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Mittwoch, 28. Februar 2018

Mustermittwoch - mit Art Journal-Workshop-Impressionen und 12tel Blick











Im ehemaligen Stall- und Speichergebäude der Papiermühle ist oben rechts der Werkraum.




Michaela-Papier zur Inspiration, auch viel Kleingemustertes passend zum Monatsthema.










Schon einmal
war ich zu einem Kurs bei Michaela von MüllerinArt in der Papiermühle Alte Dombach, vor zwei Jahren. Und so war die Vorfreude groß... Ein rundum gelungener Workshop, bei dem ich wieder viel gelernt habe und nach den tollen Impulsen nun viel besser angehen kann, wie ich weitermachen möchte... Zum ersten Mal habe ich mit Freezerpapier gearbeitet, Schablonendruck gemacht und Acrylfarben zum Drucken verwendet. Nun sprudelt die Phantasie...







Schablonen aus Freezerpapier.











Unterbrochen wurde der mehrstündige Druckrausch nur durch eine spannende Führung durch die Papiermühle und einen leckeren Imbiss von unserem Mitbring-Buffet, um dann umso intensiver noch einmal fortgesetzt zu werden.







Blick hinaus aus der alten Maschinenhalle, in der eine irre lange alte Papierdruckmaschine steht...
 



Am Ende waren das hier meine Papierschätze, vor lauter Ausprobieren meiner drei geschnipselten Freezerpapierschablonen mit unterschiedlich verdünnter Acrylfarbe habe ich am ersten Tag kaum nach rechts und links geschaut, fast gar nicht fotografiert, und mich voll auf das Üben mit meinem Zeug konzentriert. Nichtmal Michaelas Schablonen habe ich ausprobiert... So ist das mit mir... 










Abendspaziergang entlang der Strunde zurück zur Malteser Komturei.
Am nächsten Morgen retour entlang der Strunde durch den Auwald zur Papiermühle.








Am nächsten Tag ging es weiter mit Buchbinden...  Zur mir schon recht geläufigen koptischen Bindung kam eine Kettstichbindung hinzu... Eine charmante neue Möglichkeit...




Den Graupappeneinband habe ich innen und außen mit einem meiner Lieblings-Ministempel verziert.






Nach intensivem Sticheln und Knoten konnten wir abends all unsere Schätze noch einmal ausbreiten und bewundern... Das ist immer ein ganz toller Augenblick, wenn die ganze Pracht aufgebaut ist, alle das Gleiche gemacht haben und dennoch so ganz und gar verschiedenartige Handschriften deutlich werden...












Meine "koptischen" Schätze sind diese hier. Das linke blaue ist blitzschnell wie der Wind schon in der Schweiz angekommen und hat wie erhofft Freude gebracht, ich hatte auch eins für Christina gebunden, die leider von einem schlimmen Infekt gepeinigt die Reise absagen musste. 






Der Einband noch mal mit der entsprechenden Schablone (es war der zweite Abdruck, wenn das Freezer-Papier schon wieder von der Gelatineplatte abgenommen ist)

Vorder- und Rückseite. (Auf der Rückseite, links, der erste Abdruck von der Schablone)
Bedruckter Vorsatz und Seite 1 aus einem alten Atlas. Michaela hatte wahre Schätze an Papierauswahl bereitgelegt...

Da ich nur eine kleine Gelatineplatte hatte, musste ich mit der Musterverteilung ein bisschen "jonglieren"




Inzwischen habe ich schon angefangen, Passendes zum weiteren Füllen der Seiten zusammenzutragen, Bilder, Muster, Texte... Die kleinen Dreiecks-Stempelchen habe ich am vergangenen Sonntag aus Restchen geschnitzt. Sie sind auch in mein Workshop-Tagebuch gewandert, in das ich die Dreiecksabschnitte vom Buchbinden beim Buchdeckeleinschlagen geklebt hatte.









So gibt es zum Abschluss des "Kleingemusterten" noch ein wildes Muster daraus.





 

 

Aus den Resten des bedruckten Einbandpapiers entstanden dann einsfixdrei noch die zwei kleinen Heftchen... Eins davon ist mein "Drei-Freuden-täglich"-Büchlein Nr. 4. Und damit bekomme ich ganz pünktlich noch die Kurve zum 12tel Blick, für den ich Ende des Monats diese Freuden-Büchlein an dem Platz fotografiere, wo sie gerade sind... Heute morgen auf meinem Werktisch, der zugegebenermaßen etwas chaotisch aussieht. So ist das immer, wenn ich an mehreren Projekten arbeite, die sich am Monatsende dann auch noch gerade ablösen oder überschneiden oder ihre "Schatten" weit vorauswerfen...





In Büchlein Nr. 1 (ein Geschenk von Michaela) und Nr. 2 (ein Geschenk von Petra) fehlen noch ein paar "gestaltende" Eingriffe zu den Texten. Nr. 3 ist nun das Mini aus Bergisch Gladbach.
Ich verspreche hoch und heilig, ihr Frauen, nächste Woche habt ihr genug Platz auf dem Tisch ;-)



Weitere tolle Workshop-Berichte habe ich bei Elvira, Michaela und Monika gefunden. Hach, es war einfach wunderbar!



Mustermittwoch
12tel Blick

Mittwoch, 21. Februar 2018

Im kleingemusterten Gesichterbuch geht's weiter...

Meine Kiste mit für Susannes Papierliebe gefundenen und gesammelten Gesichtern wird nicht leerer... Und meine Lust die ins Gesichterbuch zu kleben und z. T. mit Mustern zu versehen, lässt auch nicht nach... Heute zunächst Doppelseiten mit Rot. Die Farben richten sich einfach nach dem, was ich finde, denn eine Vorliebenfarbe von mir ist Rot eigentlich nicht. Aber was soll ich machen, wenn mich Rotes anspringt, das passt... Die Materialien finde ich beim Zeitunglesen und beim Blättern in Katalogen oder in meinen Sammelkisten. Die kleinen Musterstempel in meiner Stempelbox.





Das verborgene Angesicht.
Das verborgene Antlitz.
Erkennt ihr links das Profil wieder? Das Negativ bot sich geradezu an nun auch weiter verwendet zu werden...





Manchmal gibt es Zeitungsartikel, in denen Menschen porträtiert oder interviewt werden. Da erlebe ich es gar nicht so selten, dass mich irgendetwas in Gesichtern anzieht und ich deshalb den Artikel lese oder ihn neugieriger lese um herauszubekommen, was hinter diesem Gesicht für ein Mensch stecken mag, was er macht, wie und warum. Manches schneide ich dann aus. Nun kleben ein paar der Porträts mit den zusammengefalteten Artikeln in meinem Gesichterbuch. (Die ewig unterkühlt-gelangweilt-nichtssagenden Model-Gesichter dagegen lassen mich gänzlich kalt, da springt nichts über...)






Ein Meditationslehrer und ein Lauftrainer arbeiten mit Gefangenen auf Rikers Island in New York.
Was macht die Rolle des Menschen im Kreislauf von Geben und Nehmen und Weiterreichen aus? Esther Kinsky.
So gänzlich uneitel...



Die mir in einem PaperSwap-Brief zugeschickten Picasso-Streifen hatte ich euch schon Anfang des Monats gezeigt. Ich habe das Gesicht wieder zusammengesetzt, die überlangen Streifen zerschnitten und die Restpapiere als Basis für zwei weitere Gesichter auf der Gegenseite weiterverwendet. Die Kunstauktionsseiten der großen Tageszeitungen sind auch eine Fundgrube für Porträts. Da fand ich den zweiten Picasso.










Nun bin ich schon auf dem Weg nach Bergisch Gladbach und freue mich unbändig auf zwei Kurstage mit Michaela unterm Dach auf dem Gelände der Papiermühle Alte Dombach. Hach, schön... Am Wochenende dann schaue ich mir an, was es an neuen Mustern in der Sammlung gibt.

Mustermittwoch
Papierliebe 

Freitag, 9. Februar 2018

Kleingemustertes und Gesichter...

... sind die Themen beim Mustermittwoch und bei der Papierliebe in diesem Monat. Fürs erste war ich bei meinen eigenen kleinen Ministempeln und vorhandenen Masking Tapes schon mal fündig geworden und hatte sie schon probeweise in mein Musterbuch gefüllt, aber vor meiner Abwesenheit es dann doch nicht geschafft alles in einen Post zu verwandeln... Das ist mir dafür jetzt nach meiner Rückkehr doppelte Freude ;-).





Mit einem Druckfehler ging's los...






Eine ganz schöne Sammlung verschiedener Ministempel schon... Ich werde mal versuchen, die ein bisschen neu zu kombinieren beim Mustern, zum Schnitzen habe ich gerade gar keinen Antrieb, lieber wäre mir meine vielen kleinen Stempel auch wirklich mal zu benutzen... Schauen wir mal, was wird... Beim Aufräumen fielen mir dann noch die Kaktuskarte in die Hand und die kleine Skyline einer Paperswap-Stadt... Ist doch auch alles kleingemustert...










Aus meinen Moosgummischnipseln habe ich dann noch zwei neue Stempel gemacht, mit Dreiecken und Vierecken, ich brauchte gerade Geschenkpapier für Kleinigkeiten. Zwei Seiten einer A3-Broschüre wurden mit Linoldruckfarbe eingewalzt und nach dem Trocknen bestempelt. Die Farben passend für die Empfängerinnen.













Für die Papierliebe habe ich gestern schon mal Heftseiten für ein Gesichterbuch vorbereitet, auch aus einer Broschüre, die nach dem Auftrennen und Zurechtschneiden etwas eingeweißt wurde. Da hinein kommen meine in den letzten Wochen angelegte Gesichtersammlung und auch das Picasso-Gesicht, das mich in Streifen geschnitten in einem Paperswap-Umschlag erreichte, aber ich habe den Braten sofort gerochen und das Puzzle wieder zusammengesetzt...










So, jetzt mag ich mir aber endlich gern die Posts der anderen Musterer betrachten...



Mustermittwoch
Papierliebe
Freutag

Mittwoch, 10. Januar 2018

Mustermittwoch und Papierliebe - (fast) alles gebraucht und doch neu....

Mit Markmaking in Grau bin ich immer noch nicht fertig. Weihnachtsspaziergang. Schattenwürfe des Streuguts auf dem wieder schneefreien Bürgersteig.




















 
Noch eine 15fünfzehn-Collage aus dem November in Streifen. Was hatte der November doch für Oktoberwetter im Gegensatz zum Nassgrauplatsch gerade dieser Tage....

 
Nach einer Anregung von Mirjam und Taija habe ich einen Tag lang die in meinem Mini-Adventskalender versteckte Farbe sanftes "red earth" gesucht und in Streifen zusammengefasst, im Domizil des Gefährten unter der Woche. Er scheint sie zu mögen, die Farbe. Ich auch.









Da war ein Bruch zwischen Alt und Neu, Weihnachten und neuem Jahr, den versuche ich jetzt mal mit diesem Post zu kitten... ;-) Wie einen doch so ein langwieriger Infekt aus dem Fluss schmeißt... So langsam werden meine Lebensgeister wieder kräftiger und mutiger, ich habe diese Woche noch einmal vier aufeinanderfolgende Termine in Brandenburg und Berlin abgesagt und mir heute von meiner neuen Hausärztin bestätigen lassen, dass das gut war und dass Ruhe das Beste ist... Also wirklich, ihr Lieben alle, die ihr euch um meine Gesundheit Sorgen macht, es ist nur ein Infekt, der Zeit braucht, sonst ist alles gut... So werkele ich ganz in Ruhe vor mich hin und schnipsle die gefliesten Fußböden voll... Anschließend ein Besenstrich und alles ist wieder ok ;-)











Hexagon..., das Musterthema im Januar, ohne Zirkel kann man einfach nicht arbeiten, tstststs..., ging mir doch beim Achteck für die Adventspost 2016 schon mal so... Der Zirkel muss in meine Tasche mit der "Kreativen Reise-Apotheke". Immerhin gab's ein paar Hexagon-Fundstücke unterm Weihnachtsbaum und nach Marthas wunderschönem Hexagon auf Instagram den Versuch so ein ähnliches Stempelchen zu schnitzen. Gefällt mir sogar, nur ist es ein bisschen zu schmal und spitz geraten... Also eher chaotische und kaschierte Hexagone, kaschiert z. B. mit Japan-Papierchen, die noch von meiner Post an Mano herumlagen und mit den Schneeflocken von Astrids Post an mich... Und in einem Heftchen zusammengefasst.





Mit Schneeflocken von Astrids Briefumschlag. Der finnische Senf druckt eher die Kreise als seine 6 Ecken ab ;-)



Meine "Gold-Heftchen" (noch der Nachklang zur Dezember-Papierliebe, für die ich es nicht geschafft hatte...) wurden schon angekündigt. Hinein wanderten allerlei Reste von Weihnachtspapieren, die ältesten dürften schon an die 10 Jahre alt sein, sie werden bei uns immer wieder verwendet, werden immer kleiner, und nun sind sie ins Heft gewandert. Mustern mal umgekehrt, das Muster der großen Bögen wieder zerlegt in Einzelteile ;-)... Fangen wir mit dem Wald an, nach dem ich mich richtig sehne. Das ist das erste, was ich mache, sobald ich mich wieder kräftig genug fühle, in einen Wald fahren...





Einband aus Schöpfpapier und Paperswap-Waldschnipsel.
"Vorsatzpapier"... vorn und ...
...hinten, mit Mano-Kreis
Zum Panorama aufzuschlagen. Ewig altes Weihnachtspapier aus dem Wald... Eingeklappt war noch Platz...
... für Waldbäume von Baum-Kalendern, Mano und Kreativhäxlis Briefmarken-Adventskalender. Allerdings habe ich die beiden Seiten auf dem Kopf stehend beklebt, die Seiten standen Kopf, nicht ich... Naja...
Nordeuropäische Waldszene mit Sternen, von Birgitt aufs Geschenkpapier gedruckt, wunderbar ergänzt durch eine passende Kreativhäxli-Briefmarke... Hach, im Wald spazieren gehen, herrlich...




Sternenpapiere gibt es zu Weihnachten auch in Mengen bzw. sie wanderten mir mit lieben Postsendungen zu... Aber auweia, bei manchen bin ich mir schon wieder nicht mehr sicher, von wem waren sie nur? Die gestanzten Mini-Ssternchen schenkte mir im November meine Enkelin. Nun haben sie ihren Einsatz. Viel zu wenig Sternenhimmel gab es in den letzten Wochen zu sehen, ich vermisse die helle Milchstraße über meinem Weg im heimatlichen Brandenburger Wald... Und ich habe des Enkelbuben selbstbestempeltes Weihnachtssternpapier vergessen einzusortieren, es lag zur rechten Zeit noch nicht da, wohin es gehört hätte...







Das Weihnachtspapier hüllte Kalil Gibrans "Der Prophet" ein. Die goldenen MTs sind von diversen Verpackungen abgelöst und wiederverwendet.
Weihnachtsserviette, Maskingtape von ich weiß nicht mehr, Vogelpapier von der Tochter und Sternchen von der Enkelin.



Im japanischen Goldheftchen habe ich nur wenig eingeklebt, ganz schlicht sollte es bleiben..., japanisch anmutend eben. Der Umschlag ist - wie auch beim Sternenheftchen - aus einem festen Schöpfpapier, das mir Mano mal schickte, bezogen mit dem funkelnden Seidenpapier, in das der wunderschöne Kalender von Michaela gehüllt war. (Liebe Michaela, ich habe die Fahrkarten für Februar gebucht, juchu!)





Die drei goldenen Sternchen auf feinem Seidenpapier flogen mir auch zu, ich weiß nur nicht mehr woher..., und ich glaube, links das güldene Papierchen war aus der Kiste von Kristina?
Sternchen, Japanpapier und Gold auf Markmaking-Gelliprint von Annette




Das war's für heute. Ob ich mit dem Hexagon weitermache, weiß ich noch nicht, Kreise gehen mir gerade sehr viel besser von der Hand, die kriege ich frei Hand sehr viel leichter hingeschnippelt als Hexagone und ich fülle damit gerade mein neues "DreiFreudenTäglich-Büchlein", das zeige ich mal nächste Woche zur Papierliebe genauer...





Papierliebe - Alt und Neu
Mustermittwoch - Hexagon
15fünfzehn