Sonntag, 25. September 2016

Mein Freund, der Baum (43)














Neulich besuchte ich eine Freundin am Scharmützelsee. In Lindenberg hatte ich mehr als eine halbe Stunde Aufenthalt und erkundete ein bisschen die Umgebung. Dabei geriet diese dreireihige Kastanienallee in mein Blickfeld, die zum Lindenberger Gutspark hinführt (Naturpark Dahme-Heideseen). Natürlich zog es mich unweigerlich dorthin...


















































Überwältigend war der Blick in die Kronen der Bäume. Ich liebe diese Perspektive...










Viel Zeit hatte ich nicht, um auch noch den hinter der Feldsteinmauer liegenden Gutspark zu erkunden, aber vielleicht komme ich wieder mal dorthin... Für heute müssen diese wunderbaren Kastanien genügen.
















Nun seid ihr dran - verlinkt eure Baumfreunde. Wie immer habt ihr dazu drei Wochen lang Zeit. Und wie immer werde ich eure Bäume anschauen, wenn auch nur "virtuell" hier in den Blogs... Aber wer weiß, vielleicht komme ich auch mal vorbei...





Sonntag, 18. September 2016

Blogpause















Am Wochenende noch einmal gepflanzt, Fenster geputzt, ein paar Gläschen Wildfrüchtchen-Marmelade "Wilder Garten" gekocht, neue Ecoprints gedämpft, wunderschöne Paradiespost von Karen und schnittige Fische von Michaela bekommen, zwei Kuchen gebacken, mit lieben Freunden und der Schwester draußen im Garten Kaffee getrunken... Und endlich hatte es auch ein paar Stunden geregnet... Für all das bin ich sehr gern dankbar. Mit diesen spätsommerlichen Sonntagsfreuden gehe ich in eine ungefähr 10tägige Blogpause. Pünktlich am kommenden Sonntag kommt aber eine schon vorbereitete weitere Folge von "Mein Freund, der Baum". Am Dienstag davor gibt es bei Lucia "Bilder-Pingpong"-Ergebnisse zu diesem Löwenfoto

Habt eine gute Zeit!

Sonntagsfreuden

Donnerstag, 15. September 2016

Sommerfreuden (3)



Silbertaler-Samen ernten und Silbertaler produzieren, die hat die Oma nun verschöpft...






Noch ist ja Sommer, und so gestatte ich mir eine kleine Rückblende in den August. Nach den Mädchen im Juli war der vierjährige Enkel zu Besuch und wir beide hatten zusammen eine feine Woche, auch - trotz anfänglichen Schietwetters - viel draußen... Wenn ihr mögt, könnt ihr uns begleiten bei unseren Unternehmungen da draußen.... Zuerst in den Wald, austoben und Ball spielen.








Wenigstens ein bisschen lässt sich sogar schon mal die Sonne sehen...








Aber noch kein Badewetter... Aber wenigstens am See spielen und Boote gucken.








Doch nach drei Tagen war das graue Wetter vorbei und der Sommer trug wieder zurecht seinen Namen. Wir gehen auf große Fahrt.




Auf der neuen Bank auf der Dorfaue aufs Schiff warten.
Eis schmeckt auch auf großer Fahrt.



Zweimal in der Woche hält die "Schenkenland" in Prieros, die Gäste machen sich eine schöne Stunde in Prieros, und in dieser Pause gibt es eine kleine Rundfahrt auf der Dahme bis zum Dolgensee. Eine Stunde Schiff fahren halten auch quicklebendige Jungs aus, gibt ja allerhand zu sehen, und Eis!





Dolgensee mit "Glitzerwasser"
"Um die Ecke" in "unseren" See schauen.
Seerosen am Ufer.


Anschließend mussten wir noch "arbeiten". Der Schulgarten brauchte dringend Wasser und die Kanadische Goldrute muss etwas in Schach gehalten werde, damit sie nicht eines Tages den ganzen Garten einnimmt. Kleine Jungs haben schon ganz schön Kraft und sind gern bereit etwas "Echtes" zu tun...




Auf dem Weg zum Komposthaufen.
Stauden wässern.



Zu Hause in Omas Garten wurde das Montagsmandala gelegt, und das Herumstreifen im Grün ergab so manche Entdeckung. Die Raupen des Mittleren Weinschwärmers wurden täglich beobachtet. Wir hatten eine grüne und eine braune... Sie fraßen und fraßen und wurden dicker und dicker....







Da die Oma in der Woche einen Augenarzttermin hatte, ging es mit dem Bus in die nächstgelegene Stadt. Wir spazierten den Weg am Nottekanal entlang und zählten Enten. Dennoch ist Oma auch die Spiegelung der Weiden im Wasser nicht entgangen...




Weekend reflections - Am Nottekanal in Königs Wusterhausen


Da bis zum Augenarzttermin noch fast eine Stunde Zeit war, gingen wir in Königs Wusterhausen ins Heimatmuseum, wo gerade eine liebevoll gemachte Ausstellung Szenen aus bekannten Märchen zeigt.




Ha, den Froschkönig entdeckt...
Frau Holle macht den Schnee?
Der Butt aus "Der Fischer und seine Frau" - endlich mal wieder ein Freitagsfisch für Andiva...
"Roooootkäppchen!!!" (und Weekend reflections in der Scheibe der Vitrine)


Am nächsten Tag kamen wir von einem Waldspaziergang zurück. Was hat er wohl entdeckt da oben? Den Mond..., am hellerlichten Tag.







Am nächsten Morgen, dem ersten Urlaubsreisetag der überüberübernächsten Nachbarn, mussten dort die Katzen gefüttert werden. Und Fische im Teich. Am ersten Tag warteten die anderen Katzen noch ab, bis wir wieder weg waren... Nur eine der beiden frechen Schwarzen traute sich gleich ans Futter.







Dann gab es auch für uns Frühstück, unser letzter gemeinsamer Tag. Da ging es mit unserem alten Kahn raus auf den See...








Der Junge staunte, über was für komische Boote sich die Oma wie verrückt freut... Ja, es waren Boote aus der Zeit, als Oma selber noch Kind war... Sie fahren noch, schön!




Segelboot "Pirat".
Faltmotorboot "Delphin", das alte Boot fährt nun mit einem schicken Motor...


Und noch eine Entdeckung für den Buben, für die Oma ein altvertrauter Anblick. Seit Jahrzehnten steht das alte Bootshaus schief im Wasser und wird wohl nicht mehr gebraucht... Der umlaufende Steg hat alle Bretter verloren, nur die runden Balken halten noch und sind Nährboden für kleine Baumsämlinge. Regnen müsste es aber wieder mal. Ein "Lost place"? Jedenfalls schicken wir unsere Bilder demnächst dahin.






Nochmal zurückgeguckt... Dann geht's nach Hause. Am Abend kommt die Mama und holt den Buben ab. Eine schöne Zeit war's wieder.















Naturdonnerstag

Fisch am Freitag

Weekend reflections

In heaven

Grünzeug 
Lost Places

Mittwoch, 14. September 2016

Vom Schöpfen zum Schnitzen...




Nachdem ich die letzten drei Tage stundenlang mit großer Freude an der Bütte stand, habe ich mich - auf meinen Rücken hörend - gestern nachmittag zu sitzender Tätigkeit entschlossen und endlich mal mein Schnitzwerkzeug zur Hand genommen und ein paar Stempel geschnitzt...







Seit ich Bücher in der Hand halten kann, liebe ich schöne Vorsatzpapiere und bin eigentlich traurig, dass sie ziemlich aus der Mode gekommen sind. Nur wenige Bücher noch mit feinem Vorsatzpapier wie z. B. das Lummen-Muster, das ich in der vergangenen Woche zeigte...







Zz. bin ich heftig beim Coptic-binding-Üben bin (das mir dankenswerterweise von Eva während eines unserer gelegentlichen kleinen FB-"Kreativ"-Chats empfohlene Video von Sea Lemon brachte eeeeendlich den Durchbruch...). Da mir meine aus Wellpappe und alten Briefumschlägen gebundenen "Test"-Sketchbooks am Ende besser gefielen als gedacht (ich zeige sie nächsten Mittwoch), brauche ich Bezugspapiere... Auch für innen, denn ein eigentliches Vorsatzpapier braucht die koptische Bindung ja nicht.






Zuerst habe ich versucht aufgeschlagene Buchseiten nachzuempfinden (um wieder Tuchfühlung mit den Schnitzwerkzeugen aufzunehmen...). Der Stempel in der ersten Reihe im vorstehenden Foto war mein allererster selbstgeschnitzter, entstanden Anfang März bei Michaela im Seminar.






Die anderen Motive sind wie so oft aus der Natur. In Tagen, in denen einem massenhaft Blätter vor die Füße fallen und sich die wilden Weinranken färben und entblättern, liegt das nahe... Also Blätter und Ranken geschnitzt und ins Mustermittwochs-Tagebuch...





Naja, noch ein bisschen wacklig meine "Schnittführung", deutlich zu erkennen ist, dass das Einschneiden von Linien schon besser geht als das Freistellen von druckenden Linien... Da blieb nach 100 x Nachschneiden manchmal nur noch ein Hauch von Linie übrig... Naja, es ist Frühherbst, Blätter und Ranken sind auch nicht mehr jungfräulich...





Alles Heimat für mich..., Natur, Garten, Bücher, Lieder... Heute morgen zum Frühstück hatte ich mir die Stempelei gleich mit in den Garten genommen..., zwei "schlappe" Monoprints bekamen Muster.







Also Mustern während des Telefonierens geht (noch) nicht, eine Freundin rief an. Die Blätter tanzen ganz schön herum, gut, wird ja Herbst ;-)



































Das nächste entstand vor dem Telefonat voll konzentriert..., soweit das bei mir geht, zum im Baume springenden Eichhörnchen musste ich doch mal gucken...




 

Das alte Volkslied könnte so bestempelt auch ein feines Vorsatzpapier abgeben, vielleicht würde ich beim nächsten Mal die Stempel noch dichter zusammenrücken und überhaupt den Stempel "gerader" zuschneiden, ich rede mich mal einfach damit heraus, dass ich in der Übungsphase bin ;-)






Mehr Muster rund um Bücher gibt's bei Michaela.
Mehr Papierliebe rund ums Thema "Heimat" gibt's bei Susanne.