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Samstag, 8. Dezember 2018

Meine Woche 2018 (49) - mit Adventspost





Während des gemütlichen vergangenen Sonntags habe ich meine für die Adventspost vorbereiteten Wachsbatiken auf Kartengröße zugeschnitten, angefangen die Grüße daraufzuschreiben und mit dem Gefährten Japanisch gelernt. Zum Abendessen haben wir uns ein Feuerchen und einen roten Wein gegönnt. Am nächsten Morgen ging es früh nach Cottbus. Der Mann ging arbeiten, für mich hieß es mit Japanisch und Adventspost weiterzukommen... Am Dienstag bin ich über die Spree gelaufen und habe meine Post in den Briefkasten des kleinen Nachbarörtchens gebracht.




Huch, denkt der Seidelbast, es ist schon Frühling?







Wegen einer Baustelle musste ich diesmal einen anderen als den gewohnten Weg zum Briefkasten gehen und entdeckte in einem kleinen Park diesen Stein. Sogleich war mir Astrids Post zu #darumfrieden wieder präsent und später entdeckte ich auch bei Maren einen. Es ist gut, wenn Viele sich Gedanken um den Frieden machen und ihn leben, sichtbar nach außen.









Nach dem Japanischkurs ging es diesmal noch abends mit dem Auto zurück nach Sachsen, denn der Gefährte hatte für den nächsten ganz frühen Morgen noch eine Dienstreise vor sich mit Flug ab Dresden. So saß ich allein zum Frühstück am Tisch. Meine stillen Morgenminuten. Zurzeit mit meinen Adventslichtern und den kleinen Adventskalendern von Mirjam und Veronika. Ein paar Gedanken lesen und mit in den Tag nehmen. Bitte ein bisschen weniger, ist Andreas Monatsmotto. Das gilt für mich auch in der Hinsicht, dass ich versuche mir die Adventstage nicht zu überladen...











Diesen und den nächsten Tag habe ich die beiden Bände mit Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach zu Ende gelesen, oft mit Tränen in den Augen, wenn einem so bewusst wird, wie aktuell die Texte zum Teil sind. Ich habe weitere Adventspost geschrieben, die Liste der kleinen - oft symbolischen - Geschenke für die Liebsten nahezu abschließen können. Auch hier gilt, schon viele Jahre lang, bitte ein bisschen weniger. Aber in diesen Tagen auch an seine Liebsten besonders denken, das gehört zur Adventszeit dazu. Mein sketchbook des letzten Monats hatte noch leere Seiten, so habe ich es noch um zwei Themen erweitert, u. a. habe ich es mit schnittigen musikalischen Mustern gefüllt, infolge heftiger Probleme mit der Fotodatei-Übertragung aber den Musterpost auf nächste Woche verschoben. Bitte ein bisschen weniger, sage ich mir da auch ;-)








Einen Nachmittag bin ich den "Berg" hinaufgestiegen zum Friseur, um meine nun doch zu sehr in die Länge geratene Sommerwolle loszuwerden. Wenn die Haare so lang sind, dass ich sie zusammenbinden muss, ist das zwar bei der schweißtreibenden Gartenarbeit in trockenen Sommern, beim Schwimmen und beim Werkeln sehr bequem, aber ehrlich gesagt frieren mir im Winter dann doch die Ohren... Meine Friseuse, die mich zum ersten Mal bediente, erwies sich als sehr kulturinteressiert und so hatten wir in unserer gemeinsamen Stunde ein sehr schönes Gespräch über Theater, Oper, Musikschule, Tanz und Instrumente, Kinder und Enkel...




 
Ein Milchkaffee bei "unserem" Wochenend-Bäcker, vor dem Friseurtermin.






Inzwischen habe ich auch ein halbes Dutzend Adventspostkarten beisammen. Es ist erstaunlich, wie fein sie sich zusammenfügen, beim Ordnen auf dem Bord habe ich schon ein paarmal die Reihenfolge vertauscht, weil mir Geschichten einfallen. Die hübschen Winterwälder verlocken aber auch gar zu sehr... Weil sie so zusammen noch schöner aussehen, zeige ich das halbe Dutzend auch noch mal mit der als erste eingegangenen Karte von Karen (die reguläre Nr. 1 hat es noch nicht bis zu mir geschafft. Wenn man sich die geschwungene Linie auf Karens Karte immer wieder anschaut, ist man verführt alles Mögliche hineinzusehen... Ich hatte immer eine Schneewolke vor Augen, die ein scharfer eisiger Wind in der Dunkelheit vor sich her treibt... und musste an die Stimmung in Adalbert Stifters Bergkristall denken, als die Geschwister sich im Schneegestöber verirren... Seit Karens Making of - Post bin ich allerdings eher geneigt, dass mich hier ein Kamel einlädt aufzusitzen... Da kommen wieder Wüstentoursehnsuchtsträume auf...




von Karen kam die erste Karte, aber es ist Nr. 2.

Nr. 3 Engel von Lockwerke und mit Nr. 4 Vielschichtiges von evaisbusy

Nr. 5 von Liliane aus der Schweiz und Nr. 6 (außer der Reihe) von utacreativa Was für tolle Winterwaldspaziergänge ;-)

und eine von meinen - römisch-marmor-inspirierten? - Wachsbatikkarten auf Papier. Ein making of wird noch kommen.



Übrigens war ich neulich bei Andrea zu Gast. Die Zitronenfalterin hatte auch mich für ihre Reihe Blogvorstellung ausgesucht. Dankeschön!

Worüber ich bei meinen Informationsquellen noch so gestolpert bin und nachgedacht habe, hier ist eine Auswahl aus meiner Liste: 

Mich über die Würdigung ehrenamtlich tätiger Geflüchteter gefreut.


Und darüber, wie ernsthaft sich Schüler aus aller Welt mit dem Klimawandel und seinen Mitverursachern auseinandersetzen. 
Gerade tagt ja die UN-Klimakonferenz. Ja: Es geht um die Art, wie wir leben!

Ein ganz besonderer Berlin-Tipp, für die, die dort sind oder in der Nähe. Dieses Wochenende zeigt die wunderbare Melanie Garanin ihre 365 Kerzentier-Illustrationen anlässlich des weltweiten Kerzenleuchtens für verstorbene Kinder.


Samstagsplausch
Monatsmotto: Bitte ein bisschen weniger
Adventspost


Falls in diesem Post etwas als Werbung ausgelegt wird, 
so ist diese freiwillig, unbezahlt und als Information oder Inspiration gemeint.

8 Kommentare:

  1. Diesmal so viele Linktipps, du scheinst eine ruhige Zeit gehabt zu haben mit Muße fürs Lesen, nicht nur der Ebner-Eschenbach! So sollte es ja eigentlich sein...
    Deine schöne Karte ist schon hier, aber gewürdigt muss sie noch werden. Auf diesem Wege schon einmal ein "Danke"!
    Ein schönes Adventswochenende!
    Astrid

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  2. So schöne Post liegt jetzt stets in deinem Kasten. Eine wunderbare Adventsaktion. Während ich Ringelblumen pflücke, blühen bei Euch die Bäume. Verrückt...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Liebe Ghislana,
    das war ja eine sehr vielseitige und zum Teil spannende Woche. Es ist schön, dass Du Dir immer wieder die Zeit nimmst, Innezuhalten und zu Dir selbst zu finden.
    Lieben Gruß
    moni

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  4. liebe Ghislana ! schöner post und dein bild mit reflexion beim baecker sehr interessant :)
    lieber gruss zur adventszeit
    mo

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  5. .....danke fürs über die schulter schauen lassen.....ich freue mich da immer ganz dolle....
    einen gesegneten 2. advent
    annette

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  6. frühlingsvorfreude - wie schön der seidelbast blüht!! ich wollte ihn schon immer mal gern in meinem garten haben, verpasse aber immer wieder den anpflanztermin...
    ich habe auch so viel schöne post bekommen, habe es bisher kaum geschafft, mal ausführlicher darüber zu berichten. es ist oft zu duster zum fotografieren. deine karte ist wirlich ein "römisches" kunstwerk und ich bin sehr froh, eine davon zu haben! ab morgen hab ich endlich auch mehr zeit mich wieder mehr den schönen dingen zu widmen und mich noch mehr zu erholen. alle feierei vorbei und der infekt verlässt mich nach und nach immer mehr.
    dir ganz liebe grüße, das fräuleinwunder erwartet und im januar :))!
    mano

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  7. da muss ich dann gleich mal bei der Zitronenfalterin vorbeischauen,
    lg Margot

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  8. oh was eine volle bunte Woche! Ich muss noch den ganzen links folgen, so was macht mich immer sehr neugierig! Melanies Ausstellung scheint wundervoll zu sein. Wie schön all die Karten sind, die bisher eingetrudelt sind, und wie herrlich verschieden mark making rauskommt. Hm, ist das wirklich Seidelbast, kein viburnum, duftender Schneeball, der im Winter blüht? Dem muss wirklich warm sein, lach, dass die ganze Hecke so voll blüht, wie schön! Danke für die Blicke über die Schulter zu deinem making of, das macht so Freude zu gucken. Und ich hab auch so eine schöne Karte, juhu, danke! Liebe Grüße, Eva

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Ich freue mich sehr über eure Gedanken.
Bitte aber keine anonymen Kommentare.