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Donnerstag, 8. Februar 2018

Naturdonnerstag (78 + 36) - Kloster Altzella















Dass ich hier in Kloster Altzella war, habe ich letztens zum Samstagplausch schon erwähnt. Es hat zwar dort nichts offen um diese Jahreszeit, aber ein Spaziergang die alten Gemäuer umrundend, am Park mit alten Bäumen vorbei, tut auch jetzt gut. Fern von der Stadt, fern vom Verkehr und fast menschenleer ist es so befreiend dort die Wege zu erkunden. Da konnte mich auch das Grauwetter nicht abhalten. Da einige Gebäude bewohnt sind, kommt einem das Gelände nicht einmal sonderlich verlassen vor. Und ab April öffnen Café und Galerie wieder.







Eingang zur Galerie mit Spiegelung der Parkbäume in den Glastüren. Weekend reflection.




Immer wieder kann man einen Blick auf die umliegenden Wiesen erhaschen, die von einstigem und neuen Tätigsein künden: Obstbau, Kopfweiden, Bienen. Das Gesamtgelände ist von einer in weiten Teilen vollständig erhaltenen Mauer umschlossen. Es gibt eine Klostergärtnerei, auch die mit Geschichte, aber am Sonntag natürlich auch geschlossen. Es gibt also noch viel zu erkunden...










Es bleibt auch noch viel zu tun auf dem Gelände, Altes, Verfallendes steht neben neu Rekonstruierten, mögen die erforderlichen Mittel weiter fließen und das Interesse für diesen alten Platz groß bleiben. Die Klostergeschichte ist wechselhaft und mit der Reformation als solche abgebrochen, lange Zeit war es Hof-Gut, während der DDR beherbergte es auch ein Internat für Abiturschüler, die eine landwirtschaftliche Berufsaufbildung mit Abitur machten. Diesen dualen Bildungsweg machten - in verschiedensten Facharbeiterberufen - viele DDR-Abiturienten in den 60ern und 70ern. Und alle, die ich unter ihnen kenne, schwören darauf, wie wertvoll diese Doppelgleisigkeit für spätere Ausbildung und Beruf und fürs Leben überhaupt waren. Ich bin neugierig darauf Weiteres aus der Geschichte zu erfahren, die Begräbnisstätte der Wettiner und vor allem durch den Park zu streifen. Ein paar Bilder habe ich dort "über die Mauer" gemacht, die zeige ich euch am kommenden Donnerstag.












Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es nicht immer schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...




Donnerstag, 18. Mai 2017

Der Natur-Donnerstag (78 + 2)








Ich bin begeistert, wie viele am letzten Donnerstag auf Anhieb den Weg zu mir gefunden haben... Große Freude! Habt vielen Dank. 

Ich nehme ich heute mit auf das Gelände des Museumsdorfes Glashütte. Was Karen und ich dort gemacht haben, davon habe ich hier schon ein wenig erzählt und Karen hat einen ganzen Post zu unserem Besuch dort im Museumsdorf geschrieben. Ein toller Ort. Und es gibt dort auch jede Menge Natur. 







Als wir ankamen, war noch kaum etwas geöffnet, dementsprechend ruhig war es und wir konnten den vielen Vögeln in den Bäumen lauschen... Und Wildtulpen fotografieren, könnt ihr das rote Pünktchen oben im Foto sehen? Bei Karen seht ihr die hübschen schlanken Tulpen besser!












Ich liebe die Verbindungen von Natur und Kulturgeschichte, von Natur und Kunst und wenn Historisches und Modernes sich berühren. Und ich mag es, wenn die Natur liegengelassenes Terrain zurückerobert und dabei manche Ecke sanft zudeckt und charmant überwuchert. Nicht zu vergessen, was solche wilden Ecken für einen Lebensraum abgeben für Insekten, Lurche und Kriechtiere, Vögel und Kleinsäuger. Insofern ist so ein Museumsdorf, das alte Lebens- und Siedlungsweisen erhält und kreativ mit Leben füllt, ein Raum für Mensch und Natur.










Liebenswert, wie sich die im Dorf lebenden Menschen einbringen in die Gestaltung - ja, viele leben und arbeiten wirklich dort vor Ort, in diesem abgelegenen Dörfchen, zu dem man bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch noch mindestens drei km Fußmarsch bewältigen muss. Auch ich liebäugelte bei Projektbeginn vor vielen Jahren mal mit dem Gedanken dort zu leben und Papier zu schöpfen... Aber meine Lebenssituation ließ das einen Traum bleiben, und ich bin ja auch sehr glücklich dort, wo ich leben und arbeiten darf.









Von einem Ausstellungsprojekt, das sich kreativ mit Murmelbahnen beschäftigte, blieb diese Holz-Wal("fisch")-Murmelbahn übrig. Nach dem Regen sammelt sich in der Mulde für die Murmeln nun das Wasser und spiegelt die umstehenden Bäume.









Die gemeinsamen Stunden werden uns in Erinnerung bleiben, auch wegen dieses schönen Fleckens Natur mit dem alten Siedlungsbereich.







Freutag - Weekend reflection - Fisch am Freitag - Wochenendgrün 


Nun seid ihr wieder eingeladen eure Naturbeiträge zu verlinken. Immer von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Wenn ihr das mal nicht schafft, wartet einfach auf die nächste Woche... Eure Beiträge sollen schon in etwa aktuell, müssen aber nicht zwingend vom Donnerstag oder Freitag sein.




Sonntag, 11. September 2016

Ausflug aufs Rittergut...


In heaven















Sich mal einen Tag Pause vom Alltag gönnen, sich mit lieben Menschen treffen, Kunst von Nahem betrachten und unbekannte Orte erkunden - das habe ich am vergangenen Dienstag gemacht. 








Mano und ich sind Lisas Einladung gefolgt, und haben einen wunderbaren halben Tag mit Lisa auf dem Rittergut Besenhausen verbracht und drumherum.







Mano hat davon schon erzählt, ich auch schon ein kleines bisschen, aber mir macht es Freude, auch für mich diesen Tag noch mal Revue passieren zu lassen, und dafür eignet sich ein bebilderter Blogbeitrag bestens...






Leider war der Tag eine Stunde kürzer als geplant, da mir bahn.de einen Zuganschluss empfohlen hatte, der im morgendlichen Berliner Berufsverkehr eigentlich nicht schaffbar ist... "der hat immer Verspätung" klang es vielstimmig aus den Mündern der erfahrenen Reisenden, als die Fernreisenden immer nervöser auf die Uhren guckten...






Lisas kleines Reich ist rundherum spannend, mit einem Mal ist man gar nicht in der Lage all die kleinen und großen Schätze zu erfassen... Im Garten hinterm Häuschen saßen wir unter der großen Eiche (was für ein Hausbaum) und genossen einen leckeren Pizzaschneckenimbiss.... So gestärkt machten wir uns auf eine ausführliche Runde ums alte Rittergut, nicht ausführlich genug natürlich, um all die Details zu entdecken...




weekend reflections

weekend reflections



Sehr idyllische Blicke tun sich auf... Am Gut fließt die Leine vorbei. Das Wetter meinte es allerallerbestens mit uns. Unterwegs naschten wir reife Trauben und probierten Spitzwegerich- und Springkrautsamen. Hatte ich ja gerade gelernt, wie köstlich die schmecken... Wir balancierten unter Lisas Führung mutig übers Wasser und saßen ein kleines Weilchen auf den dicken Steinen der Fischtreppe und ließen das Wasser plätschernd seine Geschichten erzählen.




Nach allerhand Gut, Grün und Gartenbunt widmeten wir uns der Kunst der beiden Ausstellerinnen von "Eingemachtes und Frisches", Lisa und Katja Töpfer, die bis zur heutigen Finissage in verschiedenen Räumen des Gutes untergebracht ist. In Räumen, die sich allerbestens für die Kunst der beiden eignen. Hier z. B. einige Bilder aus dem Präsentationsraum der ansässigen Handweberei Rosenwinkel e. V.






Dann wäre da das Torhaus, in das sich die Kunstwerke einfügen, als wären sie dafür gemacht (oder umgekehrt)...






Obwohl Ruhetag war, öffneten sich für uns an diesem Tag alle Türen, und geistesgegenwärtig habe ich dran gedacht, Lotta wenigstens dieses Schloss mitzubringen... Ein unscheinbares Schloss, aber dahinter öffnete sich eine ganze Welt, im Torhaus...


 
Bunt ist die Welt - Schlösser

 

Bevor uns Lisa wieder zum Bahnhof in Friedland fuhr, gab's einen flotten Mini-Gelliprint-Kurs... und leckeren Pflaumen-Crumble zum Abschied ;-). Bestimmt kommen wir wieder, dann probieren wir auch mal den Kuchen im Café, das am Dienstag aber nicht geöffnet war... Wie lieb, dass Lisa so fein gebacken hatte!





Die Rückfahrt lief wie am Schnürchen... Und die ganze Woche noch gingen mir die Bilder dieses Besuchs nach... So viele ganz besondere Momente...







Eins von Lisas ausgestellten Bildern habe ich in meine noch minikleine Kunstsammlung eingereiht. Den Kleinen aus den "Veganen Trophäen" hier hat Mano ausgesucht und leider vergessen. Damit die Sehnsucht nicht zu groß wird, hab ich doch ein Foto für dich, liebe Mano!






Habt noch einen schönen Sonntag, und morgen sehen wir uns bei 12 von 12 ;-)


Samstagsplausch
Sonntagsfreude
Sonntagsglück
In heaven
Weekend reflections
Bunt ist die Welt