Montag, 19. August 2013

Eins für Zwei für Eine...

Ein Ei, zwei Mahlzeiten, für mich allein.

Montags und dienstags müssen, wie ihr schon wisst, bei mir die Reste vom Wochenende dran glauben ;-). Diesmal ergaben diese zwei einfache, im Wochenanfangs-Haus- und Heimarbeitsgetriebe schnell zubereitete warme Mahlzeiten für mich, einmal mittags, einmal am nächsten Tag abends. Ich reihe sie bei Katjas My Monday Mhhhhh ein.


1. Eierpfannkuchen mit Pflaumen 
(auch mit Apfelspalten, Johannisbeeren, Blaubeeren seeeehr lecker)
Aus 1 Ei und 1 Tasse Mehl, einer Prise Salz und Wasser einen nicht zu dünnen Eierkuchenteig rühren. 
Ein paar nicht zu weiche Pflaumen oder Zwetschgen sechsteln oder achteln.
In eine Suppenkelle die Portion für ein kleineres Eierküchlein füllen (lassen sich in der Pfanne besser handhaben), 6 - 8 Pflaumenachtel dazugeben.
Kelle in eine Pfanne mit heißem Pflanzenfett ausgießen und bei mäßiger Hitze von beiden Seiten goldbraun braten, warm stellen, bis der Vorrat an Küchlein für die Mittagsmahlzeit reicht. (Evtl. eine kleinere oder größere Teelöffelspitze Zucker darüberstreuen.)


2. Eierpfannkuchen hält allerlei Kühlschrankreste zusammen
Hier waren es Schafskäsewürfel, Tomaten und Schinkenspeckreste. Weitere Möglichkeiten sind Zwiebeln, Paprika, Zucchini, Schnittkäsereste, Schmelzkäsereste... - einfach ausprobieren.

Schinkenspeck auslassen, Schafskäsewürfel und Tomaten dazu geben und dünsten, bis sie anfangen "auseinanderzulaufen". Den Rest des im Kühlschrank abgedeckt aufbewahrten Eierkuchenteigs darüber geben und von allen Seiten bis zur gewünschten Bräune brutzeln.


Mit einem heißen Assam-Masala und der letzten Tomate auf der Terrasse servieren. Die Abende sind ja jetzt schon etwas kühler...

Auch seitdem ich Eier fast nur noch Bio und aus Freilandhaltung kaufe, ist mein Gewissen nicht beruhigt. In nur ein paar km Entfernung eröffnete ausgerechnet der einst sehr umwelt- und naturschutzbewegte Matthias Platzeck höchstselbst eine neue Legenhennen-Boden-Massentierhaltung... Weil wir zu viele Eier essen? Weil wir sie zu billig haben wollen? Weil wir zu viele Eier wegwerfen? Weil uns zu wenig interessiert, wie Tiere leben, von denen wir leben?

Samstag, 17. August 2013

Himmel nass...

Nachdem am Donnerstag das "große Nass" des heimatlichen Sees dran war, vor einiger Zeit der frühe Morgen und er sich ohnehin immer wieder mal in meine Beiträge schleicht, rief nun wieder einmal der Abendhimmel... Den Lichtspielen am Himmel und ihrem Spiegeln im Wasser könnte ich stundenlang zuschauen...


Die Kreise malten Fische... - Habt ein schönes Wochenende. Und hier geht's zu Raumfees "In heaven"-Foto-Sammlung.

Donnerstag, 15. August 2013

Eine Kleine im großen Nass - BIWYFI

Ganz fröhlich, ausgelassen, energisch, im ganz Tiefen des langjährigen "Familien-Badesees", voller Lust strampelnd und spritzend, ganz umspült vom kühlenden Lebenselexier in großer Hitze, gehütet von der Oma..., Riesenfreude in einem grandiosen Feriensommer! Fotografiert vom Onkel.






































































Das große Nass, heute Thema bei Nic und Beauty is where you find it.
Fotos: Niels Poppelbaum

Meine kleine Jubiläums-Verlosung: noch bis morgen, Freitag 16.8., könnt ihr beim Beitrag "SommerFarben" kommentieren und so in den Lostopf springen.

Dienstag, 13. August 2013

Meine Alltagshelden - Notizbücher für alle Fälle...

... ich habe so einige, gekaufte, geschenkte, selbst gebundene, für vielerlei Notizen: Zitate, Ideensammlungen, Mitschriften, Gedanken, Projektplanungen... Zwei der kostbarsten, ein kleines A6-Büchlein, in das ich seit 1994 meine Erfahrungen aus Kreativseminaren schreibe und Krokodilinas Grashüpferbüchlein mit Wandernotizen vom Rennsteig, sind gerade mal wieder verschwunden... Die Büchlein werden mal hier, mal da, mal dort gebraucht und gelesen und gezeigt und verflüchtigen sich regelmäßig in meine sich wie von Geisterhand immer wieder türmenden Stapeln aus Büchern, Zeitungen und anderem Papier... (Eine vermisste Batik muss auch irgendwo dazwischen abgetaucht sein...) Bisher ist alles immer wieder aufgetaucht, so dass ich auch diesmal wieder darauf vertraue.


Diese Büchlein sind Alltagshelden (Roboti sammelt sie alldienstäglich!) und auch so eine Art von Tagebüchern. Tagebücher im engeren Sinne habe ich nie geführt, es gibt Ausnahmen, ein paar Seiten, in schwierigen Zeiten geschrieben, und kleine Familien-Urlaubstagebücher, meist auf Postkarten aus der Urlaubsregion (wo sind die eigentlich abgeblieben?). Aber es gibt auch zig Seiten mit Denkanstößen, Bemerkungen, Gefundenem, Erlebtem aus jetzt so ungefähr 20 Jahren, mehr oder weniger intensiv und mehr oder weniger systematisch und ordentlich geführt. Vorher waren da eigentlich immer "nur" Briefe. Der Wunsch, es jemandem mitzuteilen, wenn ich über etwas nachdenke, darüber ins Gespräch zu kommen. Hunderte Briefe aus "vordigitaler" Zeit, an Verwandte, Freunde, Kinder, Liebste..., alle daselbst oder irgendwo sonst inzwischen.

Also, so "richtig" Tagebuch zu schreiben, liegt mir offenbar nicht. Neulich entdeckte ich auf Lucias Blog den Hinweis auf eine für mich anregend klingende Art des Tagebuchschreibens: Man schreibt nur auf eine Seite und lässt die andere frei, und man schreibt nur zu  e i n e m  Thema, das einen an diesem Tag "bewegt" hat (oder auch genervt hat ;-)). Der freie Raum lässt Platz um später noch Gedanken oder Assoziationen dazuzustellen, dagegenzustellen, zu transformieren...



Das wunderschöne Büchlein aus Indien (ein Lieblingsmitbringsel von meinem Lieblings-Welt-Dienstreisenden...) trug bisher nur auf der ersten Seite mit Bleistift notiert ein Zitat von Paul Klee (hatte ich ernsthaft vor...???). Heute geisterte die oben erwähnte Tagebuch-Idee von Lucias Blog wieder in mir herum und verschmolz mit der immer wieder auftauchenden Lust mehr und regelmäßig Collagen zu kleben. Gefundenes zu einem Tag zu verkleben und ein paar Gedanken zum "Tages-Thema" aufschreiben... "GEFUNDEN. Jeden Tag EINS. Nicht mehr." Mein Tagesthema war heute "Ordnen"..., mal wieder, oft. Warum sich um einen herum die Dinge nicht so wunderbar fügen, wie das die Natur so absichtslos hinbekommt...?

Irgendwie bezeichnend, dass die Buchstaben meines mit einem zarten blauen Farbbalken versehenen Wortes "Ordnen" in sich ganz "unordentlich" verschmolzen...



Also ein paar Reihen "ORDNEN" schreiben..., zu einem Mustermittwochs-Stückchen fügen. Mustern ist ja auch wieder irgendwie Ordnen... und umgekehrt...?

Während ich am Büchlein hantierte und "OrDnEn" schrieb, regnete es draußen heftig. Als ich fertig war, war auch der Regen vorbei, und es lockte mich das große Glitzern nach draußen.

Das Büchlein und was ich damit vorhabe, schicke ich mal eben noch als Inspiration zum Creadienstag.