Samstag, 31. Mai 2014

Samstagskaffee aus (m)einem wilden Garten (9)





Akeleien-Vielfalt. Gekauft: keine. Als erste zogen die dunkelvioletten (unten 2. und 3.) ein, vermehrt aus der Schwägerin Garten. Irgendwann kam eine geschenkte in rosa. Und dann ging das muntere Mixen und Vermehren los. Die rote (links 2. von unten) ist ein einzelnes Prachtstück, auf einmal war sie da. Rote Kinder kriegt sie bisher keine. Unten rechts die ist ganz neu - Geburtstagszuwachs.

Habt ihr das auch, beim Gärtnern, so Phasen? In denen bestimmte Blütenfarben den Garten bestimmen und prägen? Nach der aufschäumenden Vielfarbigkeit des Frühjahrs, dem weiß-rosa-rot-blau-violetten Blühen der Akeleien ist nun die gelbe Phase dran, die sich auch schon wieder mischt mit den Rosa-Tönen der (bei mir zumeist auch wilden) Rosen. Danach kommt dann noch die blaue Phase der Glockenblumen, begleitet manchmal von Natternköpfen, bevor der Garten sich im Hochsommer eine Weile ins etwas gedeckte "Nur-Grün" zurückzieht, bevor dann noch einmal das Rosa des Wilden Oregano und das Rotviolett des Blutweiderichs Akzente setzt, gefolgt vom Rosa des Herbstsedums und vom Weiß der Schneeastern im späten Herbst. (EDIT: Auch ich hab bei den Stauden und Zweijährigen kein Farbkonzept, das ist das, was zustande kommt, wenn man wachsen lässt, was kommt... (und vor 30 Jahren mal gute Erfurter und Quedlinburger Pflanzen gekauft hat...), auch dann gibt's halt Phasen, in denen Farben dominieren.) Wenn ihr Tipps habt für blühende (Wild-)Stauden und Gehölze in der Hochsommerzeit, die in meinen wilden Garten passen und es dort ohne große Pflege sandig-schattig-trocken aushalten könnten, nehme ich die gerne an.

Kriechender Hahnenfuß umrundet den Gartenteich.
Schöllkraut (im Volksmund auch "Warzenkraut")
Jetzt wird es etwas nachdenklich, aber auch das Nachdenken gehört in (m)einen wilden Garten. Gerade, weil der mir soviel bedeutet. Als junges Mädchen war Gelb meine Lieblingsfarbe, ich trug sogar gelbe Pullis auf der sonnengebräunten Haut. Auf einigen Blogs habe ich in der letzten Zeit wunderschöne Fotoimpressionen von riesigen gelbblühenden Rapsfeldern gesehen. Die Begeisterung für diesen ästhetischen und der Seele schmeichelnden Augenschmaus teile ich ganz und gar, wenn da nicht dieser Haken wäre, diese ganz und gar andere Seite, die für uns erst auf den zweiten oder dritten Blick oder zunächst gar nicht sichtbar ist. Bei mir setzt dieses große Gelb immer eine Gedankenspirale in Gang, die ich euch mitteilen, und auch mit euch teilen möchte:  Raps- und Maisanbau auf Riesenfeldern tragen als Monokulturen oft maßgeblich zur Verarmung der biologischen Vielfalt und deren Vernetzung auf landwirtschaftlichen Flächen bei. Und die Ertrag sichernde und steigernde Behandlung mit Pestiziden hat inzwischen solche Ausmaße angenommen, dass Rapsblütenhonig eines Tages aus den Regalen verschwinden könnte. "Es kam nicht eine Biene von dort zurück, weil auf den Feldern zu viel Gift versprüht wurde" heißt es in dem  TAZ-Artikel "Stummer Frühling" vom 14.05.14. Stellt euch vor, auch euer Garten bliebe auf einmal stumm... Was Bienen tötet, wird auch anderen Insekten und Tieren und letztlich dem Menschen schaden. 


Durchgang nach hinten an der langen Wand des Hauses entlang. Rechts eine von drei inzwischen riesig gewordenen kletternden Pflanzen des Waldgeißblatts, gelb blühend, Hummelweide. Die weiteren stehen an der Terrasse und am Zaun zu Nachbars Garten.
Die Balance des Vernetzungssystems unserer biologischen Vielfalt, von deren Funktionsweise wir letztlich auch abhängen, ist in Gefahr: die natürlicherweise ackerbegleitende Flora und Fauna, die Gesundheit und natürliche Regenerationsfähigkeit der Böden wird um des schnelleren oder höheren Profits willen schwer geschädigt und der geplante Ertrag muss durch immer größere Mengen an künstlichem Dünger und "Unkraut"vernichtungsmitteln quasi "herbeigespritzt" werden. Eine Spirale mit Ende, denn dass es die Bienen auf einigen Flächen nicht mehr aushalten, es sie sogar umbringt, ist ein Zeichen dafür. Auch in Gärten wird es stumm (und es soll Leute geben, die es sehr schätzen, wenn "kein Viehzeug" um sie herumschwirrt...). Es wird Gift gespritzt, und zu meinem Entsetzen noch immer auch in Privatgärten, eine starke Lobby vermarktet erfolgreich über die konventionellen Garten- und Baumärkte, zum Teil mit irreführenden und verharmlosenden Packungsbeschriftungen. Ein aktueller Offener Brief des Umweltinstituts München an Gärtner/innen klärt auf. 



Es geht längst nicht mehr nur um die Gesundheit unserer Umwelt, sondern um unsere eigene: "Das stille Gift - wenn Pestizide krank machen", heißt eine ZDF-Doku von 2013, auf youtube immer wieder mal auffindbar (mit meinem altersschwachen Notebook konnte ich aber gerade keinen Link wirklich lauffähig kriegen..., deshalb bei Interesse selber suchen). In Ländern, in denen es Monsanto mit Roundup/Glyphosat auf Grund fehlender gesetzlicher Regelungen noch viel leichter hat seine Profit-Interessen durchzusetzen, nimmt die Rate von schweren Erkrankungen bei Menschen und Missbildungen bei Babys in der Nähe giftbehandelter Felder dramatisch zu. Die Gemüsepflanzungen in den Gärten in der Nähe der Riesenfelder werden von den Wolken der mit Flugzeugen ausgebrachten Mittel ohnehin gleich totgespritzt, zynischerweise müssen die dort lebenden Menschen oft ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit auf den vergifteten Feldern gleich nebenan verdienen. Felder und Land, die der regionalen Landwirtschaft durch Großproduzenten von Viehfutter für die Massentierhaltung oder Energiepflanzen für Biosprit entzogen wurden. 


Unser Gartenglück ist nicht selbstverständlich und ist in anderen Teilen der Welt längst und auf lange Zeit unwiederbringlich kaputt, mit noch ganz anderen Folgen als bei uns bisher. Aber wir können schon auch etwas tun, wenn wir wissen, was wir tun oder besser lassen sollten, und wenn wir wissen, was wir lieber nicht kaufen, wenn ein paar Falterraupen und Schnecken einen Teil der Gemüseernte auffressen. Wir können im Gegensatz zu anderen Menschen noch immer auf den nächsten Markt gehen und einkaufen und das auch bezahlen. Aus der Verantwortung als Verbraucher/innen können wir uns nicht herausstehlen und damit aus der als Gärtner/innen auch nicht..., den Kopf in den Gartensand stecken auch nicht. Vielleicht Samstagskaffee trinken und gemeinsam nachdenken ;-)


Sumpfiris füllt inzwischen große Teile des Teichs aus.
Neulich hat es wieder geklappt mit Samstags- und Sonntags-Frühstückskaffee im Garten, mal schauen, ob die offenbar hier gerade stattfindenden Eisheiligen-Versammlungen auch dieses Wochenende gnädig sind. In den letzten Wochen war das Leben so vielfältig ge- und erfüllt, dass ich das Bloglesen schwer vernachlässigen musste und keine "wilden" Gartenlinks gesammelt habe. Wenn ihr welche habt, seid doch so lieb, und schreibt die Links für alle in den Kommentar, von euren eigenen Gärten oder solchen, die euch unter den Blogs begegnet sind und die ihr schön findet. Was meint ihr, soll ich künftig so ein "Verlinkungs-Dingens" nutzen, wo ihr eure Gartenbeiträge mit einem kleinen Foto verlinken könnt? Dann würde ich mir Mühe geben, das bis Ende Juni zu kapieren und zu üben. Vorher wird es nichts, ich bin mit noch 11 Berlinarbeitstagen und deren Vor- und Nachbereitung zugepackt, jetzt ist Draußenzeit, so dass die Dichte der Termine zugenommen hat...


Warten auf den Rad fahrenden Bäckerboten...

Habt ein himmlisches Wochenende mit Samstagskaffee, Gartenfreuden (und das sind für mich Sonntagsfreuden, immer, und dieses Wochenende besonders, ich darf Bloggerinnen "in echt" begrüßen...) und genug Wärme!


Diese Kiefer wächst wirklich so schräg aus Nachbars Garten in "meinen" Himmel... Immerhin schützt sie uns im Liegestuhl vor Sonnenbrand.

In heaven.
Samstagskaffee.
Sonntagsfreuden.

Kommentare:

  1. Liebe Ghislana...was für ein inhaltsreicher und zum Nachdenken anregender Post...Ich glaube, Bienen sind ein ganz feiner Indikator, ob das biologische Gleichgewicht noch im Lot ist...Ich glaube, es ist "Fünf vor Zwölf"... Raps wäre dann so ein Beispiel, dass Biokraftstoff durchaus nach hinten losgehen kann...Ich wünsche dir ein wunderbares Bloggertreffen! LG Lotta.

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  2. Was für einen wunderbaren Garten du hast! Und ja, wir sollten uns viel öfter bewusst machen, was für einen Schatz wir mit der Natur anvertraut bekommen haben und verantwortungsvoll damit umgehen ...
    Liebe Grüße
    Doro

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  3. Ein wirkliches kleines Gartenparadies mit einer unglaublichen Pflanzenvielfalt. Ich freue mich jeden Tag an den vielen Hummeln und Bienen, die momentan die Blüten von Rittersporn und vor allem Basilikum besuchen. Sonst ist alles noch etwas hinterher, da ich ja auch im Vollschatten gärtnere.

    Hier in der Region gibt es zum Glück (noch) keine riesigen Monokulturen, unsere Landwirtschaft sieht aus wie ein riesiger Flickenteppich mit lauter kleinen Feldern. Die Imker sind hier gleichzeitig auch oft die Bauern oder arbeiten mit diesen zusammen (gerade beim Raps), weshalb ich hoffe, dass hier keine Pestizide eingesetzt werden.
    Auch wenn der einzelne keine große Reichweite hat, bestimmen wir doch alle selbst was wir kaufen. Würden das alle tun, dann könnten wir auch etwas bewirken.
    Hier gibt es zum Beispiel eine Liste mit Firmen, die Monsanto-Produkte verwenden:
    http://veganmaniac.com/wp-content/uploads/2013/10/mutanto-liste-2013.pdf
    Udn hier kann man auch Position beziehen:
    https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/?gclid=CJvQjJqE1r4CFfQQtAodww0A9Q
    Konsequenter Boykott ist Protest im Kleinen.

    Herzlich, Katja

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  4. Oh, da rennst du bei mir offene Türen ein... Bei uns wird auch immer mehr Mais angebaut. Aber immerhin haben wir einen Demeter-Bauern in der Gegend.
    Als wir unseren kleinen Garten (im Vergleich zu deinem Garten eher in Bonsaigröße) einrichteten, haben wir uns in einer Duftgärtnerei im Hegau mit Pflanzen eingedeckt. Die Bienen und Vögeln freut es.
    Deine Blüten sind mal wieder umwerfend! Die wechselnden Farbstimmungen erlebe ich am ehesten auf den Spaziergängen in den Wiesen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. Wie Du weißt wohne ich ja auf dem Land zwischen Feldern und Wiesen, Monokultur gibt es hier kaum und wird es wohl auch wegen der zum Teil schwierigen Bodenverhältnisse nicht geben. Trotzdem findet auch bei uns Artensterben statt. Es wird vor Ort jede Menge Aufklärungsarbeit geleistet, die hoffentlich Früchte trägt. Artenvielfalt gibt es mitten in der Rhön. In unserem privaten Garten - der noch im entstehen ist, haben wir versucht Gehölze zu pflanzen, die für die Vögel und Insekten nützlich sind, natürlich pflanzten wir auch Gewächse aus rein ästhetischen Gründen.

    Bei dem See handelt es sich um eine 1989 fertiggestellte Talsperre. Aus Naturschutzgründen ist Baden verboten, Angeln jedoch an ausgewiesen Stellen erlaubt und der See ist zum Segeln freigegeben. An jenem Sonntag waren keine Segler unterwegs. Ein Angler hat uns beobachtet und sich darüber amüsiert, dass ich mich zum photographieren bäuchlings auf den Steg gelegt hatte, er hielt mich für eine Kochbuchfotografin.
    herzlich Judika

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  6. Die Fotos von deinem Je-länger-je-lieber finde ich bezaubernd. Meines ist leider nicht gewachsen, sondern eingegangen...
    Fotos von meinem "wilden" Garten versuche ich immer zu vermeiden, denn eigentlich mag ich ihn zwar naturnah, aber doch irgendwie wie einen Hausgarten. Wenn du mal schauen magst, ab und zu poste ich Gartenfotos auf meinem Blog.
    VG Sanne

    www.kunterbuntes-allerlei.de

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  7. ...da kann ich dir aus vollem Herzen zustimmen, liebe Ghislana,
    jede und jeder Einzelne bestimmt mit, wie es weiter geht mit unserer Welt...man kann sich aus der Verantwortung nicht nehmen auch wenn es manchmal hoffnungslos erscheint, was der Einzelne tun kann...jeder noch so kleine Tropfen trägt zum großen Fluß bei...
    dein Geißblatt blüht so schön, das fehlt mir noch im Garten...
    viel Freude wünsche ich dir beim Treffen mit den echten Bloggerinnen und ich habe eine Ahnung, denn eine Künstlerin brach gestern Richtung Berlin auf, die schaut sich bestimmt deine Ausstellung auch an, so wie du ihre...da wäre ich gern auf einen Kaffee dabei ;-)...

    liebe Grüße von Birgitt

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  8. Liebe Ghislana,
    es gibt auch immer wieder interessante Berichte bei Arte zu diesem Thema. Es sind ja nicht nur die Pestizide, es geht noch weiter noch vor Beginn des ersten Samenkorns. Wer ein wenig hinschaut erhält schon die kritischen Informationen. Was soll ich sagen, ich versuche immer wieder auch ältere Kleingärtner nett aufzuklären! Unsere Nachbarin hat jetzt Bienen und wir unterstützen sie voll und ganz, ich verwende Saatgut von Dreschflegel e.V. und unser Bauer der das Pferdefutter bringt spritzt seine Wiesen schon lange nicht mehr, da die Pestizide auch sehr teuer sind! Hast Du mal etwas über den Viktoriasee gelesen auch eine sehr unschöne Geschichte. Jetzt aber auch mal was positives. In unserer Gegend bauen wieder immer mehr Menschen Gemüse an. Saatgut wird getauscht, Erfahrungen weitergegeben. Warum? Hier macht man sich wieder Gedanken darum was man isst und wo es herkommt. Man kauft selbst Fleisch regional und stellt fest, so teuer ist das auch nicht wenn man sich ein bisschen zusammenrauft! Wenn jeder ein wenig bewusster mit der Natur umgehen würde, ich meine im eigenen Rahmen wäre sicher vieles anders :-))

    Ganz liebe Grüße in Deinen schönen, wilden und gesund kritischen Garten

    Alexandra

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  9. Liebe Ghislana,
    danke für den informativen Bericht - wir leben doch hoffentlich alle in dem Bewusstsein und handeln dementsprechen ... zumindest auf den paar Quadratmetern, die wir zur Verfügung haben. Ja, Farbkonzept! Aber manchmal bringt die Witterung alles etwas durcheinander oder etwas vagabundiert wo anders hin und schon hat sich der Garten wieder neu gestaltet - finde ich schön. Deine Akeleien sind wundervoll!!! Und dein gelb-grüner Gartenbereich auch!
    Hab einen traumhaften Sonntag
    Elisabeth

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  10. Farbkonzept - nein, davon bin ich meilenweit entfernt! Bei mir herrscht buntes Durcheinander.

    Der Rapsanbau ist bei uns in der Gegend deutlich zurückgegangen. Vor zehn Jahren war um die Zeit hier alles gelb, jetzt gibts nur mehr vereinzelte Rapsfelder. ABER! Auf den Fluren hat er sich breit gemacht. Dort überwuchert er nun mit seiner Größe den panonischen Salbei, Johanniskraut, Pechnelken,...

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  11. Liebe Ghislana, ich freue mich an Deinen schönen Bildern und Deinen Gedanken zum Raubbau an der Natur, die Du so wunderbar formuliert hast. Ich sehe auch mit "Entsetzen" das hier bei uns viele Akcerflächen nur noch dem Mais vorbehalten sind, der dann in der Biogasanlage landet. Man kann wohl nur immer wieder darauf hinweisen und, so das möglich, kleine Reguien schaffen, um diesem Trend entgegen zu wirken.
    Das gerade aktuelle urban gardening erfreut mich gerade sehr. Auch, dass es immer mehr jüngere Leute gibt, die sich gegen diese Monokulturen wehren. Auch wenn es noch nicht so viele sind, so hat doch ein Umdenken begonnen und wird sichr reche Früchte tragen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag mit herrlichen Stunden in Deinem Paradies!
    Erika

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  12. Über das weiter Werden des Horizont, das Lernen und Verstehen, staune ich rückblickend oft. Was vor zehn, fünf oder zwei Jahren noch gar nicht interessierte, rückt durch umgelagerte Interessen, zuhören und Erfahrungen in den Fokus (gerade am Beispiel Roundup/Glyphosat). Erst letzte Woche wunderte ich mich über ein ganzes Feld, an dem wir auf dem Weg in die Stadt vorbei kommen, das zusehends "brauner" wurde. Nun weiß ich, wodurch, nicht aber warum. Auch bei all der nachbarschaftlichen Nettigkeit und Gartenhilfe merken wir, wie es Reibungspunkte gibt. So lesen wir über Brenneseljauche und Schachtelhalmtunke, um unseren Weg zu gehen. Der Maisanbau ist in den letzten Jahren, zumindest im Umkreis, etwas zurückgegangen. Zu viele vergessen wohl noch, dass man Geld nicht essen kann.
    Heut lud mich meine `ältere Freundin´ zu einem offenen- Garten-Besuch ein und das Schönste, was ich mitnahm war die Erkenntnis, was für ein wunderbarer Bodendecker Gundermann sein kann!
    Alles Liebe zu dir und deinem herrlich bunten und wilden Garten, Birgit

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  13. Habe grad dunkelvioletten Akelei auf dem Abendspaziergang im Wald entdeckt. :-)

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  14. Ach Dein Garten läd wirklich zum Verweilen und Staunen ein. So dicht und voll eine Pracht.
    (Am Wochenende war ich wieder ganz in Deiner Nähen und hab die Natur, mit meiner Schwester in vollen Zügen genossen!)
    LG Susab

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  15. Wunderschön! Ich mag deine Akeleien-Vielfalt besonders gerne!
    Wünsche dir eine schöne Woche!
    LG Mary

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  16. ich bin verliebt in deinen garten!
    da würde ich auch gern mal einen Kaffee trinken.

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  17. liebe ghislana, danke für deinen interessanten und nachdenklich machenden post. hier, am taunusrand scheint das biologische gleichgewicht, gott sei dank, noch ganz gut in takt zu sein. bienen und hummeln summen und brummen hier hör- und sichtbar.
    dein garten ist so wunderwunderschön *neidischguck*...weil nur balkonien :-)
    lg mickey

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  18. rapsfelder bereiten mir inzwischen keine freude mehr - noch vor einigen wochen war hier rundherum alles in strahlendes gelb getaucht und die bauern fuhren davor mit diesen riesigen spritzmaschinen durch die felder. nein danke! rapshonig esse ich schon lange nicht mehr.
    danke für diesen beitrag, deine und katjas links werde ich mir auf jeden fall genauer anschauen.
    ... und die bank hat auf mich gewartet - wie schön!!
    liebe grüße von mano

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  19. Du hast einen wunderschönen Garten und ich danke Flottelotta für die Verlinkung deines Posts, denn so hab ich dich gefunden.
    Ich finde diese Entwickliung auch mehr als besorgnisserregend! Aber die Bauern bauen halt an, womit am meisten Geld zu verdienen ist, wie die meisten auf dieser Welt sind sie Profitmaximierer, und dass, wofür es auf dem Markt das meiste Geld gibt, wird angebaut! Wenn das Raps ist, weil die Regierung sich überlegt hat, dass man jetzt Mischbenzin anbieten muss, oder Mais, um die riesigen Mastviehbestände schlachreif zu füttern....!
    Man darf nicht vergessen, dass wir alle eine politische Stimme haben, die wir z.B. Mit Massenmails an die verantwortlichen in Brüssel und Berlin nutzen können, um Einfluss zu üben!
    Unser Verbraucherverhalten ist auch wichtig, als eine Art Abstimmung mit den Füßen!
    Vielen Dank für deinen Post und für die wunderschönen Akeleien - eine meiner Lieblingsblumen!
    Komme jetzt häufiger vorbei!
    Gros bisou aus dem bösen Brüssel
    Sandra

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Ich freue mich sehr über eure Gedanken. Leider jetzt auch bei mir mit Sicherheitsabfrage. Mir wird das "Müll-Schaufeln" zu viel...
Bitte keine anonymen Kommentare.