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Montag, 13. November 2017

12 von 12 - November 2017


Prüfender Morgenblick und Luftholen an der Terrassentür. Gar nicht so grau wie erwartet.





















Letztes Sonntags-Frühstück zu zweit vor dem Umzug ins Winterlager (der zieht sich noch ein bisschen...)
Der Gefährte chauffiert mich pünktlichst zum Bahnhof KW, ich habe noch Zeit mal den alten Wasserturm abzulichten. Mag sein, seine Tage sind doch gezählt.
Auf der Bahnreise nach Rostock erst mal quer von Südost nach Nordwest durch Berlin, hier Westhafen.
Etwas Lesestoff und Proviant mitgenommen. Die Fahrt dauert heute doppelt so lange wie vor 40 Jahren, von Berlin aus ist Rostock bahnmäßig ziemlich abgehängt. Da nördliche "Tor zur Welt" ist nicht mehr das Tor zur Welt.
Nur wenige der überflüssig gewordenen "Bahnwärterhäuschen" an der Strecke sind heute bewohnt. Hier gibt's sogar Grünkohl vom Feinsten.
Das Herbstgold der Bäume ist nun schon fast durchgehend einem Bronzeton gewichen, falls überhaupt noch Laub an den Bäumen ist nach zwei Stürmen, die durch die flache Landschaft gefegt sind.
Meine halbe Stunde Umstiegszeit in Schwerin verbringe ich auf dem Bahnhofsvorplatz und finde ein paar überraschend starke Farben.
In Rostock angekommen, geht's unter die Erde, um in die Straßenbahn zu steigen.
Alte Bekannte, der Neue Markt und die Marienkirche. Vor 43 Jahren fing ich in Rostock an zu studieren.
Stürmische Begrüßung in der großen Tochterfamilie beim innig verbundenen Geschwistertrio.
Oma hat "nur" ihre Zeit mitgebracht... Vom Enkelbübchen bekomme ich einen Riesenhai und vom Enkelmädchen ein selbstgenähtes Stiftmäppchen geschenkt. Wow..., kann ich beides gut gebrauchen.




 


Irgendwann nach einem leckeren Goulasch-Gericht sind die zwei kleineren Kinder eingeschlafen, wir spielen mit der Großen noch eine Runde Qwirkle. Und danach haben meine Tochter und ich noch ein Stündchen für einen Schwatz zu zweit, bevor der am Abend singend konzertierende Papa heimkehrt und mit Mama und den Kleinen in die Nacht nach Hause fährt. Und da war ich dann zu müde, mich noch an die 12e zu setzen... Aber nun. Die große Enkelin und ich, wir haben uns jetzt bis Mittwochmorgen ganz für uns, nur die Schule funkt täglich stundenlang dazwischen... ;-)
Habt eine gute Woche! 

 
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Freitagsfisch

Donnerstag, 15. Juni 2017

Der Natur-Donnerstag (78 + 6)























Da, zwischen den Bäumen, da fängt es an, das Alpinum im Botanischen Garten Rostock. Kennt ihr das eigentlich auch? Ihr habt etwas Tolles erlebt, begeistert fotografiert, plant einen Blogpost und kommt ewig nicht über den Entwurf hinaus, weil andere Sachen dran sind, andere Posts dran sind...? Von solcher Art "Posts im Entwurf" habe ich ein gutes Dutzend... Aber diesmal dachte ich, bevor ich diesen hier um nochmal ein ganzes Jahr verschiebe, damit er jahreszeitlich exakt passt, nehme ich ihn jetzt doch noch herein. Da kommt mir der Natur-Donnerstag ganz recht... Und hier und hier hatte ich vor einem Jahr schon aus anderen Teilen des Botanischen Gartens Rostock berichtet.










 





Denn Anfang Mai 2016 war es, als ich wie alle halbe Jahre wieder einmal ein paar Tage zum Enkelmädchen nach Rostock fuhr. Vormittags hatte ich frei, denn das große Mädchen geht ja schon lange in die Schule. Im Botanischen Garten in Rostock war ich vor Jahren schon mal, aber das Alpinum hatte ich mir da nicht genauer angeschaut. Ein Augenschmaus. Die ganze Welt zwischen ein paar Steinen... Sagenhaft. 
















 


Angelegt und lange gepflegt wurde das Alpinum von einem Österreicher, über 30 Jahre lang Botanikprofessor in Rostock. Und beim Studieren der Informationen auf den Tafeln fiel mir wieder auf, was im heimischen Garten standortgerechtes Pflanzen bedeutet, wie wichtig die richtigen Pflanzbedingungen sind und warum manches heimliche Pflanzen-Urlaubs-Mitbringsel zu Hause nicht gedeihen will und kann, wenn man z. B. nicht die richtigen Steine im Garten hat... Also lieber ausgiebig dort angucken, wo es ihnen recht ist, diesen gleichermaßen zarten wir widerstandsfähigen Pflanzen, die im Gebirge oft harte Bedingungen aushalten müssen, aber - darauf angepasst - damit viel besser zurecht kommen als bei uns im Garten...





Schneckenhindernisse für die Orchideen-Anzucht vor Ort.






Doch nun, ihr Lieben, nur noch Bilder, viele, ich wusste echt nicht, welche ich hätte weglassen sollen... Außerdem, ein paar der ganz genügsamen und anpassungsfähigen Arten gedeihen auch im Garten, vielleicht entdeckt ihr sie ja.




 



 


Auf der Berge Spitzen angekommen, entdeckte ich dann auch die guten Geister, die dafür sorgen, dass die Pflanzenwelt des Alpinums an dieser Stelle im hohen Norden Deutschlands erhalten bleiben kann und die alpinen Pflanzen nicht von anderen, durchsetzungsstarken Pflanzen vertrieben und überwuchert werden. Wer jemals einen eigenen Steingarten gepflegt hat oder pflegt, weiß wovon ich rede... Ich - dem wilden Wachstum der heimischen Pflanzen ja sonst sehr zugetan - war hier sehr begeistert vom ausgezeichneten Pflegezustand der Anlage. Denn von alleine so wild wachsen die alpinen Pflanzen halt nur dort, wo sie hingehören, in alpinen Regionen. Und da kommen längst nicht alle von uns hin, deshalb ist's schön sie hier nach Lust und Laune anschauen zu können und dafür nur wenige Höhenmeter überwinden zu müssen... Aber trittsicher sollte man auch hier sein, sonst bleibt aber immerhin noch der Rundgang über den um- und durchlaufenden Weg













Ich denke gern an diesen Spaziergang "in den Bergen" zurück. Die Anlage ist keinesfalls riesig, wie es auf Grund der vielen Bilder erscheinen mag... Aber man kann da viel Zeit zubringen... Ich hatte bestes Maiwetter und konnte mich kaum satt sehen... Doch irgendwann ging es wieder hinaus... Nun schon wieder ein ganzes Jahr lang her...





 



Den Natur-Donnerstag bekam ich im April von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  









Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.



Jetzt seid ihr wieder dran - verlinkt eure Naturansichten, -sichtweisen, -erlebnisse...



Samstag, 8. April 2017

Meine Woche 2017 - 14























Am Sonntag nach dem Frühstück im Garten noch mal Laubberge versetzt und die Pflanzen gewässert, ging's ganz früh am Montagmorgen schon wieder zum Bahnhof. Einen längeren Umsteigeaufenthalt am Berliner Hauptbahnhof nutzte ich für einen Morgenspaziergang an der Spree Richtung Schloss Bellevue. Mein Köfferchen rollte hinter mir her.












Unter der Moltke-Brücke trug ich meinen Rollkoffer dann aber, um die dort in Zelten lebenden und noch schlafenden Obdachlosen nicht zu wecken. Immer wieder mal begegneten mir ein paar Jogger. Sonst Morgenstille an der Spree. Mag ich ja.





Weekend reflection.







Diesen Biergarten - den "Zollpackhof" - könnte man ja glatt mal aufsuchen. Einladend. Eine Radtour da entlang der Spree - darauf hätte ich auch mal Lust. Vorerst habe ich aus sieben Blutpflaumenblütchen mein Montags-Mandala auf einen der Gartentische gelegt.












In Rostock angekommen, sechs Stunden war ich da schon unterwegs..., ging ich zu Fuß in die Kröpeliner Torvorstadt durch den geliebten Lindenpark hindurch, zu meiner Familien-Verabredung im LOM. Die setzten wir nach einem Mittagsimbiss zum Kaffeetrinken dann noch im Café M in der Ulmenstraße fort. 













Dann aber hurtig zu meiner Verabredung mit dem großen Enkelmädchen... Deren langen Schultag beschlossen wir mit einem Eis am Doberaner Platz und fröhlicher Bastelei, für den Mustermittwoch und mit unserem Lieblingsbastelspiel, Collagen zu wechselseitig vorgeschlagenen Themen. 
















Während das Mädchen am Dienstag in der Schule war, besuchte ich die Sibylle-Ausstellung in der Rostocker Kunsthalle. Meine Mutter hatte die Zeitschrift abonniert und sie hat mich als junges Mädchen sehr beeindruckt. Und siehe da, die erinnerten Bilder hielten auch der erneuten Betrachtung stand. Solcherart ästhetische Fotos haben bleibenden Wert und sind - trotz Mode - zeitlos schön. In der Ausstellung habe ich übrigens nur Frauen gesehen... Fotografieren leider verboten.









Aber in der Ausstellung "Schüler stellen aus" waren Fotos erlaubt... Tolle kreative Bilder, Fotos und Skulpturen von Schülern aus Rostocker Schulen wurden gezeigt, hier ein filigraner, mit Stecknadeln dreidimensional arrangierter Scherenschnitt. 









Anschließend spazierte ich noch eine Runde um den Schwanenteich und entdeckte neben den brütenden Schwänen im Schilf auf der trockenen Wiese gleich bei der Kunsthalle Hunderte von Sandbienen im Hungerblümchenmeer... Fleißig waren sie mit dem Graben und Anlegen ihrer Brutzellen beschäftigt.







Nachmittags wühlten wir dann wieder in unseren Papieren und zum Tagesausklang gab's Mensch ärgere dich nicht. Ein knappes Rennen, das das Enkelmädchen geradeso für sich entschied... Großer Jubel.









Am nächsten Morgen auf der Heimfahrt einen kleinen Umweg zum Geburtstagskind genommen, den Buben unter meiner Enkelschar, nun schon 5. Und weil er zz. auf allen Möbeln Schlagzeug spielte, gab's zum Geburtstag eine richtige Trommel.








Nach dem Spazierganng um den Burgberg zwischen Brunch und Geburtstagskaffee gab es dann noch eine Überraschung. Der kleine Mann ist großer Raumfahrtfan. So buk die Mama eine Mondrakete mit Waffel-Wunderkerzen-Antrieb... Die dritte Raketenstufe und ein Stück von der zweiten durften wir dann auch essen...










Auf der Zugfahrt nach Hause Himmel mit ein paar Lichtblicken, immerhin.









Donnerstag stand dann die Vorbereitung auf eine dienstliche Reise am Wochenende bevor, und auch die Schulgarten-AG war dran. Es blüht, das macht Freude.









Im Briefkasten fand ich anschließend eine Extra-Post, Frühlingspost von Lucia. Eine Mischung von kraftvollen und zarten Farben zu einem Frühlingslied. So schön... Große Freude. Ich bin so gespannt auf die weiteren Büchlein für die Mini-Bibliothek... 








Habt ein schönes Wochenende!


Fisch am Freitag
Weekend reflections
Freutag
In heaven
Samstagsplausch