen Tick milder. Nach Strassmanns Baumheilkunde soll es sogar eine süßliche Sorte geben, die mir noch nie begegnet ist. Außerdem sind Bitterstoffe wichtig fürs Gesundbleiben des Körpers.
Bisher war für mich Vitamin C untrennbar mit der Farbe Gelb verbunden. Ich glaube, dieses unglaublich intensive Orange bringt mein Bild ins Wanken. Ebereschenbeeren nämlich enthalten viel Vitamin C.

Topfgucker 1: Die Beeren in 100 ml weichkochen, evtl. Wasser auffüllen. Die geraspelten Zucchini und den gewählten Gelierzucker in entsprechender Menge dazugeben, zum Kochen bringen und 3 Minuten sprudelnd kochen. Die seit Großmutters Zeiten bekannte Gelierprobe machen.
Topfgucker 2: Ein paar Runden mit dem Pürierstab drehen, wirklich nur ein paar Runden.

Nun den Topf in die "vorbereitete Umgebung" bringen und jetzt kommt mein Alltagsheld zum Einsatz.

Ein Metalltrichter mit breitem Ausguss (den man für schmale Gläser mit einem Aufsatz verkleinern kann). Es geht wunderbar damit die Gläser zu füllen, wenn man ihre Öffnung nicht mit der Suppenkelle oder gar dem Topf treffen muss, sondern ganz entspannt Kelle für Kelle in den Trichter schöpft. Ich weiß gar nicht mehr, wer mir das Dingen mal empfohlen hat. Er ist jedenfalls toll!!! (Da ich keine perfekte Superhausfrau bin, hätte ich ihn wahrscheinlich von alleine nie entdeckt...)


Das Endergebnis: 12 Gläser Finnischer Ebereschen-Zucchini-Konfitüre und ein Becher mit dem Rest zum Probieren:

Kostprobe zum Sonntagsfrühstück und Aussicht auf viele, viele weitere. 

Ich gebe zu, man muss es mögen. Der Geschmack von "bitter" ist ja derart aus der Mode gekommen... Aber man muss es ja nicht gleich fingerdick auf die Butter streichen. Ich jedenfalls bin vor Freude über den so lange entbeehrten Geschmack gleich schon wieder etwas süchtig geworden und habe heute so nach und nach ein halbes Glas im Büro verputzt, auf Knäckebrot... 

Mehr "Glücksmomente"-Rezepte bei Katjas Mhhhhh My Monday.
Mehr Alltagshelden dienstags bei Stephi von Robotiliebt.

PS - Mal wieder hadere ich mit Blogger. Den Abstand zwischen dem 2. Topfgucker und dem nächsten Bild kriege ich nicht kleingehackt. Pffff.




























Sonntag, 1. September 2013

Siebensachen von Sonntagsfreuden

nach einem Samstagarbeitstag heute ein entspannter Sonntag, spätsommerlich-frühherbstlich... Wer mag, kann gern schauen...






















Schon vor dem Frühstück gelesen, dass die Spielpausen-Tochter heute bei Katjas Zuhause-Reihe ist und mich über ihre Gedanken gefreut, mich darin wiedergefunden...

Dann gab's wieder Schwimmen im See und Draußen-Frühstück, bei dem das Thermometer von 14 auf 17° C kletterte...















Zum Frühstück eine Wiederbegegnung mit einer vor so über 10 Jahren schon einmal mit einer lieben Freundin gekochten herb-fruchtigen Konfitüre, hmmm, viele Wintervorräte sind da. (Rezept gibt's dann später mal bei Katjas Mhhhhh My Monday).















Genascht aus dem nahen fernen Garten in Freiberg herangereiste Beeren: Weiße Johannisbeeren, eine Sommergarten-Kindheitserinnerung... Ich esse sie lieber als rote, weil sie milder sind. 


Beim BlickeSchweifenLassen durch den Garten das erste Herbstrot entdeckt...

Die in die Hüften kriechende Kühle beim Draußensitzen mit einem Chai-Sirup-Milch-Tee à la Raumfee/Spielpause vertrieben, sooooo lecker. Der Vorrat wird nicht über den Winter reichen...

Ein Stück geradelt und am See eine (vermutlich unbeabsichtigte) kleine Schattenspielvorführung ganz gerührt betrachtet...

Auch hier schon ein paar Herbstfarbtöne, in Gelb. 
Nun gibt's gleich Abendessen ;-) Ich hoffe, auch ihr hattet einen Tag mit Sonntagsfreuden.