Donnerstag, 23. Februar 2017

Monats-Collage 2017 - Februar




Da ich mich entschieden habe, in diesem Jahr Wochenrückblicke zu posten, in denen manchmal auch kleine Collagen (z. B. eure liebe Post...) vorkommen, will ich dieses Jahr die Monatscollagen etwas anders gestalten und mein Unterwegssein in den Fokus nehmen, die Jahreszeiten, die Bücher. Für den Februar mein erster Versuch.


 








Gependelt bin ich zwischen meinem Dorf, Cottbus (Durchreise), Dresden (Durchreise), Freiberg, Grimma... Ich hab mal die Wege so ungefähr auf ein Transparentpapier über meiner Straßenatlaskarte eingezeichnet. Was ich dort überall so gemacht habe, findet ihr hier, hier und hier. Weiteres erfahrt ihr am Samstag. Rauten haben mich zum Mustermittwoch beschäftigt, weshalb sich hier auch zwei hingemogelt haben. Und Post, habe ich bekommen und geschrieben. Darüber freue ich mich richtig, dass das mit zunehmender Freiheit die Tage zu gestalten wieder in Gang kommt. Denn früher, bevor mich der angestellte Berufsalltag über Jahre hinweg auffraß, habe ich schon immer gern und viele Briefe geschrieben. Und glitzerndweißen Winter durfte ich dieses Jahr im Februar erleben... Fehlen noch die Bücher. Da ich die aber alle nur angefangen habe und noch nicht zu Ende gelesen, kommen die in einer der nächsten Collagen dran...


Und euer Februar? Bei Birgitt, die unsere Collagen sammelt, werde ich es erfahren.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Muster-Mittwoch - Rauten (3)


Im Mustermittwochs-Buch gefunden, alter Scherenschnitt. Aber das Thema war nicht Rauten.



Heute noch ein paar mehr Bilder aus meiner Rauptensammlung... Selber machen geht noch immer nicht gut, wie ihr an dem zittrigen Musterbucheintragsversuch sehen könnt. (Um Fragen vorzubeugen, ich war beim Facharzt, fühle mich gut behandelt und muss mir und der Schulter einfach Zeit geben..., es wird, langsam. Danke euch für eure lieben Genesungswünsche). 




Da habe ich mich auch an FeesFarbspirale ausprobiert, aber dieses Mint passte dann doch nicht.
 
Anfänge einer Orange-Collage. Mit Glasplattenabklatsch und Manos Buntpapiergeschenk. Sie ruht noch vor sich hin.







Fotografieren und tippen gehen aber schon wieder ganz gut, weil eher aus dem Handgelenk, Schreiben mit der Hand wird auch besser... Alles andere wird kommen...





 
Dom in Freiberg, Rautentor zum alten Kreuzgang, der auch bald wieder öffentlich zugänglich sein soll, verriet mir Sigrun.










Nehme ich euch also heute noch mit auf Rautenstreifzüge an der Mulde, bei mir zu Haus in Prieros und in Storkow, meine Februarstationen seit vergangener Woche. 







Rapunzelturm (Juttaturm). Treppenstufen und Geländer mixen sich zu Rauten.

 
Brückengeländer.



Rautengemustertes Utensilienkörbchen bei der Tochter.






Am Sonntag und am Dienstag gab's zu Hause jeweils einen Spaziergang durchs Dorf. Besonders z. T. schon sehr sehr alte Zäune lieferten Rauten... Holz-Rauten, Metall-Rauten, Beton-Rauten...





Der sogenannte Jägerzaun ist hier typisch.

Verspielte Rauten.


Beton-Rautenzaun. Davon gibt es hier noch einige Überbleibsel aus alten Zeiten.

Einen Maschendrahtzaun auf Überlänge gezogen, ergibt auch Rauten. Baustellenbegrenzung.

Der ist doch irgendwie pfiffig gerautet, oder?
Auch der gemauerte "Pfosten" trägt Rautiges

Rautenfensterscheibenschutz?



Auch gestern in Storkow fand ich Rautenzäune...








Eine Zeitlang spazierten wir am Storkower See entlang. Auch der zeigte sich - zu Steg- und Bootsschutz - verrautet gemustert und noch vereist. So, vielleicht war noch die eine oder andere Rauten-Inspiration für euch dabei? So fokussierte "Augenreisen" finde ich immer wieder spannend. Sogar meine Freundinnen guckten gestern schließlich mit nach Rauten...





 




Aber auch wenn man selber verhindert ist, auf handgemachten Rautenschmuck muss ich dennoch nicht verzichten. Trudelte letzte Woche schon feinst Rautenpost bei mir ein, fand (nicht nur) ich gestern beim Nachhausekommen diese wunderschönen von Mano in meinem Briefkasten. 










Das nächste Musterthema "Frühblüher" passt wunderbar zu unserer bevorstehenden Japan-Reise, auch wenn da, wo wir hinreisen, vielleicht die Kirschen noch gar nicht blühen... Hier wird also im Wesentlichen erst mal Ruhe einkehren zum Mustermittwoch, aber wenn ich gut bin, zeige ich euch dann am letzten Mustermittwoch im März, was ich mitgebracht habe.




Mustermittwoch
MMI - mein Umherstreifen und -gucken


Dienstag, 21. Februar 2017

Bilder-Pingpong (24) - Was draus geworden ist...









Dieses Foto stellte ich euch neulich zur Bearbeitung fürs Bilder-Pingpong zur Verfügung. Was ist draus geworden? Einige hatten schon richtig erkannt, es ist eine Stelle nahe dem Bahnhof in Freiberg/Sachsen. Ich bin gespannt, wie sie sich verwandelt hat.













Bei mir stapeln sich nun schon drei Pings, ganz vorsichtig tastet sich meine Schulter wieder an Schnippeln, Stempeln, Malen, Kleben heran und lässt die Hände machen... Ein paar von euch waren mit Sicherheit schneller und superpünktlich. Hier könnt ihr euch verlinken.



 

Montag, 20. Februar 2017

Montags-Mandala (117)
















Montags mit einem selbst gestalteten Mandala die neue Woche achtsam beginnen und sich auf die kommenden Tage einstimmen, auf dass sie möglichst "rund" werden, ist mir seit über zwei Jahren zur Gewohnheit, zum lieb gewordenen Ritual geworden. Am liebsten mache ich das draußen, im Garten, im Wald. Oder drinnen, kreativ. Heute ging es endlich mal wieder im Garten. Erstens bin ich nach drei Wochen zurück zu Haus, zweitens sind die Temperaturen zumindest etwas milder und das Eis hält nicht mehr alles gefangen. Eine meiner Tulpen von drinnen habe ich spendiert und war erstaunt, wie farbig sich die Blütenblätter von innen zeigten.










Seit Ende Januar 2016, heute zum 44. Mal, verbinde ich mit jedem meiner Montags-Mandala-Beiträge eine "Spur des Gelingens" im Zusammenleben mit Geflüchteten und bei ihrer Integration, einen Schimmer Zuversicht..., Ermutigung... Solcherlei Spuren des Gelingens, die Pfade, Wege, Straßen werden können, gibt es viele. Mir stehen sie viel zu wenig im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb mache ich hier wöchentlich auf eine aufmerksam und freue mich, wenn auch ihr solche Spuren entdeckt und von ihnen erzählt. Heute erzähle ich euch von Ahmed und Bassil aus Syrien, die in Chemnitz als Pflegehelfer arbeiten, geschätzt von ihrem Arbeitgeber ASB und von den alten Menschen, die sie als Pflegehelfer betreuen. 
Ihre Geschichte las ich in Freiberg in der Freien Presse und informierte mich weiter: Auch z. B. in den Kirchengemeinden von Freiberg und Umgebung engagieren sich viele Menschen für die Geflüchteten, Träger der Wohlfahrtspflege und Studenten der Uni, es gibt ein weitläufiges Netzwerk verschiedener Träger, die sich abstimmen und handeln, ohne davon Aufhebens zu machen. Nicht nur im Netz, überall in Schaukästen, Läden und Cafés entdeckt man Hinweise auf Möglichkeiten des Engagements. Darüber habe ich mich sehr gefreut und mich der Mailing-Group Gastfreundliches Freiberg angeschlossen, um informiert zu sein und vielleicht auch einmal etwas Konkretes tun zu können, wenn ich wieder einmal länger dort bin.





Blätter meiner immergrün und wintergrün belaubten Pflanzen: Vinca, Eyonymus, Mahonia, Euphorbia




In meiner Regionalzeitung hier las ich diesen Artikel über das Rauher- und Roherwerden der zwischenmenschlichen Alltagsbegegnungen hierzulande, gerade gegenüber Menschen, die sich äußerlich vom Klischee, wie ein Deutscher wohl auszusehen hat, unterscheiden. Und dass man dagegen nicht machtlos sein muss. 

Habt eine gute Woche.


Montagsfreuden